10.07.18 – Brief an B

am 10. Juli 2018

Lieber Herr B.,

ich habe mich nun etwas mit dem Buch von Gottfried Fischer beschäftigt. Er schlägt sich (noch) mit dem Unglauben herum. Aber das ist doch gar nicht mehr das Problem.

Unsere Lage scheint deshalb aussichtslos zu sein, weil wir uns den Anklägern Gottes nicht entgegenstellen. Denn wären diese im Recht, müßten wir den Atheisten dankbar sein, denn sie hätten unsere Kinderträume rein erhalten.

Oder was wollten Sie Dostojewski entgegenhalten, der Gott verfluchen will, solange auch nur ein einziges Kind leidet? Friedrich Nietzsche hat mit einer schlichten Frage die Welt, wie wir sie kennen, auf den Kopf gestellt:

“Wozu Mensch überhaupt?”

Genau an der Stelle, an der es spannend wird, verstummt der Autor.

Auf Seite 132 schreibt Fischer:

“Denn das Reich Gottes in einer Transzendentalwelt umfaßt eben nicht nur das helle und himmlische Reich einer göttlichen und paradiesischen Welt, sondern es gibt in jener 4D-Welt mit Sicherheit auch noch den Bereich einer dunklen Unterwelt! Die im allgemeinen Sprachgebrauch eben als ‘die Hölle’ bezeichnet wird.”

In diesem Zusammenhang verweist er auf die Göttliche Komödie von Dante Alighieri, in der mit 67 Gesängen Hölle und Fegefeuer ausgemalt werden.

Daß sich in diesem Stück die Umkehrung der ”Frohen Botschaft” (des Evangeliums) in die Jüdische Gehorsamssklaverei vollzieht, und damit die “Heimholung des Christentums in das Judentum” zum Programm der Katholischen Kirche geworden ist, war wohl weder Dante noch Gottfried Fischer bewußt.

Dieser überbietet sogar noch die Gotteslästerung Dantes – und das geht so:

“… sitzt Gott-Vater gleichsam als der Autor seines selbstgeschriebenen Schauspiels im Zuschauerraum des ‘Theaters’, welches ‘Stück’ den Namen ‘Menschheitsgeschichte’ trägt. Das nun hier im irdischen Bereich unserer Erde ‘aufgeführt’ wird. Und Gott weiß bereits im ersten oder zweiten Aufzug, was im dritten oder auch erst im letzten Akt dieses Schauspiels ‘gespielt’ wird und sich erst dort ereignet.” (Gottesreich der Ewigkeit S. 90).

Sieht man darauf, daß die Weltgeschichte “einziges Schlachthaus” ist, (Hegel), hätten wir es in dieser Sicht mit einem perversen Komödienschreiber, aber nicht mit “dem Lieben Gott” zu tun.

Heißt es aber in der christlichen Kirche von Gott nicht:

“Alpha est et Omega”?

Damit ist Gott als Bewegung, Leben und Entwicklung erfaßt.

Seine Wahrheit ist das Ganze (Resultat).

Gott ist vollkommen in Ewigkeit – als Wissen von sich selbst. Wahrheit (Alpha) geht in Wissen über (Omega). Das Resultat ist Gott als Geist (Joh 4,24). Die Weltgeschichte ist der Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit (Hegel) oder der Gang Gottes durch die Welt zu sich selbst (ders.)

Wir lassen uns von unserer Vorstellung von Raum und Zeit dupieren. Wir sind uns nicht bewußt, daß Gott die Schöpfungstat nicht in Raum und Zeit vollbringt, diese also nicht als Gegebenheiten vorfindet‚sondern diese selbst als Bedingung seiner Erscheinung für sich setzt.

So ist auch unsere Körperlichkeit Gott nicht entgegengesetzt, für IHN keine Grenze.

Wir sind Geist und Gott ist Geist. Unser Bewußtsein ist Gottes Bewußtsein (Allwissenheit). Wer – außer Gott – weiß Etwas? Wer außer uns Menschen weiß?

Unsere Qual ist Gottes Qual. Gott ist sich selbst die Qual seines Zu – sich – Kommens. ER quält keinen Anderen, sondern nur sich selbst. So spricht Jesus vom Grauen in der Welt als von “Wehen” (Matth 24,8).

Gott ist also nicht Quälgeist, sondern die Qual selbst.

Es war der “philosophus teutonicus”, Jakob Böhme, der Anfang des 17. Jahrhunderts das Tor zu wahrhafter Gotteserkenntnis aufstieß, indem er der Frage nachging, ob das Böse, der Teufel, ein selbständiges Wesen gegen Gott sei, oder nur ein Moment Gottes selbst. Von ihm geht die Wende von der “kindlichen” zur “erwachsenen” Perspektive in der Gottesfrage aus.

In der kindlichen Sicht ist Gott der “fürsorgliche”, der nach Gerechtigkeit belohnt und straft. So sieht es wohl auch Gottfried Fischer. Für ihn ist “Gott-Vater” derjenige, “der in seiner Gerechtigkeit und Sorge um den Menschen auch stets Mittel und Wege finden wird, die ‘Gerechten auf Erden’ zu sättigen ….” (S. 11).

Das paßt schlecht zu der Tatsache, daß nach offiziellen UN-Angaben j ä h r l i c h 6 Millionen Kinder vor Erreichung des 6. Lebensjahres an Hunger und Mangelernährung sterben. Jedes Jahr ein “Holocaust”!

So lautet denn auch das dictum von Papst Franziskus in Nr. 53 seines Sendschreibens “Evangelii Gaudium”:

“Diese Wirtschaft (der Kapitalismus) tötet.”

Und er fügt hinzu: sie mache Menschen zu Abfall.

Der pastorale Beschwichtigungsversuch, daß dieses Ungemach die göttliche Reaktion auf die Sündhaftigkeit der Menschen sei, führt schnurstracks in die Wüste des Irrsinns.

Was hätte Gott sich dabei gedacht, den Menschen als ein sündenanfälliges Wesen zu erschaffen? Um ihm die Gnade der Wahlfreiheit zwischen Gut und Böse anzutun? Wozu dann Mensch überhaupt? Ist Gott ein “Hütchenspieler”?

Nietzsche meinte, daß wir alle Gottesmörder seien. Nun, ganz so schlimm ist es wohl nicht. Denn in dem Satz: “Gott ist tot” (Nietzsche) lebt Gott fort als Gedanke. Ja, man kann sagen “Gott ist gar nicht totzukriegen”, denn wo sonst sollte Gott leben als in Gedanken? .

Irgendwas ist mit Gott an der Schwelle zur “Neuzeit” passiert. Aber was?

Gottfried Fischer versucht das Rätsel zu lösen mit einer Rekonstruktion der “Zwei-Reiche-Lehre” aus dem Geist der zeitgenössischen Physik. Er weiß nicht, daß er sich mit diesem Denkansatz im “unendlichen Regress” verfangen hat. Jede Antwort ist eine neue Frage.

David Hume ist sehr früh auf dieses Phänomen aufmerksam geworden. Er hat erkannt, daß der Rationalismus, der in der Mathematik seinen vollendetsten Ausdruck findet, nie die N o t w e n d i g k e i t des Seins (be)gründen kann.

Es war René Descartes, der mit dem Satz “Ich d e n k e , also b i n ich” den Weg zur Erkenntnis der Wahrheit, d.h. zum absoluten W i s s e n gebahnt hat. Er zeigt, daß jegliche Äußerlichkeit zweifelhaft ist. Nur die Innerlichkeit, welche Denken ist, ist mir gewiß. Diese Gewißheit ist die einzige u n m i t t e l b a r e Gewißheit. Sie hat nicht ihresgleichen.

Z w e i f e l ist Not. Ich erfahre sie als Infragestellung meines Lebens, wenn ich eine Brücke über den Abgrund betrete, von der ich nicht weiß, ob sie mein Gewicht trägt. Diese Not wendet die allein durch Denken im Denken gewonnene Einsicht, daß die Stabilität der Brücke der Last meiner Körperlichkeit gewachsen ist.

Die mathematischen Gesetze, denen Gottfried Fischer vertraut‚sind nur im Denken durch Denken.

Fischer setzt sich nicht damit auseinander, daß die Deutsche Philosophie dahin gekommen ist, dem Denken z u m i ß t r a u e n .

Die Frucht dieses Mißtrauens ist die Einsicht, daß die uns “von Natur aus” geläufige Denkweise p r i n z i p i e l l untauglich ist für Gotteserkenntnis. Dieses Denken unterscheidet nicht nur zwischen Gott und Mensch; sie trennt auch diese Wesenheiten so, daß die eine nicht ist, was die andere ist. Danach verendet Gott am Menschen, ist nicht unendlich, allgegenwärtig, allwissend, allmächtig usw. Gott ist nicht Gott! – Das erst wäre wahrer Atheismus.

Gottfried Fischer scheint von diesem Kampf um das Denken völlig unberührt zu sein. Sein Ritt durch die Philosophiegeschichte (auf den Seiten 56—58) ist atemberaubend.

Sein Anliegen ist es, den Einspruch zu entkräften, den der Rationalismus gegen die Wahrhaftigkeit der biblischen Offenbarungen erhoben hat. Aber ist das noch von Interesse?

Das liefe doch auf folgende Argumentationsfigur hinaus:

“Es ist wahr, weil es so in der Bibel steht.”

Mit dieser unterwirft sich der Geist einer äußerlichen Autorität und macht sich damit unfrei.

Der mit der Aufklärung vollbrachte “Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit” (Hegel), besteht darin‚diese Argumentation ein für allemal entkräftet zu haben. Das war Verlust und Gewinn in ein und derselben Hinsicht.

Der Verlust des Glaubens an die Wahrheit der Bibel entwurzelte die Völker des Abendlandes, die deshalb jetzt verwesen.

Der Schrecken der Leere (horror vacui) hat die christlichen Völker bei Strafe des Untergangs zurückgeworfen auf die Suche nach der Wahrheit. Diese kann nach der Diskreditierung des Glaubens und der Verzweiflung jeglicher Äußerlichkeit durch René Descartes jetzt nur noch im absoluten (d.h. von allen Bildern, Vorstellungen, Gleichnissen und dergleichen Äußerlichkeiten abgezogenen) Denken zum Erfolg führen.

Diese Einsicht war der Antrieb für die Deutschen Philosophen, die Tauglichkeit des Denkens für diese Operation zu untersuchen.

Den bereits erwähnten von Kant bewirkten Absturz des Denkens in den Agnostizismus hat der Deutsche Geist nicht als das letzte Wort der Geschichte hinnehmen wollen. Es kam Hegel, der wohl als erster erkannt hat, daß die mit der Autorität des Aristoteles an die Macht gelangte Verstandeslogik auf einer Voraussetzung aufbaut, die im Denken nicht gerechtfertigt werden kann. Nach Aristoteles ist nicht wahr, was sich widerspricht. Das entspricht dem Jüdischen Trennungsdenken, das die Juden nach Griechenland gebracht haben (Joh 7,55). Kant hat diese Voraussetzung unbesehen mitvollzogen, konnte aber zeigen, daß sich jeder logische Satz widerspricht. Hegel hat diese Voraussetzung eliminiert, indem er z e i g e n konnte, daß Widerspruch das l e b e n d i g e l n n e r e jeder wahren Denkform (logischen Bestimmung) ist.

Ausgehend von dieser weltumstürzenden Erkenntnis hat Hegel die Denkformen der Mathematik kritisiert und an ihnen aufgezeigt, daß sie die Dinge nur in ihrer äußerlichen Beziehung erfaßt, nicht als Momente einer lebendigen Einheit erkennt. Mathematische Formeln sind damit lediglich eine besondere Gestalt der Verstandeslogik, des Trennungsdenkens.

Die zweifelsbedingte N o t w e n d e t s i c h durch die Erschließung der dem Zweifel enthobenen I n n e n w e l t im Denken. Jene ist zugleich die Erschaffung der ä u ß e r e n Welt als E r s c h e i n u n g der inneren.

Der Autor müht sich an diesem Thema ab, dringt aber nicht zur Klarheit durch. Zwar wählt er als Ausgangspunkt den Prolog des Johannes-Evangeliums (Joh l). Dagegen ist nichts einzuwenden. Aber er begeht den Fehler, die von der Äußerlichkeit herkommenden Gedankendinge der Informatik und Mathematik einzusetzen, ohne diese einer Kritik zu unterziehen. Auch an dieser Stelle steht er außerhalb der Geistesgeschichte.

Luther übersetzt Johannes:

“Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

Dasselbe war am Anfang bei Gott.

Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, was gemacht ist.

In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen.”

Das ist eine großartige Stelle.

Goethe kritisiert im Faust die Luther’sche Übersetzung:

“Ich kann das Wort so hoch nicht schätzen. Ich muß es anders übersetzen: ‘Am Anfang war die T a t .”

Im Gespräch mit Otto Wegener ging Adolf Hitler über Goethe noch hinaus, indem er diese Stelle übersetzte:

“Am Anfang war der T r i e b “.

Hitler kommt damit mit Hegel überein, der Gott (den Begriff) als Trieb bestimmt. Das aber nicht als weitere Übersetzung des Johannes-Wortes, sondern mit der Entfaltung des Begriffs im Denken.

In der Informatik geht es um A b b i l d u n g von Bedeutungen in Bits und Bytes, nicht um Selbsterzeugung (Leben) von Bedeutung aus dem Begriff.

In der Bedeutung eines Zeichens (Wortes) erscheint Gott für sich selbst. In der Information ist die Bedeutung lediglich g e s p i e g e l t ; sie ist nicht das, was man E r s c h e i n u n g nennt.

Die richtige (Kurz)fassung der Zweireiche-Lehre findet sich im “Chorus Mysticus”, mit dem Goethe seinen Faust schließt:

“Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis.”

Gleichnis wofür? Für das Leben Gottes oder den lebendigen Gott, der nicht in einem Jenseits thront und gütig auf uns herabschaut und uns behütet.

In der Immanenz-Anschauung ist der Mensch die Erscheinung Gottes, der im Denken das Leben Gottes führt. So ist er nicht mehr der kindhafte Geist. Vielmehr steht er in der Pflicht , Gott zu verantworten, d.h. sein Selbstbewußtsein hervorzubringen. Es ist das das Wesen des Erwachsen-Seins. Im Menschen gibt Gott sich die Antwort auf die Frage: Was bin ICH? Sünde ist das Leben, von dem er sagt: “Das b i n ICH nicht und das will ich nicht sein.”

Um dieser n e g a t i v e n Erkenntnisleistung willen ist Gott dem Sünder gnädig. Die in der Reue gewonnene Einsicht erlöst den Sünder. Das ist die Wahrheit der Erleuchtung, daß Jesus mit seinem Tod am Kreuz die Sünden der Welt auf sich genommen hat. (vgl. dazu meinen Brief an den Rabbiner Nußbaum)

Nicht um der Lust willen ist uns das Leben gegeben, sondern als Dienst für die Antworten auf die Fragen, die Gott sich stellt.

Schlimmes Schicksal für ein vereinzeltes Individuum wird leicht verkannt und für eine S t r a f e Gottes gehalten. Gleichartiges und gleichzeitiges Schicksal vieler Individuen bringt dagegen die Einsicht in ein Allgemeines hervor, das nicht mehr als Strafe für sündhaftes Verhalten mißkannt wird. Leid wird so zur “Widerwärtigkeit”, ohne die Gott nicht wissen kann was er ist (Jakob Böhme)

Nur dieser Begriff von Gott als Einsheit (Identität) von Gott und Mensch rechtfertigt die Vergebung der Sünden aus Gerechtigkeit.

Gottfried Fischer scheint das Gottes-Reich in der Irrealität zu verorten. Wahrheit ist es ewig und unendlich wie Gott selbst, also immer Gegenwart und im Diesseits.: Es ist die Idee des Heils im Hegel’schen Sinne; d.i. die Übereinstimmung der Weltwirklichkeit mit dem selbstbewußten Willen Gottes. Übereinstimmung aber ist nur denkbar in Einsheit mit Nicht-Übereinstimmung, welches Verhältnis notwendig als Kampf bis hin zum Krieg (vgl. dazu Matth 24, 6-8 und 10,34-36 sowie 12,28).in Erscheinung tritt.

Eine Schrift vom Gottesreich der Ewigkeit ist für mich nur denkbar als Kampfschrift. Die findet man aber nicht in Gottfried Fischers Buch mit diesem Titel.

Sein Unternehmen, die Argumentation:

“Es ist wahr, weil es in der Bibel steht.”

zu retten, scheitert umfassend. Hegel zeigt, daß die Umkehrung gilt:

“Es steht in der Bibel, weil es wahr ist.”

Dieser Weg ist steinig. Auch der Teufel zitiert die Bibel (Hegel). (Noch) nicht alles, was in der Bibel steht, läßt sich im Denken als wahr erweisen.

Gottfried Fischer steht für eine Denkrichtung, die die bedeutensten Physiker, allen voran Einstein, Heisenberg, Niels Bohr, Max Planck, Steven Hawkins u.v.a. gebahnt haben, indem sie mit ihren Modellen u n b e a b s i c h t i g t die Grenzen des verständigen Denkens aufzeigten.

Das bekannteste Model dieser Art ist das von Einstein mit seiner speziellen Relativitätstheorie in die wissenschaftliche Debatte eingeführe, “Raum-Zeit-Kontinuum”. Vermutlich wußte Einstein nicht, daß vor ihm Hegel diesen Begriff herausgedacht hatte.

Wie nahe Einstein an das “neue Denken” – an das Vernunftdenken – herangekommen ist, geht aus einem seiner Briefe an Niels Bohr hervor, in dem er letzterem die Frage stellte, ob der Mond auch dann noch existieren würde, wenn kein Mensch ihn sieht und deshalb nichts von seiner Existenz wüßte.

Schon in seiner Phänomenologie des Geistes zeigt Hegel unwiderlegbar, daß in diesem Falle der Mond nicht ist. Die Lösung des Rätsels bringt Hegel im Abschnitt A I “Die sinnliche Gewißheit oder das Diese und das Meinen” mit dem Begriff des Allgemeinen bei (S. 82 – 92 in der Suhrkampausgabe von Markus Michel und Eva Moldenhauer, Werke Band 3) Dort ist im Denken entwickelt, was im Prolog des Johannes-Evangeliums (“Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch(!) dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.”) nur erst als nicht hergeleitete Behauptung ausgesprochen ist.

Diese Stelle bei Hegel ist das Epizentrum des Deutschen Idealismus, der schon in Kürze die Welt erschüttern wird. Hegel leistet dort die letztgültige Widerlegung des philosophischen Materialismus. Auf nur 10 Seiten!.

Gottfried Fischer widerfährt das Mißgeschick, daß er an diesem Knotenpunkt der Menschheitsgeschichte in die falsche Richtung, in die Gegengeschichte, abbiegt. Im Denken ist er ein Reaktionär, indem er versucht, die Autorität der Heiligen Schrift wiederherzustellen.

Seine Einsichten als Physiker hätten ihn eigentlich in die andere Richtung – weg von der Theologie hin zur Philosophie – leiten müssen. Aber dazu hat es bei ihm offensichtlich nicht gereicht. Schade!

Aus Gottfried Fischers Schrift ist weder direkt noch indirekt eine Orientierung im Kampf um den “Neuen Himmel” und die “Neue Erde” (Off 21,1) zu gewinnen.

Mit herzlichen Grüßen

Horst Mahler












An Herrn Sch. Nr.3 – 29.06.18

am 29. Juni 2018

Lieber Herr Sch. ,

Zu Ihren Fragen im Brief vom 25. d.M.:

1. Staat und Fremdherrschaft Die “Bundesrepublik Deutschland” ist kein Staat, sondern lediglich “die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft” (OMF-BRD).

Diesen Begriff hat der Völker – und Staatsrechtslehrer, Prof. Dr. Carlo Schmid, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Hauptausschusses des Parlamentarischen Rates in seiner Grundsatzrede vor dem Parlamentarischen Rat am 8. September 1948 geprägt. Diese Rede war der Frage gewidmet “Was heißt eigentlich ‘Grundgesetz?'”

Carlo Schmid zeigt darin auf, daß das Grundgesetz lediglich ein Besatzungsstatut und nicht die Verfassung des Staates des Deutschen Volkes ist.

Sie sollten diese Rede sich anhören bzw. das Transkript lesen.

Als sich der Verbotsantrag gegen die NPD abzeichnete bin ich von einem Anonymos auf diese der Vergessenheit anheim gefallenen Rede aufmerksam gemacht worden. Ich habe sie daraufhin via Internet bekannt gemacht.

STAAT ist die Verfaßtheit eines Volkes, durch die dieses Volk seinen selbstbestimmten Willen fassen und zur Geltung bringen kann.

Staat und Fremdherrschaft schließen einander aus.

FREMDherrschaft ist Wirkungsmacht eines oder mehrerer hoheitlicher Subjekte über ein entstaatlichtes Volk.

In Bezug auf das Deutsche Volk ist wesentlich der Unterschied zwischen unmittelbarer und mittelbarer Fremdherrschaft sowie zwischen offener und verdeckter Fremdherrschaft.

Unmittelbare und offene Fremdherrschaft bestand in Deutschland von 1945 bis 1955 in Gestalt der Oberhoheit der Westalliierten in den westlichen Besatzungszonen und von 1945 bis 1989 in der sowjetischen Besatzungszone.

Dieser Zustand wurde 1993 mit dem 2+4-Vertrag in mittelbare und verdeckte Fremdherrschaft transformiert, deren Subjekt die organisierte Weltjudenheit ist.

2. Zu meinem Gottesbegriff

Sie haben vielleicht übersehen, daß ich in meinem Brief vom 21. Mai 2018 den Ausdruck Gottes”vorstellung” bemühe.

Damit sollte zum Ausdruck gebracht sein, daß es nicht um e n d l i c h e Gedankendinge geht. V o r s t e l l u n g e n sind Endlichkeiten und als solche nicht tauglich, unend liche Gedanken zu fassen. Das Denken f ü r s i c h , d.h. das Denken das sich selbst zum Gegenstand seiner selbst hat, erfaßt sich in unendlichen (logischen) Gedanken.

G 0 T T kann nur als das G A N Z E (System) der unendlichen Gedanken, als Begriff, gedacht werden. Wird er durch Geschichtsarbeit in dieser Gestalt seiner selbst bewußt wird er g e w u ß t e Wahrheit, d.h. absolutes WISSEN. In diesem ist der Glaube aufgehoben. Ich kann also nicht sagen: “Ich g l a u b e an Gott”. Die Wahrheit ist: “Ich w e i ß Gott und bin dadurch in der Gewißheit, daß Gott i s t .” Im System der Denkbestimmungen, wie es Hegel in seiner LOGIK als L E B E N zeigt, ist Gott sich seiner selbst bewußt und erst dadurch HERR über sich, Gott als G E I S T (Joh 1)

3. Religion und Vorhautamputation

Peter Scholl-Latour hat auf seinen Streifzügen durch Afrika beobachtet, daß auf diesem Kontinent Ethnien existieren, in denen Menschenfresserei als religiöse Zeremonie praktiziert wird. Religionsfreiheit?

Mir scheint’s, daß Sie von Worten Ihr Denken gefangennehmen lassen.

Die “Grundrechte” des “Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland” sind insgesamt die Magna Charta des Völkermordes am Deutschen Volk, ein uns von den Feinden aufgezwungenes Besatzungsstatut.

Diese “Rechte” sind konzipiert als Schutz der Handlungsräume des egoistischen Individuums gegen sein Gemeinwesen. Ihre Realität ist der Untergang sowohl des Individuums als auch des Gemeinwesens. Papst Franziskus hat es auf den Punkt gebracht: “Diese Wirtschaft tötet.” (Nr. 53 seines Sendschreibens “Evangelii Gaudium”). Sie macht den Menschen zu Abfall.

Das Bundes”verfassungs”gericht hat völlig recht mit seiner Behauptung, daß das “Grundgesetz” der Gegenentwurf zum Nationalsozialismus ist.

Religion ist jener Bezirk des Geistes, in dem er sich selbst Gegenstand ist. Da er Geist ist, ist jeder Mensch auch religiös. Atheismus ist die Religion der Negation, die negative Beziehung des Menschen auf sich selbst.

“Religionsfreiheit” ist ein Unwort, d.h. es entbehrt der Bedeutung im Denken.

Die spirituelle Substanz der Judenheit ist die Negation des Menschseins, indem sie sich nach dem Grundsatz prägt: “Nur Juden sind Menschen, Nichtjuden wie das Vieh”.(Prinzip der Auserwähltheit).

Die rituelle Vorhautamputation bei von Jüdinnen geborenen Knaben ist der äußerliche Vollzug der Ausgrenzung der Judenheit aus der Menschheit. Dieser das Jüdische Leben körperlich, seelisch, gesellschaftlich und geistig traumatisierende Eingriff ist das absolute Verbrechen gegen die Menschlichkeit und darf von keinem menschlichen Gemeinwesen geduldet werden.

Die Selbstsatanisierung ist kein Recht. Mit dem Verbot der rituellen Vorhautamputation werden also keine Rechte “beschnitten”.

4. Vorhautamputation und “Abtreibung” als Verbrechen

Daß darüber überhaupt eine “Debatte” stattfindet, ist für sich die Erscheinung der Entgeistigung des Geistes.

Beide Angriffe richten sich gegen wehrloses Leben. Seine Wehrhaftigkeit hat dieses Leben als Moment des ewigen Lebens, d.h. im Gemeinwesen, das nur ist, weil es sich selbst gegen Angriffe schützen kann.

Das Gemeinwesen schützt und erhält sich nur dann, wenn es seinen status nascendi schützt. Dieser wird durch die Befruchtung im Mutterleib existent.

Die pragmatische Probe auf’s Exempel ist immer die Antwort auf die Frage: “Was wäre, wenn das alle täten?”

Im Falle der “Abtreibung” ist die Antwort unmittelbar einsichtig: das Volk würde innerhalb einer Generationenspanne verschwinden.

Im Falle der Vorhautamputation ist die Antwort vermittelt durch die Einsicht, die schon Jesus im Matthäus-Evangelium ausspricht, daß die geistige Prägung der Menschen durch das Rabbinat und das Pharisäertum diese zu “Kindern der Hölle” umschafft (Matth 23,15).

Es ist geradezu kennzeichnend für die Verkehrtheit unserer Welt, daß Reichtumserwerb via Erbrecht gewährleistet ist ab Nidation der befruchteten Eizelle im Uterus, das Leben als solches aber erst ab der 13. Woche ab Zeugung.

Wollen Sie wirklich rituelle Menschenopfer unter dem Titel “Religionsfreiheit” legitimieren?

