Erste Erwiderung auf ADELINDE

Am 17. September 2021
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Adelinde hat mit ihrer Betrachtung „Gott und die Begriffe von Gott“ ein Gespräch angestoßen, das längst überfällig ist. Ausgangspunkt ist ihre Feststellung

„Mit dem Wort „Gott“ wird gerade von heutigen Menschen recht unbekümmert umgegangen, die sich tiefbesorgt Gedanken machen über die Lage des Deutschen Volkes, das durch die von jüdischen Führern aus dem Hintergrund geleitetet „Bundeskanzlerin“ zielgerichtet an den Rand des Zerfalls und Untergangs geführt wurde und noch wird.“

In unserem Volk gibt es andere, die den Zerfall und Untergang geniessen. Warum sollten wir bekümmert sein? Weg mit der Menschheit, um Gottes Natur zu retten?

Friedrich Nietzsche hatte die Frage aufgeworfen: „Wozu Mensch überhaupt?“ und hat damit – wahrscheinlich ohne sich dessen bewußt zu sein – das Nachdenken über Gott revolutioniert.

Vor dieser Fragestellung war im Abendland der Glaube bestimmend, daß Gott den Menschen sich zur Freude erschaffen habe, verknüpft mit der Erwartung, daß die Menschen ein gottgefälliges Leben führen würden. Gab es Stimmen, die das in Frage stellten?

Im Fernen Osten kam die Theorie auf, daß die Welt eine Strafkolonie sei, in die Seelen versetzt werden, die gesündigt hatten. Die Welt war gedacht als Ort der Bewährung, sozusagen als zweite Chance, sich das Aufgehen in Nichts (Nirwana) zu erwerben.

Gott (das Schicksal) wurde nicht als Person gewußt, sondern als eine anonyme Macht gedeutet. Diese Deutung erhält sich über Jahrtausende und ist in der Gegenwart bei den Ludendorffern, dem NATIONALJOURNAL und vielen ideologischen Einzelkämpfern nachzuweisen. Sie setzen alle in gewisser Weise den Atheismus der Katholischen Kirche fort, den „deus absconditus“ (lateinisch, „verborgener Gott“).

Etwa Eineinhalbtausend Jahre vor dem Nullpunkt der „christlichen“ Zeitrechnung vollzog sich im Mittleren Osten die Mosaische Revolution im Wissen Gottes von sich selbst. Gott erfaßte sich fortan sowohl als Person als auch als der „Unschaubare“.

Daß der kirchliche Atheismus mosaischen Ursprungs ist, wird mit folgendem Eintrag bei Wikipedia, dem von der Judenheit dominierten „Schaufenster“ zur Judaisierung des Weltbildes der Völker, deutlich:

„Dieser Ausdruck [deus abscondidus] bezeichnet die christliche (!) Vorstellung von der prinzipiellen Unerkennbarkeit Gottes. Die Bezeichnung stammt aus der Bibel, genauer aus dem Buch Jesaja: „Fürwahr, du bist ein verborgener Gott, du Gott Israels, der Heiland.“ (45,15 LUT)“

Wem fällt schon auf, daß wir es hier mit der Mustervorlage für die „Heimholung des Christentums in das Judentum“ zu tun haben?

Die Lehre Jesu sagt das Gegenteil des Dogmas von der Unerkennbarkeit Gottes als die Wahrheit aus.

Jesus spricht:

Johannes 8
31“… So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger 32und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

und deutlicher noch:

23Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, daß die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten. 24Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.…“

Diesen Weg beschritten die Deutschen Mystiker. Sie wurden vom Papsttum vernichtet. Die Kirche verendete in der Koppel des Verstandesdenkens, in die das Judentum sie getrieben hatte.

Die Vorstellung von der prinzipiellen Unerkennbarkeit Gottes ist das antichristliche Moment des Papsttums, das sich durch das Unfehlbarkeitsdogma gegen die Aufdeckung seines Wesens geschützt wähnt.

Wikipedia durchbricht – wahrscheinlich ungewollt – diesen Schutzwall, indem es den Propheten Jesaja, den Verkünder des menschenfeindlichen Willens JAHWES, als Erbauer des Fundaments der Papstkirche benennt.

Die Erkenntnis Gottes im reinen Denken war im Leben Jesu noch nicht an der Zeit; das Denken selbst erst noch unterwegs zu seiner reinen – bilderlosen – Gestalt.

Jesus hat durch sich – seine Vorbildhaftigkeit und seine Seinserhellung – Gott in seiner höheren Gestalt nur erst bekannt, aber noch nicht erkannt gemacht. Er versetzt ausdrücklich das Erkennen Gottes in die Modalität des Künftigen:

„… und w e r d e t die Wahrheit erkennen …“

Und er spricht von „den Ohren, die nicht hören“ und „den Augen, die nicht sehen“ (Markus 8,18).

Die Erkennbarkeit Gottes ist für seine Mosaische Gestalt die Todesgewißheit schlechthin, die Gewißheit seiner Verendigung. Es ist also der Selbsterhaltungstrieb, der das Judentum in einen Heiligen Krieg gegen den Deutschen Geist treibt mit dem Ziel totaler Vernichtung.

»Weil sie ihre Hand gegen die Herrschaft des HERRN erhoben haben,[1] führt der HERR für alle Zeiten Krieg gegen die Amalekiter!« 2. Mose 17,16

Die Amalekiter, das sind wir Deutsche.

Die Dialektik dieser Zielbestimmung bringt durch das Tagesgeschehen jetzt allgemein das Bewußtsein hervor, daß der „Great Reset“ der Judenheit die Erfüllung dieses Verlangens bringen soll. Es beginnt der Prozeß, daß der Feind der Völker allüberall bei seinem richtigen Namen genannt wird:

Juda ist SATAN, der Knecht Gottes

Das ist sein Untergang.

Von diesem Feind befreit der Mut, ihn beim Namen zu nennen; nicht länger ihn zu umschreiben mit Ausdrücken wie „Globalisten“, „Tiefer Staat“, „Zionisten“, „Jene“ usw.

Aber spätestens seit der Mosaischen Wende läuft nebenher eine Überlieferung, in der Gott sich als Geist weiß, d.h. als Subjekt und dann auch als Person. Allerdings muß man wissen, daß Person nicht das Individuum im Modus der Vereinzelung ist, was das Wesen der liberalistischen Weltanschauung ist.

Person im Sinne der Vernunftlogik ist die Familie und dann der Staat.

Dieses parallel laufende Wissen Gottes von sich (der Widerspruch) ist bedingt durch den notwendigen Gang des Denkens (der Identität) in die Entzweiung (Nichtidentität von Verstand=Rationalismus und Vernunft=“Mystizismus“), aus der es sich erst in der Deutschen Idealistischen Wissenschaft des Geistes in EINSHEIT (=konkreter Identität) wiederfindet als GOTT, der jetzt erst sich unbezweifelbar als Subjekt und dann auch als PERSON weiß. Erst in diesem Wissen ist die Negation Gottes („Aufklärung“ = Nietzsches „Gottestod“) aufgehoben im Hegel’schen Sinne (2.Negation = Affirmation).

