An CHYREN – [Eine grundlegende Klärung in den eigenen Reihen]

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02/2017

An den CHYREN, Chefdenker der Neuen Gemeinschaft von Philosophen,

 

vielleicht kenne ich Dich, bin mir aber nicht sicher. Im Austausch mit Unbekannten bevorzuge ich das vertrauliche „Du“; denn in diesen Fällen rede ich nicht mit einer Person, sondern mit einem Geist. Und der ist mir nicht fremd.

Und weil es ein Geist ist, der von sich sagt, daß er der künftige Kaiser des Reiches und ein „Großer Denker“ sei, befremdet mich das nicht.
Angestoßen von einer anonymen Veröffentlichung (Feind der Völker – Das Wunder der Befreiung und Wiederauferstehung“ ), habe ich im elektronischen Weltnetz nach der „Neuen Gemeinschaft von Philosophen“ gesucht. Unter http://www.kulturkampf2.info/index-ask.html [aktuelle Anm: Seite existiert nicht mehrAlternative siehe hier] fand ich :

“Eine letzte Antwort an die Hegelianer:

Wie der Mensch durch das Denken zur
Erkenntnis von Wahrheit und der Existenz Gottes gelangt

– eine dringend notwendige Klärung, um die Einigkeit der Patrioten zu ermöglichen

In der Neujahrsschrift 2017 habe ich die Bedeutung von WAHRHEIT betont, womit ich unter anderem beabsichtigte, einige meiner Kritiker aus der Reserve zu locken. In dieser Schrift möchte ich Euch dazu ergänzend noch einige weitere wichtige philosophische Ausführungen darlegen.

Wie und warum die heutigen „Intellektuellen“ so denken, wie sie denken – das Hegel’sche Denken gilt es zu hinterfragen und endlich zu überwinden!

Das durch den materialistisch-reduktionistischen, jüdisch-dualistischen Geist der Aufklärung durchdrungene Denken ist ein sehr einseitiges, nur verstandesmäßiges, linkshemisphärisches Denken, das seitdem das Denken der allermeisten sogenannten Intellektuellen geprägt hat. Zudem wurde dadurch das Zeitalter der Hochblüte des Materialismus, gipfelnd in der Materialistischen Philosophie (Kommunistisches Manifest), im Kapitalismus und der heutigen, nur an äußerlichen Symptomen orientierten und leicht steuerbaren hyperdekadenten Spaßgesellschaft des Gutmenschentums ermöglicht!”

(eine Kopie des gesamten Pamphlets findet sich im Anhang)

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Starker Tobak!

Es liegt mir fern, mit Dir eine polemische Auseinandersetzung zu beginnen. Daß wir in wesentlichen Bereichen der Deutschen Weltanschauung übereinzustimmen scheinen, ist ein zu kostbares Gut. Wir haben nicht das Recht, dieses in billigen Streitereien zu verschleudern.

Mit Deinen Behauptungen zur Hegelschen Philosophie hast Du dich in die Pflicht gesetzt, diese dem Denken einsichtig zu machen. Gelingt Dir das, werde ich Dir dankbar sein, weil ich dazugelernt hätte.

Dich bewegt die Frage: Wie der Mensch Durch das Denken zur Erkenntnis von Wahrheit und der Existenz Gottes gelangt.

Mit dieser Fragestellung setzt Du Wahrheit, Gott und Existenz voraus; natürlich im Denken (denn wo sonst?).

Ich möchte zunächst nicht die Berechtigung dieser Voraussetzung in Zweifel ziehen. Ich bitte nur um Mitteilung der von Dir diesen Ausdrücken beigelegten Bedeutungen.

Das Problem ist: Wie kommen wir zu einem Wissen von der Bedeutung dieser sprachlichen Gebilde?

 

Bis zur Ankunft Hegels blieb die Pilatus-Frage: „Was ist Wahrheit?“ ohne eine plausible Antwort. Hegel hat sie gefunden und ausgesprochen: Wahrheit ist Denken, das sich in sich als Geist erfasst und dadurch sich als das Absolute erfährt, d.h. das von nichts bestimmt ist, das es nicht selbst ist (Freiheit). Er hat gezeigt, daß Gott nur so und nicht anders gedacht werden kann und das Ganze der (Vernunft)logik seine absolute Offenbarung ist. Als selbst erkannte Wahrheit ist Gott nunmehr absolute Wissenschaft als Wissen der Wahrheit.

Der Glaube hat ausgedient. Hat sich die Vernunft als Selbstbewußtsein Gottes erst einmal durchgesetzt, sind Glaubenskriege nicht mehr denkbar, sowenig wie ein Streit darüber, daß 1 + 1 als Summe 2 ergibt.

Hegel geht von dem Ergebnis des methodischen Zweifelns aus, das vor ihm René Descartes dem Denken gezeigt hatte. Das Ergebnis ist der Satz „cogito ergo sum“. In ihm ist die Selbstgewißheit des denkenden Subjekts, welches Ich ist, ausgesprochen. Etwas Gewisseres als diese Feststellung ist jedenfalls dem Denken als solchem nicht gegeben (kann nicht gedacht werden).

Das Denken findet sich befriedigt in der Betrachtung: Wenn ich mir einen Gedanken von Gott machen will, dann den, daß er das Gewisseste zu sein hat, das sich das Denken denken kann.

Wir haben soeben eingesehen, daß das Gewisseste in diesem Sinn der Satz ist: „cogito ergo sum“, denn dieser kann nicht mehr im Zweifel ertränkt werden, weil Zweifeln selbst Denken ist. Also setzt Hegel den Satz: Denken (Ich) ist Gott (W2,411).

Hast Du einen besseren Gott? Woher sollte der kommen? Jeder Satz, der Dir dazu einfallen könnte, wird sofort nach dem cartesischen Verfahren durch Zweifel vernichtet. Zwar kannst Du danach immer noch an seine Wahrheit glauben.

 

Mit dem Glauben aber ist das so eine Sache. Ihm kann sich ein anderer Glaube entgegensetzen. Der Glaube überhaupt ist in sich nicht die Möglichkeit, seine Behauptung, die einzige Wahrheit zu sein, im Denken einsichtig zu machen. Nur darum geht es.

Die Wahrheit, das wird sich im Nachvollzug der Vernunftlogik erweisen, ist Kampf gegen die Unwahrheit um Anerkennung. Das Toleranzgebot ist der Versuch der Unwahrheit, ihrem in diesem Kampf vorausbestimmten Schicksal zu entgehen.

Die bis zu Hegel obwaltende Unmöglichkeit, die Wahrheitsfrage im Denken zu entscheiden, ist die Wurzel der sich durch die Jahrtausende bis in unsere Tage wie ein roter Faden hindurchziehenden Glaubenskriege. Der seiner Tendenz nach umfassendste und grausigste derselben ist entflammt mit dem Einsturz der Zwillingstürme in New York am 11. September 2001. Es droht ein Weltenbrand, der den Weltkrieg des 20. Jahrhunderts in den Schatten stellen könnte.

Die Wahrheit dieses Endkampfes ist der Versuch JAHWES, sich in seinem Eigentumsvolk am Leben zu erhalten. Gelingt ihm das nicht, verliert er die durch die Hebräer ausgeübte Weltherrschaft und muß das Pantheon der geglaubten Götter verlassen.

Als PDF weiterlesen  (ab S. 7)

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