Fortsetzung 3 im theologischen Diskurs

Horst Mahler im März .2020

 (Start) (Fortsetzung) (Fortsetzung 2)

Sie fragen:

Wie denn ist das Judentum in die Welt gekommen? Ist es eine schlichte Erfindung von Moses?”

Wäre „das Judentum” eine „Erfindung Moses”, könnten wir uns heute darüber nicht unterhalten weil wir nichts von Mose wüßten. Er wäre vergessen.

Hoffnungsfroh stimmt mich der Umstand, daß Sie „das Judentum”
o f f e n s i c h t l i c h 
nicht auf die Gene der Hebräer zurückführen. Das bringt uns einander näher.

Vermutlich sind Sie schon mal Menschen begegnet, von denen Sie meinten, daß sie „wirres Zeug” in ihrer Rede von sich geben, was auch andere, die Zeuge wurden, so beurteilten.

Sie haben – wie jeder „vernünftige” Mensch – in sich eine Instanz, die gänzlich unabhängig von Ihrem Willen und Ihren Vorlieben darüber urteilt, was in Reden als „wirr” oder „normal” rüberkommt. Was ist das „Wesen” dieser Instanz?

Ihnen wird von Markus Springer (Sonntagsblatt vom 13.03.2016) der Satz zugeschrieben: „Koraner dürfen eingeladen werden, dort zu leben,
w o   d a s   L e b e n 
n a c h   i h r e n VORSTELLUNGEN
o r g a n i s i e r t u n d   e i n g e t e i l t   i s t .” – Bravo!

Würden Sie sich das nicht auch für Juden wünschen, wenn ein „WO” ihr EIGEN wäre, das nach ihren Vorstellungen „organisiert und eingeteilt ist”?

Wenn „eines Mannes Rede” ein ganzes Volk dazu bringt, sein Leben nach jenen Worten zu organisieren und einzuteilen, läge es dann nicht nahe, in den Genossen dieses Volkes etwas zu suchen, das den Worten dieses einen Mannes G l a u b e n schenkt – so stark, daß er Berge versetzt?

Und verdanken wir diesem WUNDER, das an die Dreieinhalb Jahrtausende zurückliegt, nicht unser Gespräch darüber?

Spricht nicht schon „der Beweis des ersten Anscheins” dafür, daß Moses Lehre im Volk der Hebräer – wie ein Embryo im Mutterleib – schon voll ausgebildet lebendig war, und Moses würde sie nur w a c h
g e r u f e n haben?

Nun, Hegel hat es nicht beim „Beweis des ersten Anscheins” belassen, sondern ist „den Dingen auf den Grund gegangen”.

Er hat den GEIST (Joh 4, 24) – zwar nicht entdeckt -, aber als BEGRIFF (Logos, Joh 1) im Geist (Denken) erforscht.

Der Geist ist uns unmittelbar (nicht „gegeben”!). Das ist Ur-Erfahrung eines jeden Ich. Was in dieser Erfahrung liegt, hat Hegel im Denken gezeigt und damit die Antwort auf die Frage gegeben: „Was ist der Geist?”. Die Antwort ist das WISSEN, das Gott mit der Deutschen Idealistischen Philosophie von sich erlangt hat. Und GOTT i s t , was er von sich weiß.

Um einen Eindruck zu vermitteln, was den erwartet, der sich auf
d i e s e n Gott einläßt, füge ich im Anhang die Inhaltsübersicht bei, die Hegel seinem Werk gegeben hat.

Auch, wer sich auf diesen Gott nicht einläßt, hat Religion; aber eine Religion der Ohnmacht Gottes, der ohnmächtig deshalb ist, weil er sich vom VERSTAND, dem jüdischen Prinzip der Trennung von Gott und Mensch, noch nicht befreit hat. Frei ist der Geist nur in der ihm eigentümlichen Form, dem DENKEN. So ist der Geist selbst der „Hervorbringer seiner Freiheit”.