Das Zeitalter, das vom Atheismus geprägt ist, hat keinen „Gott“ und auch keinen „Gottesbegriff“. Wenn wir uns in diesem Gespräch verstehen wollen, sollten wir vorab klären, was wir meinen, wenn wir „Gott“ sagen.

WIR, die Menschen, sind ja immer noch da. Können wir überhaupt ohne Gott leben? Das ist die Frage und die Antwort ist keine „Privatangelegenheit“.

Wir sind erbarmungslos auf den Satz des Cartesius zurückgeworfen COGITO ergo SUM, der am Anfang der Philosophie der erste Satz ist, den DENKEN nicht bezweifeln kann aus dem einfachen Grunde, daß ZWEIFELN selbst Denken ist, dieses also nicht aus sich, dem SEIN, herauskommt.

Also ist ICH als Denken (denkendes Bewußtsein = Geist) mir das Gewisseste. Und so wird es wohl jedem „Ich“ ergehen.

Dann ist ICH Gott und Gott ICH; denn Gott soll uns das Gewisseste sein. Alles andere geht – wie Descartes es uns vorgemacht hat – im Zweifel zugrunde; kann also nicht GOTT sein.

Ein Wort zum ICH. Die Großschreibung deutet an, daß nicht von Ich im herkömmlichen Sinne die Rede ist,

ICH hat dann die Bedeutung , daß kein Ich (Klein-ICH) aus ICH (Groß-ICH) ausgeschlossen ist (das Christliche Prinzip).

ICH – das ist das allgemeine Wesen MENSCH im Sinne der unendlichen Vielheit (Komplexion) einzelner Menschen, die eine Einsheit sind kraft der Dieselbigkeit aller Menschen als DENKEN.

Der Mensch hat nicht Denkvermögen im Sinne eines Besitzes, sondern er ist Totalität des denkenden Bewußtseins, d.h. jeder Denkakt, der das Bewußtsein erfüllt, ist Teil und als Teil das GANZE des denkenden Bewußtsein, das EINZELNER Mensch und untrennbar MENSCH als Allgemeinheit ist.

Um das zu verstehen muß man sich wenigstens einmal ansehen, wie Hegel in der Phänomenologie den Begriff des ALLGEMEINEN aufzeigt (W 3, 84-86).

GOTT IST – das ist mir jetzt das Gewisseste, auf das ich mein Leben verwetten würde.

Jetzt macht das Denken (SEIN) mit Descartes die Probe aufs Exempel: kann GOTT als ein MINUS im Verhältnis zum „Ich“ gedacht werden?

Das ist unmöglich, weil die Antwort ein Gedanke, also SEIN, ist.

In dieser Betrachtung „transzendiert“ sich  u n m i t t e l b a r  „Ich“ zu „ICH“; denn jedes „Ich“ ist die Möglichkeit, sich als diesen Gedanke zu fassen. Das ist dann das Erlebnis der Einsheit der Menschheit in Gott – die höchste Stufe der Erleuchtung.

Die genannten Sekten behaupten zwar ein MINUS, die Unpersönlichkeit Gottes, bleiben aber auf ewig den Beweis schuldig, d.h. in ihnen hat SATAN , der Gott der Verneinung (Atheismus), als „der unpersönliche Gott“ eine weitere Maskierung gefunden. Daran ändert auch der zärtliche Blick nichts, mit dem die Sektengurus die UNPERSON umfangen.

Das Problem der gesuchten Erbauung ist, daß der Gegenstand der Verehrung im andächtigen Gemüt ewig verschlossen bleibt, d.h. nicht gedanklich kommunizierbar ist, also den Zweifel, ob man sich versteht, nicht beheben kann (mangelnde Intersubjektivität).

Der notwendige Fortschritt hin zur Freiheit vollzog sich im Mittleren Osten bei den Hebräern, die durch die Beschneidung zu Juden geworden waren.

An dieser Stelle ist der Abwehrreflex gegen die Argumentation mit der Bibel zu vernichten.

Es ist für die Gottesfrage absolut gleichgültig, wie die Bibel entstanden ist, wer sie formuliert hat, wie sie auszulegen ist usw. Es kommt allein darauf an, was zu den verschiedenen Zeiten die Völker als WAHRHEIT der BIBEL geglaubt haben. Der Glaube versetzt Berge.

Im Mittleren Osten war als Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit der Gedanke der „Person“ in die Wirklichkeit eingelassen, der Mensch als berechtigt gegen Gott gewußt, indem er als Vertragspartner Gottes anerkannt war.

Die Enttäuschung der Erwartung eines gottgefälligen Wandels führte zur Vernichtung, zunächst als Holocaust (Sintflut), später als gezielte Sanktion (1.Mose 8,21) gegen bestimmte Fäulnisstätten (Sodom und Gomorra).

Damit war die Dankbarkeitsreligion eigentlich schon gescheitert. Und das war ein Fortschritt, denn die Vernunft ist nicht ein Verhältnis der Dankbarkeit – wie im Mosaismus -, sondern der Notwendigkeit.

Bei den Schlesischen Mystikern, Jakob Böhme und Angelus Silesius sowie bei Meister Eckhart bricht ein höheres Wissen Gottes von sich durch, das aber noch nicht die Klarheit des logisch ausgeformten Gedankens gewinnt. Diese erscheint erst bei Hegel.

Von Angelus Silesius ist überliefert, daß er auf die Frage eines Zeitgenossen, wie er in Zeiten des Krieges und der Pestilenz so heiter daherkommen könne, geantwortet haben soll:

„Wie sollte ich nicht heiter sein, da ich doch weiß, daß Gott mich braucht?“.

Nicht trübe Erbaulichkeit regiert die Glückseligkeit, sondern gewisses Wissen „von Gott, das fortgeht zum Wissen des Menschen in Gott“ (Hegel, Enz. § 564).

Adelinde sollte den Abgrund bedenken, der zwischen diesen Darlegungen und ihrem Ausspruch klafft:

„Mahler beruft (?) sich auf Hegel – ich berufe (?) mich auf Kant und Mathilde Ludendorff“

Was kann man damit anfangen?

Aber es wird noch schöner.

Sie schreibt:

„Konnte ich Mahler in seiner Kritik an den Vorstellungen von einem göttlichen Wesen weitgehend zustimmen (!), lehne ich seine Ausführungen über Gott und den seiner Meinung nach göttlichen „Sinn“ des völkerzerstörenden Judentums ab, Ausführungen, die auf der Philosophie Hegels fußen.“

„Hegel“ setzt sie dabei in roter Schrift vermutlich, um auszudrücken, daß der Deutsche Philosoph für sie ein „rotes Tuch“ sei.