Aus welcher Hegel – Ausgabe zitieren Sie? W 5,40 der Suhrkamp – Ausgabe von Markus Michel und Eva Moldenhauer enthält den zitierten Satz nicht. Die Schlußfolgerung, die Sie ziehen, “geht an Hegel ganz und gar vorbei”. Was sich verändert, ist das sich in der Bewegung Gleichbleibende (Identität). Sie zielen auf eine äußerliche Periodisierung ab, die rein willkürlich ist.

5. “Sexuelle Früherziehung in den Schulen” –

Ist die Vernichtung der Verantwortung der Familie für die sittliche Prägung der Nachkommenschaft im Sinne der Kulturalisation des Sexualtriebes. Das Zentrum derselben ist die Hinführung der Kinder zur Schamhaftigkeit, die wesentlich die real vollzogene Abgrenzung des Menschen als Geist von seiner animalischen Existenz ist. Die Entfaltung des Menschen als Geist ist in der Paradiesszene im 1. Buch Mose 2, 6 – 19 abgebildet.

Nicht die Biologie der Fortpflanzung ist die Bestimmungsgröße für die 0 r d n u n g des Volkes, sondern der Trieb des G e i s t e s , sich als Welt zu setzen.

Die Menschheit versinkt in Unfreiheit, indem sie in sich den schon gebändigten Gattungstrieb von seinen sittlichen Fesseln befreit. Es herrscht dann die Natur über den Geist.

Andererseits ist die auf den Dogmen der christlichen Kirchen beruhende Sittlichkeit noch eine Ordnung der Unfreiheit, weil ihre Gebote und Verbote nicht als Wahrheit vor der Vernunft gerechtfertigt erscheinen.

Das sittliche Zerstörungswerk der Aufklärung war ein notwendiger Schritt hin zur Freiheit, zur Herrschaft der Vernunft als erkannte Wahrheit. Erst die Not der entsittlichten Welt bewirkt die Wende zur freiheitlichen Ordnung der Dinge.

In der Philosophie erkennt sich der Geist als ewig und unendlich – also als unsterblich – in dem Sinne, daß seine Erscheinung als Menschheit wesentlich die Pflicht des menschlichen Individuums ist, sich zu erhalten, zu entfalten und dadurch sich in der Generationenfolge selbst zu v e r e w i g e n . Jede Generation ist das Material, das sich der Geist in seiner Gewordenheit durch Bildung und Erziehung sich anverwandelt und so ihre Substanz wird.

“Die Bildung … besteht, von der Seite des Individuums betrachtet, darin, daß es dies Vorhandene erwerbe, seine unorganische Natur in sich zehre und für sich in Besitz nehme. Dies ist aber von der Seite des allgemeinen Geistes als der Substanz nichts anderes, als daß diese sich ihr Selbstbewußtsein gibt, ihr Werden und ihre Reflexion in sich hervorbringt” (Hegel, Phänomenologie des Geistes, W 3/33).

Der Geist als menschliches Individuum ist Geist dadurch, daß dieses in sich die Natur sich unterwirft, d.h. zum sittlichen Wesen wird. Der Kampf gegen die Natur als Gattungstrieb ist für jedes menschliche Individuum Schwerstarbeit. Dieser Kampf ist der Kulturerzeuger schlechthin.

Der Jude Sigmund Freud hatte eine vage Vorstellung dieses Zusammenhangs. Seine Findungen sind zur pragmatischen Grundlage für Einwirkungen auf unbewußte Ebenen des Geistes geworden, die sowohl zur Heilung psychischer Erkrankungen als auch für die Enthemmung von naturhaften Trieben instrumentalisiert werden.

Die Wirksamkeit der tiefenpsychologischen Behandlungsmethoden ermöglichte die interessegeleitete Herausarbeitung eines gegengeschichtlichen Menschenbildes, das die traditionelle Ordnung der Geschlechterbeziehung zersetzte.

Dieses ist von interessierten Kreisen, die zur Tarnung sich der Reputation der Vereinten Nationen (UN) bedienen, zu einer militanten Weltanschauungsbewegung entwickelt worden, die sich mit dem Kunstwort “Gendermainstreaming” bekannt gemacht hat. Die Entschließungen der “UN-Weltfrauenkonferenz 1995” in Peking haben die Bedeutung eines politischen Manifest dieser Bewegung, an dessen weltweiter Durchsetzung unter Anleitung und Kontrolle der entsprechenden Abteilung der Vereinten Nationen intensiv gearbeitet wird. In der Bundesrepublik Deutschland sind Bundes- und Länderministerien tätig bei der Einarbeitung dieser Weltanschauung in die verschiedenen Bildungswege. An der Universität Hamburg (?) ist der erste Lehrstuhl für “Gendermainstreaming” eingerichtet. Als erstes Bundesland hat Baden-Württemberg verbindliche Unterrichtspläne im Geiste dieser Bewegung erlassen und mit deren Felderprobung begonnen.

Zielbereich der “Sexuellen Revolution” ist seit den Tagen des “Kommunistischen Manifests” von Karl Marx und Friedrich Engels die Familie als Keimzelle des Volkes und notwendige Bedingung völkischer Staatlichkeit.

Diese Bewegung hat den Ausdruck “Homophobie” als Gattungsbezeichnung für “Rassismus”, “Antisemitismus”, “Sexismus”, “religiösen Fundamentalismus” udgl. zur Waffe gemacht, mit der der Widerstand gegen das Satanische Menschenbild niedergeschlagen werden soll.

Die spirituelle Substanz dieses Menschenbildes ist die Verwechslung von Gleichheit mit Einerleiheit. Letztere bedeutet das, was Physiker den Wärmetod des Universums nennen. Als logische Bestimmung ist es die abstrakte Negation jeder Ordnung.

Es ist diese Verwechslung die Wahrheit der Losung “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit”, die jegliches Verständnis des Politischen verstellt, dessen Wesen Kampf und Feindschaft sind. Weil es nicht als Feind der Völker erkannt und dadurch zu diesen in das Feindschaftsverhältnis gestellt sein will, hat die Judenheit in der Französischen Revolution den Geist des Abendlandes mit dieser Parole vergiftet. In seinem Essay “Zur Judenfrage” hat sich Karl Marx über die Blauäugigkeit der Christen lustig gemacht. Jesus selbst hat uns vor dieser Träumerei gewarnt:

“Wähnet nicht, ich sei gekommen‚ Frieden zu bringen auf die Erde! Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert – denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen wider seinen Vater und die Tochter wider ihre Mutter und die Schwiegertochter wider ihre Schwiegermutter.

Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.” (Matth 10,34 – 36).

“Aber wir haben nun einmal Religionsfreiheit…” – schreiben Sie; und weiter “Dies führt dazu, daß jeder Mensch sehr viel von dem ertragen, also tolerieren lernen muß, wovon er eigentlich nicht gestört werden will…”

Darin unterscheiden wir uns deutlich voneinander. Ich kann und will es nicht dulden, daß ich als Christ von einer unter uns lebenden minoritären Ethnie als Nicht-Mensch bzw. als Vieh behandelt werde, daß christliche Mädchen, sobald sie 3 Jahre und ein Tag alt sind, den sexuellen Bedürfnissen der Angehörigen dieser Ethnie preisgegeben sind. Ganz und gar nicht einverstanden bin ich damit, daß diese Wesen uns Christen ausrauben und töten dürfen nach ihrem Gusto.

Ebensowenig will ich auf Deutschem Boden einen Kultus dulden, der der Verherrlichung JAHWES gewidmet ist, der seinen Anhängern die Abschlachtung und Versklavung aller Nicht-Juden zugeschworen hat.

Sie können mir nicht weis machen, daß Sie ein Kaspar Hauser sind. Zwar mögen Sie “konfessionslos” sein, indem Sie sich einreden, keinem Glaubensbekenntnis anzuhängen. Dennoch sind Sie Christ, wenn Sie von Deutschen Eltern in Deutschland aufgezogen worden sind. Sie hätten keine Möglichkeit gehabt, sich der Prägung im Geiste des Christentums zu entziehen, das als Sittengesetz in unserem Volke Wirklichkeit ist. Als Christ diskriminieren Sie emotional Individuen und erst recht Völker, die sich über Menschen erheben, indem sie diese für Vieh halten und so behandeln; die sich für berechtigt halten, stammesfremde Mädchen sexuell zu mißbrauchen, allgemein stammesfremde Geistwesen zu berauben und zu töten.

Sind Sie etwa nicht schon Opfer dieser Fremdwesen, indem Sie sich die Frage verbieten, ob diese gerade wegen der vorstehend beschriebenen Prägung angefeindet wurden und weiterhin angefeindet werden?

Welche Annahme wäre für Sie plausibler – , daß die Juden zu allen Zeiten in allen Weltgegenden gehaßt werden, weil sie den Geist verkörpern, den ich mit den “Satanischen Versen des Mosaismus” charakterisiert habe, oder weil die Völker – Milliarden von Menschen – von einem anti jüdischen Neidkomplex besessen sind, – schlimmer noch: an einer Tod und Verderben bringenden Neurose leiden?

Letzteres sagen uns Juden, wenn wir Sie nach dem Grund des ihnen entgegenschlagenden Hasses fragen.

Wenn Sie sich der Jüdischen Deutung des Judenhasses anschließen wollten, müßten Sie wohl auch den Worten Jesajas (Jes 60, 15) eine Bedeutung geben können, die mit Ihrem Standpunkt vereinbar wäre. Sagt doch der Prophet den Juden auf den Kopf zu, daß das Eigentumsvolk JAHWES das “ungeliebte und verlassene” gewesen sei, zu dem “niemand hinging”.

Sie könnten sich daran halten wollen, daß Jesaja diese Aussage in die Vergangenheitsform setzt. Das aber würde Ihr Problem nicht lösen, da JAHWE seinem Volk als Entschädigung für die erlittene Ablehnung die Versklavung der Völker verspricht und den widerständigen unter ihnen die Vernichtung androht (Jes 60,12). Diese angekündigte Politik JAHWES erklärt hinreichend die zählebige Feindschaft der Völker gegen die Judenheit, die ja das göttliche Angebot nie zurückgewiesen haben.

Sie fragen mich: “Wie genau sehen Sie den Kampf, der darin besteht, ‘ihn (den Feind) beim Namen zu nennen und sein Wesen zu enthüllen’ ?”

Als die bestimmende Macht im Hintergrund, vermag der Feind nur durch unser Bewußtsein zu wirken. In dieser Hinsicht besteht seine Stärke darin, daß er die JAHWE-Logik‚ das Trennungsdenken (Gott ist der ERHABENE, der nicht zugleich Mensch ist) als die einzig gültige Denkweise weltweit durchgesetzt hat.

Den von Immanuel Kant eingeleiteten Angriff der Deutschen Idealistischen Philosophie auf diese Monopolstellung des Verstandes, der mit der Entdeckung der Vernunftlogik durch Hegel seinen Höhepunkt erreicht hatte, hat die Judenheit vermittels der von ihr herbeiintrigierten großen europäischen Kriege (beginnend mit den Napoleonischen Kriegszügen) vorübergehend zurückschlagen können.

Vermittels des Holocaust-Narrativs wurde die Deutsche Kultur von der Siegermacht unter Generalverdacht gestellt, die Wege nach “Auschwitz” geebnet zu haben.

Nachdem der militärische Widerstand des Deutschen Reiches gebrochen war, wurden die Kampfhandlungen gegen die Deutsche Kultur von den Agenturen der psychologischen Kriegsführung, allen voran von der “Frankfurter Schule”, fortgesetzt – mit erstaunlichem Erfolg.

Das Machwerk von Hubert Kiesewetter “Von Hegel zu Hitler” beseitigte dann letzte Zweifel bezüglich des bestimmenden Kriegsziels der Judenheit.

Diese hat – hellwach – längst erkannt, woher ihrer Weltbeherrschung Gefahr droht. Im Talmud, Megilla 6b ist ihr Stoßgebet aufgezeichnet:

“Herr, laß den Anschlag des Frevlers nicht gelingen, der, wenn er auszöge, die ganze Welt vernichten würde. Es ist das edomitische G e r m a n i e n .”

Die Gefahr des Machtverlusts droht dem Judentum von der Erkenntnis, daß das Postulat der Erhabenheit JAHWES im Denken nicht gerechtfertigt werden kann. Im Denken erscheint sich Gott als absolute Bewegung, die Entwicklung ist.

JAHWE ist danach ein bestimmtes frühes Entwicklungsstadium und damit endlich. Eine Hegelsche Fassung dieses Gottesbegriffs ist der Satz: “In der Weltgeschichte geht es vernünftig zu” und es gilt der Satz: “Das Wahre ist das Ganze” (Resultat).

Dagegen hat die Frankfurter Schule das Banner “Das Ganze ist das Unwahre!” erhoben, und sich selbst als Feindin der Deutschen Kultur zu erkennen gegeben.

In Beziehung auf das Reich der nicht sichtbaren Dinge wird das Handlungsorientierte Bewußtsein der Menschen weniger durch selbständiges Denken als von Autoritäten bestimmt.

In der Regel kann sich der Anspruch, als Autorität zu gelten, nur bei bestandener Glaubwürdigkeitsprüfung durchsetzen. Ein entscheidendes Kriterium ist dabei der Glaube an die moralische Integrität des Probanden.

In dieser Hinsicht ist die Lage der Judenheit ausserordentlich prekär. Es hat sich aber gezeigt, daß Menschen durch massive ethikbedingte Schuldzuweisungen zu einer unkritischen Einstellung gegenüber tatsächlich oder vermeintlich Geschädigten neigen. Argwohn gegenüber diesen Personen oder Personengruppen wird als schuldlasterhöhend empfunden und deshalb verdrängt. Die Verdrängung wird durch ein System gesellschaftlicher Sanktionen mit Ächtungspotential aufrechterhalten und verstärkt.

Diese Zusammenhänge erscheinen in der Gegenwart als ein höchst wirksames System der Gedankenpolizei. Deren systemiches Subjekt sind die ochestrierten Aufsichtsorgane der Weltjudenheit, die auf vielfältige Art und Weise die Signale setzen, die den flexiblen Korridor geduldeter Meinungen begrenzen.

Es ist jetzt leicht zu bestimmen, an welchem Punkt dieses Systems der Stoß erfolgen muß, um dieses zum Einsturz zu bringen: es ist der Glaube an die moralische Integrität der Judenheit zu erschüttern durch den Nachweis, daß diese Ethnie sich auf allgemeine Weise als “das Nein zum Leben der Völker” (Martin Buber) deutet und ihre Nachkommenschaft in diesem Geiste prägt. Den entsprechenden “Prägestock” habe ich – wenigstens teilweise – mit der Zusammenstellung der “Satanischen Verse des Mosaismus” kenntlich gemacht.

Es genügt nicht, diese Verse nur in der üblichen Weise der “Öffentlichkeit” zugänglich zu machen. Man muß sie zum öffentlichen Skandal machen. Es ist wie der Kampf Davids gegen Goliath.

Doch ist der Skandal nur die notwendige Bedingung für den Erfolg das Angriffs auf den Judaismus. Dessen Niederlage ist erst dann auf Dauer gestellt, wenn diese Geistesgestalt im allgemeinen Bewußtsein als ein notwendiges Entwicklungsstadium Gottes, der der EINE ist, g e w u ß t sein wird.

Dieses W i s s e n habe ich in meinem Buch “Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit” im Abschnitt II : “Die Judenheit in philosophischer Sicht” dargestellt.

Als Macht ist dieses Wissen nur durch Aneignung der Vernunftlogik, die Hegel uns gezeigt hat, zu erlangen. Allein vermittels dieser Logik sind die in unserem “natürlichen” Bewußtsein unbewußt wirkenden Judaika aufzuspüren und unschädlich zu machen.

Die heute noch ausstehende Bewegung unseres Volkes zur Befreiung von der Fremdherrschaft der Judenheit wird daran zu erkennen sein, daß die Vergegenwärtigung der Deutschen Idealistischen Philosophie in der Ausprägung, die sie durch Hegel erhalten hat, zur Begeisterung der akademischen Jugend unseres Volkes geworden sein wird.

Die Judenheit steht dann vor der Aufgabe, die Holocaust-Inquisition zu erweitern und die Vergegenwärtigung des Alten Testaments, des Talmud, des Schulchan Aruch sowie der Vernunftlogik zum Verbrechen zu erklären. Sie wird sich damit ihr eigenes Grab schaufeln.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Mahler












The Satanic Verses of Judaism

Appendix to Horst Mahler’s text “Was tun?”

Translated by Teutonica
Notes

Excerpt from the book “Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit” by Horst Mahler, pages 24 to 40, downloadable from:

https://germanenherz.files.wordpress.com/2015/03/das-ende-der-wanderschaft-07-01-2013.pdf

…It turns your stomach! The Jewish complex can only be experienced by letting both the corruption and the bought tolerance of degradation have an impact with full force. This makes it necessary to present the “satanic verses” in full length and breadth. – Horst Mahler –

TABLE OF CONTENT

Notes 2
TABLE OF CONTENT 3
Commandments from the Old Testament God 4
5 Moses (Deuteronomy) Chapter 28:1-14 4
Genesis 28:15-69 5
Genesis 26:14-39 8
The “Satanic Verses” of Judaism – Talmud and Schulchan Aruch 11
The Talmud on the Relationship Between Jews and Gentiles 12
Teachings in the Babylonian Talmud 12
Jews in the Talmud about Themselves 19
Instructions in the Schulchan Aruch 21
Why the Goyim are Forbidden by Punishment to Examine Judaism 23

Commandments from the Old Testament God

5 Moses (Deuteronomy) Chapter 28:1-14

And if thou obey the voice of the LORD thy God, to keep and do all the commandments which I command thee this day, the LORD thy God shall make thee supreme over all the nations of the earth, and all these blessings shall come upon you and shall meet you, because you have obeyed the voice of the LORD your God.
Blessed will you be in the city, blessed in the field.
Blessed will be the fruit of your womb, the fruit of your land and the fruit of your beasts, the fruit of your cattle and the fruit of your sheep.
Blessed will be your basket and your baking trough.
Blessed will you be when you enter, blessed when you go out.
And the LORD will smite thy enemies that rise up against thee before thee: they shall go out against thee from one way, and flee from thee by seven ways.
The LORD will command the blessing that they may be with thee in thy cellar, and in all that thou doest and will bless thee in the land which the LORD thy God hath given thee.
The LORD will raise you up to him as the holy people, as he swore to you, because you keep the commandments of the LORD your God and walk in his ways, so that all the nations of the earth will see that you are named after the name of the LORD, and they will be afraid of you.
And the LORD will arrange that thee have an over-abundance in goods, the fruit of thy womb, the fruit of thy cattle, in the fruit of thy ground, in the land which the LORD has sworn to your fathers to give to you.
And the LORD will open unto thee his good treasure, the heavens, that he may give rain unto thy land in his day, and that he may bless all the works of thy hands. And thou will lend to many nations; but thou shalt borrow from no one.
And the LORD will make you into the head, and not the tail, and you will hover above and not lie below, because you obey the commandments of the LORD your God, which I command you today to keep and do, and do not deviate from any word which I command you today, neither to the right nor to the left, that you would walk after other gods to serve them.
Yahweh does not promise his own people eternal salvation. He lures them with earthly wealth, earthly power and material well-being, not as the fruits of their work, whereof they could be proud, but as the spoils of a gigantic robbery. Here the Jew’s corruptibility and rapaciousness is established as a virtue, pleasing to God, with the highest credibility. Even otherwise, there is not the slightest trace of decency and morality in Judaism. The Jews have no idea of morality. So Moses does not motivate them with moral appeals. Their desires are brought into service as a power for Yahweh and their fearfulness is shaped into absolute submission. It’s like this:

Genesis 28:15-69

But if thou wilt not obey the voice of the LORD thy God, to keep and do all his commandments and his judgments that I command thee this day, all curses shall come upon thee and hit thee.
You’ll be cursed in the city, cursed in the field. Cursed will be your basket and your baking trough.
The fruit of your womb, the fruit of your land, the fruit of your cattle and the fruit of your sheep will be cursed.
You will be cursed when you enter, cursed when you go out.
The LORD will send among you accident, distress and misfortune in all that you take before your hand, what you do, until you are destroyed and soon perish for the sake of your wickedness, because you have forsaken me.
The LORD will give you the pestilence until he will destroy you in the land where you have come to take it.
The LORD will smite you with fever, heat, fire, drought, poisonous air and jaundice, and he will persecute you until he kills you.
The sky that is above your head, will be unyielding, and the earth beneath you will be of iron.
The LORD will give your land dust and ashes for rain from heaven upon you until you will be destroyed.
The LORD will smite you before your enemies; you will come out to them by one way, and by seven ways you will flee from them and will be scattered among all the kingdoms of the earth.
Your body will be food for all birds of the heavens and all animals on earth, and there will never be anyone to scare them away.
The LORD will beat thee down with the glands of Egypt, and with genital warts, and with scabies, that thou cannot be healed.
The LORD will beat thee with madness, and blindness, and a racing heart; and thou shalt grope around at noon, as a blind man gropes in the dark;
and thou shalt have no bliss in thy way; and thou shalt suffer violence and injustice all the days of thy life, and no man shall help thee.
You trust one woman; but another man will sleep with her. You will build a house, but you will not live in it. You will plant a vineyard, but you will not enjoy its fruits.
Your ox will be slaughtered before your eyes; but you will not eat of it. Your ass will be taken by force in front of you and will not be given back to you. Your sheep will be given to your enemies, and no one will help you.
Your sons and daughters will be given to another people, that your eyes may watch and languish over them daily; and there will be no strength in your hands.
The fruits of your land and all your work will be consumed by a people you do not know, and you will suffer injustice and will be pushed aside all your life and will become senseless from what you must see before your eyes.
The LORD will smite you with evil glands on your knees and calves so that you cannot be healed from the soles of your feet to the top of your head.
The LORD will drive thee, and thy king whom thou hast set over thee, among a people who thou knowest not, nor thy fathers; and there shall thee serve other gods: Wood and stones.
And thou shalt be a beast, and a proverb, and a mockery among all the nations where the LORD hath driven thee.
Thou shalt bring forth much seed into the field, and gather little, for the locusts shall eat it.
Thou shalt plant and build vineyards but drink no wine, nor pick grapes, for the worms shall consume them.
You will have olive trees within all your borders; but you will not anoint yourself with oil, for your olive trees will be torn out.
Thou shalt begat sons and daughters, and yet hast none, for they shall be led away captive.
All your trees and the fruits of your land will be eaten by vermin. The stranger who is with you will rise above you and always hover above; but you will descend and always succumb.
He will lend you, but you will not lend him; he will be the head, and you will be the tail.
And all these curses will come upon you, and persecute you and strike you until you are destroyed, because you have not obeyed the voice of the LORD your God to keep his commandments and his judgments which he ordered you.
Therefore there will be signs and phenomenon at you and in your seed for ever that you have not served the LORD your God with the joy and pleasure of your heart, for you had plenty enough.
And thou shalt serve thy enemy whom the LORD will send thee, serving in hunger and in thirst, in nakedness, and all kinds of needs; and he shall put an iron yoke upon thy neck, until it destroys thee.
The LORD will send a people upon you from afar, from the end of the world, as an eagle flies, of a language you do not understand,
an insolent people who do not respect the person of age, nor spare the young.
It shall eat the fruit of thy cattle and the fruit of thy land until thou be destroyed; and it shall leave thee nothing of corn, and cider, of oil, and of the yield of the oxen, and of the sheep, until it kill thee; and thou shalt feel fear in all thy gates, until it tears down thy high and firm walls, that thou depend upon in all thy land; and thou shalt be afraid in all thy gates, in all thy land that the LORD thy God hath given thee.
You will eat the fruit of your womb, the flesh of your sons and daughters, that the LORD your God has given you, in the fear and need that your enemy oppresses you with, so that a man, who before lived very tenderly and in abundance among you,
will not grant his brother, and the woman in his arms, and the son who is still left of his sons, to give to one of them among them the flesh of his sons that he eats.
A woman among you who has lived tenderly and in abundance before, so that for tenderness and well being she has not tried to place the sole of her foot on the earth,
shall begrudge her husband in her arms and her son and her daughter the afterbirth that has gone out between her own legs, along with her sons whom she gave birth to; for they will secretly eat of all because of lack, fear and trouble that your enemy will oppress you with in your gates.
Where you will not keep the words and do all the laws that are written in this book, so that you fear this glorious and terrible name, the LORD your God,
so the LORD will deal with thee terribly, with plagues on thee and thy seed, with great and protracted plagues, with terrible and protracted diseases,
and will send thee all the diseases of Egypt which thou fearest, and they will attach to thee; further, all sicknesses and all plagues that are not written in the book of this law, the LORD will bring upon you until you are destroyed.
And there will remain of you a small multitude, whereas before ye were as stars in heaven in numbers, because thou didst not obey the voice of the LORD thy God.
And as the LORD rejoiced over you before, that he did you good, and multiplied you, so he will rejoice that he should kill you and destroy you; and will be troubled by the land into which you now enter to take it.
For the LORD will scatter thee among all nations from one end of the world to the other; and there you will serve other gods, whom thou knowest not, nor thy fathers: wood and stones.
For this you will have no lasting being among the same nations, and the soles of your feet will have no rest. For there the LORD will give you, too, a trembling heart, and eyes that languish, and a withered soul,
so that your life will float before you. Night and day you will fear and not be sure any longer of your life.
In the morning thou shalt say: “Ah, that it would be evening!”; and in the evening thou shalt say: “Ah, that it would be morning!” for fear of thy heart, that shall frighten thee, and for what thou shalt see with thine eyes.
And the LORD will lead you by ships back into Egypt, the road of which I have said: You will not see it any more. And there you will be sold to your enemies as servants and maidservants, and there will be no buyer.