Sie selbst haben diese Ohnmacht erfahren, indem Ihnen der Gedanke der Trinität Gottes verschlossen geblieben ist, wenn es zutrifft, was als Zitat Ihnen im „Sonntagsblatt” zugeschrieben ist, nämlich, daß der „hanebüchenen Trinitätslehre – dem einzigen Punkt, wo ich mit dem Islam übereinstimme”, die Überzeugungskraft mangele.

Wie geht das mit Ihrem Bekenntnis zusammen, daß die „mutwillige Trennung von Schöpfer und Schöpfung”, Ihnen als „die Ursünde aller ‚Theologie’ (erscheine)”?

Die „Trinitätslehre” ist ein bildhafter Ausdruck der abstraktesten „Definition” Gottes: Der „Identität von Identität und Nichtidentität” (Hegel W5, 74). Mit ihr ist die Trennung aufgehoben.

Die gesuchte Instanz, die unser subjektives Tun – das Denken – richtet, ist das, was im Johannesevangelium „Geist” genannt ist (Joh 4,24).

Ihre pietistische Prägung ist mit dem GEIST „aneinandergeraten”. Das Ereignis hat Sie als Totalschaden zurückgelassen. Diesen hat Hegel in seiner „Phänomenologie des Geistes” analysiert (W3,560).

Ich will versuchen, Ihnen diese Stelle aufzuschließen.

Markus Springer porträtiert Sie im „Sonntagsblatt” unter anderem wie folgt:

C. ist in Großhabersdorf bei Fürth auf einem Bauernhof aufgewachsen, in einer ‚stramm protestantischen Familie’, wie er sagt, der Vater im Kirchenvorstand und im Posaunenchor, weil das halt dazugehörte auf dem Dorf. CVJM und evangelische Jugendarbeit haben ihn dann zum Theologiestudium geführt, in Erlangen und Neuendettelsau. Musik war immer wichtig, vor allem aber  d a s   l e i d e n s c h a f t l i c h e   M o m e n t  in der pietistischen Frömmigkeit. Auch deren Entschiedenheit gegenüber lauen Halbherzigkeiten hat ein kritisches Potenzial, mit dem sich bestehende Verhältnisse infrage stellen lassen.”

So verortet ist Ihr Einsatz für PEGIDA konsequent. Ihr Hadern mit dem Trinitäts-Dogma kündigt einen Durchbruch an. Mal sehen, ob er gelingt.

Jesus hatte ja die Gemeinde als seinen realweltlichen Leib bestimmt. Hegel:

Das Bewußtsein der Gemeinde … hat ihn (den Geist) zu seiner
S u b s t a n z , ebenso als er ihre  G e w i s s h e i t  des eigenen Geistes ist” (Hegel W3, 558).

In der Gemeinde Christi wird die Substanz zum S u b j e k t .

Hegel leistet sich hier eine grundsätzliche Kritik der Kirche als solcher ohne dies für Aussenstehende deutlich werden zu lassen. Der Zeitgeist ließ diese noch nicht zu öffentlicher Erörterung zu.

Ausgangspunkt ist das Verschwinden Jesu als Verschwinden des unmittelbaren Bewußtseins, das ihn sinnlich sah und hörte, das „diesen gegenständlichen Einzelnen, nicht aber sich selbst als Geist weiß” (W3, 556).

Was geschieht?

In dem Verschwinden des unmittelbaren Daseins des als Absoluten Wesens Gewußten erhält das Unmittelbare sein negatives Moment; der Geist bleibt unmittelbares Selbst der Wirklichkeit, aber als  d a s  a l l g e m e i n e   S e l b s t b e w u ß t s e i n   der Gemeine, das in seiner eigenen Substanz ruht, so wie diese in ihm allgemeines Subjekt ist; nicht der Einzelne für sich, sondern zusammen mit dem Bewußtsein der Gemeine, und das, was er für diese ist, ist das vollständige Ganze desselben” (a.a.O.)

Und jetzt – wie man so schön sagt – kommt es ganz dicke.