Wie kann sie meinen, daß ihre Ablehnung von Gedanken von Bedeutung sein kann in einem Gespräch, das erkenntnisorientiert geführt wird? Da gilt es, die Wahrheit aufzuzeigen oder den Irrtum.

„Ablehnung“ bedeutet den Ausstieg aus dem Gedankenaustausch, den sie selbst doch angeregt hat.

Das überrascht mich – mehr noch der Kommentar von Reinhold Oberlercher, dem Kopf des DEUTSCHEN KOLLEGS, der in der Kommentarspalte bei ADELINDE wie folgt zitiert wird

„Werte Adelinde,

es ist bedauerlich, daß Sie die Mahler’sche Verwendung von Fragmenten des Hegel’schen Systems im Sinne von Hegel-Mahler-Gott für bare Münze nehmen und mit dem philosophischen Gesamtsystem Hegels gleichsetzen . Das ist leider ein grober Kurzschluß. Ansonsten finde ich Ihre Ausführungen sehr erfrischend.

Mit freundlichem Gruß

Oberlercher“

Reinhold, was unterscheidet Deine Beileidsbekundung von barem Unsinn?

Eine halbe Stunde vorher hatte er an gleicher Stelle gepostet:

„ … und wenn Sie nun rundweg behaupten, Hegel sei mit seinem System, …., gescheitert, so müssen sie das Hegel’sche System als gescheitert darstellen. Der einfache Verweis auf die Nichtidentität von Kants und Hegels Systems reicht dafür nicht aus.“

Wäre das nicht eine willkommene Gelegenheit gewesen, das Verständnis der Hegel’schen Gedanken zu vertiefen?

Allerdings gefreut hat mich, daß seit langer Zeit das DEUTSCHE KOLLEG erstmals wieder in ein philosophisch-politisches Gespräch eingegriffen hat.

Vor Oberlercher hatte sich schon der Kollegiat STEPHAN DORN sehr sachkundig der offensichtlichen Schwäche des Gedankengangs angenommen, den ADELINDE entfaltet hat.

Punktgenau arbeitet er den Gegensatz in den Positionen Kants und Hegels aus wie folgt:

„Kant übt keine Kriti an den Kategorien. Die Kategorien zählt er nur auf und ordnet sie schematisch. Der Inhalt der Kategorien wird nicht auf all gemeine und notwendige Weise bestimmt. . Die Kategorie der Materie wird einfach als notwendig angenommen. Eine Ableitung erfogt nicht und so fällt alles in den Gegensatz von Subjektivität und Objektivität. Dieser Gegensatz ist schon eine unreflektierte Annahme, die zu hinterfragen ist.

Hegel läßt sich auf den Inhalt und das bestimmte Verhältnis der Kategorien gegeneinander selbst ein. Die Kategorien sind nicht für sich leer und abstrakt , sondern entwickeln aus sich heraus einen eigentümlichen Inhalt. Allerdings ist dieser Inhalt nicht ein sinnlich wahrnehmbarer, räumlich-zeitlicher, sondern ein dem Denken selbst angehöriger, sondern ein dem Denken selbst angehöriger und durch diesen hervorgebrachter. Das Denken selbst hat eine innere dialektische Unruhe, die unabhängig von unserem Willen abläuft. Wir brauchen beim Denken nur zu beobachten, wie jede abstrakte Denkkategorie einfach nur so genommen, wie sie sich selbst gibt, in ihre Entgegensetzung umschlägt und sich selbst aufhebt. . Es ist nicht unsere Willkür, die die Denkformen und die Operationen definiert, sondern jede ist an sich selbst das Gegenteil ihrer selbst. Es geht also darum, sich auf den Inhalt der Begriffe einzulassen und auf das bestimmte Verhältnis dieser gegeneinander. Denn die Kategorien bestimmen ihren Inhalt aus sich selbst.

Wie kommt M. Ludendorff zu ihrem Wissen über Gott? Gibt es Belege, kann es nachvollzogen werden? Von welchen Kategorien hängt dieses Denken ab und wurden diese Kategorien alle abgeleitet? Wo genau ist M. Ludendorff weiter hinaus gekommen als die Philosophen des Deutschen Idealismus?.

Sie schreiben, daß Hegel weit hinter Immanuel zurück geht. Wie kommen Sie zu dieser Auffassung? Wo genau liegt der Irrtum bei Hegel?“

Das ist hervorragend! Hier aufersteht die Deutsche Debattenkultur, in der die Beliebigkeit der Einfälle weitgehend erfolgreich ausgemerzt war. Danke Stephan Dorn!

Über das ganze Zeitalter hinweg, in dem die in Europa siedelnden Völker an einen Gott glaubten, lauerte im Verborgenen die Frage, warum Gott, der Vollkommene und Unfehlbare, den Menschen sündenanfällig erschaffen habe.

Sie blieb unerörtert. Vermutlich war sie als Gotteslästerung tabuisiert.

Im Christentum setzte sich die Ideologie des Scheiterns in der Gestalt fort, daß die im Mosaismus geschlagene Wunde der Erlösungsbedürftigkeit durch die Opferung des Gottes-Sohnes geschlossen und geheilt wurde.

Wurde der Kreuzestod des Gottessohnes untergründig etwa nicht als Selbstgeißelung Gottes zwecks Entsühnung von der Schuld seines Versagens gedeutet?

Nachdem sich das Abendland durch die „ Aufklärung“ des vermeintlich ohnmächtigen Gottes entledigt hatte, galt die Befreiung von der Verantwortungslast als die Neue Glückseligkeit. Die Menschheit zog nach Babylon, das sie zur Hure machte.

Im Übermut stellte der Homo faber die Gottesfrage auf den Kopf. Sie lautet jetzt:

„Wozu GOTT überhaupt?“

Gibt es darauf keine Antwort, ist alle Rede über Gott und die Welt leeres Stroh.

Aber jeder Versuch, zu einer begründbaren Antwort zu kommen, scheint am Stein des Anstoßes zu zerschellen, den Nietzsche mit seiner Frage der Menschheit in den Weg gewälzt hat.

Weder kann sich der Mensch aus sich heraus rechtfertigen, noch vermag sich Gott angesichts seines Mißlingens aus der Verantwortung zu stehlen. Er muß darauf verzichten als „lieber Gott“ gesehen zu werden.