Genesis 26:14-39

But if you will not obey me and not do all these commandments and ye shall despise my statutes, and reject my judgments, that ye do not obey all my laws, and ye shall break my covenant, I too will do this to you: I will have you visited by horror, by emaciation and fever so that your eyes will go out and your life will fade away. You shall sow your seed to no avail, and your enemies shall eat it.
And I will turn my face against you, and you shall be beaten before your enemies, and those who hate you shall rule over you, and you shall flee without one chasing you.
But if even then you do not obey me, I will punish you even more, sevenfold, for your sins’ sake, that I will break your pride and your stubbornness, and will make your heavens unyielding and your earth like ore.
And your efforts and your work shall be lost, so that your land will not yield its crops, and the trees in the land will not bear their fruit.
And if ye disobey me, and will not hear me, I will smite you even more, sevenfold for your sins’ sake.
And I will send wild beasts among you, who will eat your children and tear up your cattle and diminish you, and your roads will be deserted.
But if you still will not let me bring you to repentance and act against me, I will then also act against you and will beat you sevenfold more for your sins’ sake that shall avenge my covenant. And if ye flee yet into your cities, I will send the plague among you and will deliver you into the hands of your enemies.
Then I will destroy your bread supply; ten women shall bake your bread in an oven, and your bread shall be given to you by weight, and when you eat, you shall not be filled.
But shall you still disobey me and act against me, I will also act against you in a fury, and will punish you sevenfold more for your sins, that ye will eat the flesh of your sons and daughters.
And I will destroy your high places of sacrifice and eradicate your pillars of smoke in sacrifice, and I will throw your corpses on the corpses of your idols, and I will be disgusted about you.
And I will ravage your cities and your sanctuaries and will no longer smell the sweet smell of your sacrifices.
I will make the land desolate, so that your enemies who will dwell in it will be appalled.
But I will scatter you among the nations and will follow you with a drawn sword, so that your land will be desolate and your cities will be destroyed.
Then the land will make up for its Sabbaths while it is desolate and you are in the enemies’ land; yes, then the land will rest and make up for its Sabbaths.
As long as it lies desolate, it will rest, because it could not rest as you should have let it rest while you lived in it.
And to those that remain of you, I will give them a cowardly heart in their enemies’ land so that even a rustling leaf will scare them off, and they shall flee from it as if it were a sword and fall, when no one even hunts them.
And one shall fall upon the other as if the sword was behind them, yet no one hunts them, and you shall not survive against your enemies.
And you shall perish among the nations, and your enemies’ land shall devour you.
But they that are left of you shall vanish into the land of their enemies for their iniquity but also for the iniquity of their fathers.

Here we return to Marx’s dictum that “Jews are not humans” and its truth. The way Marx said it, I can assume he didn’t know what he was saying. And yet what he has said is a profound truth.

Man is spirit and the designation of spirit is freedom. This has its reason in the free thinking, only emerging from man himself.

The Jews have no freedom of thought. Through the curses of Moses their thinking is banished into a narrow channel where they are prevented by a taboo from discovering the question now posed by Gilad Atzmon: whether a being that demonizes the sensual world as idols and therefore causes the peoples’ destruction or enslavement, is not God but the devil.

With some justification one can say that one half of the Jewish brain has been made desolate by Yahweh. The expression of this cultural stupefaction is the fact that Jews do not even perceive their disability, but – on the contrary – consider themselves mentally superior to the peoples. In the “Protocols of the Wise Men of Zion” it says(30):

“The purely animal mind of gentiles is incapable of dissecting a term. In this difference between the spiritual predisposition of the gentiles and ourselves, we can see the sign of our being chosen by God and our superior nature. The gentiles are guided only by an animal instinct.”

And affected is the very area of spirituality, where the ethical competence of man is indigenous. This is the only way to explain that for thousands of years now these “little people” have allowed themselves to be conditioned to evil, whose program is laid down with “divine” authority in the Talmud and Schulchan Aruch.

The “Satanic Verses” of Judaism – Talmud and Schulchan Aruch

The Talmud has been the educator, breeder and teacher of the Jewish people for centuries.31 The Schulchan Aruch has been taken in by the [Jewish] communities as the authoritative guideline for religious practice.32 Together with its comments, it has become the authoritative code in the course of the 17th century for Orthodox Judaism.33 The Schulchan Aruch, literally ‘laid out table’, appeared for the first time in 1565 and is today ultimately the decisive code of law for Judaism recognized by all Jews.34 The Talmud is the basis of the Schulchan Aruch, popular property and popular law code of the entire Jewry.35 On April 5,1888, Jewish liberal philosophy professor and Talmud expert Cohen, an expert witness before the Marburg Criminal Court, stated: “The rules of faith and morals contained in the Talmud are binding on the Jew; they are considered a law.”

The Talmud on the Relationship Between Jews and Gentiles

Teachings in the Babylonian Talmud

Jabmuth, Fol. 16b, 45a:
“If a gentile or a slave is with an Israelite, the child is the child of a whore.” (see Jore de’ah no. 377, 1.)

Berakhoth, fol. 25b:
“R. Jehuda said: ‘It is forbidden to read the scheme in front of a naked gentile. Why before a gentile? This is also the case with an Israelite! This is necessary because it is said of them. (Ezek. 23, 20): ‘Their flesh is like the flesh of the donkey, one might think that it can only be regarded as a donkey.’”

Fol. 58b:
“He who sees the tombs of the gentiles, say (Jer 50:12): ‘Your mother be shamed; shame to the one who gave birth to you.’”
Baba bathra Fol.: 114b:
“(Only) the Jews are called humans, but the gentiles are not called humans but cattle;” (cf. Jebamoth 61a, Kerithoth 6b, 7a).
Niddah 45a “Their flesh is like donkey flesh.”

Erubin, Fol. 41b:
“Three things make a human insane and stop him from recognizing his Creator, namely: Gentiles, an evil spirit and oppressive poverty…”

Fol. 47a:
“A gentile cannot bear witness.”

Fol. 47b:
“R. Chija said: ‘A gentile is being executed for cheating under a Peruta (Heller, penny) and he cannot get it back because he caused an Israelite worry.’”

Fol. 61 a:
“…for it says (Ezekh. 34:31), ‘But you are my sheep, the sheep of my pasture, men you are.’ I.e., you are called men, the (worldly) peoples (however) are not called men.”

Tosephot, Fol. 94b: “The seed of gentiles (strangers, Nokhrim) is a cattle seed.”
(The same is written in Kethuboth 3b. Kiddushin)

Fol. 82a:
“The best doctor belongs in hell, and the best butcher is a comrade of Amalek, and the best of the goyim you shall kill.”

(See also: Jerusalem. Kiddushin 40b; Sophrim XV. 10; Aboda zara 26b. Tosephol; Majmonides: Jad chasaka (Strong Hand): 49b; R. Jismael: Mechitah (Destruction): lla.)

“You shall kill the best of the goyim” is a recursive formula that says that all goyim are to be killed. If today A is the best and therefore is killed, someone else takes his place as best, who can then also be killed…, and so on, until none of the Goyim is there any more, so none can be the best.

Sotah, Fol. 35b:
“It says (Is 35:12): ‘The nations are burned into lime. Just as lime does not endure, but is burned; neither do the worldly (gentile) peoples endure (in the Judgement Day), but are burned.’”

Baba kamma, Fol. 114a:
If an Israelite sells a plot of land bordering another Israelite’s field to a gentile, cast a spell on him because his neighbor can say: You put a lion at my border. He is left under this spell until he takes responsibility for any damage caused by it.

(The same is written in Baba mezia Fol. 108b. and Jore de’ah 334, 43.)

Baba mezia, fol. 33b:
“We will look at your friends and they will be disgraced.” (Jesse 66:5) This is: “The worldly nations will be ashamed, the Israelites will rejoice.”

Tosephot, Fol. 61 A:
“The robbery of a brother (Israelite) is not permitted; the robbery of a gentile is permitted, for it is written (Mos 19:13): ‘Thou shalt do thy brother no wrong, but these words Jehuda says have no reference to the Goy, in that he is not your brother.’”

Fol. 111b:
“According to R. Jehuda, the robbery of a brother (Israelite) is not permitted; the robbery of a gentile is permitted.” (p. above fol. 61a.)

Baba bathra, fol. 54b:
“The goods of gentiles are like the desert, like an abandoned property, and everyone who takes first possession of them, acquires them.”

(The same is written in the Choschen hamischpath 156.5 and 271.4.)

Sanhedrin, Fol. 57a:
“It is taught regarding robbery: theft, robbery and robbery of a beautiful woman and the like is forbidden for a gentile to a gentile and a gentile to an Israelite, but allowed for an Israelite to a gentile. The bloodshed of a gentile against a gentile and a gentile against an Israelite is forbidden but allowed to an Israelite against a gentile.”
“Withholding the wages of a gentile against a gentile and a gentile against an Israelite is forbidden but allowed to an Israelite against a gentile. It is taught that gentiles and small shepherds are neither pulled up (when they fall into a pit and are in danger for their lives) nor pushed down.” (The same is written in Aboda zara Fol. 13b & 26b.)

Fol. 58b:
“If a gentile beats an Israelite, he deserves to die.”
“If someone slaps an Israelite, it is as if he slapped God.”

Fol. 59a:
“When a gentile celebrates at the Shabbat, he deserves to die, for it says (1 Mos 8:22), ‘Let them not rest day and night.’ If a gentile is reading the doctrine of the law (Torah), he deserves to die, for it says (5 Mos 33:4), ‘A doctrine Moses gave as hereditary possession.’”

Tosephot, Fol. 74b:
“The coitus of strangers (non-Jews) is like coitus of beasts.”

Fol. 82a:
“R. Chiah said: ‘Anyone who sleeps with a gentile woman acts as if he were related to idols, so the zealots may push him down.’”

Aboda zara, Fol. 4b: Tos.:
“A heretic may be killed with one’s own hands.”

Fol. 20a:
“R. Jehuda said, ‘One is not allowed to say: how beautiful this Gentile is!’ When R. Akiba saw the wife of Rufus, he spat out, smiled and cried.”
(See also Jore de’ah 81,7.) Fol. 21 a, b:

“You are not allowed to rent houses to strangers in Israel’s land and even less in fields; you can rent them out abroad. And even where they are allowed to rent, this does not apply to a living space, because he would carry his idols into it.”

Fol. 22b:
“Mär Ukaba said: ‘The gentiles fornicate with the wives of their comrades, and when a gentile comes to her and from time to time does not find her, he sleeps with the beast he finds there.’ But if you like, I say this: even when he meets her, he sleeps with the beast, for the Master said that they prefer the animal of an Israelite to their own wife. R. Jehuda said he saw a gentile buy a goose at the market and sleep with it, strangle and eat it.”

Fol. 26a:
“An Israelite may not give birth assistance to a gentile because she would help bear a child for idolatry.”
(Similar is written in Orach chajjim 330, 2.) “A gentile woman may not suckle the child of a Jewess because she is suspected of bloodshed.” (Also in Jore de’ah 154, 2.)

Fol. 26b:
“R. Abahu taught before R. Jochananan: ‘Strangers and small shepherds should not be brought (out of danger of death or out of the pit) and pushed down (not even), but heretics, traitors and apostates should be brought down and not up… If there is a staircase in the pit, destroy it… and say to him, ‘To prevent my cattle from falling down;’ if there is a stone (to cover) the opening, roll it over the opening and say: ‘I will have the opening closed until I pass my animals;’ if there is a ladder, take it away and say to him, ‘I will take my son down from the roof first.’”

(This is written on Fol. 13b. and in Sanhedrin Fol. 57a.)

Fol. 37a:
“Rabina said, ‘A non-Jewish girl of three years and one day, since she is (then) fit for sexual intercourse, pollutes like a river person. The defiled girl has no pleasure at all while having sexual intercourse.’”
Baba kamma, Fol. 113b:
“How do (we know) that the lost item of a gentile is allowed? It says (Mos 22:3), ‘With all your brother’s lost: So you have to return it to your brother, but not to a gentile. But if he does bring it back to him, he commits a great transgression of the law.’”
(The same in i. Choschen hamischpath 226,1; 261,2.)

Joma, Fol. 85a:
“R. Joseph says, ‘In saving life, you don’t go by the majority. But if the majority are gentiles, there is no obligation to save lives.’”

Jom Tob or Bezak, fol. 21b:
“R. Jose and R. Akiba say: ‘For you, but not for dogs, for you, but not for gentiles, are the holidays. But why are dogs included and gentiles excluded? Because their food (of the dogs) is yours and the food of gentiles is not yours.’”

Baba kamma, Fol. 37b:
“If the ox of an Israelite has pushed down the ox of a gentile, the Israelite is free of reparation. But if the ox of a gentile has knocked down the ox of an Israelite, he must, whether warned or unaware, make good for the full damage, because God freed up their (the gentile’s) wealth to the Israelites.”
(see Fol. 13a., further Fol. 38a., and Choschen hamischpath 406,1) Fol. 113a:
“If an Israelite goes before court with a gentile, according to Jewish law you may agree with him and say to him (gentile): ‘Let it be so according to your law;’ but if this is not so [to the Jews advantage] come to him (gentile) with deceit.”

Fol. 113b:
“Schemuel said, ‘Deception of the Akum in returning things (if the gentile made a mistake at his disadvantage or was betrayed) is permitted in repaying.”
Baba mezia, Fol.24a. u. b:
“If somewhere the majority consists of Israelites, the found thing must be proclaimed openly; but if the majority consists of gentiles, the found thing can be kept.”

Fol. 26b:
“If someone has seen that a Zuz has fallen into the sand and he has found it and taken it on him, he need not return it. If someone finds something in a shop, it belongs to him; if between the counter and the grocer, it belongs to the grocer; if in front of a money changer, it belongs to the changer. If someone buys fruit from his neighbor or someone sends him fruit, and he finds money among it, it belongs to him, but if it is bundled, he must proclaim it.”

Fol. 32b:
“If the cattle belongs to a gentile and the burden belongs to an Israelite, let it be (the torture of animals); but if the cattle belongs to an Israelite and the burden belongs to a gentile, one must help. (The same: Choschen hamischpath 272,3.)”

Joiria, fol. 84b:
“If nine Christians were buried with a Jew at a Shabbat, and another Jew would save them, we believe they would all be grateful to the Jew even if they knew that the Jew did it merely to save his fellow believer.”

Jews in the Talmud about Themselves

Taanith, fol. 3a:
“Just as the world cannot exist without wind, neither can it exist without Israelites, (see Abodazara, fol. 10a.)”

Fol. 10a:
“First the land of Israel was created, then in the end only the whole world. The land of Israel is watered by the saint himself, the whole world is watered by a messenger. The land of Israel drinks rainwater, the whole world only from the remains. The land of Israel drinks first and then the whole world, like a man who makes cheese, who takes out the edible and leaves behind the useless.”

Kiddushin, fol 4b:
“Ten measures of wisdom (Kab) were born; nine measures were given to the land of Israel and one measure to the rest of the world; ten measures of beauty were born; nine measures were given to the land of Israel and one measure to the rest of the world.”
Sanhedrin, 104a:
“Raba said in the name of R. Jochananan, ‘Everywhere they go, they shall make themselves princes of their masters.’ (This is: they must strive for dominion.)”

Chullin Fol. 91b:
“According to the Talmud, the Jews are more pleasant before God than the angels.”

Berachoth Fol. 7a:
“God lets His Majesty dwell only among the Jews”

Shabbat 67a:
“All Jews are born royal children.”

Megilla, Fol. 28a:
“From Abuha and Minjamin asked one that he be rewarded because he never looked at a gentile, and another asked that it be to his benefit that he never associated himself with a gentile.”

Baba mezia, fol. 84a:
“Elijahu once came across R. Jismael and insulted him because he had reported the (Jewish) thieves for execution.”

Baba bathar, fol. 92b:
“R. Jochanan said, ‘The pious Israelites are dearer to the Lord than the angels on duty.’ (The same is written in Holin 91b.)”

Jabmuth, Fol. 63a:
“Eleazar also said, ‘All the families that dwell on the face of the earth are blessed only because of the Israelites; even the ships that go to Gaul and Spain are blessed only because of the Israelites.’”

Sanhedrin, Fol. 37a:
“Man was therefore created solely to teach you that anyone who destroys an Israeli soul, according to Scripture, does as much as if he had destroyed the whole world. And everyone who has an Israelite soul does as much, according to Scripture, as if he had created the whole world.”

Pesachim, Fol. 49a:
“A man of the common people may not eat meat. One must not join a commoner on a journey. You can tear apart a commoner like a fish (from the back). When a man marries his daughter to a man of the common people, it is as if he were binding her and laying her down before a lion. He beats her and executes the sexual intercourse without shame.”

Kethuboth, Fol. 28a:
“R. Jehoshua said, ‘The Israelite is forbidden to read the Torah to his slaves.’”

Instructions in the Schulchan Aruch

Motion for Evidence

on IV.

The expert for Jewish Studies and Jewish History will provide the court with a reliable knowledge on the facts of the

“Birth assistance is to be given to a Jewess at the Shabbat, even if it desecrates the Shabbat… No birth assistance is to be given to a gentile woman at the Shabbat, not even with an act where there is no desecration of the Shabbat.”
(Orach Khaiyim 330.1.)

“If a Jew has stolen from a gentile, and the court demands an oath (denying the deed) of that Jew in the presence of other Jews, but they know that he will swear falsely, they shall compel him (and to impress him) in comparison with the gentile victim not to swear falsely, even if he should still be forced to take the oath, because by his (obviously false) oath the name would be desecrated. If he is compelled to take an oath, and his perjury cannot be proved, he shall give a false oath but destroy the oath in his heart, because he was forced to take it.”
(Joreh deah 239.1)

“If a gentile has a claim for money to a Jew and another Jew can be the only witness for the gentile against the Jew – the gentile law (unlike the Jewish law) condemns to payment on the testimony of a witness – it is there where it is forbidden for the other Jew to bear witness for the gentile, otherwise he is put under Jewish ban.” (Khoshen ha Mischpat 28:3).

“Gentile goods and chattels are like abandoned goods, and the first one to get to them has the rights for them.”
(Koshen ha—mishpat 156, 6 Hagah)

“If of two business partners one has stolen or robbed something, he must share the profit made from it with his partner. If, however, damage has occurred to him, he must bear the damage alone.”
(Choschen ha— Mischpat 176,12).

“If a Jew does business with a gentile, and another Jew helps him to mislead the gentile as to size, weight or number, both Jews shall share in the gain, whether the second helped the first against payment or for free.”
(Choshen ha—Mischpat 183, 7 Hagh.)

“The Jew who finds a thing a Jew has lost is obliged to make an effort to send it back to him, for it says (Genesis 22:1), ‘You shall bring it back to your brother.’”
(Choschen ha–‐Mischpat 259,1)

“To keep the lost object of a gentile is permitted to the Jewish finder;
for it says (5, Genesis 22:1), ‘Bring back the lost things of your brother.’ But if the Jewish finder returns the find to the non-Jewish loser, he commits a violation of the law because he strengthens the economic power of the enemies of the law.’”
(Choschen ha–‐Mischpat 266,1)

“If a Jew owes something to a gentile, but the gentile has died, and no other Jew knows of the debt, the Jew is not obliged to pay the debt to the heirs.”
(Choshen ha—Mischpat 238 Hagh).

“The error of a gentile (to be exploited) is permitted, e.g. to let him miscalculate, or not to repay a loan to him (forgotten by him), unless he notices it and no desecration of the name happens.”

(Choschen ha— Mischpat 348, 2 Hagh), etc.

Why the Goyim are Forbidden by Punishment to Examine Judaism

Judaism is dependent on it, not to be perceived as “the no to the life of the peoples” (cf. above p.
8).

Occasionally, the Jewish side tries to trivialize the Torah to the non-Jews with the assertion that “it is to be understood only ‘allegorically’ and that behind what appears to be cruel and inhuman in the texts, ‘the meaning’ must be searched for with the right understanding, because with right understanding it expresses something completely different.”

This is one of the Jews’ most outrageous attempts at deceit. And the rabbis’ much-vaunted scholarship is essentially the fruit of thousands of years of efforts to make this deception a success. Those who engage in this sophistry will bleed to death in the wire mesh of Jewish Rabulism (see below on page 106).

The authoritative Jewish interpretation of the Old Testament crystallized through oral tradition in the famous teaching houses over thousands of years and was put into the written word in the “Talmud” in the seventh century, according to Christian chronology, and even later was filtered out in the “Schulchan Aruch.”

For centuries Jewry made an effort to keep the Talmud secret from the Goyim. Initially, they were successful. Today a 12-volume translation into German, published by a Jewish publisher is available. The following excerpts from my ‘Motion for Evidence’ is only a modest anthology. If one lets these sink in, it becomes understandable why gentiles, who take up the reading of the Torah, are threatened with death:

“…If a gentile takes up the doctrine of the law (Torah), he deserves to die, for it says (5 Mos 33:4), ‘Moses gave a doctrine as inheritance.’” 37

The Talmud provides hundredfold proof that due to their nature, the Jewry’s precarious situation in the diaspora is always present and must determine the Jews’ actions. Jewry is commanded to harm the Goyim wherever and however it can – but Jews must always make sure that their behavior does not cast a shadow over Yahweh, their own God.

This assertion is so serious and is challenged by Jewry so vehemently – how could it be otherwise? – that it had to be documented here with the above selection of appropriate testimonies from the Talmud and Schulchan Aruch.












An Herrn Schroeder #2 – 21.05.2018

Horst Mahler
Anton-Saefkow-Allee 22
14772 Brandenburg

21. Mai 2018

Lieber Herr Schröder,

ich antworte auf Ihren Brief vom 13.05.2018.

Sie fragen nach meiner „Gottesvorstellung“ und bringen einen hegelianischen Gott ins Spiel.

Meine Gottes „vorstellung“ ist während meiner Schulzeit verblichen und hat seit dem nie mehr eine Rolle gespielt. Versuche einen Jesuitenpaters, mit dem ich intensive Gespräche pflegte, zusammen mit meinem Schulkameraden Georg Reß, später Professor für Völkerrecht und Richter am europäischen Gerichtshof, führten nicht zu einer Wiederbelebung, sondern zu der Einsicht, daß auch der Pater nicht an Gott glauben konnte.

Der Grund für diesen Weltuntergang war die Ohnmacht des Verstandes meinen G l a u b e n vor dem Hintergrund des Grauens zu rechtfertigen. Es war meine Deutschlehrerin, Dr. Ouart (ein hübsche Blondine) die der Klasse mit einem schelmischen Lächeln diese Ohnmacht vorführte: „Wenn Gott allmächtig ist dann kann er einen Felsen erschaffen der so groß ist, daß er ihn nicht mehr bewegen kann“. Das werde ich nie vergessen.

An Sokrates fiel mir auf, daß er behauptete zu wissen, daß er nichts wisse. Und Achilles konnte die Schnecke nicht überholen die einen kleinen Vorsprung hatte.

Also wußte Sokrates doch etwas und Achilles schien mir ein Gelähmter zu sein.

Dann begegnete ich Kant der die Ohnmacht des Verstandes (er nannte ihn noch „Vernunft“) vorführte, aus dem Antrieb heraus dem G l a u b e n sein Recht wiederzugeben.

Aber vermochte der Nachweis daß der Verstand nicht an die Wahrheit heran reichte den Glauben wieder herbei zu zaubern? Wäre der wiedergefundene Gott nicht der Urheber des Grauens, von dem ich einiges mit meinen Augen gesehen hatte?

Aber ich war mit diesen Fragen nicht allein gelassen.

Die im Elternhaus ererbte antikommunistische Einstellung motivierte mich zu einer feindlichen Annäherung an Karl Marx. Ich wollte ihn einfach nicht gelten lassen, konnte ihn aber auch nicht ignorieren. Mir ist – aus welchen Gründen auch immer – eine Privatisierung meiner Existenz nie eine Option gewesen. Was meine Gedanken wie ein Mühlrad antrieb war der S t a a t als solcher – nie etwas anderes. Deshalb wundert es mich, daß Sie mir „eine radikale Ablehnung des Staates, seiner Institutionen, seiner Regeln und Gesetze, sowohl der juristischen wie der moralischen Implikationen“ bescheinigen. Nichts liegt mir ferner als der politische wie ebenso wohl der kulturelle Anarchismus.

Wer sich im 20. Jahrhundert mit „Staat“ beschäftigte, kam an Marx und Lenin schon deshalb nicht vorbei, weil zwei Riesenreiche, die Sowjetunion und rot China von ihren Gedanken stark beeinflußt waren und der Nationalsozialismus der Gegenentwurf dazu war.

Bei Karl Marx war Gott wieder zu finden – auch wenn man das nicht gleich merkt (auf diese Spur bin ich von dem österreichischen Sozialisten Viktor Adler mit der Bemerkung gesetzt worden, daß aus Marxens Werk hervorgehe, daß er tief religiös gewesen sei).

In der Tat: Karl Marx vergöttlicht die Materie indem er im Geist die „höchste Organisationsform der Materie“ erkennt und die Weltgeschichte als ein Quasi (Natur) gesetzliches Geschehen deutet (Histomat und Diamat). Und in dem er meinte, „Hegel vom Kopf auf die Füße gestellt zu haben“, hat er nur Hegels fundamentale Erkenntnis das es in der Weltgeschichte „vernünftig zugehe“ in sein Weltbild aufgenommen aber dessen Begriff der Dialektik durch jüdisches Trennungsdenken ersetzt.

Karl Marx hat damit JAHWE wieder auf den Thron gesetzt. Als realweltliche Erscheinung hat der Kommunismus die jüdische Wissensgestalt endgültig als Satan kenntlich gemacht.

Der Beginn dieser Wende des Weltgeistes ist aber nicht bei Karl Marx zu verorten, sie zeigt sich zuerst bei dessen Mentor, dem „Kommunistenrabbi“ Moses Heß, der die weltgeschichtliche Mission der Judenheit – richtig – wie folgt bestimmte:

„Juden müssen da sein als Stachel im Leibe der westlichen Menschheit von Anfang dazu bestimmt ihr den Typus der Bewegung aufzudrücken.“

Hier komme ich zu einer ersten Klarstellung:

Der Ausdruck „Wissensgestalt Gottes“ bezieht sich auf den Unterschied von Wissen und Wahrheit.

Wahrheit ist der sich (noch) verschlossene Gott; Wissen der sich offenbare Gott. Sein Leben ist die Bewegung der Entwicklung der Wahrheit zum Wissen. Das Element indem sich die Wahrheit (Gott) zum Wissen (seiner selbst) durchringt, ist das denken. Die Menschheit als ein ganzes ist das Bewußtsein Gottes, sein Wissensorgan.

Die Wahrheit ist absolut ( d.h. sie ist selbstbestimmt; nicht bedingt durch anderes das nicht sie selber ist), das Wissen der Wahrheit ist historisch, d.h es bildet sich im Fluidum von Ort und Zeit aus, zu zwar unterschiedenen aber einen einheitlichen Organismus bildenden Systemen von Weltanschauungen (Konsenzkerne) das kontinuierlich und zugleich diskret dem Wandel unterworfen ist. In diesem Sinne ist die Geschichte der Menschheit, die Weltgeschichte, der Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit (Hegel).

Daran schließe ich unmittelbar eine zweite Klarstellung an.

Das Denken selbst ist in sich unterschieden in die Momente des Verstandes und der Vernunft, die aber nicht getrennt, sondern in Einsheit sind (Identität von Identität und Nichtidentität). Das ist der Begriff als Begriff. Hegel hat diesen in seiner Auseinandersetzung mit dem Kantschen Agnostizismus entdeckt. Er nennt ihn auch „konkrete Identität“, die er als Definition Gottes bestimmt (Werke Band 5, 74).