Was er (der Geist Jesu) für diese (die Gemeine) ist”, ist das Wirkliche. Das ist der Schlüssel für die Enträtselung der Kirchengeschichte. Hegel stößt hier zum Wesentlichen vor:

V e r g a n g e n h e i t und E n t f e r n u n g sind aber nur die unvollkommene Form, wie die unmittelbare Weise vermittelt oder allgemein gesetzt ist; diese ist nur oberflächlich in das Element des Denkens getaucht, ist a l s sinnliche Weise darin aufbewahrt und mit der Natur des Denkens selbst nicht in eins gesetzt. Es ist nur in das
V o r s t e l l e n  erhoben, denn dieses ist die synthetische Verbindung der sinnlichen Unmittelbarkeit und ihrer Allgemeinheit oder des Denkens” (a.a.O.).

Hier legt Hegel den Finger in die Wunde, die sich mit der „Aufklärung” entzündet hat und als „Moderne” dem christlichen Abendland den Garaus gemacht hat.

Hegel fährt fort:

Diese F o r m  d e s  V o r s t e l l e n s  macht die Bestimmtheit aus, in welcher der Geist in dieser seiner Gemeine seiner bewußt wird” (a.a.O).

Man kann Hegels Werk als eine einzige Darstellung der OHNMACHT des
V o r s t e l l e n s lesen. Verohnmächtigt ist der Geist Jesu und damit die Welt der gegenwärtigen Apokalypse vollständig gedeutet.

Weiter bei Hegel:

Sie (die Form des Vorstellens) ist noch nicht das zu seinem Begriffe als Begriffe gediehene Selbstbewußtsein desselben; die Vermittlung ist noch unvollendet. Es ist also in dieser Verbindung des Seins und des Denkens der Mangel vorhanden, daß das geistige Wesen noch mit einer unversöhnten Entzweiung in ein Diesseits und Jenseits behaftet ist” (a.a.O).

Das ist nun nichts weniger als der Hinweis, daß die Dogmatik der christlichen Kirchen in der Sackgasse des Judaismus, dem Prinzip der Trennung von Mensch und Gott, gelandet ist. Der Kampf der katholischen Kirche gegen die Deutschen Mystiker ist in dieser Perspektive als Hilfsdienst für Jahwe zu deuten.

Der Pietismus suchte wieder die Nähe zu den Mystikern. Vielleicht ist es dieses Moment, das Sie umtreibt. Vielleicht gelingt es Hegel, die Jesuaner Ihres Schlages wieder mit Christus zu versöhnen, denn

Der I n h a l t ist der Wahre, aber alle seine Momente haben, in dem Elemente des Vorstellens gesetzt, den Charakter, nicht begriffen zu sein, sondern als vollkommen selbständige Seiten zu erscheinen, die sich ä u ß e r l i c h aufeinander beziehen” (a.a.O.).

Quasi ins Stammbuch der Deutschen, die ihr Volk lieben, schrieb er an dieser Stelle:

Daß der wahre Inhalt auch seine wahre Form für das Bewußtsein erhalte, dazu ist die höhere Bildung des letzteren notwendig, seine Anschauung der absoluten Substanz in den Begriff zu erheben und
f ü r   e s   s e l b s t   sein Bewußtsein mit seinem Selbstbewußtsein auszugleichen, wie dies für uns oder  a n  s i c h  geschehen ist” (a.a.O.).

Sich in dieser Lage als „Jesuaner” zu verstehen, ist der Ritt in eine Sackgasse. Ja, ich bin Christ. Jesus ist nur ein nichtssagender Name. Sein Träger ist wirklich „Erlöser” – Christus. Wovon? Vom Vernichtungswillen des eifersüchtigen Jahwe.

Wo bleibt Ihr Beitrag?

Gott ist, als was er sich weiß. Es folgt, daß die Kirche den von Jesus offenbarten Gott überhaupt noch nicht in sich hat, weil das vorstellende Denken ihn nicht zu fassen vermag.