Von der Theodizee-Frage werden wir wohl Abschied nehmen müssen. Dazu folgende Übersicht:

Theodizee [teodiˈʦeː] (französisch théodicée, griechisch θεοδικία theodikía von altgriechisch θεός theós ‚Gott‘ und δίκη díkē ‚Gerechtigkeit‘) heißt „Gerechtigkeit Gottes“ oder „Rechtfertigung Gottes“. Gemeint sind verschiedene Versuche einer Antwort auf die Frage, wie das Leiden in der Welt mit der Annahme zu vereinbaren sei, dass ein (zumeist christlich-monotheistisch aufgefasster) Gott sowohl allmächtig, allwissend als auch gut sei.[1] Konkret geht es um die Frage, wie ein Gott oder Christus wissentlich das Leiden unter der Voraussetzung zulassen kann, dass er doch die Omnipotenz („Allmacht“) und den Willen („Güte“) besitze, das Leiden zu verhindern. Die ursprünglich französische Bezeichnung théodicée (später deutsch „Theodizee“) geht auf den zwischen 1672 und 1676 in Paris lebenden deutschen Philosophen und frühen Vordenker der Aufklärung Gottfried Wilhelm Leibniz zurück.[2]

Der Hinweis auf das Leid als religiöse oder religionskritische Frage ist bereits in Kulturen der Antike, z. B. im alten China, in Indien, Iran, Sumer, Babylonien und Ägypten zu finden. Skeptische Philosophen der griechischen Antike argumentierten, dass der Demiurg (göttlicher Schöpfer) – wenn er existierte – in der Tat Übel verhindern müsste, und führten teils weitere Argumente zugunsten eines Agnostizismus oder Atheismus an.

Besonders ausgeprägt ist das Theodizeeproblem im Monotheismus. Nach moderner Theologie behandelt schon die Geschichte von Hiob aus dem jüdischen Tanach (christliches Altes Testament) die Frage, wie es sein könne, dass ein allmächtiger Gott dulde, dass guten Menschen Böses widerfahre.[3]

Die klassische Frage der christlichen Theologie nach der Rechtfertigung Gottes stellte sich für viele religiöse abendländische Menschen in besonderer Weise nach den Schrecken des Holocaust (vgl. auch Theologie nach Auschwitz).

(Wikipedia)

Bewährt sich die Erkenntnis Kants, daß der Verstand das „Ding an sich“ nicht erkennen könne?

Beide Fragen – die Frage nach der Nützlichkeit Gottes und die Frage nach der Rechtfertigung des Menschen – setzen voraus, daß ein ANDERES Gott beurteilt bzw. herausfordert, sich zu rechtfertigen – ein Anderes als sie – Menschheit und Gott selbst sind. Wo käme dieses ANDERE her?

WOZU SCHÖPFUNG ÜBERHAUPT? Löst sich die Welt in Zufälligkeiten auf?

Gottverehrung im Sinne von RELIGION ist nicht mehr möglich, weil jegliche Religion kraft dieser Fragen zur Gotteslästerung wird.

Auch die Erbaulichkeit als Kriterium der Wahrheit – ein Standpunkt, den ADELINDE zu vertreten scheint – vermag Gott nicht zu retten. Er müßte nämlich die Gegenrechnung des Grauens in der Welt ertragen – und das kann er nicht.

Wozu das Grauen? Die Antwort, daß Nacht sein muß, um das Schöne des Tages genießen zu können ist, leicht zu vernichten. .

Was nun?

ADELINDE scheint vorauszusetzen, daß Gedanken über „Gott“ und zu „Gottesbegriffen“ eine Beziehung zu unserer Lage als „Deutsches Volk“ haben. In diesem Punkte wären wir uns einig. Wie wäre diese Beziehung beschaffen?

Wenn WIR Gott sind, dann sind wir als die Baumeister dieser Welt, die den Bauplan kennen sollten, auch allein für die Reparaturen an diesem Bauwerk zuständig.

Adelinde behauptet:

„Mahler mit Hegel wendet die reine Vernunft zum Erkennen des göttlichen Wesens der Dinge aber an und muß notwendig in Spekulation und Irrtum landen.“

Warum sagt sie nicht wenigstens „Gott“ statt „das göttliche Wesen der Dinge“?

Was kann ich vom „göttlichen Wesen der Dinge“ wissen, wenn ich noch nichts von GOTT weiß?

Was Adelinde sagt, klingt so, als betrachte sie unser Denken als ein Instrument, das wir auch mal – wie eine Zange – beiseitelegen könnten. Ich hab‘ ja auch schon mal formuliert, daß Hegel das Denken auf das Denken „anwendet“. Das führt schnell in die Irre. Das will ich jetzt hier aber nicht näher ausführen.

Aber kann man so noch sprechen, wenn man weiß: GOTT ist ICH?

Nach Descartes haben wir gar keinen Gegenstand mehr, auf den wir uns denkend „anwenden“ könnten, es sei denn, wir akzeptieren die Ausdrucksweise: ICH ist selbst (der einzige) Gegenstand im Denken.

Hier kommt nun der Unterschied von Verstand und Vernunft ins Spiel.

Der Verstand hat als einziges Vermögen die Fähigkeit, seine Gegenstände in der Weise getrennt von sich zu denken, daß er sie für selbständiges Sein hält, das auch dann noch ist, wenn er in Nichts übergegangen ist.

Dieses Trennungsdenken ist „das Alltagsbewußtsein“ der Menschen und deshalb so mächtig. Es ist das Denken, das sich im Mosaismus als Ideologie (JAHWE ist der Erhabene, von der Sinnlichkeit unberührte Gott) gesetzt und verfestigt hat. Es ist mehr noch als der Kredit die Substanz der Kulturellen Hegemonie des Judentums.

Das widerspricht aber schon dem Satz des Descartes, nach dem DENKEN und nur Denken ist, und alles, was sich als vom Denken unterschiedenes SEIN darstellt, eine ILLUSION ist.

Die Unmittelbarkeit des Denkens zu sich selbst (= Ich denke nicht durch anderes, sondern bin es selbst) ist ab jetzt der Boden, auf dem Alles wird.

Hegel behandelt diesen Unterschied des Denkens und zeigt dessen Selbstvermittlung in die Höhere Erkenntnis, in der der Verstand zur Vernunft kommt. Diese wird erst von wenigen Menschen gewußt.

Das Nichtwissen der Wahrheit der Vernunft ist das Wesen der Heillosigkeit der Welt, die im Würgegriff des Judaismus augenblicklich in die Apokalypse eintaucht.

Und es ist ganz gewiß kein Zufall, daß es ein Jüdischer Physiker war, der dem höheren Denken in den Naturwissenschaften Geltung verschaffte: Einstein mit seiner Relativitätstheorie.

Auf ihn folgen weitere Giganten der Physik – Max Plank mit der Quantentheorie, Heisenberg mit der Theorie der Unschärfe-Relation, Oppenheimer mit der Theorie der „Schwarzen Löcher“, Stephan Hawking mit der „Urknall-Theorie, die Entdeckung der Bits und Bytes in der Informatik u.v.a.m. – und Hegel wird vermutlich schon bald auch als „Vater der modernen Physik“ gefeiert werden, nämlich dann, wenn die Judenheit nicht mehr die Macht hat, ihn und sein Werk zu verschatten.