Das Prinzip des Verstandes ist in die abstrakte Identität (A ist A unter Ausschluß von Nicht-A – oder Satz vom ausgeschlossenem Dritten). Das Prinzip der Vernunft ist der Widerspruch dessen entgegengesetzte Momente jeweils ansich selbst das Gegenteil ihrer selbst sind so das der Unterschied ist und zugleich nicht ist, d.h. nur als verschwinden ist.

Das W i s s e n des Unterschiedes von Verstand und Vernunft, sowie ihre Einsheit, ist R e s u l t a t der Geschichte; seine Momente erscheinen geschichtlich.

Das erste ist der Verstand f ü r s i c h . Seine Erscheinung ist die mosaische Religion (das Judentum), die Gott (JAHWE) als den ERHABENEN faßt, d.h. als UNSCHAUBAR, d.h. bar aller Sinnlichkeit.

Das zweite ist die Vernunft f ü r s i c h . Ihre Erscheinung ist das Christentum das Gott als konkrete Identität (Einsheit), mit seiner Erscheinung als Mensch auffasst.

Das dritte ist das ABSOLUTE WISSEN (Vernuntphilosophie), indem der Gegensatz von Verstand und Vernunft aufgehoben (versöhnt) ist. Als W i s s e n , d.h im r e i n e n Denken (Logik) erfasst sich Gott in der deutschen idealistischen Philosophie.

In ihr ist er befreit von Vorstellungen und Gleichnissen, also von insich endlichen Gedankendingen, in denen er selbst nur als endlich gefasst war. In der deutschen Philosophie erfährt er seine Transkription in das System der unendlichen Denkbestimmungen (Logik) so das er sich nicht länger nur als UNENDLICH, ALLGEGENWÄRTIG und ALLMÄCHTIG v o r s t e l l e n kann, sondern sich im Element des reinen (Vorstellungsfreien) Denkens w i s s e n kann. Er aufersteht in der ihm eigentümlichen Gestalt, als selbstbewußter Geist.

Damit sind die Momente seiner Erscheinung in der Welt zurückführbar auf die Momente des Systems der Vernunft, die in sich selbst Leben sind (Dialektik). So konnte Goethe am Schluss seines „Faust“:

Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis.“

In dieser Gestalt ist er nicht mehr bezweifelbar, sondern selbstgewiss. Allem konfessionellem Streit ist damit der Boden entzogen – oder wollen Sie mit mir darüber streiten ob 1 + 1 = 2 ist?

Allein die Verallgemeinerung dieses Denkens ist für sich ist die R E V O L U T I O N , durch die die UNMENSCHLICHE Welt des Verstandes in sich übergeht, in die von wahrhaftem Wissen der Dieselbigkeit (Identität) von Gott und Mensch gestaltete Wirklichkeit (Idee des Geistes).

GESELLSCHAFT

ARBEIT ———-> ANERKENNUNG

ARBEITSPLATZ ———-> WIRKUNGSSTÄTTE

KAUFKRAFT ———-> WERTSCHÄTZUNG

Es wird das Wesen der Grundpfeiler der Gesellschaft: Arbeit | Arbeitsplatz | Kaufkraft

erkannt und fortan gewusst als

Anerkennung | Wirkungsstätte | Wertschätzung

Das Verschwinden der Arbeit, das bei Karl Marx eine so große Rolle gespielt hat („Reich der Freiheit“) ist u n d e n k b a r . Denn der Geist kann sich nicht als „nicht-anerkannt“ denken.

Die Wirkungsstätte ist erkannt als das wahrhafte Eigentum, durch das Individuum erst Person ist.

Die Wertschätzung als Person ist der wahrhafte Lohn der Arbeit. Dieser ist erst reale Teilhabe am Gemeinwesen.

Das heutigen Tags viel diskutierte „Arbeitslose Grundeinkommen“ ist erkannt als Vernichtung der Person, durch die das menschliche Individuum zum „Abfall“ (Papst Franziskus) wird. Die Bestimmung des Abfalls ist seine Beseitigung.

APOKALYPSE NOW

Das Vernunftdenken erschließt sich die „Offenbarung des Johannes“ (Apokalypse) als GEGENGESCHICHTE in der Bedeutung des Werdens, des Untergangs der Welt, des Verstandes.

Dieser ist ein realer Weltuntergang, das universelle Grauen, das in der Gestalt der Ahnung in Kapitel 24 des Matthäus Evangeliums abgebildet ist.

Die Fernseh-Konsumenten werden mit Schreckensszenarien gefüttert, die als von kosmischen Zufallsereignissen verursacht dargestellt werden – wider besseres Wissen.

Im Mosaismus ist Weltuntergang als solcher nicht ein tunlichst zu vermeidendes Übel, sondern Jahwes offenbarter Wille, der darauf zielt, seine Endlichkeit abstrakt zu negieren: Als der ERHABENE ist Gott nicht Gott, das heißt, nicht unendlich, nicht allgegenwärtig, nicht allmächtig und nicht allwissend, denn er ist nicht sinnlich, nicht Mensch, hört auf zu sein wo Mensch beginnt, hat an diesem eine Grenze, ist also endlich und so weiter.

Die Menschheit steht gegen Jahwes Herrlichkeit. Sie ist Objekt seines Zorns:

Kommt herzu ihr Heiden und höret; Ihr Völker merkt auf! Die Erde höre zu und was sie füllt. Der Erdkreis und was darauf lebt.

Denn der Herr ist zornig über alle Heiden und er grimmt über alle ihre Scharen. Er wird an ihnen den Bann vollstrecken und sie zur Schlachtung dahingeben.

Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, dass der Gestank von ihren Leichnahmen aufsteigen wird und die Berge von ihrem Blute fließe.“ (Jesaja 34, 1-3)

Die Geschichtsarbeit der Judenheit ist nicht das Fortschreiten des Geistes im Bewusstsein der Freiheit, sondern das nachhaltige Negieren der Freiheit, Gegengeschichte.

ARMAGEDDON ist nicht ein von der Moderne widerlegter Mythos, sondern in stiller Maulwurfsarbeit zur realen Möglichkeit geformter Weltzustand, der irreversibel die totale Vernichtung der Zivilisation als n ä h e s t e Gegenwart enthält. Jeder Börsentag kann die Kettenreaktion auslösen. Diese ist in einem Buch mit dem Titel „Big Freeze“ (?) detailliert beschrieben. Der Rotschild-Bänker Ferdinand Lipps hat sie in seinem Buch „Die Goldverschwörung“ prognostiziert mit dem Satz: „Im Vergleich zu dem, was auf die Welt zukommt, erscheinen die schwersten Krisen der Vergangenheit wie ein kleiner Blechschaden.“ (aus dem Gedächtnis).

Der Treibsatz ist der Zinseszins-Mechanismus, der Eins geworden ist mit der Weltbeherrschung durch das jüdische Bankkapital. Der historische Nationalsozialismus, der die Brechung der Zinsknechtschaft auf seine Fahnen geschrieben hatte, war der erste, erfolgversprechende Gegenstoß. Um seine eigene Erfahrung reicher, wird er sich erneuern. Die wichtigste Erfahrung, ist die Unbesiegbarkeit der Judenheit, durch Judenverfolgung.

Die Herrschaft der Judenheit über die Völker, ist nur an der „Jüdischkeit“ (Gilad Atzmon) zu packen, an dem, was den Juden zum Juden macht.

Der Jude“ ist das Resultat einer Dressur durch die die in das Volk der Juden, dem Eigentumsvolk Jahwes, hineingeborenen Menschenkinder zu Menschenhassern abgerichtet werden.

Im Brennpunkt der Aufmerksamkeit, muss die kulturelle Auswirkung der Beschneidung stehen. Der körperliche Eingriff ist nicht vergleichbar mit den Initiationsriten der Naturvölker; schon deshalb nicht, weil letztere in einem Lebensalter erfolgen, in dem sie einer durch Sozialisation erzeugten Sehnsucht entsprechen: Der Sehnsucht nach umfassender Anerkennung als Mitglied der Gemeinschaft.

Den hebräischen Knaben ereilt die Vorhaut-Amputation als eine unbegreifliche Katastrophe. Sie erfüllt das Mordmerkmal der Heimtücke, der Ausnutzung der Wehr und Arglosigkeit des Opfers. Der körperliche Schaden mag geringfügig erscheinen. Der Eingriff zerstört das Urvertrauen und verursacht damit ein lebenslang anhaltendes seelisches Trauma.

Der Schmerz wird assoziiert mit rituell arrangierten Sinneseindrücken: Der Mutter entrissen befindet der Knabe sich im Mittelpunkt einer Männerrunde, die auf besondere Weise gekleidet sind. Das Opfer wird ein Leben lang dieser rituell verkleideten Männergesellschaft in den wöchentlichen Gottesdiensten wiederbegegnen und lernen, diese als die in allen Angelegenheiten des Lebens, in der Gemeinschaft maßgebenden Autoritäten zu respektieren.

Mindestens einmal in jedem Jahr wird den Opfern die Bedeutung dieses schrecklichen Erlebnisses als Offenbarung des göttlichen Willens vergegenwärtigt:

Und Gott Sprach zu Abraham: ‚So haltet nun meinen Bund, Du und deine Nachkommen, von Geschlecht zu Geschlecht.

Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles, was männlich ist unter euch soll beschnitten werden; eure Vorhaut sollt ihr beschneiden. Das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch.

Jedes Knäblein, wenn’s acht Tag alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen…und so soll mein Bund an eurem Fleisch zu einem ewigen Bund werden.

Wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird, an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat.‘“ (1. Mose 17, 9-14)

Der Fokus des Bundes zwischen Israel und Jahwe ist der bedingungslose Gehorsam gegen die in der Thora, den fünf Büchern Moses, verlautbarten göttlichen Befehle. Das Gewissen des Einzelnen, der Quellpunkt der Freiheit, spielt für die eingemeindeten Individuen nicht die geringste Rolle.

Über mehrere Jahrtausende hinweg war das einzige den Juden erlaubte Bildungsgut das, was dieser kultische Männerbund, den ausschließlich Männlich-Zöglingen, in den berüchtigten „Judenschulen“ (Jeshiwas) aus dem alten Testament, dem Talmud und dem Schulchan Aruch vermittelten.

Die Judenheit war durch sich selbst vom Fortschritt des Geistes im Bewusstsein der Freiheit ausgeschlossen.

Ein Effekt ihrer Verstreuung unter die Völker des Abendlandes war die Entwicklung des sprichwörtlichen Selbsthasses der Judenheit, der ein kollektiv-neurotisches Symptom ist. Er ist die Angstkompensation für die innerliche Parteinahme für den geistigen Fortschritt im Abendland.

Dieser Selbsthass explodierte in der jungen Sowjetunion in dem von Juden an Juden verübten Völkermord, von dem im Westen wenig bekannt ist.

Die Oktoberrevolution in Russland war dominiert von jüdischen Berufsrevolutionären. Sie formierten unter Leitung des Juden Dscherschinsky die TSCHEKA als Instrument des Völkermordes unter anderem auch gegen das Talmud-Judentum, das von jüdischen Erschießungskommandos erbarmungslos liquidiert wurde. Einzelheiten sind in dem vom Markt verschwundenen Geschichtswerk von Alexander Solschenizyn „200 Jahre zusammen – Die Juden in Russland seit 1792 und in der Sowjetunion“ nachzulesen.

Mit gleicher Grausamkeit wurde aber auch die in Russland weit verbreitete Feindschaft gegen die Judenheit – als „Antisemitismus“ – verfolgt. Allein schon der Besitz eines Exemplars der „Protokolle der Weisen von Zion“ hatte den Genickschuss zur Folge.

In Befolgung eines göttlichen Befehls wird jüdischen Männern ein das ganze Leben überschattendes seelisches Trauma in die Wiege gelegt und so ein menschlicher Stamm gezüchtet, der sich selbst als „Nicht-Mensch-Sein“ definiert.

Wie das?

Für diese Einsicht genügt das allgemeine Sprachverständnis.

Sprache ist das Medium der menschlichen Kommunikation, das heißt, sie ist Mittel zur Mitteilung von Gedanken, damit Werkzeug für Gemeinschaftsbildung (Kommunikation) im Bewusstsein.

Das im Begriff „Kommunikation“ enthaltene Wort „Kommune“ (Gemeinschaft) wird aber von Nicht-Juden nicht ernst genommen, wenn es um Juden geht.

Nicht-Juden benutzen um sich zu verständigen ein Bedeutungssystem (Sprachcode), das sie in Gewissheit hält, dass wenn sie von Christen, Moslems, Buddhisten, Hinduisten und Juden miteinander reden, über M E N S C H E N reden. Über ein allgemeines, das alle so bezeichneten Individuen in Eins setzt – ins Mensch sein.

Juden widersprechen dieser Vereinnahmung vehement:

Die Juden allein werden Menschen genannt, die Nicht-Juden aber werden nicht Menschen genannt, sondern Vieh genannt.“ (Talmud Baba bathra Folie 114b; vergleiche auch Jebamoth 61a, u.a. )

Die Judenheit bedient sich also eines anderen Sprachcodes, den wir Nicht-Juden nicht kennen, so dass eine Verständigung mit Juden nicht möglich ist.

Weil wir für Juden keine Menschen sind, ist es ihnen erlaubt bzw. geboten, uns –Nicht-Juden…

…grundlos zu töten;

…zu berauben;

…unsere Töchter wenn sie älter als 3 Jahre und 1 Tag sind sexuell zu gebrauchen;

…zu betrügen;

…unser Eigentum als herrenloses Gut zu betrachten;

…und so weiter…

Wie nun ist das jüdische MENSCHSEIN – abweichend von dem unsrigen – beschaffen?

Sie sind unterwegs verstreut in allen Weltgegenden als Wesen, denen von Kindesbeinen an als göttliche Wahrheit e i n g e b l e u t wird, was die Schriftgelehrten ihnen vermitteln. Die Wirkung dieser Pädagogik hat schon Jesus, der unter den Juden lebte, beschrieben:

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchziehet, damit ihr einen Judengenossen gewinnet; und wenn er‘s geworden ist, machet ihr aus ihm ein Kind der Hölle, zwiefältig mehr, als ihr seid!“ (Matthäus 23,15)

Und angesichts des Kreuzestodes bestimmte er die so geprägten Individuen:

Warum versteht ihr meine Sprache(!) nicht? Weil ihr mein Wort nicht könnt hören!

Ihr habt den Teufel zum Vater und eures Vaters Gelüste wollt ihr tun! Der ist ein Mörder von Anfang und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ (Johannes 8, 43f)

Dass die mosar’sche Pädagogik fruchtet hat zur Voraussetzung die Zerstörung des Urvertrauens in einen liebenden Gott. Es ist die Beschneidung, die dieses Zerstörungswerk bewirkt.

Weltzugewandte Tüchtigkeit aus Urvertrauen als erscheinender Begriff ist die Erfahrungseinsheit der uterilen Existenz (der Austreibung durch den engen Geburtskanal) und die bedingungslose und stabile Zuwendung insbesondere der Mutter im Säuglings- und frühen Kindesalter.

Die uterile Existenz ist die Ur-Erfahrung der absoluten Geborgenheit und bedingungslose Stillung aller Bedürfnisse.

Die Austreibung durch den Geburtskanal ist die Ur-Erfahrung der Negativität des Seins.

Die stabile bedingungslose Zuwendung in der Säuglingsphase ist die Ur-Erfahrung des aufgehobenen (negierten) Grauens.

Die Einsheit dieser Momente erzeugt das Zutrauen als Grundeinstellung des Menschen, das sie Situationen und Menschen vertrauen können und das Leid etwas vorübergehendes ist.

Die Beschneidung 8 Tage nach der Geburt unterbricht dieses Werden in einem Augenblick, in dem der Geburtsschock seelisch noch nicht verarbeitet ist.

Dem Juden wird zur Ur-Erfahrung, dass die Katastrophe nicht vergangen und dadurch nicht etwas einmaliges ist. Es entsteht die Ur-Angst, da sich das Erlittene jederzeit und ohne veranlassende Schuld wiederholen könnte.

Gilad Atzmon hat für diesen Gemütszustand den Ausdruck „Prä-traumatisches-Stress-Syndrom“ geprägt und den kultischen Hintergrund aufgezeigt:

Die Dialektik der Angst beherrschte die jüdische Existenz in Geisteshaltung weit länger, als wir zuzugeben bereit sind…es ist das Erbe des Tannach (der jüdischen Bibel), das in Juden einen prä-traumatischen Zustand hervorruft…die Angst vor dem Judäozid ist mit jüdischem Geist und jüdischer Kultur verwoben.

…Es war die Bibel, die die Juden in einen Zustand der Prä-TSS versetzte und ihnen die Angst vor einem Judäozid einflößte; die Bibel, die das jüdische Universum als ein seines Eintritts harrenden Disasters ausmalt.“ (Gilad Atzmon, Der wandernde Wer, Seite 188f)

Es ist diese jüdische Ur-Angst, die jetzt die ganze Welt unter die Wahnidee beugt, dass „sich Auschwitz (der „Holocaust“) jederzeit wiederholen könnte.“

Es ist Ausdruck des gutmenschlichen Schwachsinns einerseits gegen die Schnabelbeschneidung bei Hühnerküken zwecks Gewinnmaximierung in der Geflügelfarm-Industrie auf die Straße zu gehen, andererseits Vorhautbeschneidung bei Jüdischen Knaben mit ihren verheerenden Folgen nicht nur zu tolerieren, sondern mit einem Sondergesetz offensiv gegen das Grundgesetz abzuschirmen, das heißt, für Juden ganz allgemein den staatlichen Schutz für ihre Menschenwürde im christlichen Rechtsverständnis abzuschaffen. Nichts anderes ist mit der Einführung des §1631d in das BGB geschehen, nachdem das Landgericht Köln die Beschneidung als strafbare Körperverletzung eingestuft hatte.

Die lebenslänglich wirkende Traumatisierung von Jüdischen Säuglingen männlichen Geschlechts ist vom „Gesetzgeber“ als Moment des elterlichen Erziehungsrechts deklariert und als Ausübung des Sorgerechts geadelt worden – weil in unserem Lande die Judenheit bestimmt, was Recht und was Unrecht ist.

Ist es nicht geboten und an der Zeit nicht mehr nur für artgerechte Tierhaltung auf die Straße zu gehen, sondern endlich auch für den staatlichen Schutz des Rechts auf Menschwerdung, der jetzt und künftig von jüdischen Frauen auf deutschem Boden geborenen Knaben?

Jochen Bittner hat unlängst in der Wochenzeitung Die ZEIT das Thema angeschlagen. Unter der Überschrift „Beschneidung überdenken!“ schreibt er:

Das Gesetz, das der Bundestag vor fünf Jahren verabschiedete stellt religiöse Gebote über das Grundgesetz. Es sollte reformiert werden.“ (Quelle: Die Zeit, 12/2018 vom 15. März 2018, Seite 9)

Seine Argumentation ist rein juristisch und geht deshalb ganz und gar an der Sache vorbei. Es geht um das, was allem Recht vorangeht und dessen Quelle ist: Um die Menschwerdung des Menschen.

Recht und Gesetz sind der selbstbewusste Wille des Menschen als Geistwesen da zu sein, sich zu erhalten und sich als solches zu entfalten. Der Wille, die Erhaltung und Entfaltung des Geistes zu hindern, ist begrifflich Unrecht und nicht Recht.

Uns Deutschen wird zugemutet, auf unserem Heimatboden zu dulden, dass durch Autoaggression einer ethnisch als „Jüdisch“ und „Nicht-Deutsch“ selbstbestimmte Gruppe, deren männliche Nachkommenschaft auf grausame Weise daran gehindert wird, Mensch im Sinne der christlichen Ethik zu werden.

Am 11.Juli 2012 berichtete Panorama, dass der stellvertretende Direktor des „Klinischen Instituts für psychosomatische Medizin und Psychotherapie“ an der Uniklinik Düsseldorf Prof. Dr. Matthias Franz eindringlich vor Beschneidung warnt:

Die Operation im Säuglings- oder Kindesalter stelle ein Trauma dar und könne zu andauernden körperlichen, sexuellen oder psychischen Leidenszuständen führen…die Kinder merkten, dass unter Tolerierung der Eltern etwas Schmerzhaftes vor sich gehe…in der Kindheit erfahrene Traumata würden verinnerlicht und oft später auch selbst wiederholt. Es entstehe eine Täter-Opfer-Kette, die sich über Generationen hinweg etablieren könne…“

Natürlich weiß der Gesetzgeber auf deutschem Boden, dass das Elternrecht ein Amt um des Kindes Willen ist. Die Duldung einer nachhaltigen seelischen Traumatisierung vermittels abstoßender Grausamkeit – zumal zwecks Förderung einer satanischen Prägung der betroffenen Individuen – ist eine Verhöhnung der Rechtsidee. An keiner Stelle tritt das Wesen des auf deutschem Boden etablierten Regiments klarer als verdeckte Fremdherrschaft in Erscheinung, als in der gesetzlichen Zulassung ritueller Grausamkeit zum Schaden Jüdischer Säuglinge.

Sie versuchen mir zwei Feinde des Deutschtums anzudienen und fragen, welche der beiden – der „Judenheit“ oder dem Islam oder von beiden gleichermaßen – die größere Gefahr ausgehe. Sie setzen in dieser Frage die Substantive Judenheit und Deutschtum in Gänsefüßchen. Das hat ja was zu bedeuten. Geben Sie damit nicht zu erkennen, dass Judenheit und Deutschtum für Sie Unbegriffe seien? Sie stellen die Frage also gar nicht ernsthaft. Was bezwecken Sie mit derlei Spielchen? Judenheit und Islam sind auch nicht Glieder ein und derselben Gattung.

Der Islam ist kein Feind. Feind sind jene Kräfte, die die Islamisierung des Abendlandes betreiben. Der Jihadismus in heutiger Zeit ist eine Abwehrbewegung gegen „den Westen“. Das heißt, gegen den militanten Atheismus, der sich als Demokratie ausgibt und sich als „Reich der Freiheit“ ausruft, in Wahrheit aber „die Hure Babylon“ der Offenbarung des Johannes ist.

Der Westen“ – das Reich des UN-Menschen mosaischer Prägung – ist der Feind. Das Mittel, ihn zu bekämpfen, ist, ihn bei seinem Namen zu nennen, damit meine ich die Enthüllung seines Wesens als Vernichter der Völker.

AUSBLICK

Mit der Freigabe des intra-uterinen Kindesmordes – zuletzt jetzt auch im katholischen Irland – hat der Westen, die judaisierte Welt, für die jetzt im christlichen Abendland siedelnden Moslems die ultimative Provokation gesetzt. Die UMMA wird in ihrem Handlungsraum das Notwehrrecht zur Verteidigung des ungeborenen Lebens wahrnehmen in den Fällen, in denen sich muslimische Frauen und Mädchen von dem Angebot der Straffreiheit für den Kindesmord verführen lassen.

Hier steht die hegel’sche Philosophie uneingeschränkt auf der Seite des ungeborenen Lebens, indem sie erkennt, dass die Gebärmutter die Quelle der Unsterblichkeit des Volkes ist und das Weib Treuhänderin des Volkes ist. Die Frau wird zur Verbrecherin, wenn sie dieses Gut veruntreut. Das vom Gemeinwesen zu schützende Leben beginnt mit der Vereinigung der Samenzellen im Mutterleib.

Das unschuldige Leben steht nicht zur Disposition des Gesetzgebers. Die „Abtreibungsgesetze“ sind staatlich gesetztes Unrecht.

Wie der Mann zur Verteidigung seines Volkes sein Leben geben muss, so die Frau ihren „Bauch“ zur Erhaltung ihres Volkes. Wehrdienstverweigerung und Abtreibung sind ebenso wie Mord das absolute Verbrechen.

Der Islam, die Scharia, gehört nicht zu Deutschland; aber er ist ein hochwirksamer Impfstoff, besser noch: das Anti-Serum zur Überwindung der westlichen Dekadenz, indem er als Reizstoff in Europa einen Kulturkampf um die Wiederherstellung der Sittlichkeit hervorzwingt, der längst begonnen hat.

Die jetzt schon in die Schulpraxis übergehenden, von der UN forcierten Plänen zur Durchsetzung der „Gender“-Ideologie, stoßen auf den erbitterten Widerstand sowohl eines großen Teils der autochthonen Bevölkerung als auch der islamischen Zivilokkupanten. In diesem Potential wirkt jedenfalls im Vorbewusstsein die von Sigmund Freud formulierte Erkenntnis:

Verlust des Schamgefühls ist das erste Zeichen von Schwachsinn…

Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig; die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität und Missachtung der Persönlichkeit des Mitmenschen.“ (Sigmund Freud, gesammelte Werke, Band 7, Seite 149)

In den Protokollen der Weisen von Zion ist auf dieser Grundlage die Entsittlichung der Völker als strategische Vorgabe der Judenheit bewusst gemacht. Hollywood ist das Hauptquartier der Zersetzungsstreitmacht, das von US-Präsident Richard Nixon als Bedrohung für die USA erkannt worden ist. Er beklagte sich darüber in einem Gespräch mit Billy Graham. Dieser sah sich dadurch veranlasst, dem Präsidenten folgendes zu bedenken zu geben:

Dieser Würgegriff muss gebrochen werden, sonst geht unser Land den Bach runter.“ (Quelle: International Harold Tribune, Ausgabe vom 06. März 2002 unter Berufung auf die „Nixon-Tonbänder“)

Hollywood überflutet aber nicht nur die USA, sondern die ganze westliche Welt und darüber hinaus mit dem süßen Gift der sexuellen Stimulation. Die Einbeziehung der staatlichen Schulen in diese Strategie wird vermutlich schon in naher Zukunft eine gemeinsame Widerstandsfront der Eltern hervorbringen. Die Gutmenschen der „Willkommenskultur“ geraten dadurch in eine schwierige Lage. Aber auch den deutsch-treuen Kräften erwächst ein schwieriges Problem: Sie werden den schwierigen Prozess des Begreifens der Doppelnatur des „Islam in Deutschland“ durchmachen müssen. Im Kampf gegen die Judenheit sind die Moslems „geliebte Brüder“. Als anmaßende Zivilokkupanten aber „feindliche Brüder“.

Wir Deutsche müssen uns bei Strafe des Untergangs aus dem Würgegriff der Judenheit befreien, da anders im Raum der Politik keine frei und lebensnotwendige Untersuchung der Wege aus der Zinsknechtschaft möglich ist.