Sie leiden darunter. Unbewußtes Leiden ist in „leidendes Bewußtsein” zu erheben. Dann setzen Selbstheilungskräfte ein. Hegel macht das Leiden bewußt:

Insofern über die Form des Vorstellens und jener Verhältnisse, die aus dem Natürlichen hergenommen sind, und damit besonders auch darüber hinaus gegangen werden muss, die Momente der Bewegung, die der Geist ist, für isolierte nicht wankende Substanzen oder Subjekte statt für übergehende Momente zu nehmen, ist dies Hinausgehen … für ein Drängen des Begriffes anzusehen; aber indem es nur Instinkt ist, verkennt es sich, verwirft mit der Form auch den Inhalt (das ist es wohl was Ihnen widerfahren ist?/HM) und, was dasselbe ist, setzt ihn zu einer geschichtlichen Vorstellung und einem Erbstücke der Tradition herab; hierin ist das rein Äußerliche des Glaubens nur beibehalten und damit als ein erkenntnisloses Totes; das I n n e r l i c h e desselben aber ist verschwunden, weil dies der Begriff wäre, der sich als Begriff weiß” (Hegel W3, 560).

Gegen den Inhalt zu rebellieren statt die Form zu zerbrechen, die ihn hinter dem Berge hält, heißt sein Leben vergeuden – oder?

Das Vorstehende wäre auch nur „Klage” über die Welt, wie sie i s t. Es kommt aber darauf an, zu erkennen, daß es in der Weltgeschichte
v e r n ü n f t i g  zugeht.

Die Abwendung von der Welt ist die Grundhaltung des
O r i e n t a l e n.  Dieser erlebt seine Welt nicht als Herausforderung, sondern als S t r a f l a g e r.  All sein Trachten ist darauf gerichtet, daraus zu entkommen.

Das Judentum bildet hier den Übergang, indem es wähnt, von seinem Gott auserwählt zu sein, die Welt zu versklaven bzw zu vernichten. Diesem Willen sich mit blindem Gehorsam hinzugeben, ist für die Judenheit die Herausforderung.

Diese ist aber erst abstrakt. Ihr Zweck ist die B e l o h n u n g. Diese schafft keine  W i r k l i c h k e i t.

Erst bei den nordischen Völkern wird die Welt zur konkreten, d.h. inhaltsvollen Herausforderung, die deshalb die Möglichkeit der
G l ü c k s e l i g k e i t  ist, indem die Welt dem Menschen sein göttliches Wesen  a n s c h a u b a r  macht. Religion wird zur
W e l t a n s c h a u u n g.

Erst in diesem Verhältnis wird W e l t Gegenstand der
E r k e n n t n i s. In ihr ist die Wirklichkeit Gottes zu erkennen. Diese aber ist mit dem V e r s t a n d nicht zu fassen. Not ruft die höhere Gestalt des Denkens, die V e r n u n f t , in das Selbstbewußtsein, daß sich als Unterschied zum verständigen Denken e r f ä h r t und in dieser Erfahrung den Geist als E n t w i c k l u n g seiner selbst erfasst.

Sie fragen mich: Wie kommt der Opa in den Säugling?
und
Kann jeder Säugling Opa werden?

Jetzt will er mich veräppeln” – werden Sie im Off sprechen.

Natürlich „veräppele” ich Sie nicht. Ich nehme nur die in Ihren Fragen wirkende Logik „ernst”.

Ihre Frage: „Wie denn ist das Judentum in die Welt gekommen?”
Die Logik: Die Welt ist das Eine; das Judentum das Andere.
Sie fragen nicht: Wie kommt das Denken vom EINEN zum ANDEREN?
Präziser: Wie kommt das Denken zum EINEN?

Im logischen Anfang hat das Denken nur sich: Ich denke, also bin ich.

Hier mache ich eine Pause und warte ab, ob Sie Lust haben, sich auf meine Querulanz einzulassen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Horst Mahler

Der Hoax des 21. Jahrhunderts – „COVID-19”

Horst Mahler am 27.03.2020

Die Meldung des Tages: Breaking News auf n-tv am 27. März 2020:

In Frankreich ist eine 16-Jährige am Coronavirus gestorben”

Das sagt schon alles. Man hat die Fokussierung des „Corona-Hypes” auf die „Risikogruppen”, die „Alten” und die „Vorgeschädigten”, als Schwäche erkannt. Das Gros der Bevölkerung fühlt keine Angst und bleibt unbekümmert.