Adelinde hat beschlossen, den Weg vom Verstand zur Vernunft nicht mitzugehen, indem sie die Vernunftwissenschaft als Rückfall „weit hinter Kant“ wahrnimmt und entsprechend argumentiert.

Aber mir fällt auf, daß ADELINDE das Wort „Zweck“ mit einer Bedeutung belegt, die – wie ich meine – hier überhaupt nichts zu suchen hat.

Bei ihr heißt es:

„Daß der Hegel-Gott nun dennoch einen Zweck verfolgen und damit eine Schöpfung verursachen soll wie die Schaffung eines Volkes mit unabänderlichem Willen zum Zerstören, womit es dem Gott zur Selbsterkenntnis verhelfe, ist schlichtweg philosophischer Unsinn …“

Hoppla! Das sagt ADELINDE. Aber vielleicht liegt der Irrtum auf ihrer Seite?

Sie glaubt, damit folgenden Schluß gerechtfertigt zu haben, den auch die Staatsanwälte, die mich verfolgen, ziehen:

„… und spricht auf diese Weise nebenher allen jüdischen Menschen grundsätzlich die Möglichkeit ab, das Göttliche spontan zu erleben und sich zu ihm zu erheben.“

Adelinde versteht nicht, was ich sage, wenn ich sage: „ICH ist GOTT bzw. GOTT ist ICH“.

Darin liegt der Satz:

„ICH hat dann die Bedeutung , daß kein Ich (Klein-ICH) aus ICH ausgeschlossen ist (das Christliche Prinzip)“ (siehe oben).

ADELINDE kann das nicht nachvollziehen, weil ihre Vorstellung von Gott einem Zirkusbesuch gleicht: Der Mensch begibt sich in ein Zelt mit einer Manege im Zentrum, um etwas zu „erleben“, das ihn tunlichst „erheben“ soll.

Das ist ADELINDES ganz eigentümlicher Judaismus: Gott und Mensch sind getrennt in Clown und jauchzende Zuschauer.

Das Dumme ist nur, daß Descartes – als Nummern-Girl verkleidet – im Rund herumspringt mit einem Schild, auf dem steht, daß alles, was das Publikum zu sehen bekommt, nur seine eigenen Fieberphantasien seien.

Was bei ADELINDE fehlt, darauf haben die Kollegiaten Stephan Dorn und Reinhold Oberlercher treffend hingewiesen. Das braucht hier nicht wiederholt zu werden.

Aber ihr Hegel-Mahler-Verriss ist gleichwohl ein wertvoller Beitrag zum Gottgespräch; denn er veranlaßt eine Klarstellung, ohne die wir im Kampf gegen unseren Feind nicht vorankommen würden. Damit beziehe ich mich auf folgende Aussage:

„Von edlen, göttlichen Taten des jüdischen Volkes allerdings hört man sehr wenig. Wenn man anhört, was seine Führer planen und in die Tat umsetzen, ist man geneigt, das ganze jüdische Volk als Widergott zu sehen.“

Was könnte eine „edle, göttliche Tat“ genannt werden?

Die Judenheit führt aus, was ihr von ihrem „Eigentumsgott“, JAHWE, geboten ist. Welches Recht hätten wir, diese Taten den Juden als „Missetaten“ zuzurechnen? Sie handeln doch, indem sie die Völker vernichten, gottgefällig.

Die Ludendorffs, Erich der Feldherr und Mathilde die Philosophin, sind als Feinde des Judentums bekannt geworden und als solche zu verehren.

Um sie von dem Schmutz, mit dem man sie deswegen beworfen hat, zu reinigen, verdienten sie es wohl, daß wir uns mit dem Widerspruch ihres Denkens näher befassen.

Im vorstehenden Zitat taucht der Ausdruck „Widergott“ auf. Ist damit nicht SATAN gemeint? Das jedenfalls wäre das hebräische Wort für „Widergott“.

ADELINDE spricht hier nicht über einzelne menschliche Kreaturen, wie sie in jedem Volk ihr Unwesen treiben, sie spricht von „dem ganzen Jüdischen Volk“, das sie mit dem Begriff „Widergott“ in Verbindung bringt; nichtahnend, daß sie der Judenheit die höchste Auszeichnung verleiht, die für sie denkbar ist.

Vor JAHWE sind seine Anbeter „Gerechte“ im erhöhten Sinne dieses Wortes, wenn sie sich in den Dienst seiner Ausrottungspläne gegen die Völker stellen. Was sie gemäß diesem Willen tun, sind im JAHWISTISCHEN Koordinatenkreuz „edle Taten“.

Bedenken wir zudem, daß der mörderische Gehorsam der Judenheit durch Androhung der scheußlichsten Repressalien für den Fall der Befehlsverweigerung ernötigt ist, bleibt kein Raum für Empörung ob ihres „schändlichen Treibens“.

Juden sind arm dran ungeachtet ihres Geldreichtums.

Sie zuallererst haben Grund, es zu bedauern, daß der Versuch des Deutschen Reiches, JAHWE – gestützt auf die Deutsche Volkskraft – zu entmachten, vorerst gescheitert ist.

Wir sollten uns endlich aufraffen und das Jammertal verlassen, in das uns die militärische Niederlage des Deutschen Reiches in zwei verheerenden Weltkriegen gestürzt hat. Wir sind gerufen, mit Kompetenz und Nüchternheit den Plan zur Fortsetzung des Weltkampfes der Völker gegen JAHWE an die veränderten Gegebenheiten anzupassen und umzusetzen.

Erste Bedingung gemäß den vom Philosophen unter den Militärstrategen, Carl von Clausewitz, aufgezeigten Gesetzen der Kriegsführung ist die Identifizierung des Hauptfeindes, die Ergründung seines Wesens und die Analyse der den Krieg bestimmenden Interessenlage.

Hauptfeind ist hier eine bornierte Erscheinung des göttlichen Wesens, die unter dem Namen JAHWE seit mehr als dreieinhalbtausend Jahren eine kultische Genossenschaft inmitten der Völker erhält durch einen Kernkonsens, der vom Tanach, der Hebräischen Bibel = Altes Testament, bestimmt ist.

Es folgt daraus, daß wir einen Heiligen Krieg zu führen haben.

Unsere erste Kriegshandlung ist deshalb die dialektische Beantwortung der Gottesfrage sowie die Reinigung des Kampfplatzes von den Trümmern der materialistischen Nützlichkeitsideologien, die das Denken in die Sackgassen führen, die der Mammonismus allüberall in die Landschaft gesetzt hat.

Diese Herangehensweise ermöglicht es, die Notwendigkeit des feindlichen Gegensatzes des Deutschen Volksgeistes gegen den Mosaismus für das Allgemeine Bewußtsein einsichtig zu machen und damit die geistigen Strebungen der Völker auf die Vernichtung des Mosaismus zu fokussieren.