Ich hoffe, damit Ihre wichtigsten Fragen beantwortet zu haben und freue mich auf die Fortsetzung unseres Gesprächs.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Mahler










An Herrn Schroeder – 27.04.208

Horst Mahler
Anton-Saefkow-Allee 22
14722 Brandenburg

Auszug aus dem Brief des Herrn Schroeder

Ich schreibe Ihnen heute, da ich gerade an einem Buchprojekt arbeite. Thema: Gut und Böse.

Ich versuche die Renaissance der Begriffe in der Gegenwart zu überprüfen. In diesem Zusammenhang wird es auch ein Kapitel über das Verhältnis von Rechten und Linken geben. Dazu wäre es mir ein großes Anliegen neben jungen rechten Aktivisten und alten Linken auch mit Ihnen sprechen zu können, der beide Seiten kennt.

Ich skizziere kurz die Fragen, die mich interessieren:

  • Wie verlief Ihre Wandlung vom Linken zum Rechten? Gab es Brüche/konkrete Anlässe?
  • Was verbindet Rechte und Linke – warum gibt es Überläufer?
  • Was ist Ihre politische Heimat?
  • Gab es eine Initialzündung, einen Moment, in dem Sie wussten, dass Sie die Seiten wechseln wollen?
  • Woher kommt die Renaissance rechten Denkens?
  • Haben die Linken mit ihrer moralischen Überlegenheit und der Selbstgewissheit die guten zu sein die neuen Rechten erst ermöglicht?
  • Gibt es das Böse für Sie? Wenn ja, wie würden Sie es definieren?
  • Ist Ideologie böse, weil sie ihren Freund/Feind-Schemata verhaftet bleibt?
  • Was ist Schuld für Sie?
  • Bereuen Sie etwas in Ihrem Leben?

Am 27.April 2018

Sehr geehrter Herr Schroeder,

Ihren Brief vom 24. des Monats habe ich erhalten.

Sie muten mir zu, mit einem Blinden über die Schönheit der Farben zu sprechen. Dafür bin ich nicht zu haben. Ich habe einen Freund gebeten, Ihnen einen Text von mir zukommen zu lassen, der meinen Standpunkt verdeutlicht. Die Überschrift:

Dem heiligen Völkermord auf der Spur – Motiv, Mittel, Gelegenheit

hat einen Bezug auf einen Einschnitt in mein Leben, der sich während meiner ersten Gefangenschaft (1970-1980) ergeben hat. Dieser ist das Ergebnis näherer Bekanntschaft mit der Hegel’schen Philosophie und dem Alten Testament. Die Begegnung mit Letzterem verdanke ich der Willkür-Maßnahme des Leiters der Untersuchungshaftanstalt Berlin Moabit. Dieser hatte mich wegen „unerlaubten Sprechens“ mit einem Mitgefangenen während der „Freistunde“ für drei Tage in den „Bunker“ verbringen lassen, wo dem Gefangenen nur die Bibel als Lesestoff erlaubt ist. Das war ein großes Glück. Ich geriet so an die „satanischen Verse des Mosaismus“ und war schlagartig von dem mir angehexten Holo-„Schuldkomplex“ geheilt. Zwar glaubte ich nach dieser Lektüre immer noch an den Holocaust, jedoch verblasste das Grauen dieses Geschehen vor dem Hintergrund der Erkenntnis, dass sich Jahwe, der Gott der Juden, durch Moses als Feind der Menschheit, als Satan, offenbart hat, der entschlossen ist, die Völker „zur Schlachtung dahinzugeben“ (Jesaja 34).

Hatte die Talmudische Interpretation der fünf Bücher Moses Martin Luther noch zu blinder Wut gegen die Talmut-Juden erregt, ist mir dieses Schicksal durch die Berührung mit der Hegel’schen Geschichtsphilosophie erspart geblieben. Hegel zeigt, dass es in der Weltgeschichte vernünftig zugeht und versäumt dabei nicht die in ihr waltende Vernunft als solche umfassend darzulegen. Mit diesem Wissen ist man in eine andere Welt versetzt. Man fragt nach den Vernunftgründen der zeitlosen und weltumspannenden Feindschaft der Völker gegen das Judentum – und wird fündig.

Die Todfeindschaft beginnt mit dem Wort Jesu Christi:

Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüsten wollt ihr tun! Der ist ein Mörder von Anfang und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ (Johannes 8, 44)

Das letzte Wort vor der Wende sprach der jüdische Weise Martin Buber:

Das Judentum prätendiert das Absolute zu lehren, aber faktisch lehrt es nur das Nein zum Leben der Völker, vielmehr es ist dieses Nein und nichts mehr. Darum ist es den Völkern ein Grauen geworden.“ (Martin Buber, 2. Band – Schriften zur Bibel, Hösel-Verlag München 1964 Seite 1071)

Auf diese Weise ist das Judentum nur als grundlose Vorhandenheit (Sein) gedeutet, als abstrakte Negation. Der abstrakten Negation konnten die Völker ihrerseits nur ebenso abstrakt mit Hass bis hin zum Pogrom antworten. Dem entspricht es, dass das Holocaust-Narrativ (klammheimlich) zustimmend rezipiert wird.

Die Vorstellung, dass das Böse auszurotten ist, damit das Gute herrschen kann, ist allgemein akzeptiert. Die Ächtung der Judenfeindschaft – als „Antisemitismus“ absichtlich falsch bezeichnet – wird das nicht ändern.

Die Wende kündigte sich an mit dem Wirken des Jakob Böhme im Anfang des 17. Jahrhunderts. Dieser hat als erster Philosoph den Gedanken erfasst, dass das Böse ein Moment im Leben Gottes selbst ist, der ohne „Widerwärtigkeit“ nicht wüsste, was er ist und was er nicht will. Nach ihm hat Hegel die Dialektik des Absoluten (Gottes) als System der Vernunftlogik herausgedacht. Der Begriff, Gott, ist der EINE, in sich unterschieden, in der Unterschiedenheit seiner Momente in – und bei sich bleibend, lebendiger Organismus, dessen Wissen von sich als Menschheit erscheint und darin Geist ist. Dem Judentum fällt die Rolle des Störenfrieds und Unruhestifters zu, ohne den das Leben zum Erliegen käme. Es ist also die heilsgeschichtliche Bestimmung des Judentums die Feindschaft der Völker gegen sich zu erregen. Der Zweck derselben aber ist nicht der Tod des anderen, sondern die Bewusstwerdung ihrer EINSHEIT, das heißt die Anerkennung, in der nicht die Streitenden sondern nur die Macht des Einen über den Anderen, die Herrschaft untergeht.

Ist das „Rechts“? Ist das „Links“? Ist da ein „Bruch“? Was ist dann noch „politische Heimat“? Bin ich „übergelaufen“?

Das Böse ist ewig wie das Gute ewig ist – und das Eine nicht ohne das Andere. Nur die real existierende Macht des Bösen wird überwunden (aufgehoben im Hegel’schen Sinne), das als Moment des Antriebs aller Lebendigkeit aber erhalten bleibt.

Und der Teufel verliert seine Macht indem man ihn beim Namen nennt.

Was das heißt und wie man das macht habe ich gezeigt – umfassend und konzentriert in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“. Der Weg dahin war steinig – aber sollte ich bereuen ihn gegangen zu sein?

Das Urteil: „schuldig“ oder „nicht schuldig“ spricht allein Gott wie er sich in der Weltgeschichte erkennt. Ich hoffe, vor ihm nicht versagt zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Mahler










Brief an Ha… – 17.05.2018

Der Brief in russischer Sprache

 

Horst Mahler
Anton-Saefkow-Allee 22
14722 Brandenburg

am 17. Mai 2018

Lieber Herr Ha…,

daß es in Deutschland keine „Meinungsfreiheit“ (mehr) gibt, ist ein vergleichsweise geringes Übel. Es hat auch noch nie irgendwo „Meinungsfreiheit“ gegeben. Und das ist gut so.

„Die Erde ist eine Scheibe.“

„Der Prophet erwartet von uns, das wir allen Ungläubigen die Kehle durchschneiden.“

„Nur Juden sind Menschen, Nichtjuden wie das Vieh.“

Jeder der drei Sätze sind Meinungen.

Wenn ein Erdkundelehrer in einer staatlichen Schule in Deutschland den ihm anvertrauten Schülern lehrt, daß die Erde eine Scheibe sei, so äußert er eine Meinung – und ist dennoch wegen Pflichtverletzung sofort aus dem Schuldienst zu entlassen.

Wird der Kehlenschnitt von einem Imam in der Moschee auf Deutschem Boden als Allahs Wille behauptet, so ist das etwas anderes, als wenn ein Moslem diesen Satz ausspricht, um in Deutschland vor Deutschem Publikum vor dem Islam zu warnen.

Zitiert ein Deutscher in Deutschland aus dem Talmud, dem Jüdische Gesetz, den Satz, der Nichtjuden dem Vieh gleichsetzt, um seine Volksgenossen wachzurütteln, so ist das eine verdienstvolle Tat, die aber im Herrschaftsbereich der Judenheit als „antisemitisches“ Verbrechen verfolgt wird.

Meinungsfreiheit?

„Meinungsfreiheit“ ist ein gifthaltiges Honigwort dazu bestimmt, die Herbeiführung des Volkstodes durch Entsittlichung als Wohltat erscheinen zu lassen.

An ihren Früchten muß man sie erkennen.

„Mein Bauch gehört mir!“ Ist das nicht die Losung, mit der UN-Frauen durch die Straßen ziehen, um für die Straffreiheit des im Mutterleib stattfindenden Ethnozids zu demonstrieren?

„Ehe für alle!“ – Wer seinen Ekel gegen diesen Gedanken erkennbar macht, wird der nicht von der veröffentlichten Meinung als „homophob“ geächtet?

Wo bleibt der Staatsanwalt, wenn Kinder und Jugendliche an staatlichen Schulen lehrplanmäßig zur Unzucht angehalten werden?

„Sex and crime sells!“ – ist zum Geschäftsmodell der Publizistik geworden unter dem Schutz der „Meinungs- und Kunstfreiheit“.

Das Fundament der gesellschaftlichen Unordnung im Westen, die immer mehr Leben zerstört, ist die bedingungslose Entfesselung des egoistischen Individuums, die uns von der kapitalgesteuerten Bewußtseinsindustrie in einer Endlosschleife als „Befreiung des Individuums“ eingehämmert wird.

Negativhelden und Häßlichkeit sind das Ideal der Gegenwartsunkultur.

„Meinungsfreiheit“ ist Herrschaft der Unvernunft – das Gegenteil von Freiheit.

Das gilt es zu begreifen.

Der Dieb im Gefängnis ist frei, denn in der Strafe für seine Eigentumsverletzung liegt sein eigener vernünftiger Wille, denn er weiß: ohne Schutz des Eigentums eines jeden durch die Gemeinschaft, ist Leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft nicht möglich. Aufgrund dieser Einsicht will der Dieb, daß auch sein Eigentum wirksam geschützt wird. Sein Wille fließt so zusammen mit dem gleichen Willen aller anderen in Gemeinschaft lebenden Individuen. Der Gemeinwille ist eine Realität, die aus der Einsicht aller erfließt, daß nur durch ihn Leben möglich ist. Er ist daseiende Vernunft.

Der Mensch ist Geist. Geist ist der Trieb, frei zu sein, d.h. durch nichts bestimmt zu sein, das er nicht selbst ist (Selbstbestimmung).

Jeder Mensch ist als Geist die unmittelbare (seiende) Einsheit von Einzelwesen und Gemeinwesen, von Willkür und Vernunft.

Meinungen stimmen mit der Vernunft überein oder auch nicht. Unvernünftige Meinungen bedrohen das Gemeinwesen, das das Dasein der Vernunft ist.

Nur durch Kampf gegen unvernünftiges Sein wird Vernunft sich ihrer selbst bewußt. Nur als Selbsbewußtsein bewährt sich Vernunft gegen ihre Negation, die Unvernunft.

Unvernünftige Meinungen sind also lebensnotwendig; aber ihre Bestimmung ist nicht Freiheit, sondern Bändigung durch die Vernunft.

Das die Unvernunft bändigende Wesen ist der Staat, soweit dieser v e r n ü n f t i g e r Wille ist. Staat hat aber auch das Moment der Willkür, der Unvernunft, an sich. Das ist die Seite seiner Beschaffenheit, die unterschieden ist von seiner Bestimmung, der Abhalter des Bösen zu sein.

Im Raum der ungebändigten Meinung entwickelt sich Dissidenz, d. h. Die Infragestellung des Kernkonsenses, ohne den das Gemeinwesen keinen Zusammenhalt findet und deshalb diesen mit der Energie des Selbsterhaltungstriebes gegen Dissidenten verteidigt.

Der Staat kann nur solche Meinungen zum öffentlichen Diskurs zulassen, die konsenzneutral sind, den Status quo der gesellschaftlichen Machtverhältnisse nicht gefährden.

Nach der allgemeinen Vorstellung von „Meinungsfreiheit“ sollte diese sich aber gerade auf „Konsensgiftige“ Meinungen beziehen. Das ist aber nur eine systemstabilisierende Illusion.

Der Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit ist nicht durch Kampf um „Meinungsfreiheit“ zu gewinnen, sondern nur durch subversive Auflösung des herrschenden Konsenses.

Der Kernkonsens eines Gemeinwesens ist durch ein absolutes Tabu geschützt. Dieses ist zu zerstören.

Der Kernkonsens der sich der „westlichen Wertegemeinschaft“ zurechnenden Gemeinwesen beruht auf dem „Antisemitismus-Tabu“, dessen Kraft in dem verinnerlichten Gebot besteht, das Judentum als „absolut gut“ wahrzunehmen.

Gelingt es, die Wirkung dieses Gebots abzuschwächen, wird sich jenes Segment dissidenter Meinungen als neuer Kernkonsens setzen, in dem die Vernunft, der Dämon der Weltgeschichte, ein höheres Selbstbewußtsein erfaßt.

Der sich im 20. Jahrhundert christlicher Zeitrechnung als „Rationalismus“ setzende „westliche“ Kernkonsens tritt in Gestalt der Dissidenz im 13. Jahrhundert mit der Ketzerbewegung in Erscheinung. Mit der Großen Französischen Revolution streift er die mittelalterlichen Eierschalen ab und ergießt sich mit Napolionischen Heeren in den europäischen Westen. Daß er wesenhaft Jüdische Fremdherrschaft über die Völker des christlichen Abendlandes ist, hat wohl als erster der Rabbiner-Enkel Karl Marx entdeckt. Das Zeugnis dieses Bewußtseinswandels hat er in seinem Essay „Zur Judenfrage“ niedergelegt.

Nicht Geld – wie es heißt – regiert die Welt, sondern vermittels des Geldes die Judenheit, der von ihrem Gott JAHWE geboten ist, durch Geldleihe die Völker zu versklaven und sich zu Fürsten ihrer Herren zu machen (Talmud Sanhedrin Fol. 104a).

Das Geheimnis ihres Erfolges ist ihr Kultus der rationalen Intelligenz, die durch Überwindung des orientalischen Alogismus, des „taumelnden“ Bewußtseins, zum „Verstand“ aushärtete, der die Dinge unterscheidet und in der Trennung festhält. Sein Prinzip erscheint in JAHWE, der Gott und nur Gott und nicht zugleich auch Mensch ist (Identitätslogik).

Gegen diese Logik ist der Deutsche Volksgeist aufgestanden, der in seiner Philosophie das JAHWE-Prinzip überwindet in der Erkenntnis, daß der Widerspruch das Gesetz (regula) der Wahrheit, und die Widerspruchsfreiheit der Unwahrheit ist (Hegel). Gott und Mensch können danach nicht als getrennt gedacht werden.

Es ist dieser logische Antagonismus, der die Feindschaft zwischen Judaismus und Deutschem Volksgeist befeuert. In politischer Gestalt tritt er erstmals in Erscheinung mit der Kreuzigung Christi. Bemerkenswert ist, daß schon in dieser frühen Phase der weltgeschichtlichen Auseinandersetzung die Judenheit die Strategie der indirekten Kampfhandlung anwendet: es waren nicht Juden, sondern Römische Soldaten, die Jesus ans Kreuz schlugen – auf Befehl des Römischen Stadthalters in Palestina, Pontius Pilatus. „Die Juden siegen, aber haben nicht gekämpft“ (Hegel).

In Ihrem undatiertem (bei mir am 17. Mai 2018 eingegangenen) Brief geben geben Sie zu erkennen, daß Sie diese Zusammenhänge nicht erkannt haben.

Zwar sprechen Sie vom „Kalergi-Plan“ und behaupten, daß dieser „umgesetzt“ werde; aber Sie blasen „den Islam“ zum übermächtigen Feind auf, halten diesen für die „blutrünstigste Ideologie der Menschheitsgeschichte mit über 300 Millionen Toten“. Ihr eigenes Volk verunglimpfen Sie, indem Sie dessen „Bürger“ als „zu Fett, blöd, abgestumpft“ darstellen.

Das ist schwer auszuhalten. Mit dieser Einstellung helfen Sie unseren Feinden.

Hat sich Allah den Moslems vorgestellt, daß er erzürnt sei über alle Ungläubigen und ihre Heerscharen; daß er sie der Schlachtung dahingeben werde und der Gestank von ihren Leichnamen zum Himmel aufsteigen und die Berge von ihrem Blute fließen werden?

Ist es Allah, der die Gläubigen anstachelt, die Völker zu versklaven und diejenigen umzubringen, die sich der Versklavung widersetzen?

Ist es Allah, der bestimmt, daß nur seine Anbeter Menschen seien, die anderen aber wie das Vieh?

Ist es Allah, der seinen Anbetern erlaubt, die Ungläubigen zu berauben?

Ist es Allah, der seinen Anbetern erlaubt, die Töchter der Ungläubigen sexuell zu mißbrauchen, sobald diese älter sind als drei Jahre und ein Tag?

Ist es Allah, der seinen Anbetern verheißt, durch Verschuldung der Völker die Weltherrschaft zu erlangen?

Wenn Sie entsprechende Belege im Koran fänden, würde ich Ihr Urteil über den Islam vertretbar finden. Aber Sie können nichts dergleichen für sich ins Feld führen.

Ich habe diese Kostproben mir aber auch nicht „aus den Fingern gesogen“. Sie sind dem Glaubensgut der Judenheit, dem Alten Testament und dem Talmud, entnommen. Max Weber, der Begründer der Religionssoziologie, sprach in diesem Zusammenhang von „wollüstiger Grausamkeit“. Und in der Tat: in welch anderer Religion finden Sie so konkrete Anweisungen für die befohlenen Völkermorde: „töte Mann, töte Frau, töte Kind und töte Säugling“ und „mach es nicht auf einmal, sondern langsam“?

Der Preis für die „blutrünstigste Ideologie“ ist wohl an die Judenheit zu vergeben. An die trauen Sie sich aber nicht heran.

Und wenn Sie sich etwas näher mit dem Urheber des „Kalergi-Plans“, mit dem Grafen Coudenhove Kalergi, befaßt und dessen Schrift „Adel“ aus dem Jahr 1925 gelesen hätten, wäre Ihnen vielleicht aufgefallen, daß es diesem Herrn darum ging, die Judenheit als die „neue Adelsrasse“ für Europa anzupreisen. Das hat ihm nach der Niederringung des Deutschen Reiches einige Aufmerksamkeit beschert.

Stalin und Roosevelt haben 1941 die Umvolkung des Deutschen Volkes zum Kriegsziel Nr. 1 erklärt. Die entsprechenden Verhandlungen hat Wendell Willkie als Sonderbeauftragter von F.D. Roosevelt in Moskau mit Stalin geführt. Er hat in seinen Lebenserinnerungen darüber berichtet.

Die genannten Herren hatten nicht nur die Macht, den Vereinbarungen Taten folgen zu lassen, sie hatten auch konkrete Vorstellungen, wie ihr Vorhaben umzusetzen ist. Die entwaffneten Deutschen Männer sollten in Kriegsgefangenschaft von Deutschen Frauen ferngehalten und durch massenhaften Zustrom von Männern aus Asien und Afrika ersetzt werden.

Glauben Sie ernsthaft, daß die Sieger über das Deutsche Reich, die USA, Großbritannien und die Weltjudenheit, auf die Verwirklichung ihrer Ziele just in dem Augenblick verzichtet haben, in dem mit der Wehrlosigkeit der Deutschen diese erst möglich geworden war?

Die zerstörerischste Phase des Krieges gegen das Deutsche Reich hat erst mit der Entwaffnung der Deutschen Wehrmacht begonnen und dauert an bis auf den heutigen Tag.

Ja, der Karlspreis (nicht „Kalergipreis“) ist eine Auszeichnung für besondere Verdienste bei der Zerstörung der Europäischen Völker.

Die Pan-Europa-Idee ist auch nicht im Kopfe des Grafen K. Entstanden. Die früheste Formulierung stammt von Moses Hess, dem Mentor von Karl Marx („Die europäische Triarchie“, 1841). Sie wurde von dem Sowjet-Juden Leo Braunstein alias „Trotzki“ als Kernelement der „Vierten Internationale“ übernommen. In seinem in der Schweiz erschienenen Buch „Krieg und Internationale“ entwickelt er den Gedanken, daß es sich bei seinem Kampf vor allem um die „Zertrümmerung des nationalen Staates als eines selbständigen Wirtschaftsgebiets und um die Schaffung eines weit mächtigeren und widerstandsfähigeren Vaterlandes – um die republikanischen Vereinigten Staaten Europa als Fundament der Vereinigten Staaten der Welt handele“.

Wenn man einen Krieg gewinnen will, muß man da nicht seinen gefährlichsten Feind kennen und diesen zu allererst beim Namen nennen?

Was ist von einem Feldherrn zu halten, der die verfügbare Streitmacht im Kampf mit den Hilfstruppen des Feindes verschleißt und die Hauptmacht des Feindes unbehelligt läßt?

Mit freundlichen Grüßen

Horst Mahler

Brief an F. – Februar 2018

Februar 2018

Lieber F.,

herzlichen Dank für Ihren anregenden Brief vom 4.Februar 2018. Enthält dieser etwa nicht die Erlaubnis, mich in Ihr Leben einzumischen?

Ihre Klage über den Lauf der Welt endet mit der bangen Frage, ob „die möglichst weite Abwendung von der Welt (nicht der Erde)…nicht die einzige L ö s u n g – in des Wortes doppelter Bedeutung“ sei?

Und Sie schreiben auch

Fast glaube ich nicht einmal mehr, dass w i r denken, sondern, dass
w i r  g e d a c h t  w e r d e n , der Gedanke uns findet, bzw. bei uns anklopft und wir dieses Klopfen wahrzunehmen im Stande sind, wir also etwas G e f ü h l t e m , G e a h n t e m entspringen: Ein Geschenk, keine Leistung…“

Das geht tief – aber in die Irre auch.

Der Irrtum zeigt sich daran, dass eine Voraussetzung gemacht, diese aber sogleich wieder vergessen wird.

Gedacht werden“ – Ein Passivum. Wir erleiden etwas von einem anderen.

Das Erlittene taucht im Folgesatz in uns selbst auf: Als schon Gefühltes, Geahntes. Als Gefühltes und Geahntes gehört es uns an und kommt nicht von einem anderen. Des Rätsels Lösung liegt in der Auflösung dieses Widerspruchs durch Weiterdenken des schon Gesagten.

Das Anklopfen bringt in das Bewusstsein nichts hinein, sondern bringt lediglich zum Schwingen, was in ihm schon vorhanden ist.

Erst das Erleben des Übergangs vom Geahnten zum Bewussten versetzt uns in Gewissheit von einem Anderen, das wir aber selbst sind. Das Andere bleibt bei uns – im Diesseits.

Um zu verstehen, nehmen wir uns einen immergrünen Baum vor. Wir finden an ihm unendlich viele Blätter, die sich alle ähneln, ein jedes aber von einzigartiger Beschaffenheit ist (denken Sie an den Spaziergang von Leibniz mit den Hofdamen).

Es wäre kein einziges Blatt ohne den Zweig, den Ast, den Stamm und die Wurzel. Ein einziges Lebewesen. Wurzel und Stamm gehören auf gleiche Weise allen Blättern an.

Wurzel und Stamm klopfen an, die Blätter vernehmen es. Was in den Blättern vernommen wird, gehört jetzt auch der Wurzel und dem Stamm.

Vor dem Vernehmen des Klopfens, war die Information nur erst (reale) Möglichkeit des Wissens. Die Wahrnehmung bringt es in Wirklichkeit. Höchste Form des Wissens ist die reine Vernunft (Philosophie). Die Philosophie bestimmt die Vorstellungen und diese das Handeln. So greift die Vernunft in die Weltgeschichte ein, das heißt in der Weltgeschichte geht es vernünftig zu (Hegel).

Was Stamm und Wurzel als Gefühltes bzw. Geahntes schon eignete, gehört (!) ihm jetzt in höherer Gestalt, nämlich als Wissen in der Modalität der Seinsgewissheit. Gewissheit ist die freiere Gestalt des Geistes. Die Ahnung ist der Trieb, Gewissheit zu werden. Freiheitstrieb. Erst im Wissen, das Gewissheit ist, verliert der Gegenstand des Bewusstseins die Bestimmtheit ein FREMDER zu sein. Das Bewusstsein erfährt, dass das was es bestimmt, es selbst ist (Begriff der Freiheit).

Wenn Sie es noch nicht gemerkt haben: Das Vorstehende ist die Darstellung Gottes in reinen Gedanken. Diese Gestalt des Absoluten ist das eigentümliche der deutschen, idealistischen Philosophie, die Hegel vollendet hat.

Gefühl, Ahnung, Wissen, Gewissheit sind unterschiedene Gestalten ein und desselben: Geist. Dieser ist Leben, also Bewegung, die in den unterschiedenen Gestalten als Entwicklung erscheint. Die Unterschiede sind nicht zufällig, sondern notwendige Stadien einer Einsheit.

Sie datieren Ihren Brief mit dem „4. Hornung 2018“ – und verraten damit viel. Ihnen ist die Weltgeschichte nicht vernünftige Entwicklung. Die Christianisierung der Welt ist für Sie nur ein Irrweg, den Sie mit einer Rückwendung zum vorchristlichen Germanentum ungeschehen machen wollen. Wie soll das gehen? Passt das Huhn in das Ei aus dem es geschlüpft ist?

Nietzsche stellte die tiefsinnige Frage: „Wozu Mensch überhaupt?“ Haben Sie eine Antwort auf diese Frage? Nietzsche wusste keine.

