Leserbrief eines Nachdenklichen

Guten Abend Herr Mahler,

ich freue mich unendlich für ihre Entlassung aus der Haft. Was Sie für Deutschland und für unser Volk getan haben und immer noch tun, wird niemals vergessen werden.

Unabhängig von meinen politischen Fragen, möchte ich Sie zu allererst zu Ihrem Wohlbefinden befragen: Wie geht es Ihnen? Haben Sie die Haft einigermaßen überstanden?

Mein Anliegen betrifft die aktuelle politische Lage. Gehe ich Recht in der Annahme, dass die “Coronapandemie” nicht anderes ist, als die Verschleierung des Systembankrotts?

Was halten Sie von Donald Trump und den aktuellen Wahlen in den USA? Hat es für unsere Entwicklung überhaupt Bedeutung?

Ich würde mich unendlich freuen von Ihnen zu hören und neue Impulse im Kampf gegen den Feind zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Steffen W.

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Antwort

Lieber Herr W.,

„in der Weltgeschichte geht es vernünftig zu“ (Hegel).

Diese Einsicht ist der Ariadne-Faden im Labyrinth der Meinungen, der Desinformation und Lügen im Spiegelkabinett des Politischen.

Wie war es mir schon vor mindestens zwei Jahrzehnten möglich, präzise und mit nachprüfbaren Argumenten auf die Entwicklung hinzuweisen, die sich heute der Weltbevölkerung (ich sage bewußt nicht „Menschheit“) zu offenbaren beginnt?

Zwar habe auch ich vom bevorstehenden „Systemzusammenbruch“ gesprochen. Aber was heißt das schon? Die Menschheit verschwindet nicht, die momentane „Weltbevölkerung“ schon.

Es geht um einen „Paradigmenwechsel“ in der Menschheit, der realweltlichen Erscheinung Gottes,  von dem der Erfinder des jährlich in Davos stattfindenden „Weltwirtschaftsforums“, Klaus Schwab, in der FAZ vom 23. Januar 2007 geschrieben hat (sinngemäß): daß nach der Ausbildung des „egoistischen Individuums“ zu seinem denkbaren Extrem der Weltgeist  eine Wendung nimmt hin zur Wiederbelebung des Gemeinschaftsbewußtseins. Hegel hat dafür den Begriff der „Aufhebung des Not- und Verstandesstaates“ der bürgerlichen Gesellschaft (des „Kapitalismus“) im „Vernunftstaat“, dem Staat der Freiheit, gezeigt (insbesondere in seiner Rechtsphilosophie; aber auch in der „Jenenser Realphilosophie“, die erst in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bekannt geworden ist).

Die Notwendigkeit der Negation der bürgerlichen Gesellschaft erscheint in der „Nullzins-Krise“, die heute in aller Munde ist. Dieser Terminus ist der verschleiernde Ausdruck der Einsicht, daß „Kapitalismus nicht mehr geht“. Er verendet gegenwärtig in der „Zinseszins-Falle“, in der das Geld-Kapital „arbeitslos“ wird; zum „Wumms-Geld“ verkommt.  Es ist diese den „Bilderbergern“ geläufige Einsicht, die die gegenwärtigen Anstrengungen zur Durchsetzung  der „World Governance“ antreibt, weil die liberale Demokratie unter diesen Bedingungen  d y s f u n k t i o n a l   ist. Was gegenwärtig als „Covid-Weltkrieg“ vor sich geht, ist eine Konterrevolution.

Es wird sich aus der Systemkrise der Gedanke des „organischen Staates“ zur Macht erheben, dessen Prototyp der historische „Nationalsozialistische Führerstaat“ war.

Verstehen Sie jetzt die Hysterie „gegen Rechts“?

Mit freundlichen Grüßen