Das beginnt mit der Enttarnung seines in Ausführung begriffenen Willens, die Völker zu versklaven und das Deutsche Volk auszulöschen.

Das gelingt allein durch Bewußtmachung des Wesens der Judenheit als Realexistenz des Begriffsmomentes der Negation für sich, des „Nein zum Leben der Völker“ (Martin Buber).

Das ist der Kern des Problems im Deutschen Freiheitskrieg. Die Lösung bezeichnet ADELINDE als „philosophischen Unsinn“.

Sie hat damit – und das ist ihr Verdienst – mit einem Schlag den Ernst unseres Gesprächs über Gott und den Gottesbegriff verdeutlicht.

Ich bezeuge hiermit vor dem Deutschen Volk und dem Genius der Geschichte meine Gewißheit von der Wahrheit , die ich in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit im Einzelnen dargelegt habe, und für die ich mich an’s Kreuz schlagen lasse, wenn es sein muß.

Vielleicht vergehen noch Jahrhunderte, bis diese Erkenntnis sich als wirkmächtig erweisen wird. Aber ihre Zeit kommt.

Alljuda unternimmt in Torschlußpanik gegenwärtig Schritte, die das Zu-sich-kommen der Völker aus dem Wachkoma in einem Maße beschleunigen, das ich vor 50 Jahren, als ich begann, mich mit der Philosophie des Deutschen Idealismus zu befassen, nicht einmal ahnen konnte.

ADELINDE macht ihre Sicht auf die GERMANEN deutlich, die schlicht beleidigend ist.

Wir lesen bei ihr:

„Die jüdischen Führer … haben im Laufe der Zeit ….die nordische Rasse nach Strich und Faden beraubt:….“

Achtung! Indem sie die „Jüdischen Führer“ ins Visier nimmt, behauptet sie einen Unterschied zwischen Führern und Geführten, um sich die Möglichkeit offen zu halten, die „Missetaten“ den Führern zuzurechnen und die Geführten als „Verführte“ zu präsentieren, d.h. sie übt schon ‘mal den Kotau vor der Judenheit.

Weiter:

„Sie nahmen …. ihren geistigen Besitz an sich, ihre Mythen, die sie verfälscht und verzerrt als die ihren propagierten, sie stahlen mittels Propaganda den Nordleuten deren Ansehen, deren Geschichte, deren Weltruhm als Kulturbringer, verfälschten die Geschichte der Nordleute, nahmen ihnen das Gedächtnis für die eigenen Großtaten und geistig und schöpferisch großen Menschen – und das bis heute. Keine Lüge ist ihnen zu schmutzig, keine List zu unwürdig.“

Auf dieser Ebene erscheinen die Juden als geniale Strategen. So hatte sie auch Hegel in seinen jungen Jahren gesehen. Er schrieb:

„Die Juden siegen, haben aber nicht gekämpft; die Ägypter unterliegen wie im Schlaf Vergiftete einem unsichtbaren Angriff.“

Das könnte ich noch ertragen; aber unerträglich ist ihre Art, wie sie die Germanen als Hampelmänner darstellt, denen man – offensichtlich mit „leichter Hand“ (Goethe) – das Teuerste auf die dümmste Art und Weise – mit Lüge und List – nehmen kann. Was könnten wir, was die Welt von diesen „Dumpfbacken“ noch erwarten? Gewiß nicht die Befreiung von Jakobs Joch.

Der Widerspruch zwischen der Verherrlichung des Germanentums auf der einen Seite und den Jammerliedern über die Lage, in die uns das Judentum durch seine beharrlichen Anstrengungen versetzt hat, uns als Volk auszulöschen, auf der anderen Seite, wird wohl bei jeder Zusammenkunft volkstreuer Genossen deutlich bis zur Lächerlichkeit.

Dieser Widerspruch löst sich auf im Lichte der Erkenntnis, daß es in der Weltgeschichte vernünftig zugeht (Hegel).

Aber genau an der Stelle haben die Deutschen, die noch Deutsch sein wollen, einen blinden Fleck, den ADELINDE hingebungsvoll pflegt.

Die Vernunft – d.h. die Notwendigkeit – des Deutschen Elends ist es, den „furor teutonicus“ zu wecken, den Deutschen Geist anzuspornen, als den Grund der Jüdischen Überlegenheit die Illegitimität der Herrschaft des Verstandes (Jakobs) über die Vernunft (Esaus) endlich zu erkennen.

Als Ahnung des Geistes tritt dieser Konflikt zwischen Vernunft und Verstand in der Thora – genauer: im Mythos von der Erschleichung des väterlichen Segens durch Jakob, dem zweitgeborenen Zwillingssohn Isaaks (1. Mose 27) – in das Bewußtsein.

Allein diese Erkenntnis erweckt den Willen der Vernunft, sich den Verstand unterzuordnen und für die Wahrheit, für Gott, in eine dienende Rolle zu zwingen.

In der realen Welt erscheint dieser Konflikt zunächst als der Niedergang des Germanentums im Kampf mit dem unsichtbaren Feind der Völker, dem Judentum.

Kant geht in diesem Kampf den notwendigen ersten Schritt, indem er die Macht des Verstandes an sich schon bricht und seine Unfähigkeit, die Wahrheit zu erkennen, nachgewiesen hat. Es fehlt bei ihm aber noch das positive Moment der Kritik: das Aufzeigen der Vernunft als die Wahrheit Gottes.

Adelinde schreibt:

Die reine Vernunft ist gebunden an die Kategorien der Erscheinungswelt, an Raum, Zeit, Ursächlichkeit.“

Die „reine Vernunft“ findet danach die Welt als „Raum, Zeit, Ursächlichkeit“ vor, wie der Töpfer den Lehm.

Wo war die Vernunft vor der Erschaffung des Lehms? Hat Gott die Welt ohne Vernunft erschaffen? Gott und Vernunft – sind das zweierlei Wesen? Kann sein Geschöpf anderes sein als Vernunft? Wie käme das Anderssein in die Welt? Woher nähme Gott den Lehm?

Hegel gibt Auskunft:

„Die Logik ist … als das System der reinen Vernunft, als das Reich des reinen Gedankens zu fassen. Dieses Reich ist die Wahrheit, wie sie ohne Hülle an und für sich selbst ist. Man kann sich deswegen ausdrücken, daß dieser Inhalt die Darstellung Gottes ist, wie er in seinem ewigen Wesen vor der Erschaffung der Natur und eines endlichen Geistes ist“ (Hegel W 5,44).

Kant, den ADELINDE wohl gelesen hat, konnte sich nicht über Hegel auslassen. Dieser ist erst als Vierzigjähriger als Philosoph aufgefallen. Da war Kant schon tot. Um über die Gedanken von Hegel zu urteilen, hätte sich ADELINDE die Mühe machen müssen, HEGEL zu lesen und nachzudenken.