Hegel hatte die schon als unmöglich erwiesen, bevor sie gestellt wurde. Mensch ist (Bild) Erscheinung Gottes und damit Selbstzweck, Trieb, zu werden was er ist und nicht ein Mittel für einen außer ihm liegenden Grund.

Die deutsche idealistische Philosophie beginnt mit der Einsicht des Schusters aus Görlitz, Jakob Boehmes (Anfang des 17. Jahrhunderts), dass das Böse nicht ein selbstständig Bestehendes (kein zweiter Gott) ist, sondern ein notwendiges Moment im Leben Gottes selbst.

Weil Ihnen diese Erkenntnis noch nicht zu Teil geworden ist, lassen Sie sich in fernöstlicher Tradition durch das Böse aus der Welt vertreiben. Könnte es sein, dass Schopenhauer Ihren Geist verdunkelt hat? Obwohl die Konsequenz seiner Lehre der Selbstmord ist, war er so sehr auf die Erhaltung seines Lebens bedacht, dass er seine Wohnung stets im Erdgeschoß nahm, um im Falle einer Feuersbrunst schnell genug die Flucht ergreifen zu können.

Sein Satz vom Grund alles Seins ist in der Tat hegelisch. Bei Goethe scheint er auf im „Kurus Mystikus“: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis…“ In der Bibel finden wir ihn bei Johannes:

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.“ (Johannes 1, 1-4)

Ist das Böse im Leben des Geistes die notwendige Reflektionsfläche von der dieser sich selbst zu sich abstößt in der Erkenntnis: „Das bin nicht ICH und will so nicht sein.“ Dann ist das Leben des Geistes als Kampf gegen das Böse gesetzt durch den er zu sich kommt.

Was also ist Wehklagen über die Schlechtigkeit der Welt, was ist Grunderfordernis für siegreichen Kampf? Wohl das sorgfältige Studieren des Feindes, seiner Stärken und Schwächen, seiner Mittel und Waffen.

Das Wichtigste aber ist, das Wesen des Feindes sowie das Wesen des Eigenen, die Prinzipien der „kämpfenden Reiche“ in ihrem Verhältnis zueinander zu w i s s e n .

Dieses Wissen – und nur dieses Wissen ist die Macht über unseren Feind. In meiner Schrift „Was tun?“ sind die Mittel und Wege zum Erfolg aufgezeigt.
J e d e r ist autonomer Krieger dieses Kampfes wenn er nur will.

Und auch noch das: Wahrheit, weil göttlich, soll für uns Menschen unerreichbar sein. Das wenigstens ist in Ihren Augen eine Wahrheit; also ist sie doch erreichbar?

Vielleicht hilft es weiter, wenn man die Bedeutung des Wortes „Wahrheit“ kommuniziert, bevor man von Wahrheit spricht.

Wahrheit ist der absolute Gegenstand des Wissens, dass man nach gründlicher Reinigung des Denkens von Meinungen im Denken nicht mehr bezweifeln kann. Der erste nicht mehr bezweifelbare Satz ist der, des René Descartes: „Cogito ergo sum.“ Der Satz, dass die Wahrheit –weil göttlich- für Menschen nicht erreichbar sei, setzt die Trennung von Gott und Mensch voraus; steht somit für das jüdische Prinzip. Dieses ist in der deutschen Philosophie aufgehoben.

Das sei es für heute.

Herzliche Grüße, Horst Mahler




Der Kaiser ist nackt – 5.03.2018

Dem heiligen Völkermord auf der Spur – Motiv, Mittel, Gelegenheit

Politik ist Geschichte im Werden und diese ist der Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit – anders ausgedrückt: Der Gang Gottes durch die Welt zu sich selbst.

Zwar wird Geschichte nicht von Menschen, aber sehr wohl durch dieselben, weil in ihnen Geist wirkt.

Politik geschieht mit Bewußtsein und Willen.

Bewußtsein ist Vorstellung und Gedanke.

Philosophie als denken des Denkens bestimmt die Vorstellungen und diese die Handlungen. So greift Philosophie in die Weltgeschichte ein.

Geht man diese Erkenntniskette im Rückwärtsgang wird Großes wahrnehmbar.

Entweicht einem Volksgeist die Philosophie, so bestimmen zwar immer noch Vorstellungen die Handlungen, diese aber mutieren zu Gegengeschichte in dem Sinne, daß sie Rückschritt im Bewußtsein der Freiheit ausdrücken.

Das ist die Lage. Diese wird bewußt und das hat Folgen.

DIE ZEIT vom 1. März 2018 läßt W o l f r a m E i l e n b e r g e r mit einem Zustandsbericht über die Geistesverfassung des deutschen Volkes zu Wort kommen. Das Ergebnis ist in dem Untertitel des Aufsatzes zusammengefaßt: „Die deutschsprachige Philosophie ist in einem desolaten Zustand“. Doch die sich daran anschließende Frage: „Woran liegt das“ bleibt unbeantwortet.

Der Autor spricht vom „Zustand der lustlosen total Stagnation“ und teilt seine Beobachtung mit:

„Die deutschsprachige Philosophie erlebt derzeit ihren geschichtlich schwächsten Moment. Ihre universitären Protagonisten fristen ob dieser Gewißheit mehrheitlich ein Leben in stiller Verzweiflung.“

Das Gewicht dieser Aussage erschließt sich vor dem Hintergrund des Verfassers. Dieser moderiert im Schweizer Fernsehen das Format „Sternstunden der Philosophie“. Er ist Mitglied der Programmleitung des Festivals „phil.cologne“ (mit 10.000 Besuchern in einer Woche), Programmleiter bei „Nicolai Publishing“ und Verfasser des Buches „Zeit der Zauberer – das große Jahrzehnt der Philosophie 1919 – 1929“.

Wir lesen bei ihm:

„Wer mit deutschen Philosophieprofessoren über den gegenwärtigen Zustand ihrer Disziplin spricht, blickt in traurige Augen. Ratlosigkeit paart sich mit Scham, Frustration über den Betrieb mit einem hierzulande wohl schon immer zunfttypischen Kulturpessimismus.“

Und es ist fast schon mutig zu nennen, daß Eilenberger eine Spur legt mit der Feststellung, daß das philosophische Denken „hierzulande … strategisch sediert“ werde. Auch fehlt es nicht an Hinweisen von wem die Ruhigstellung des Geistes ausgeht. Wir lesen:

„Eine besondere Verstellung(!) ist es in diesem Zusammenhang, daß ausgerechnet die letzten Vertreter der Frankfurter Schule, sowie des Poststruktalismus (im Gefolge von Foucault und Derrida) ihren Platz an der Förderungssonne dauerhaft sichern, indem sie sich jederzeit als besonders ‘systemkritisch“ gebärden, und zudem als bedrohte Minderheit stilisieren. Faktisch hegemonial geworden sind es gerade diese beiden Traditionsausläufer – Netzwerke die mit dem geradezu priesterlichen Reinlichkeitssinn darauf achten, den weiten Raum des Denkens nicht durch grundlegend andere Prägungen in neue Unordnung gebracht zu sehen.”

Wenn – wie bemerkt – Wolfram Eilenberger die aufgeworfene Frage unbeantwortet läßt, weist er sich gleichwohl als „Arbeiter im Weinberg des Herren“ indem er die Frage als solche dem Zeitgeist „unter die Haut“ reibt, daß es juckt“. Und das geht so:

„Wie konnte es im Lande von Leibniz und Kant, Hegel und Schopenhauer, Nietzsche und Arendt nur dazu kommen? Vor allem in einer Zeit, da das öffentliche Interesse an philosophischer Reflexion geradezu explodiert und sich als Folge ein ganzes Gattungsbündel vermittelnder Formate erfolgreich am freien Markt etabliert. Philosophische Monatsmagazine wie Hohe Luft oder das Philosophie Magazin, dessen Chefredakteur ich war, erreichen eine Auflage von 60.000 Exemplaren; Festivals wie die phil.cologne locken binnen einer Woche mehr als 10.000 Menschen. Die Sachbuch-Bestsellerlisten zeigen sich seit Jahren populärphilosophisch dominiert.“

Der aufgezeigte Widerspruch legt die Vermutung nahe, daß in unserem Lande eine philosophiefeindliche Macht am Werke ist, die aus selbsterhaltungsinteresse das „Volk der Dichter und Denker“ im „weiten Raum des Denkens“ „strategisch sediert“.

Die hier geäußerte Vermutung erscheint auf den ersten Blick wenig plausiebel. Welche Macht der Welt könnte ein Interesse haben, das nachdenken des Denkens (das ist der von Hegel geprägte Philosophiebegriff) zu strangulieren?

So lange die philosophischen Fundamente noch nicht freigelegt sind, ist man – wie ein Kriminalist – auf Spurensuche im Reich der Erscheinungen angewiesen: Motiv, Mittel und Gelegenheit bilden das Netz, mit dem der Täter zu fangen ist.

Als Zeuge für die Klärung der Motivlage kommt Nahum Goldmann ins Fadenkreuz. Er hat im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts – als der Nationalsozialismus noch nicht in Sicht war – die geistige Wurzel des Hundertjährigen Krieges gegen das Deutsche Kaiserreich bewußt gemacht (Jürgen Trittin hat ihn ob dieses Verdienstes später als Vorläufer des Nationalsozialismus gewürdigt).

Nahum Goldmann war eine Jahrhundertgestalt des Weltjudentums. Man nannte ihn auch den „König der Diaspora“. Er erkannte den Willen der Westmächte, die deutsche Kultur zu vernichten. Als den eigentlichen Grund des Weltkrieges gegen das Deutsche Reich, den er bei seinem richtigen Namen: „Einen Vernichtungskrieg gegen die deutsche Kultur“ nannte.

Seine Vertrautheit mit der Hegelschen Philosophie führte ihn bis an den Rand der Erkenntnis – aber auch nicht weiter – daß sich auf dem Schlachtfeld zwei gegensätzliche geistige Prinzipien gegenüber standen: Der individualistische Geist der Westmächte und der „militaristische“ Geist des deutschen Volkes. Die Einzelheiten dazu sind in seinen beiden „Kriegsschriften“ aus dem Jahre 1915 und 1916 nachzulesen, deren wesentliche Gedanken ich in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“ (auf den Seiten 244 – 248) mit entsprechenden Zitaten nachgezeichnet habe.

Nahum Goldmann hatte erkannt, daß die deutsche idealistische Philosophie im Begriff war, auch in Großbritannien die kulturelle Hegemonie zu erringen. Er stellt fest:

„Wäre dieser Prozeß friedlich weitergegangen, er hätte schließlich mit der völligen Überwindung des alten individualistischen Geistes geendet; die Vertreter dieses Geistes spürten es sehr wohl. Als sie friedlich ihre Position nicht mehr wahren konnten, entfesselten sie den Krieg, der Deutschland und den militärischen Geist vernichten sollte“1

Die Hegelsche Philosophie begabte ihn mit bemerkenswerter visionärer Kraft. Diese äußerte sich in seiner Betrachtung „von der Weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums“ hier wie folgt:

„…wer von uns hat nicht die Empfindung, mehr, die tiefinnerste Überzeugung, daß mit diesem Kriege eine geschichtliche Epoche zu Ende geht und eine neue beginnt, daß dieser Krieg, soll er nicht für immer der Beweis der inneren Sinnlosigkeit alles historischen Geschehens und damit alles menschlichen Daseins bedeuten, das Zeichen einer ungeheuren Zeitenwende darstellt, den Auftakt zu einer neuen großen Zukunft der Kulturmenschheit? Und noch mehr als dies ist uns heute tiefste Überzeugung: daß diese neue Zukunft, die sich nach dem Kriege anbahnen wird, unter dem Zeichen deutschen Geistes stehen wird, daß der Sieg Deutschlands für lange Zeit hinaus die Verlegung des Schwerpunktes und Führertums der künftigen Kultur im Deutschtum bedeuten wird, ohne aber, daß dies irgendwelche gewaltsame Unterdrückung der anderen Nationalkulturen bedeuten müßte oder dürfte.

So wird die kommende Weltkultur in ihrem innersten Wesen deutsche Kultur sein, und damit ist ihre Eigenart, die sie von den bisherigen scheidet, schon bestimmt. Deutsche Kultur bedeutet soziale Kultur, bedeutet die Höherstellung der Gesamtheit über die Einzelnen, bedeutet die Fundierung aller Ethik und Moral, allen Rechts und aller Konvention auf dem Primat des Kollektiven. Wie die Idee des Organismus den tiefsten Gehalt des deutschen Denkens bildet, so stellt der soziale Gedanke das beherrschende Prinzip der deutschen Gesellschaftsordnung, der deutschen Kultur dar. Der Gang der europäischen Kulturentwicklung erhält, von diesem Gesichtspunkt betrachtet, innersten Sinn und tiefe Folgerichtigkeit.

Das Mittelalter war die Epoche völliger Unterdrückung des Einzelnen zugunsten der Gesamtheit; das Individuum existierte als solches gar nicht, die Genossenschaft war alles. Die Renaissance und die Reformation proklamierten die Entdeckung des Individuums; es beginnt das individualistische Zeitalter, die völlig Befreiung des Einzelmenschen, die Proklamierung seiner Autonomie. Dies vollbracht zu haben, macht die weltgeschichtliche Bedeutung Englands und Frankreichs aus. Der Individualismus aber in seiner maßlosen Übertreibung führte zur Krisis: es entstand das große soziale Problem unserer Zeit, das in erster Reihe aus dem extrem individualistischen Grundprinzip unserer heutigen Wirtschaftsordnung geboren wurde. Der wirtschaftliche Egoismus des Einzelnen kannte schließlich keine sittliche Schranke mehr; eine innere Wandlung ward notwendig; dieser Krieg leitet sie ein.“2

Es soll hier nicht unerwähnt bleiben, daß der Veranstalter des „Weltwirschaftsforums Davos“, Klaus Schwab, exakt diese Thematik in den Mittelpunkt des Jahrestreffens 2007 stellte (vergleiche dazu seinen Essay in der FAZ vom 23. Januar 2007).

Interessant ist, daß Nahum Goldmann für die neuzeitliche Weltgeschichte die Rolle des intellektuellen Zerstörers tradierter Ordnungen – wie nach ihm Martin Buber und Martin Heidegger – dem Judentum zuschreibt. Bei Schumpeter taucht dafür der Begriff der „produktiven (schöpferischen) Zerstörung“ auf.

Das waren (sind) entscheidende Annäherungen an wissenschaftliche Wesensschau auf den Judaismus und das Judentum.

Die früheste Äußerung derselben findet sich bei dem Apostel Paulus in dessen Brief an die Christen in Rom. Diese hatten sich an den Begründer der christlichen Theologie wegen der von Rom einflußreichen Juden veranlaßten Christenverfolgung durch den römischen Kaiser gewandt. Um sie mit ihrem Schicksal zu versöhnen, sprach er in der Gestalt der Ahnung die Wahrheit des Judentums als Moment des lebendigen Gottes aus:

„Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde u m E u r e t W i l l e n, aber nach Gottes gnädiger Wahl geliebte um der Väter willen“ (Röm 11,28)

G e i s t – Hegel zeigt es uns – ist Trieb; Der Trieb von nichts bestimmt zu sein, das er nicht selbst ist (Freiheit = Selbstbestimmung)

G e i s t ist die ungetrennte und untrennbare Einsheit des Absoluten, (Gottes) und seiner Äußerung (Erscheinung). Erscheinung ist Äußeres (das andere), daß das Innere scheint. Das Äußere ist Schein eines selbständig bestehenden. Der Schein ist das Absolute (Gott) im Verhältnis der Unfreiheit. Der Geist hat das Äußere noch nicht als sein selbst erkannt. Dieser Mangel ist das Prinzip JAHWES, das Wesen des Judaismus: JAHWE w ä h n t am Äußeren (der sinnlichen Welt) eine Grenze zu haben; daß er nicht dort ist, wo das andere (die sinnliche Welt) ist. Diese Erfahrung stellt ihn als Gott in Frage, denn er wäre endlich, nicht Gott als der unendliche und allmächtige. Er ist erzürnt über die Völker als vermeintliche Konkurrenzgötter (Götzen). Um seiner Gottheit willen will er diese vernichtet sehen.

„Kommt herzu, ihr Heiden, und höret, ihr Völker, merkt auf! Die Erde höre zu und was sie füllt, der Erdkreis und was darauf lebt!

Denn der HERR ist zornig über alle Heiden und ergrimmt über alle ihre Scharen. Er wird an ihnen den Bann vollstrecken und sie zur Schlachtung dahingeben. Und ihre Erschlagenen werden dahin geworfen das der Gestank von ihren Leichnamen aufsteigen wird und die Berge von ihrem Blute fließen“ (Jes 34 1-3)

In logischer Diktion – in diesem Sinne expressis verbis – hat der jüdische Weise, Martin Buber, diesen Gedanken gefaßt:

„Das Judentum prätendiert das Absolute zu lehren, aber faktisch lehrt es nur das Nein zum Leben der Völker, vielmehr es ist dieses Nein und nichts mehr. Darum ist es den Völkern ein Grauen geworden. Darum muß, wo eins von ihnen dazu übergeht, nicht mehr wie bisher nur in seiner Innerlichkeit, sondern in den Ordnungen der Wirklichkeit sein eigenes Selbst als das Absolute zu setzen, es Israel abschaffen wollen.“3

Der bei Nahum Goldmann nachzuweisende Gedanke der „produktiven Zerstörung“ als Geschäft der Judenheit geht weiter als die Einsicht Martin Bubers, indem jener die paulinische Reflexion auf die Affirmation der Völker, auf deren Wohl, aufnimmt. Goldmann deutet das Vernichtungswerk des Judentums als Zersetzung überkommener – in diesem Sinne vorfindlicher Ordnungen – als notwendige Bedingung für den Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit.

Die Ordnung der Dinge ist ein unentbehrliches Lebensgut jeglicher Kreatur. Sie erscheint den Lebewesen eingeboren, die auch darin unfrei sind. In diesem Sinne sprachen die Nationalsozialisten von den „ehernen Gesetzen der Natur“, was eine Herabsetzung des Geistes, seine Unterjochung unter die Materie (Natur) bedeutet. Ordnung geht nur dann mit Freiheit zusammen wenn und soweit ihre Notwendigkeit aus dem Begriff, dem Wesen Gottes als Geist,
g e w u ß t ist, denn erst die Einsicht in die Notwendigkeit anverwandelt diesen an den Geist, der erst dadurch weiß, daß er nicht von einem fremden Willen, sondern durch sich selbst bestimmt, also frei ist.

Solange vorfindliche Ordnung gilt ist der Geist eines Volkes in sich befriedet. Erst der Verlust der Ordnung treibt ihn an die im Begriff a n s i c h ewig angelegte Ordnung f ü r s i c h als Selbstbewußtsein, d.h. als absolutes Wissen = Wissen des Absoluten heraus zusetzen.

Das Prinzip des Mosaismus ist die Trennung des Menschen von Gott. Durch dieses ist Atheismus überhaupt erst denkbar. Ist Mensch nicht Gott, kann jener sagen: „Nur, daß ICH bin, kann ich nicht bezweifeln (Decartes); aber, ob Du, Gott, existierst, kann ich bezweifeln ohne MICH selbst damit in Frage zu stellen“

So ist nur das Judentum als Dasein des Verstandesdenkens (=Trennungsdenken) die Macht, die das Christentum durch „Aufklärung“ in expliziten Atheismus treiben konnte.

Im Christentum ist zwar schon die Trennung von Mensch und Gott überwunden; daß aber erst als Vorstellung, noch nicht im reinen Denke (der Logik).

Vorstellungen sind endlich (siehe das Bild von Vater und Sohn); weshalb sie nicht geeignet sind wahrhafte Unendlichkeit auszudrücken. Der Begriff Gottes ist wahrhafte Unendlichkeit die die Endlichkeit enthält. Dieser Widerspruch ist die Schwachstelle des Christentums. Diese bedingt völlige Wehrlosigkeit gegen den jüdischen Rationalismus. Dieser greift die Glaubwürdigkeit der in Vorstellungen eingeübten Wahrheit an, indem er die darin enthaltenen Widersprüche aufzeigt. Der Erfolg dieser Zersetzungsarbeit ist bedingt durch die allgemeine Akzeptanz des unwahren Satzes, daß nichts als Wahr gelten könne das sich widerspricht.

Schon einfachste Denkarbeit belehrt darüber, daß jener Satz unwahr ist. Seine universelle Geltung aber ist ein notwendiger Entwicklungsschritt des Geistes, der sich zuerst im Judentum als d e n k e n erfaßt (das Wesen der Unschaubarkeit Gottes).

Juden waren die Lehrer der Griechen (Johannes 7,55). In Griechenland tilgt die JAHWE-Logik die Spuren die auf ihre Herkunft deuten. Friedrich Nietzsche hat sie wieder ausgegraben und sogleich den tief liegenden antagonistischen Gegensatz des deutschen Volksgeistes gegen den jüdischen Rationalismus wie folgt benannt:

“Wir Deutsche sind Hegelianer, auch wenn es einen Hegel nie gegeben hätte, insofern wir (im Gegensatz zu allen Lateinern) dem Werden, der Entwicklung instinktiv einen tieferen Sinn und reicheren Wert zumessen als dem, was ‘ist’ – wir glauben kaum an die Berechtigung des Begriffs ‘Sein’: ebenfalls insofern wir unserer menschlichen Logik nicht geneigt sind einzuräumen, daß sie die Logik an sich, die einzige Art Logik sei (wir möchten vielmehr uns überreden, daß sie nur ein Spezialfall sei, und vielleicht einer der wunderlichsten und dümmsten.”4

Ihm war die Hegemoniale Rolle des jüdischen Denkens als solchen bewußt:

“Europa ist gerade im Hinblick auf Logisierung, auf reinlichere Kopf-Gewohnheiten (!) den Juden nicht wenig Dank schuldig, voran die Deutschen, als eine beklagenswert deraisonable Rasse, der man auch heute noch zuerst ‘den Kopf zu waschen’ hat. Überall, wo Juden zu Einfluß gekommen sind, haben sie feiner zu scheiden, schärfer zu folgern, heller und sauberer zu schreiben gelehrt: ihre Aufgabe war es immer, ein Volk ‘zur Raison zu bringen’.”5

In seinen „schwarzen Heften“ hat auch Martin Heidegger erhellendes zu dieser Thematik beigetragen.

Nietzsche hatte diese „dümmste Logik“ als Waffe der Judenheit erkannt:

“Ein Jude … ist, gemäß dem Geschäftskreis und der Vergangenheit seines Volks, gerade daran, daß man ihm glaubt am wenigsten gewöhnt: man sehe sich darauf die jüdischen Gelehrten an sie halten große Stücke auf die Logik, das heißt auf das Erzwingen der Zustimmung durch Gründe; sie wissen, daß sie mit ihr siegen müssen, selbst wo Rassen und Klassen Widerwille gegen sie vorhanden ist, wo man ihnen ungern glaubt. Nichts nämlich ist demokratischer als die Logik: sie kennt kein Ansehn der Person und nimmt auch die krummen Nasen für gerade.”6

Auf wenigen Seiten am Beginn seiner „Wissenschaft der Logik“ (in der Suhrkamp Werkausgabe Band 5, S 82 -111) vernichtet Hegel den Geltungsanspruch der jüdischen Logik in der Wurzel indem er zeigt, daß die einfachen Gedanken SEIN und NIVHTS – als voneinander festgehalten – u n w a h r sind. Der einfachste wahre Gedanke ist der Begriff „WERDEN“. Mit der jüdischen Logik ist im Reich des Lebens und des Geistes kein einziger Satz als „wahr“ zu erweisen. Diese Einsicht beendet – wenn sie allgemein Bewußtsein wird – die kulturelle Hegemonie des Judentums und mit dieser die Weltmachtstellung der Judenheit. Dieser ist von Moses her der drohende Machtverlust durch den „Esau-Segen“ (1. Mose 27,40) bewußt. Die Furcht hat sich niedergeschlagen in ihrem Stoßgebet:

„Herr laß den Anschlag des Frevlers nicht gelingen, der wenn er auszieht, die ganze Welt vernichten wird; es ist das edomitische Germanien“ (Talmud, Megilla Fol. 6b)

Damit ist das Motiv für den am deutschen Geist verübten kulturellen Ethnozid festgestellt. Es ist für die Judenheit als solche, eine Frage von leben oder Tot ob es ihr gelingt, die deutsche idealistische Philosophie in den Schatten zu versetzen und dort nieder zu halten.

Wie steht es nun mit den Mitteln und der Gelegenheit, die Verschattung zu bewirken?

Die materiellen Substrate weltlicher Macht sind in der Neuzeit: Druckerschwärze, Gold und Schießpulver.

Mit Druckerschwärze fertigt man die Kugeln, die in das intellektuelle Bewußtsein einschlagen; mit Gold kauft der, der darüber verfügt, den Willen derjenigen, die nicht darüber verfügen; mit Schießpulver wird die Widerspenstigkeit der Kräfte gebrochen, deren Willen sich weder durch Bewußtseinsmanipulation noch mit Gold in die gewünschte Spur bringen läßt.

Alle drei Bereiche werden schon seit Jahrhunderten unmittelbar und/oder mittelbar vom Weltjudentum dominiert.

Schon Nietzsche bezeichnete den Juden „als den tatsächlichen Beherrscher der europäischen Presse“7

Karl Marx notierte in seinem Essay „Zur Judenfrage“ im Jahre 1843:

„Der Jude, der in Wien z.B. nur toleriert ist, bestimmt durch seine Geldmacht das Geschick des ganzen Reichs. Der Jude, der in dem kleinsten deutschen Staat rechtlos sein kann, entscheidet über das Schicksal Europas. Während die Korporationen und Zünfte dem Juden sich verschließen oder ihm noch nicht geneigt sind, spottet die Kühnheit der Industrie des Eigensinns der mittelalterlichen Institute.“

Es ist dies kein vereinzeltes Faktum. Der Jude hat sich auf jüdische Weise emanzipiert, nicht nur, indem er sich die Geldmacht angeeignet, sondern indem durch ihn und ohne ihn das Geld zur Weltmacht und der praktische Judengeist zum praktischen Geist der christlichen Völker geworden ist. Die Juden haben sich insoweit emanzipiert, als die Christen zu Juden geworden sind.“8

Die Geldmacht steigerte sich Anfang des 20. Jahrhunderts zur Macht über die Geldschöpfung durch Kredit (Fiat money) in Dimensionen, die selbst Führern des Judentums unheimlich wurden. Theodor Herzl brachte seine Besorgnisse in einem überlieferten Entwurf für einen Vortrag zum Ausdruck, den er für ein Treffen mit Lord Daniel Mayer Rothschild, im Jahre 1895 verfaßt hat, wie folgt:

„Ihr Kredit ist enorm, monströs. Ihr Kredit beträgt viele Milliarden …. Man kann Sie nicht mehr entbehren… Ich weiß nicht, ob sich alle Regierungen darüber klar sind, was Ihr Welthaus für eine Weltgefahr ist. Man kann ohne Sie keine Kriege führen, und wenn man Frieden schließt, ist man erst recht auf Sie angewiesen …. So werden wir im Judenstaat Ihr beängstigendes Vermögen, das unsere wirtschaftliche und politische Freiheit ersticken würde, nicht dulden.“9

Bedeutende Köpfe des christlichen Abendlandes haben die vom Judentum ausgehende kulturell – politische Gefahr erkannt und eindringlich vor ihr gewarnt.