Man schaue nach Mexiko. Dort macht sich der Präsident über die Angstpropaganda sogar öffentlich lustig. Er nimmt ein Bad in der Menge, umarmt alles, was um ihn herumsteht.

Den Lügnern droht Gefahr! Den Völkern aber auch. Nur anders.

Um die Hysterie um die „Corona-Epidemie” zu verstehen, sollte man auf die „Protokolle der Weisen von Zion” zurückgreifen. Diese sind quasi das Drehbuch für das gegenwärtige Krisenszenario.

Um Mißverständnissen vorzubeugen:

Wahrscheinlich gibt es dieses neue Grippevirus. Daß dieses als biologische Waffe in einem Labor in Wuhan entwickelt worden ist, bleibt vorerst eine Spekulation. Abwegig erscheint mir dieser Gedanke nicht. Die chinesische Regierung macht inzwischen die USA für den Ausbruch verantwortlich. Donald Trump zeigt auf China. Alles ist möglich, nachdem China einen wichtigen Aspekt seiner Souveränität an “BlackRock” – also auf die Rothschildbande – übertragen hat. Die managt seit etwa 10 Jahren die Billionenschweren Devisenreserven des Riesenreiches. Ihr stehen damit alle Türen offen.

Weder Donald Trump, noch die chinesische Regierung müssen von der Waffenproduktion gewußt haben.

Alle bisher bekannten Grippeviren fordern Jahr für Jahr weltweit Zigtausende Menschenleben – mit signifikanter Häufung in den „Risikogruppen”.

Es ist kein Zynismus – wie man uns glauben macht – die Todesstatistik zu relativieren.

A l l e Menschen müssen sterben; die meisten sterben im hohen Alter.

Krankheiten sind n a t ü r l i c h e Todesursachen, was man daran sieht, daß keine Todesermittlungsverfahren eingeleitet werden, wenn ein Arzt auf dem Totenschein glaubhaft eine Krankheit als Todesursache bescheinigt.

Für die Beurteilung einer Seuche müssen die Todesstatistiken relativiert werden.
Relevant sind nicht die absoluten Zahlen. Von Interesse ist nur die
L e b e n s z e i t v e r k ü r z u n g , wenn diese mit einer endemischen Infektionskrankheit in Verbindung gebracht werden kann.

In hinreichend zivilisierten Ländern stehen die von Versicherungsgesellschaften „Restlebenstabellen” zur Verfügung. Sie ermöglichen es für jedes Lebensalter – getrennt nach Geschlechtern – die wahrscheinliche Restlebenszeit zu ermitteln.

Stirbt ein Männlicher in seinem 84. Lebensjahr am Corona-Virus, ist eine Restlebenserwartung von 6,35 Jahren frustriert, während für einen 20-Jährigen 59,46 Jahre zu Buche schlagen (https://www.statistik.at/Lebenserwartung/).

Jedem Arzt ist diese Relation in so genannten „Triage-Situationen” gegenwärtig, d.h. wenn er von zwei Notfallpatienten nur einen behandeln kann und damit den anderen „zum Tode verurteilt”.

Die gegenwärtige Situation erfordert noch ganz andere Überlegungen.

Führen Seuchen-Bekämpfungsmaßnahmen – wie gegenwärtig – die Gefahr eines Zusammenbruchs des Wirtschaftslebens mit sich, muß der Staat die virtuellen „Hungertoten” und sonstige „letale Kollateralschäden” gegenrechnen. Deshalb ist es absolut
u n z u l ä s s i g, die Verwaltung des Notstandes praktisch in die Hände der Seuchenpolizei zu geben; wie es gegenwärtig geschieht. Ärzte haben einen „Tunnelblick” und das ist auch gut so; aber der Staat darf sich diese Brille vom Robert-Koch-Institut nicht aufsetzen lassen.