Statt sich mit dem Deutschen Geist in seiner höchsten Vollendung, die er erst in Hegel gefunden hat, vertraut zu machen, beteiligt sich ADELINDE am Gebell der Pintscher gegen diesen Titan des Geistes und das alles, um Mathilde Ludendorff als „Philosophin“ erscheinen zu lassen, der es gelungen sei, Hegel zu deklassieren.

Jedenfalls ist nach allem eine Vertrautheit ADELINDES mit der Denkwelt Hegels nicht zu vermuten. Es erübrigt sich deshalb ein näheres Eingehen auf ihre Ausfälle gegen Hegel

Ich vermute, das Unbehagen ADELINDES an Hegel rührt von der Nüchternheit seiner Befunde her. Darüber äußert er sich wie folgt:

„So muß denn allerdings die Logik zuerst gelernt werden als etwas, das man wohl versteht und einsieht, aber woran Umfang, Tiefe und weitere Bedeutung anfangs vermißt wird. Erst aus der tieferen Kenntnis der anderen Wissenschaften erhebt sich für den subjektiven Geist das Logische als ein nicht nur abstrakt Allgemeines, sondern als das den Reichtum des Besonderen in sich fassende Allgemeine; wie derselbe Sittenspruch in dem Munde des Jünglings, der ihn ganz richtig versteht, nicht die Bedeutung und den Umfang besitzt, welchen er im Geiste eines lebenserfahrenen Mannes hat, dem sich damit die ganze Kraft des darin enthaltenen Gehaltes ausdrückt. So erhält das Logische erst dadurch die Schätzung seines Werts, wenn es zum Resultate der Erfahrung der Wissenschaften geworden ist; es stellt sich daraus als die allgemeine Wahrheit, nicht als eine besondere Kenntnis neben anderem Stoffe und Realitäten, sondern als das Wesen alles dieses sonstigen Inhalts dem Geiste dar.

Ob nun das Logische zwar im Anfange des Studiums nicht in dieser bewußten Kraft für den Geist vorhanden ist, so empfängt er durch dasselbe darum nicht weniger die Kraft in sich, die ihn in alle Wahrheit leitet. Das System der Logik ist das Reich der Schatten, die Welt der einfachen Wesenheiten, von aller sinnlichen Konkretion befreit.“ Das Studium dieser Wissenschaft, der Aufenthalt und die Arbeit in diesem Schattenreich ist die absolute Bildung und Zucht des Bewußtseins. Es treibt darin ein von sinnlichen Anschauungen und Zwecken, von Gefühlen, von der bloß gemeinten Vorstellungswelt fernes Geschäft. Von seiner negativen Seite betrachtet, besteht dies Geschäft in dem Fernhalten der Zufälligkeit des räsonierenden Denkens und der Willkür, diese oder die entgegengesetzten Gründe sich einfallen und gelten zu lassen.“ (Hegel W 5,54 f.)

Denken bewegt sich in sich in seinen Momenten des Bewußtseins „Subjekt“ und „Objekt“. Ist es Philosophie, dann achtet es auf sich als diese innere Bewegung. Dabei ereignet es sich ihm, daß sich der Unterschied von Subjekt und Objekt, der Standpunkt des Bewußtseins, „aufhebt“, indem das Subjekt im Objekt und das Objekt im Subjekt „verschwindet“ und sich daraus der Begriff des Absoluten (Gott) ergibt als Resultat des Denkens.

In der Selbstanzeige, mit der Hegel das Erscheinen der „Phänomenologie des Geistes“ ankündigt, formuliert er:

„Dieser Band stellt das werdende Wissen dar. … Sie (die Phänomenologie) faßt die verschiedenen Gestalten des Geistes als Stationen des Weges in sich, durch welchen er reines Wissen oder absoluter Geist wird.“

Um zu erfassen, was sich damit in der Geisteswelt ereignet hat, ist hier ergänzend herbeizubringen, wie Hegel in seiner später (1817) erschienenen „Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften“ an deren Ende in § 564 (W 10, 374) das Verhältnis Gott zu Mensch und Mensch zu Gott in eine anschauliche Definition setzte:

„Was Gott als Geist ist, dies richtig und bestimmt im Gedanken zu fassen, dazu wird gründliche Spekulation erfordert. Es sind zunächst die Sätze darin enthalten: Gott ist nur Gott, insofern er sich selber weiß; sein Sichwissen ist ferner sein Selbstbewußtsein im Menschen und das Wissen des Menschen von Gott, das fortgeht zum Sichwissen des Menschen in Gott.”

ADELINDE ist also entgangen, daß seit dem Erscheinen Hegels in der Deutschen Philosophie, wenn man über Denken spricht, unterscheiden muß zwischen Verstand und Vernunft.

Was Kant die „reine Vernunft“ nennt ist die Denkform des Endlichen, die Hegel „Verstand“ nennt, um sie von der Denkform des Unendlichen zu unterscheiden, die er „Vernunft“ nennt.

Worin liegt der Unterschied? Und ist die „Vernunft“ eine Erfindung Hegels, deren „Nutzen“ man bezweifeln könnte?

Kants Denken beruhte auf der Aristotelischen Logik, in der der Satz gilt: „Was sich widerspricht kann nicht wahr sein.“

Hegel anerkennt die Leistung Kants und entdeckt zugleich den Mangel der Kant‘schen Kategorienlehre.

Wenn – wie Kant gezeigt hat – jeder logische Satz sich in einem Widerspruch auflöst“ – so argumentiert Hegel – , dann ist zuallererst der Satz ‚Was sich widerspricht, kann nicht wahr sein‘ daraufhin zu prüfen, ob er dem Zweifel standhält.

Hegel ging von der entgegengesetzten Hypothese aus: „Der Widerspruch ist die Regel der Wahrheit; der Nichtwiderspruch der Unwahrheit.“

So lautet die erste seiner zwölf Habilitationsthesen:

„Contradictio est regula veri, noncontradictio falsi.“ (Hegel, Suhrkampwerkausgabe Bd. 2 S. 533)

Damit war die Kant’sche Philosophie unter Rechtfertigungszwang geraten. Doch niemand vermochte einen schlüssigen Beweis für die Richtigkeit seiner Voraussetzung zu erbringen: daß nicht wahr sein könne, was sich widerspricht.

Hegel hat mit der Gegenthese den philosophischen Diskurs revolutioniert. Danach beruht jedweder philosophischer Gedanke auf einer unbewiesenen Voraussetzung, die aber durch ihre innere Bewegung sich im Resultat rechtfertigt, wodurch die Voraussetzung sich durch sich selbst aufhebt und als Resultat setzt.