Der deutsche Philosoph Johann Gottlieb Fichte:

„Fast durch alle Länder von Europa verbreitet sich ein mächtiger feindselig gesinnter Staat, der mit allen übrigen im beständigen Krieg steht, und der in manchem fürchterlich schwer die Bürger drückt: es ist das Judentum. … Menschenrechte müssen sie haben, ob sie gleich dieselben uns nicht zugestehen; denn sie sind Menschen und ihre Ungerechtigkeit berechtigt uns nicht, ihnen gleich zu werden. …

Aber ihnen Bürgerrechte zu geben, dazu sehe ich wenigstens kein Mittel als das: in einer Nacht ihnen allen die Köpfe abzuschneiden und andere aufzusetzen, in denen auch nicht eine jüdische Idee steckt. Um uns vor ihnen zu schützen, dazu sehe ich wieder kein anderes Mittel, als ihnen ihr gelobtes Land zu erobern und sie alle dahin zu schicken.“10

Fjodor Dostojewski notierte im Jahre 1880:

„Der Jude und die Bank beherrschen jetzt alles: sowohl Europa wie auch die Aufklärung, die ganze Zivilisation und den Sozialismus – besonders den Sozialismus, denn durch ihn wird er das Christentum mit der Wurzel ausrotten und die christliche Kultur zerstören. Und wenn dann nichts als die Barbarei übrig bleibt, dann wird der Jude an der Spitze des Ganzen stehen.“11

Besonderes Gewicht hat Winston Churchills Betrachtung zu diesem Gegenstand. Er schrieb 1920:

„Der Konflikt zwischen Gut und Böse, der unaufhörlich in der Menschenbrust fortlebt, erreicht nirgendwo eine solche Intensität, wie bei der jüdischen Rasse. Die Doppelnatur der Menschheit ist nirgendwo stärker und schrecklicher veranschaulicht. […]

Und es ist gut möglich, daß diese so erstaunliche Rasse dabei ist, ein anderes System von Moral und Philosophie zu produzieren, so böse, wie Christentum gut war, das, wenn es nicht aufgehalten wird, alles das, was das Christentum ermöglicht hat, für immer vernichten wird. Es scheint fast so, als ob das christliche Evangelium und das Evangelium des Antichrist dazu bestimmt waren, ihren Ursprung in demselben Volk zu haben und daß diese mystische und geheimnisvolle Rasse für die höchste Manifestierung sowohl des Göttlichen als auch des Teuflischen ausersehen war.“12

Die Kette der Warnungen aus berufenem Munde reicht bis in unsere Tage. In seiner Ausgabe vom 6. März 2002 berichtet die „International Herald Tribune“:

Dank der erst kürzlich erfolgten Veröffentlichung der Nixon- Tonbänder erfährt Amerika jetzt, daß Graham Nixon aufhetzte. Nachdem Nixon beklagt hatte, was er als den schädlichen Einfluß der Juden auf Hollywood und auf die Medien sieht, sagte Graham: ‚Dieser Würgegriff muß gebrochen werden, sonst geht unser Land den Bach runter‘.“

Das dritte Moment des kriminalistischen Schleppnetzes, die Gelegenheit zur Tat, ergab sich mit der militärischen Wehrlosmachung des Deutschen Reiches 1945. In deren Folge waren alle institutionellen Daseins Sicherungssysteme des Reiches dehabilitiert, bzw. dem Zugriff der Siegermächte preis gegeben. Diese hatten aus dem Wiederaufstieg Deutschlands aus der Niederlage von 1918 gelernt und erkannt, daß man die Verwirklichung der Kriegsziele, hier die Vernichtung des deutschen Volksgeistes, nicht allein durch ein Völkerrechtliches Diktat sicherstellen kann. Der debelatio und der militärischen Besetzung mußte die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln folgen. Die angestrebte Vernichtung der deutschen Kultur konnten selbst nur auf kultureller Ebene bewirkt werden, auf der der Sieger in seiner Uniform nichts auszurichten vermag. Jetzt mußten psychologische Waffen und als solche annerkannte „geistige Autoritäten“ „an die Front“.

Dieser Abschnitt der Kriegsführung war in den USA von jüdischen Organisationen bestens vorbereitet worden.

Besondere Bedeutung war die von Felix Frankfurter erfundene Strategie der Durchdringung der staatlichen Administration, sowie der Bewußtseinsindustrie mit Juden, bzw. jüdischen Einflußagenten.

Diese Strategie hatte sich in den USA selbst schon bestens bewährt – so sehr, daß man Felix Frankfurter den „Kaiser Amerikas“ nannte. Die „Frankfurter Würstchen“ dominierten die Gremien die den Präsidenten der USA in allen Angelegenheiten berieten. Tunlichst im Hintergrund bleibend besetzten sie jeweils das „zweite Glied“ der Befehlskette der Ministerien und der nachgeordneten Behörden. Bei der Rekrutierung des Leitungspersonals wurde nichts dem Zufall überlassen.

Der „American Jewish Congress“ (AJC) nahm sich der Aufgabe an, für das Nachkriegsdeutschland ein tiefenpsychologisch orientiertes „Umerziehungsprogramm“ (einen kulturellen Ethnozid) zu erarbeiten. Die nach 1933 in die USA emigrierten Köpfe der Frankfurter Schule“ unter Leitung von Horkheimer und Adorno, wurden vom AJC beauftragt, die ideologischen Grundlagen für das Programm, bekannt geworden als das 5 bändige Werk über die „autoritäre Persönlichkeit“, zusammen zu stellen. Um den jüdischen Emigranten die erworbene US-Staatsbürgerschaft im Falle der Rückkehr nach Deutschland zu erhalten, wurden auf Verlangen von Max Horkheimer die US-amerikanischen Einwanderungsgesetze, die die Rückkehr in das Herkunftsland mit dem Verlust der US-Staatsbürgerschaft sanktionierten, geändert.

Caspar von Schrenck-Notzing hat diesen Aspekt der jüdischen Besatzungspolitik gründlich erforscht und die Ergebnisse in seinem Grundlagenwerk „Charakterwäsche – Politik der amerikanischen Umerziehung in Deutschland“, Ullstein-Verlag, Berlin 1996, bekannt gemacht.

Nur wer dieses Buch nicht gelesen hat, kann sich noch für das Gutmenschentum, das das deutsche Volk zugrunde richtet, begeistern. Und nur wer die „Satanischen Verse des Mosaismus“ in Kenntnis der philosophischen Substanz des absoluten Gegensatzes zwischen Judentum und Christentum auf sich wirken läßt, hat die Chance, die geistigen Grundlagen unseres Zeitalters, als des Zeitalters des Untergangs der Sittlichkeit und damit zugleich des Ausgangs aus der Katastrophe zu erfassen.

Die Kreuzigung Jesu, des Nazareners, ist der Beweis, daß der Judenheit sich der Gefahr für ihre Machtstellung bewußt ist, die von dem christlichen Prinzip der konkreten Einsheit von Gott und Mensch ausgeht. Im Judentum selbst sind immer wieder Dissidenten in Erscheinung getreten, denen das JAHWE – Paradox, Gott und n i c h t zugleich Mensch – also endlich zu sein, als Rätsel bewußt geworden ist. Ich bin zu 9 Monaten Freiheitsentzug ohne Bewährung verurteilt worden weil ich einen bedeutenden jüdischen Dissidenten Bernard Lazare, wie folgt zitiert hatte:

„Wenn die Feindschaft und die Abneigung gegen die Juden nur in einem Lande und in einer bestimmten Zeit bestanden hätte, wäre es leicht, die Ursache dieser Wut zu ergründen. Aber im Gegenteil, diese Rasse ist seit jeher das Ziel des Hasses aller Völker gewesen, in deren Mitte sie lebte. Da die Feinde der Juden den verschiedensten Rassen angehörten, die in weit voneinander entfernten Gebieten wohnten, verschiedene Gesetzgebung hatten, von entgegengesetzten Grundsätzen beherrscht waren, weder dieselben Sitten noch dieselben Gebräuche hatten und von unähnlichem Geiste beseelt waren, so müssen die allgemeinen Ursachen des Antisemitismus immer in Israel selbst bestanden haben und nicht bei denen, die es bekämpfen.”13

Was passiert hier?

Es geht offensichtlich nicht um einen akademischen Streit um Theorien, z.B. ob die Erde eine Kugel oder eine Scheibe ist. Es geht um die Bestimmung realweltlicher Machtverhältnisse die sich unmittelbar auf das Schicksal der ganzen Menschheit auswirken. Und die Wirkungen betreffen nicht ferne Länder bzw. längst vergangene Zeiten; diese Bewegung der Welt ist JETZT und HIER. Macht ist Wille und Wille ist Geist. Geist ist Wissen so ist Wissen Macht.

Die höchste Gestalt des Wissens ist das Wissen des Geistes von sich (Selbstbewußtsein) als reines Denken. Im vollkommensten Wissen des Geistes von sich sind enthalten, die Erfahrungen, die der Geist in weniger vollkommener Gestalt in sich gemacht hat; so, wie der Erwachsene Mensch durch die Erfahrungen seiner Kindheit und Jugend gebildet ist.

In dieser vollkommensten Gestalt ist der Geist in der Deutschen Idealistischen Philosophie zu sich gekommen. Die Geburtsurkunde dieser Gestalt ist Hegels „Phänomenologie des Geistes“, die seine Wissenschaft der Logik enthält.

Diese Gestalt des Selbstbewußtseins weiß endlich, daß die sinnliche Welt, die Völker, keine fremde Gottheit (Götzen) ist, sondern Gott selbst als seine Erscheinung für sich selbst.

Was ist höher als der Trieb, zu wissen, was der Grund für „die Feindschaft und die Abneigung gegen die Juden“ ist? Denn ohne die wahrhafte Antwort auf diese Frage hat sich der Geist noch nicht wahrhaft als Gott erkannt.

Die Antwort ist nur in der Philosophie zu finden, wie sie sich seit Hegel als das denken des Denkens versteht. Es geht um die Wahrheit die uns frei machen wird (Joh 8,52).

Wer hat wohl die Befreiung durch Wahrheit zu fürchten?

Doch wohl der, der durch die Lüge herrscht!

Wer wohl wird versuchen, die Wahrheit „zu einer unerlaubten Fiktion zu stempeln“, doch wohl der, der mit der Lüge herrscht!

Der Jude Martin Buber zeigt an dieser Stelle auf seine Stammesgenossen. Er wirft ihnen vor:

“Das kritische Werk der Juden in den letzten hundert Jahren hat, statt durch Zerschmetterung der Götzen Raum für Gott zu schaffen, ihm selber alle Stätte auf Erden zu entziehen unternommen. Statt Völker zu lehren, vom Dienste der Fiktionen zum Dienste der Wahrheit überzugehen, hat es dazu beigetragen, daß sie den Gedanken der Wahrheit selber zu einer unerlaubten Fiktion gestempelt haben. Daß das analytisch-kritische Werk des jüdischen Gedankens diese Wendung genommen hat, ist nicht beiläufig. Marx und Freud sind weit mehr, als sie ahnten, vom herrschenden geistigen Status des modernen Judentums abhängig gewesen, das das faktische Sein des Absoluten nicht mehr zu fassen, geschweige denn das Paradox einer absoluten Person sich zu vergegenwärtigen vermag.”14

Das ist nicht weniger als eine Aktualisierung des Jesus – Wortes an die „verstockte Judenheit“:

„Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun! Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.“ (Joh 8,44)

Man muß genau hinsehen, wie – mit welchen Mitteln – die Judenheit versucht, sich dem Würgegriff ihres Schicksals zu entwinden.

Ihre wichtigsten Überlebensstrategie ist die Verschiebung des Blickwinkels – weg vom „geistigen Status“ der Judenheit hin auf den Genpool Sems. Sie phantasieren sich eine Menschheit, die quasi genetisch darauf programmiert ist, den hebräischen Genpool zu „exterminieren“. Was uns Deutsche betrifft steigern sie diese angedichtete Verrücktheit zur Phantasie ungehemmter Mordlust, die vermeintlich mit schon der harmlosesten Kritik an der Judenheit zur Tat wird, weshalb diese Kritik als „Volksverhetzung“ wie ein Kapitalverbrechen verfolgt wird. Und es lassen sich im Judentum Zwangsvorstellungen nachweisen, die die Leugnung des Holocaust mit diesem gleichsetzen.

So sind es die Juden selbst, die das Menschenbild der Gleichheitsideologie zerreißen: Nur Juden sind Menschen. Die Deutschen sind blutrünstige Bestien und die Restmenschheit wie „Viehsamen“ (Talmud Tosephot Fol. 94b; Baba batha Fol. 114b).

Das aus jüdischer Sicht Juden „vor Gott angenehmer als die Engel“ (Talmud Chullin Fol. 91b) und „alle Juden geborene Königskinder“ sind können sie die „Judenhasser“ nur als Verbrecher oder Geisteskranke wahrnehmen. Diese jüdische Sicht zu unserer Selbstwahrnehmung zu machen ist das Anliegen der „Frankfurter Schule“. Insbesondere Erich Fromm besorgte zu diesem Zweck die Politisierung der Freudschen Charakterlehre, und legte den Grundstein für die „Psychologie des Narzissmus“. Das Elaborat von Wilhelm Reich „Massenpsychologie des Faschismus“ war für die studentischen Revolteure der 60-er Jahre Pflichtlektüre. Das Deutsche Volk wurde damit entgeistigt und psychiatrisiert.

Das Denken als solches – insbesondere das Philosophische – wurde als „Rationalisierung“, d.h. als Maskierung diskriminierter Absichten, also als Mittel der (Selbst -) Täuschung verteufelt.

Wenn Wolfram Eilenberger von der „Scham“ der „Deutschen Philosophieprofessor(innen)“ spricht, ist zu beachten, daß diese Gemütsregung auf ein ethisch unwertiges Eigenverhalten bezogen ist. Was kann anderes dahinter stecken als das Bewußtsein der Professoren, sich der von der Frankfurter Schule gezüchteten, unterirdischen Intellektualität hingegeben zu haben. Das von Eilenberger bemerkte „Leben in stiller Verzweiflung“ ist nur die gerechte – wenn auch sehr milde – Strafe, für ein verfehltes Leben. Diese Nullitäten verdienen kein Mitleid, sondern nur Verachtung. Den „Frankfurter Würstchen“ sollte man bei jeder sich bietenden Gelegenheit das deutsche Märchen von „Des Kaisers neue Kleider“ vorlesen und es darf gelacht werden!

Was hat die Judenheit erreicht? Günther Roormoser gibt die Antwort:

„Wir erleben das Ende der Verständigungsmöglichkeiten über das, was das geistige und religiöse Fundament unserer gemeinsamen Kultur sein könnte. … Die kulturelle Zersplitterung und Fragmentierung kann ein Ausmaß annehmen, daß die Menschen keine gemeinsame Sprache mehr haben, in der sie sich auch nur darüber verständigen könnten, worüber sie streiten wollen. Das ist unsere Lage.”15

Ausblick:

Wolfram Eilenberger gibt Zeugnis davon, daß unter der Asche noch Glut ist. Das die Philosophie im deutschen Volk als Sehnsucht noch vorhanden ist.

Das kann auch gar nicht anders sein. Der Geist ist unsterblich. Er ist die Wahrheit (Gott) die im Wissen zu sich kommt, d.h. seinem Triebe folgend befreit er sich zu absolutem Wissen. Sein Leben ist Befreiungskampf gegen Täuschung, Betrug und Lüge, die Grundtugenden des Judentums. Wo ist sein Endsieg sicherer, als im Volk der Dichter und Denker?

Der von Nahum Goldmann vorausgesagte Aufstieg des deutschen Volkes zur Weltmacht, macht sich nicht mit Kanonen, nicht mit Geld, sondern allein durch denken des reinen Denkens, durch Philosophie. Sie ist die Macht, die den Himmel und die Erde neu macht (Offenbarung 21,1).

Der Mensch ist nicht, um Spaß zu haben. Er findet sein Glück im Leben Gottes, der ihn geschaffen hat, um sich in und an ihm selbst zu erkennen.

Horst Mahler

1Nahum Goldmann, Der Geist des Militarismus, Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart-Berlin, 1915, S. 28ff.

2Nahum Goldmann, Von der weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums, F. Bruckmann AG, München 1916, S.31 ff.

3Martin Buber, Zweiter Band – Schriften zur Bibel, Kösel-Verlag, München 1964, Seite 1071

4Nietzsche, Friedrich: ‘Die fröhliche Wissenschaft’, Kritische Studienausgabe, Bd. 3, S. 599

5Nietzsche, Friedrich, Die fröhliche Wissenschaft, Kritische Studienausgabe, Bd. 3, S. 584

6a.a.O., S. 584

7Friedrich Nietzsche, Werke und Briefe, 5. Buch „Wir Furchtlosen“ S. 55;

vgl. Nietzsche Werke Hansa Verlag Band 2, S. 235

8Marx, Zur Judenfrage, MEW Bd. 1, S. 373

9Theodor Herzl, Entwurf einer Ansprache an Rothschild vom 13. Juni 1895, in „Theodor Herzls Tagebücher“, Berlin 1922, 1. Band, S. 144 – 210

10Fichtes Werke, VI. Band, S. 149, Berlin 1845

11Dostojewski, Fjodor M.: Tagebuch eines Schriftstellers, Notierte Gedanken 1880/81, München, 1996.

12Quelle: „Zionismus gegen Bolschewismus: Ein Kampf um die Seele des jüdischen Volkes“, Illustrierter

Sunday Herald, Februar 8, 1920 Seite 5.

13Bernard Lazare in « Antisémitisme, son histoire et ses causes », Paris 1934, 1. Band, S. 42, hier zitiert nach Jonak von Freyenwald « Jüdische Bekenntnisse », Nürnberg 1941, Faksimile S. 142

14Martin Buber, Werke, Band 2, ‘Schriften zur Bibel’, Kösel Verlag, München 1964, S. 1082

15Rohrmoser, Der Ernstfall S. 452





Was ist Deutsch – Februar 2018

Horst Mahler: Was ist deutsch?

 

Wir Deutschen sind das Volk der Dichter und Denker“ – sagt man, aber was sagt das schon?

Die schlimmsten Deutschen, das sind die, die statt Weihnachten Julfest sagen. Sie beweisen damit, daß sie nur noch das Leichengift des deutschen Geistes im Schädel haben, der Geist ihnen aber entflohen ist.

Man halte sich fern von jenen, die in der Antwort auf diese Frage Erbauung suchen und Erkenntnis scheuen, weil Erlangung derselben saure Arbeit ist und keinen „Spaß“ macht. Die blutigsten Kriege der Weltgeschichte sind von unseren Feinden geführt worden gegen den deutschen Geist, um diesen zu töten. Und in der Weltgeschichte geht es vernünftig zu. (Hegel)

Was aber ist die Vernunft der Todesdrohungen gegen den deutschen Geist.

Was deutscher Geist ist, wußte der Jude Nahum Goldmann, den sie den „König der Diaspora“ nannten. Er schrieb über unser Volk:

Der individualistische Geist hatte England innerlich an den Rand des Abgrunds gebracht. Eine Reaktion mußte kommen. Sie kam: ein neuer Geist begann sich in England Bahn zu brechen. Seine Vorkämpfer waren die Theoretiker des Chartismus, waren die christlichen Sozialisten, waren die Führer der Genossenschaftsbewegung, […] vor allem Carlyle.

Die Gedankenrichtung, die sie vertraten, war die soziale, historische, organische; was dasselbe bedeutet: die militaristische, die deutsche. ….das beherrschende Erlebnis im Leben dieses großen Schotten (Carlyle) war die innere Überwindung der individualistischen französischen Aufklärungsphilosophie, der atomistischen englischen Nationalökonomie und die Entdeckung der organischen, synthetischen deutschen Philosophie. Carlyle war begeisterter Bewunderer deutschen Wesens, glühender Anhänger der Ideen der deutschen Philosophie. Alle Männer und Richtungen im England des 19. Jahrhunderts, die von schöpferischer Bedeutung sind, stehen unter dem Einfluß Carlyles, unter dem Einflußdeutschen Geistes…..

Wäre dieser Prozeß friedlich weitergegangen, er hätte schließlich mit der völligen Überwindung des alten individualistischen Geistes geendet; die Vertreter dieses Geistes spürten es sehr wohl. Als sie friedlich ihre Position nicht mehr wahren konnten, entfesselten sie den Krieg, der Deutschland und den militärischen Geist vernichten sollte (…)

Die Parole: Nieder mit dem Militarismus! verkörpert in diesem Kriege das rückschrittliche Element, ein Sieg der Parole wäre ein Sieg des 17. und 18. Jahrhunderts über das 19. und 20. Weil Deutschland das fortschrittliche Prinzip verkörpert, ist es des Sieges sicher. Deutschland wird siegen, und die Welt wird vom militaristischen Geiste beherrscht werden. Wer Lust hat, mag es bedauern und Klagelieder anstimmen; es hindern zu wollen, ist eine Torheit und ein Verbrechen gegen den Genius der Geschichte, das begangen zu haben England und Frankreich noch schwer werden büßen müssen.“1

…wer von uns hat nicht die Empfindung, mehr, die tiefinnerste Überzeugung, daß mit diesem Kriege eine geschichtliche Epoche zu Ende geht und eine neue beginnt, daß dieser Krieg, soll er nicht für immer der Beweis der inneren Sinnlosigkeit alles historischen Geschehens und damit alles menschlichen Daseins bedeuten, das Zeichen einer ungeheuren Zeitenwende darstellt, den Auftakt zu einer neuen großen Zukunft der Kulturmenschheit? Und noch mehr als dies ist uns heute tiefste Überzeugung: daß diese neue Zukunft, die sich nach dem Kriege anbahnen wird, unter dem Zeichen deutschen Geistes stehen wird, daß der Sieg Deutschlands für lange Zeit hinaus die Verlegung des Schwerpunktes und Führertums der künftigen Kultur im Deutschtum bedeuten wird, ohne aber, daß dies irgendwelche gewaltsame Unterdrückung der anderen Nationalkulturen bedeuten müßte oder dürfte. So wird die kommende Weltkultur in ihrem innersten Wesen deutsche Kultur sein, und damit ist ihre Eigenart, die sie von den bisherigen scheidet, schon bestimmt. Deutsche Kultur bedeutet soziale Kultur, bedeutet die Höherstellung der Gesamtheit über die Einzelnen, bedeutet die Fundierung aller Ethik und Moral, allen Rechts und aller Konvention auf dem Primat des Kollektiven. Wie die Idee des Organismus den tiefsten Gehalt des deutschen Denkens bildet, so stellt der soziale Gedanke das beherrschende Prinzip der deutschen Gesellschaftsordnung, der deutschen Kultur dar.

Der Gang der europäischen Kulturentwicklung erhält, von diesem Gesichtspunkt betrachtet, innersten Sinn und tiefe Folgerichtigkeit. Das Mittelalter war die Epoche völliger Unterdrückung des Einzelnen zugunsten der Gesamtheit; das Individuum existierte als solches gart nicht, die Genossenschaft war alles. Die Renaissance und die Reformation proklamierten die Entdeckung des Individuums; es beginnt das individualistische Zeitalter, die völlig Befreiung des Einzelmenschen, die Proklamierung seiner Autonomie.

Dies vollbracht zu haben, macht die weltgeschichtliche Bedeutung Englands und Frankreichs aus. Der Individualismus aber in seiner maßlosen Übertreibung führte zur Krisis: es entstand das große soziale Problem unserer Zeit, das in erster Reihe aus dem extrem individualistischen Grundprinzip unserer heutigen Wirtschaftsordnung geboren wurde. Der wirtschaftliche Egoismus des Einzelnen kannte schließlich keine sittliche Schranke mehr; eine innere Wandlung ward notwendig; dieser Krieg leitet sie ein.“2

Judentum und Deutschtum haben beide prinzipiell dieselbe Lebensauffassung: ihnen beiden ist das Dasein vor allem und in erster Reihe eine Aufgabe, ein Beruf, eine Mission, ein Sollen, das es nicht so sehr zu beurteilen, zu bejahen oder zu verneinen, als vielmehr zu erfüllen gilt. Das Leben, wie es gegeben ist in seiner nackten Tatsächlichkeit, beherrscht von den eisernen Fesseln der Kausalität, ist nur das Material, aus dem nun der Mensch das wahre, reine, höhere Leben formen soll, nach eigenen Idealen, nach frei gewählten Zwecken, in autonomer sittlicher Freiheit (…) Diese tiefste Wesensparallelität bedingt noch eine andere; sie betrifft die Gestaltung des nationalen Gedankens, die Auffassung des nationalen Daseins. Aus der Grundkonzeption des Lebens als Aufgabe folgt mit Notwendigkeit auch die Betrachtung der nationalen Existenz des eigenen Volkes als einer Aufgabe; die Anschauung, daß eine bestimmte, vom Weltengeist, vom Genius der Geschichte, von der Gottheit – oder wie immer man das höchste Wesen nennen will – auferlegte Mission den Grund und den Sinn des nationalen Daseins bildet (…)

Ist das Leben eine Mission, besteht der Sinn und Zweck des Volksdaseins in der Erfüllung dieser Mission, dann ist von den beiden Elementen: Individuum – Gesellschaft die Gesellschaft unzweifelhaft das höhere, denn die nationale Mission zu erfüllen vermag nur die Gesamtnation; mithin hat sie das sittliche Recht, die Unterordnung des Einzelnen unter ihr Gebot zu fordern, insofern dies zur Erfüllung ihrer Mission notwendig ist. Mit dieser Lösung des großen historischen Problems ist es eigentlich mehr als nur gelöst: es ist schon vielmehr überhaupt aufgehoben, wie ja jede wahrhaft ideale Lösung eines Problems diese in seiner Existenz beseitigt. Der Antagonismus von Individuum und Gesellschaft, der die Voraussetzung des Problems bildet, ist hier überwunden.