Es gelte wahrzunehmen, daß jegliche Denkbestimmung in sich die Bewegung von Momenten ist, die als Unterschied sich wechselseitig bedingen und in dieser Beziehung in ihr Gegenteil übergegangen sind und so der Unterschied „aufgehoben“. d.h. weggefallen und doch erhalten ist. Das Resultat der Bewegung ist konkrete Dieselbigkeit (Identität von Identität und Nichtidentität).

Hegel bezeichnet diesen Ausdruck als die “erste, reinste , d.i. abstrakteste Definition des Absoluten“ (W 5,74)

Und an anderer Stelle heißt es bei ihm:

„Das Allgemeine als der Begriff ist es selbst und sein Gegenteil, was wieder es selbst als seine gesetzte Bestimmtheit ist; es greift über dasselbe über und ist in ihm bei sich. So ist es die Totalität und Prinzip seiner Verschiedenheit, die ganz nur durch es selbst bestimmt ist“ (W 6,281).

Man sollte nicht irritiert sein, wenn man diese Sätze zunächst nicht versteht. Es könnte hilfreich sein, sich energiereich gegenwärtig zu halten, daß von Gott die Rede ist und von sonst nichts.

Von Hegel haben wir GOTT wiedergewonnen. HEGEL ist damit nicht „irgendein“ Philosoph unter Vielen. Er steht in einer Reihe mit Moses und Jesus und bildet den logischen Schluß, d.i. „das vollständige Gesetztsein des Begriffs“(Hegel W 4,200). „Begriff“ ist dabei logisches Synonym für „Gott“.

Hegel ist Vollender des Mosaismus und zugleich sein Überwinder.

Diese konkrete Logik ist seit dem Erscheinen des Mosis die Substanz der Weltgeschichte. Sie wirkt in ihr zunächst unbewußt. Wie könnte es auch anders sein. Im Erscheinen seiner Selbst als Welt bringt Gott erst das hervor, das er anschließend in Wahrheit als sein Wesen erkennt. So ist auch der Deutsche Volksgeist in den Jahren 1933-1945 zu einer neuen Gestalt geworden, die erst jetzt in ihrer Wesenhaftigkeit begriffen wird. Eine Kurzformel dafür könnte lauten, die Nationalsozialistische Führung wollte vom Deutschen Volk – aber auch von den anderen Völkern – das abwenden, was gegenwärtig mit dem „Great Reset“ auf sie zukommt.

Und die Aussage des Oberrabbiners Avichai Apel erweist sich als Wahrheit. Er schrieb ….

„Seit mehr als 3500 Jahren steht Israel im Zentrum der Weltgeschichte.“

Mit dieser Betrachtung werden Augen sehend und nehmen wahr, daß die „Covid 19-Plandemie“ als Werkzeug des „Great Reset“ das finale Stadium der Verwirklichung des JAHWISTISCHEN Weltvernichtungswillens eröffnet.

Hier hat das Gespräch über Gott seinen Ort in der Welt von heute, die ohne den begriffenen Gott nicht zu verstehen ist. Doch in ihr geht es vernünftig zu.

Der Kampf der beiden Geistesgestalten ist unausweichlich ein Kampf auf Leben und Tod und durch nichts zu vermeiden, es sei, die Deutschen ergeben sich und machen sich dadurch zu Sklaven der Judenheit.

Die Notwendigkeit des Kampfes stellt Hegel in der „Phänomenologie des Geistes im Kapitel „Selbständigkeit und Unselbständigkeit des Selbstbewußtsein; Herrschaft und Knechtschaft“ (W 3, 145 ff.) dar.

Ich schließe diesen Beitrag mit einem Auszug daraus:

„Das Verhältnis beider Selbstbewußtsein[e] 3/148 ist also so bestimmt, daß sie sich selbst und einander durch den Kampf auf Leben und Tod bewähren. – Sie müssen in diesen Kampf gehen, denn sie müssen die Gewißheit ihrer selbst, für sich zu sein, zur Wahrheit an dem Anderen und an ihnen selbst erheben. Und es ist allein das Daransetzen des Lebens, wodurch die Freiheit, wodurch es bewährt wird, daß dem Selbstbewußtsein nicht das Sein, nicht die unmittelbare Weise, wie es auftritt, nicht sein Versenktsein in die Ausbreitung des Lebens das Wesen, – sondern daß an ihm nichts vorhanden, was für es nicht verschwindendes Moment wäre, daß es nur reines Fürsichsein ist. Das Individuum, welches das Leben nicht gewagt hat, kann wohl als Person anerkannt werden; aber es hat die Wahrheit dieses Anerkanntseins als eines selbständigen Selbstbewußtseins nicht erreicht. Ebenso muß jedes auf den Tod des Anderen gehen, wie es sein Leben daransetzt; denn das Andere gilt ihm nicht mehr als es selbst; sein Wesen stellt sich ihm als ein Anderes dar, es ist außer sich, es muß sein Außersichsein aufheben; das Andere ist mannigfaltig befangenes und seiendes Bewußtsein; es muß sein Anderssein als reines Fürsichsein oder als absolute Negation anschauen.

Diese Bewährung aber durch den Tod hebt ebenso die Wahrheit, welche daraus hervorgehen sollte, als damit auch die Gewißheit seiner selbst überhaupt auf; denn wie das Leben die natürliche Position des Bewußtseins, die Selbständigkeit ohne die absolute Negativität ist, so ist er die natürliche Negation desselben, die Negation ohne die Selbständigkeit, welche also ohne die geforderte Bedeutung des Anerkennens bleibt. Durch den Tod ist zwar die Gewißheit geworden, daß beide ihr Leben wagten und es an ihnen und an dem Anderen verachteten; aber nicht für die, welche diesen Kampf bestanden. Sie heben ihr in dieser fremden Wesenheit, welches das natürliche Dasein ist, gesetztes Bewußtsein oder sie heben sich [auf] und werden als die für sich sein wollenden Extreme aufgehoben. Es verschwindet aber damit aus dem Spiele des Wechsels das wesentliche Moment, 3/149 sich in Extreme entgegengesetzter Bestimmtheiten zu zersetzen; und die Mitte fällt in eine tote Einheit zusammen, welche in tote, bloß seiende, nicht entgegengesetzte Extreme zersetzt ist; und die beiden geben und empfangen sich nicht gegenseitig voneinander durch das Bewußtsein zurück, sondern lassen einander nur gleichgültig, als Dinge, frei. Ihre Tat ist die abstrakte Negation, nicht die Negation des Bewußtseins, welches so aufhebt, daß es das Aufgehobene aufbewahrt und erhält und hiermit sein Aufgehobenwerden überlebt.“

Es folgt die spannende Abhandlung der Dialektik des Verhältnisses von Herr und Knecht, die umittelbar in die Gegenwart führt und den Ausgang des Kampfes Germanentum gegen. Judentum bestimmbar macht.

Davon mehr ein andermal.