Denn in dieser Lösung wird nicht nur das höhere Recht der Gesamtheit proklamiert, sondern auch die Autonomie des Individuums anerkannt; nicht zur willkürlichen unbedingten Unterordnung unter die Launen der despotischen Gesamtheit ist der einzelne bestimmt, sondern lediglich zur Mitwirkung an der Erfüllung ihrer sittlichen Aufgaben. Diese Aufgaben sind aber auch zugleich die seinen: dient er der Gesellschaft, so dient er damit nur sich; erfüllt er ihre Gebote, so erfüllt er damit nur die ihm selbst gestellten ethischen Imperative; indem er sich der Gesamtheit hingibt, vervollkommnet er sich selbst; in seiner scheinbaren Unterordnung erringt er seine höchste Würde (…)

Die Auffassung der Gesellschaft als des im Verhältnis zum Individuum höheren Begriffs ist ein Grundpfeiler des deutschen Denkens; seine organisch-synthetische Wesenstendenz mußte die Gesellschaft als einen Organismus im Gegensatz zu ihrer mechanistischen Auffassung als Summe aller Einzelindividuen begreifen, womit aber schon ihre Überordnung über den einzelnen ausgesprochen ist. Die höchste erhabenste Formulierung der deutschen Sittlichkeit, der kategorische Imperativ Kants, ist durchaus kollektivistisch; proklamiert er doch als Norm des sittlichen Tuns jedes einzelnen die Rücksicht auf die Allgemeinheit. Der einzelne soll so handeln, als ob er die Gesamtmenschheit in sich repräsentiere, und es war so nur folgerecht, daß Kant den Staat als den berufenen Verwirklicher der sittlichen Idee betrachtet und den großen Gedanken des Rechtsstaates verkündet.. Und diese Ideen des Königsberger Weisen werden in der Folge noch außerordentlich gesteigert. Fichte, Schelling, die Romantik, der

Sozialismus erheben die Nation, den Staat zu immer höherer Würde, bis Hegel ihn als das höchste Resultat alles historischen Bestehens proklamiert

Wenn heute die Gegner Deutschlands den Sinn des Krieges als den Kampf gegen den Militarismus bezeichnen, so wissen wir sehr wohl, daß unter diesem Militarismus in erster Reihe eben jene völlig sittliche Unterordnung des einzelnen unter die Gebote der Gesamtheit zu verstehen ist, jene unerhörte Kunst der Organisation und Disziplinierung der Nation, in der keine anderes Volk dem deutschen gleichkommen kann und die das Geheimnis seiner Stärke und seiner Erfolge bildet (…)

Sie (die Juden und die Deutschen) sind die trotzigsten, steifnackigsten, zähesten und widerspruchsvollsten Völker der Geschichte; Völker denen es nicht gegeben ist, frei, leicht und beschwingt das Dasein schön und harmonisch zu gestalten, und mühelos, sich ihren Neigungen anvertrauend, die in ihnen ruhenden Kräfte zu entfalten und schöpferisch auswirken zu lassen; die vielmehr des ehernen Zwanges und der straffsten Selbstzügelung bedürfen, um wahrhaft groß zu sein, denen Not und Leid die Voraussetzung ihrer Stärke ist, und die leiden müssen, um schaffen zu können.“3

Der deutsche Geist ist der Geist der Freiheit, und darin ist ihm kein anderer Volksgeist gleich.

Freiheit beginnt mit dem Wissen ihres Begriffs. „Frei ist der Geist, der von nichts bestimmt ist, was nicht er selbst ist.“ (Selbstbestimmung)

Die deutschen Stämme l e b t e n schon frei, aber sie wußten es noch nicht.

Das Christentum kam über sie als Unfreiheit, in dem sich die katholische Kirche als Lehre (Dogma) setzte, die als Wahrheit nur durch das Wort der Priesterschaft an die Gläubigen kam und freies Denken auf dem Scheiterhaufen endete.

Die Bedeutung Martin Luthers ist, daß er das eigene D e n k e n der Gläubigen als zuständig für die Erkenntnis der Wahrheit erkannte. Aber diese Erkenntniss hatte die Unfreiheit noch an sich, in dem Luther sie an die Bibellektüre kettete, so daß der Geist noch nicht unabhängig bei sich war. Die Bibel, ein äußerer Gegenstand, war für das Denken die absolute Autorität, noch nicht das Denken als solches.

Die Freiheit ist das Denken nur an sich selbst, am Denken des Denkens.

Das ist der Begriff der Philosophie, die an dieser Freiheit erst in dem deutschen Philosophen Georg Friedrich Wilhelm Hegel zu sich gekommen ist.

Dieses freie Selbstbewußtsein kann nicht mehr denken, daß Gott n i c h t ist., denn Gott ist Geist (Johannes 4, 24) = Denken, und das Denken kann nicht denken, daß es nicht ist. (Descartes: Cogito ergo sum)

Damit hat Hegel Gott aus dem Jenseits in das Diesseits geholt, was gleich bedeutend ist mit dem Tod Jahwes, der sich von den Völkern (den Gojim) trennt und sie deshalb zur „Schlachtung hingeben will“ „daß ihre Leichname gen Himmel stinken und die Berge vom Blute fließen“. (Jesaja 34, 2 u. 3)

Jahwe ist an sich (unerkannt) der endliche also der endende Gott. Nur er kann sich ein Volk erwählen, damit es alle anderen Völker zur Schlachtung führe. Denn wüßte er – wie der Gott der Christenheit – , daß alle Völker seine Kinder sind, würde er sie ungeachtet ihrer Unarten lieben und nicht ihren Tod wünschen.

Einem Gott, der wähnt die Völker schlachten zu müssen und erst dadurch wahrer Gott sein werde, kann der Mensch entgegen halten, daß er, als getrennt von Gott, dessen Existenz leugnen kann, ohne sich dadurch selbst zu vernichten. (Atheismus)

Aus dem offenen Brief an Goldhagen:

Der Atheismus der Moderne erweist sich als Sieg des Jüdischen Prinzips:

Die Juden haben noch ihren Gott: Jahwe -, die Völker des Abendlandes sind gottlos und deshalb zu vertilgen. An ihnen wird der Bann (vorläufig) nicht mit dem Schwert, sondern (noch) mit der Durcheinanderwirbelung der Völker vollzogen, durch die diese ihre Sichselbstgleichheit als Volk, Staat und Nation verlieren bis sie nur noch “Pöbel-Mischmasch“ (Nietzsche) sind: eine Bakterienkultur, die Menschen zu Mehrwerter-

zeugern und Konsumtierchen mutiert. In dieser Bevölkerungmasse verliert aber auch jeder Einzelne seine Sichselbstgleichheit (sein Ich-bewußtsein),weiß er nicht mehr, wer er ist. Denn die Substanz des Einzelnen ist der Geist seines Volkes. Alles, was er ist, ist er durch den Geist seines Volkes.

Die Auflösung der Völker zeigt sich deshalb am deutlichsten im Anstieg der psychischen Erkrankungen – weltweit. Im Endstadium dieses Verfalls bleibt dem Einzelnen nur seine körperliche Kraft und ihr Verstärkungsmittel (Schlag- und Schußwaffen etc.), die er für den Versuch einsetzen kann, sich selbst zu definieren, ein Ich-Bewußtsein zu erlangen.

Die Zerstörung der Völker durch das Jüdische Prinzip ist so notwendig begleitet von der gewalt-fundierten Bildung von Mikro-Ethnien (Banden, mafiotische Verbrecherorganisationen; milizionäre Strukturen im politischen Parteienkampf; para-staatliche religiöse Sekten usw.)

Die Mikro-Ethnie treibt aber – wie die Sippe zum Stamm usw. – über sich hinaus. Rassische und religiöse Differenzierungen wirken als Klammer bei der Zusammenfassung der Mikro-Ethnien zu kampfstärkeren Verbänden.Ihr Erscheinen wiederum beschleunigt die Zersetzung des staatlichen Gewaltmomopols, damit der Nation und letztlich des Volkes. Dadurch erfährt die Mikroethnisierung einen neuerlichen Schub usw. usf.

Kennzeichnend für die entstehenden Mikro-Ethnien ist, daß sie für ihre geistige Ausstattung auf Versatzstücke längst geschlagener Schlachten des Geistes zurückgreifen und dadurch das Gepräge von Sekten annehmen, die – eben weil sie mit abgelegtem Geist werben – keine das Volk erfassende propagandistische Kraft entfalten, sondern nur Nährboden für Spaltpilze liefern..

Dieser sich selbst verstärkende Verfall ist das Wesen der Dekadenz.

An allen Fronten ist das Feldzeichen der Jüdischen Welthirtschaft (Oberlercher) die Dekadenz. Diese kann nicht die Quelle und Kraft der Erneuerung sein; die Welthirtschaft kann nicht von sich aus abtreten, sie muß gestürzt und zerschlagen werden. Sie kann nur gestürzt und zerschlagen werden durch eine geistige Bewegung, die die Völker und Nationen auf gefestigter – nämlich geistiger – Grundlage wiederherstellt.

Der geschichtliche Augenblick der Überwindung des Judaismus wird der Zusammenbruch des globalen Finanzschwindels sein, in den sich die “Ostküste” verstrickt hat.

Warum ich der Judenheit die Erneuerungsfähigkeit abspreche?

Das Volk-Sein der Judenheit in der Zerstreuung ist untrennbar mit der Auserwähltheit gesetzt. Denn Juda/Israel ist als Volk nur, indem es sich von anderen Völkern unterscheidet. Und es kann sich als raumloses Volk von seinen Wirtsvölkern nur durch seinen exklusiven Kultus unterscheiden.

Ein seßhaftes Volk ist eine unproblematische Ethnie (durch Blutsbande bestimmte Gemeinschaft): Die durch die Geburt vermittelte Zugehörigkeit hat ihren anschaulichen Mittelpunkt im volkseigenen Siedlungsraum, der von der Gemeinschaft erfüllt und ihre Heimat ist, in die man hineingeboren ist. Die Heimat ist der mythische Ort der Vereinigung der Vielen zu einem Volk. Im ungestörten Genuß der Heimat erfährt ein Volk seine Macht, sein Anerkanntsein als Person durch andere Völker, die nicht wagen, den Heimatboden anzutasten und damit die Volksmacht zu kriegerischem Zweikampf herauszufordern.

Den seit der Zerstörung des 2. Tempels heimatlosen Juden fehlte bis zur Gründung des Staates Israel dieser anschauliche Bezugspunkt, erfüllte es keinen eigenen Raum mehr. Als Ethnie ist es nur durch den exklusiven Kultus bestimmbar. Die kultische Exklusivität wiederum ist bedingt durch die kultische Feindschaft gegen Andersgläubige. Das ist die unglücklichste Lage, in der sich ein Volk befinden kann. Bar aller militärischen Mittel kann es in der zur eigenen Identitätsstiftung als feindlich bestimmten Umwelt nur durch List und Täuschung überleben. Nur die kampflose Unterwerfung bewahrt es vor dem Schwert der Feinde. Jede Beleidigung und Erniedrigung muß es ohne Murren hinnehmen, denn der leiseste Anflug von Stolz würde den übermächtigen Feind herausfordern, was den Untergang des ganzen Volkes bedeutete (5. Mose 20, 11-13).

Dieser Paria-Typus ist den Juden durch Jahwe als Vergeltung für ihren Ungehorsam angedroht:“4

Hier zeigt sich wohl am deutlichsten, daß die Kultur der Deutschen der Jüdischen genau entgegengesetzt war.

Ich sage „war“: Denn inzwischen hat sich für die Deutschen – nach zwei verheerenden Niederlagen in einem halben Jahrhundert – die Lage verkehrt. Zur militärischen Ohnmacht gesellt sich mentale Wehrlosigkeit der Deutschen gegen die Judaisierung ihrer Kultur.

Das Volk der orientalischen Nomadenkrieger ist in tausendjähriger Zerstreuung zum Pariavolk (Max Weber) umgeschmolzen worden. An den Germanischen Kriegern vollzog sich dieses Schicksal in wenigen Jahrzehnten, in denen das Säurebad der feindlichen Greuelpropaganda die den Germanen eigentümliche Selbstachtung zerfraß, bis den Deutschen schließlich die Holokaust-Religion übergestülpt werden konnte.

Wie kam es zu dieser Größe des Jüdischen Volkes?

Nur ein einziges Mittel blieb den Juden, mit dem sie Macht ausüben konnten: das Geld. Je größer und mächtiger ihre Feinde waren, desto mehr hingen diese vom Gelde ab. Es waren Juden, die es ihnen gegen Zins liehen. Deshalb ist der Geldhunger der Juden unersättlich. Deshalb ist auch der Geiz ihr Kardinallaster. Ihnen als Juden, Herr Goldhagen, ist das alles längst geläufig. Sicher belächeln Sie uns Deutsche, die sich überhaupt nicht mehr trauen das Sonderverhältnis der Juden zum Geld auszusprechen; denn das gilt im Umerziehungsdeutschland schon als antisemitsche Hetze. Ja, ich vermute sogar, daß es Juden sind, die dieses Tabu kreiert haben und ständig verstärken. Sie verlassen sich darauf, daß wir Deutschen das Alte Testament nicht kennen.

Im Alten Testament wird den Juden von Jahwe verheißen, daß sie über die anderen Völker herrschen werden. Und zwar sollen sie nach der Überlieferung die Herrschaft durch ihr Bankkapital erlangen. Einzige Bedingung ist, daß sie sich an sein Gesetz halten und nur ihn anbeten.“5

Die Judenheit ist im Begriff, ihren universellen Anspruch, den Max Weber völlig losgelöst von den Protokollen der Weisen von Zion benennt, in einer neuen Gestalt, nämlich im Kultus der Menschenrechte, wie Phönix aus der Asche in blendender Schönheit über die Welt zu bringen.

So wie die völkermörderische Kolonisierung der außer-europäischen Welt durch die europäischen Seemächte zu ihrer Rechtfertigung des Hinweises auf den am Kreuz gestorbenen Jesus von Nazareth bedurfte, so ist – wie die Greuelpropaganda gegen den Irak und gegen Serbien täglich beweist – die Globalisierung der Welt durch die Geldmacht nicht zu verwirklichen ohne die Ideologie der kriegsrechtfertigenden „Menschenrechte“ – von Medienzaren in den USA erfunden, um als Kriegswaffe zuerst (1898) gegen Spanien und dann gegen Deutschland eingesetzt zu werden.

Dieses unheilige Reich der jüdisch-christlichen Zweckgemeinschaft bricht jetzt zusammen. Offenbart ist ihr Blut-zu-Geld-Geheimnis, dessen Frucht die Weltmacht des Geldes ist, in der sich das Leiden der Völker spiegelt.

Dieser Befund schärft den Blick für das Rettende. Weber gibt einen wichtigen Hinweis: Der Judaismus sei eine asiatische Religion. Ihr Gemeinsames sei der Erlösungsglaube. Dieser sei zwar bei den Juden nicht auf spirituelle Erwartungen gerichtet, sondern auf eher lebenspraktische Forderungen, deren Erfüllung sie von der himmlischen Macht erwarteten.

Erlösungsglaube ist nicht ohne Erlösungsbedürfnis denkbar. Dieses spiegelt eine Weltanschauung wider, in der den Völkern und den Menschen eine fremdabhängige Seinsweise zugedacht ist, in der sie nicht als Freie existieren. Die Welt ist darin ein Ort der Strafversetzung. Unfähig, sein Hiersein als Herausforderung zur Bewährung und als Aufforderung zur Weltdurchdringung zu begreifen, sinnt der asiatische Geist auf Weltflucht oder erhofft irdische Beglückung durch die Himmelsmacht als Belohnung für widerliche Unterwürfigkeit bis zum Sohnesmord. Nichts Eigenes ist darin. Nietzsches Frage: „Wozu Mensch überhaupt?“ bleibt hier ohne Antwort. Hier entfaltet sie ihre vernichtende Wucht: Die Völker sind die Fülle des Nichts, also selber Nichts. Ihre Geschichte endet im Nichts.

Buddhismus und Hinduismus sind seine reinen Gestalten.

Dem stellt sich der faustische Geist der Germanen entgegen, der der Geist der Eigenheit und der Freiheit ist: Germanen sind so sehr weltbegeistert, daß Walhalla nur die ideale Spiegelung ihrer realen Welt ist: einer Welt voller Herausforderungen, Prüfungen und heroischer Kämpfe. Nicht nach ruhigem Genuß des Lebens steht ihr Sinn. Sie wollen Abenteuer bestehen und sich in ihren Taten bei sich fühlen und diese für sich sprechen lassen. Ihre Taten sind ihnen selbst so sehr Zweck und nicht nur Mittel zum Zwecke, daß dem Germanen der Tod in der Schlacht würdiger und daher wünschenswerter erscheint, als das friedliche Aushauchen der Seele auf dem Sterbebett.

Dem Asiaten sind Leben und Tod gleichgültig. Dem Germanen ist das Leben – das geliebte – der ewige Einsatz im Kampf auf Leben und Tod um Anerkennung als Person. Die Ebenbürtigkeit des Feindes und die Achtung vor ihm bestimmen den Wert der ihm abgetrotzten Anerkennung. Nicht seine Ausrottung ist das Ziel des Kampfes, auch nicht seine Unterwerfung, sondern seine mit dem Schwert errungene Achtung. Nicht die im Totschlag wirkende Stärke imponiert dem Germanen, sondern der im Kampf gegen einen Stärkeren bewiesene Mut.

Meinen Sie, Herr Goldhagen, wenn Sie von einer Kultur des Todes sprechen , dieses Germanische Selbstverständnis? Wohl eher nicht, denn es ist sicherlich nicht das Selbstverständnis von „Mördern und Folterknechten“.

Der Germanische Geist erwacht in unseren Tagen aus tiefer Bewußtlosigkeit. Durch den Deutschen Idealismus gestärkt, wird er die Jüdische Herausforderung diesmal bestehen. Seine neue Gestalt erwächst aus der Erkenntnis, daß die erlebte Germanische Volksgemeinschaft – die bewußt erfaßte Rückbindung (religio) des freien Volksgenossen in das Ganze seines Volkes – eine bestimmte Gestalt Gottes ist. Der Germanische Geist erfaßt, daß alle Völker – und nicht nur ein auserwähltes Volk – in ihrer Unterschiedlichkeit Daseinsformen des absoluten Geistes und als solche von gleichem Wert sind. Der Schutz und Trutzgedanke, der ein einzelnes Volk ausmacht und das Leben, die Freiheit und die Sicherheit der Volksgenossen gewährleistet, umfaßt jetzt die Gemeinschaft der Völker als ein Ganzes, nicht als materielles Ganzes unter einer Weltregierung oder – schlechter noch – unter der Fuchtel des Jüdischen Spekulationskapitals, sondern als Einheit im Geiste, deren Glieder Teile eines lebendigen Ganzen und deshalb immer zugleich auch das Ganze sind. Dieses weltumstürzende Verhältnis ist in der christlichen Botschaft erst als Vorstellung und Empfindung – also in einer noch unreifen Form – vorhanden. Erst in der Philosophie des Deutschen Idealismus – insbsondere von Hegel – ist es als klarer Gedanke gefaßt. Dieser ist dem Jüdischen Denken unzugänglich, da er mit der Jüdischen Weltanschauung unvereinbar ist. Ein Jude, der die Wahrheit dieses Gedankens erkennt und in ihm lebt, ist innerlich kein Jude mehr.

Er hört auch auf, äußerlich – d.h. im Kultus und im Habitus – ein Jude zu sein.

In dieser Idee ist kein Volk bevorzugt, und keines zurückgesetzt. Sie ist der Tod Jahwes; zuerst aber der Tod Mammons, denn er ist die irdische Macht, gegen die die Völker „zum Schutz und Trutz brüderlich zusammenstehn.“ – einfach, weil sie überleben wollen.

Diese Idee der Einheit der Völker in ihrer Vielfalt, gegründet auf die Anerkennung jedes Volkes als Person durch jedes andere Volk, was den Kampf um Anerkennung – also auch den Krieg – einschließt, ist die Substanz des Germanischen Geistes.

Damit ist der Grund freigelegt, aus dem heraus immer neu die Jüdische Todfeindschaft gegen den Deutschen Idealismus wächst. Es ist Ihr Verdienst, Herr Goldhagen, die daraus folgende Kampfansage ohne Verstellung und ohne diplomatische Umschreibung ausgesprochen zu haben.

Den Germanischen Geist zum Bewußtsein seiner selbst zu bringen, dazu bedurfte es der Jüdischen Herausforderung, die deshalb geschichtlich gerechtfertigt ist. So findet in ihm auch die Antination die Anerkennung, die sie aus dem Paria-Dasein erlöst und zur Person macht; zu einer feindlichen zwar, aber doch zu einer notwendigen Existenz.

Dieser Satz ist eine Folgerung aus der inneren Bewegung des Begriffs. Er ist nur dem wirklich klar und verständlich, der diese Bewegung – angeleitet durch die Hegelschen Schriften – wenigstens einmal mitvollzogen hat. Es ist müßig, sich an ihm mit der Jüdischen Logik vergehen zu wollen. Der von Deutschen in der Vergangenheit unternommene Versuch, die Jüdischen Menschen auf grausame Weise mit Gewalt aus der Volksgemeinschaft zu entfernen, beruhte auf einer verhängnisvollen Biologisierung des Problems. Hitler hat zu spät erkannt (und in einem Gespräch gegenüber Bormann bekannt), daß die Juden eine „geistige Rasse“ sind. Darin liegt, daß der Judaismus nicht durch physische Gewalt sondern nur geistig – also in Freiheit – überwunden werden kann.

Nicht von den Juden ist eine Änderung der Geisteshaltung zu fordern, sondern von den Deutschen: Indem sie das Jüdische Wesen als ihre Verneinung begreifen, machen sie sich innerlich frei vom Mammonismus in allen seinen Erscheinungsformen. Sie erlangen dadurch die geistige Fähigkeit (= Freiheit) zu einer Politik der Unterordnung des Geldes und damit des Marktgeschehens unter das Allgemeininteresse. Die Wirtschaft

wird als Volkswirtschaft wiederhergestellt, d.h. die Wirtschaft wird dem Gemeinwesen dienen und damit den Einzelnen – nicht umgekehrt. In dieser Unterordnung des Marktes unter das Allgemeinwohl ist die Jüdische Geldmacht gebrochen.

Mit dem Neuen Denken wird den Juden auch das letzte Machtmittel – das rationale Raisonnement – entgleiten. Konstruktivismus und Dekonstruktivismus werden ausgespielt haben. Zwar wird das rationale Kalkül als operative Logik der endlichen Dinge seine Bedeutung behalten, aber es wird sich nie mehr am Lebendigen und am Geist vergreifen dürfen. Nie wieder werden die Juden mit dieser Logik den Deutschen einreden können, daß Volk und Nation nur Wahngebilde (Phantasmagorien) seien, daß es keine Wahrheit gebe und das Subjekt zwischen Buchdeckeln den Tod gefunden habe.

Diese Erkenntnis schließt jeden Rachegedanken gegen das Jüdische Volk aus, selbst wenn sich herausstellen sollte, daß es in beiden Weltkriegen dieses Jahrhunderts mit seiner Geld- und Medienmacht jeweils den von den Deutschen Waffen bereits erfochtenen Sieg letztlich in eine katastrophale Niederlage des Deutschen Reiches verwandelt hat.“6

Wir, das deutsche Volk, sind gefordert. Es gilt das Wort des deutschen Dichters Emanuel Geibel:

Und es mag am deutschen Wesen einmal noch die Welt genesen.“

Nur so!!!!

1Nahum Goldmann, Der Geist des Militarismus, Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart-Berlin, 1915, S. 28ff.

2Nahum Goldmann, Von der weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums, F. Bruckmann AG, München 1916, S.31 ff.; als Faksimiledruck erhältlich bei Roland Faksimile

3Nahum Goldmann, Von der weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums, F. Bruckmann AG, München 1916, S. 34 ff.

4Zitiert aus: Horst Mahler – Offener Brief an Daniel Goldhagen (2000) S. 18 – 20

5Zitiert aus: Horst Mahler – Offener Brief an Daniel Goldhagen (2000) S. 21

6Zitiert aus: Horst Mahler – Offener Brief an Daniel Goldhagen (2000) S. 34-37







Beschwerde – 16.02.2018

Horst Mahler, Anton-Saefkow-Allee 22
14772 Brandenburg an der Havel

An das
Justizministerium des Landes Brandenburg
als Aufsichtsbehörde für die JVA Brandenburg

Brandenburg den 16. Februar 2018

Beschwerde gegen die Leitung der JVA Brandenburg

Gegenstand der Beschwerde ist die rechtsfeindliche Fehlorientierung der Leiterin der JVA bezüglich der Bestimmung des Vollzugszieles bei politischen Überzeugungstätern.

Anlaß für die Beschwerde ist die Verfügung der Frau Wellnitz vom 30. Januar 2018 (Datum der Eröffnung), mit der ein an meine Ehefrau gerichteter Brief im Rahmen der angeordneten Postkontrolle (teilweise) angehalten wurde, mit der Begründung, die Weiterleitung würde das Vollzugsziel gefährden. Diese Gefahr liege darin, daß ich mit dem angehaltenen Text meine weltanschaulichen Überzeugungen, die den Verurteilungen zugrunde liegen, verfestigen würde.

Es ist hier nicht der Ort für die Darlegung der Absurdität dieser Argumentation. Die Aufmerksamkeit hat sich ausschließlich auf den Umstand zu richten, daß sich die Leitung der JVA Brandenburg für befugt hält, mit Zwangsmaßnahmen, die Weltanschauung eines politischen Überzeugungstäters zu sanktionieren.

Der Staat hat nicht darüber zu bestimmen, welche Weltanschauung der Mensch haben und äußern darf (Art.4 Absatz 1 Grundgesetz, BRD).

Die Wächter über die “political correctness” in unserem Lande führen sich auf, als hätten sie in Fällen „mißliebiger“ Überzeugungen über die Verwirkung von Grundrechten zu befinden. Ein Blick in das Gesetz (Artikel 18 Grundgesetz) wird sie darüber belehren, daß für derartige Entscheidungen ausschließlich das Bundesverfassungsgericht zuständig ist.

Ich ersuche das Justizministerum, im Rahmen seiner Fachaufsicht, die Leitung der JVA Brandenburg darüber zu belehren, daß ihr die Einwirkung auf meine Weltanschauung von Rechts wegen verboten ist.

Hinsichtlich des veranlassenden Sachverhalts beantrage ich, Frau Wellnitz anzuweisen, den angehaltenen Text an die Adressatin, meine Ehefrau, weiterzuleiten.

Horst Mahler