Was macht es, daß diese Überlegungen in der gegebenen Lage offensichtlich keine Rolle spielen? Daß die Politikdarsteller fortlaufend von Krieg sprechen (z.Bsp. Emanuel Macron); aber nicht danach handeln?

Dieser Widerspruch überrascht nicht. Dabei ist es egal, ob man die Rothschildbande als „Treiber” oder „Getriebene” wahrnimmt. Sie setzt von jeher auf das Chaos als notwendige Bedingung für die Erringung der unangefochtenen Weltherrschaft. Mit ihrer Medienmacht steuert sie die Angstkampagne.

Was wir heute in den Tagesnachrichten als Lagebeschreibung vorgesetzt bekommen, ist Ausdruck einer illusionären Wahrnehmung der Realität.

Erstaunlicherweise war es der Papst der Katholischen Kirche, Franziskus, der in seinem Sendschreiben „evangelii gaudium” (EG) den Zeiger richtig gesetzt hat zur Erkennung der Wahrheit, wie sie gegenwärtig das Völkerschicksal – weltweit – bestimmt. In Bezug auf das, was allgemein als „Kapitalismus” bezeichnet wird, schreibt er

Diese Wirtschaft tötet.

Die Ausgeschlossenen (Menschen) sind nicht ‚Ausgebeutete’, sondern M
üll, ‚Abfall’”
(siehe Nr 53)

Der Jude Karl Marx hat die tödlichen systemischen Zwänge dieses gesellschaftlichen Interaktionsraumes mit seinem Hauptwerk „Das Kapital” umfassend analysiert zur Fundierung einer Geschichts- und Revolutionstheorie. Diese hat unter maßgeblicher Beteiligung jüdischer Intellektueller zum grausigsten Sozialexperiment aller bisher bekannten Geschichte geführt – und im Resultat sich selbst liquidiert.

Geblieben ist „der stumme Zwang der ökonomischen Verhältnisse” (Karl Marx) mit potenzierten Wirkungsmöglichkeiten, die die liberalistischen Strukturen der „westlichen Verwaltungseinheiten” des Globalkapitals untauglich für den Systemerhalt erweisen. Die resultierende Not des Systems bedingt eine sich stetig kräftigende Erinnerung daran, daß sich mit der Nationalsozialistischen Bewegung im Deutschen Reich ein geschichtsmächtiges Programm zur Überwindung des „Kapitals” gezeigt hatte. Es war bewußt geworden, daß dieses System die Fortsetzung der Sklaverei als Zinsknechtschaft ist.

Die, die es angeht, wissen, daß die Brechung der Zinsknechtschaft und die Überwindung des jüdischen Atheismus der einzig denkbare Weg aus der Systemkrise bzw zur Überwindung des globalen Kapitalismus ist. Dieses Wissen treibt sie zur Verzweiflung und sie verlieren jetzt die Nerven.

Sie brauchen eine tiefgreifende Erschütterung der Strukturen in allen gesellschaftlichen Bereichen, um einen Paradigmenwechsel als Festigung der Gesellschaften auf der Grundlage des Freimaurertums zu ermöglichen. Der Plan für einen Umbruch dieser Größenordnung ist von jüdischen „Sozialwissenschaftlern” vor acht Jahrzehnten entworfen und bereits einmal erfolgreich umgesetzt worden.

Als sich der für das Deutsche Reich katastrophale Verlauf des Deutschen Freiheitskrieges 1939 – 1945 abzeichnete, wurden von jüdischen „Wissenschaftlern” in den USA für die konkrete Durchführung des kulturellen Völkermordes am Deutschen Volk die Pläne geschmiedet, die nach der militärischen Besetzung des Bodens des Deutschen Reiches unter dem Arbeitstitel „re-education” weitgehend erfolgreich realisiert worden sind. Ein Konzentrat des Resultats ist in der Partei „Die Grünen” zu besichtigen.

Wichtige Vorarbeiten hatten die Häuptlinge der „Frankfurter Schule”, die Juden Horkheimer und Adorno, mit dem Grundlagenwerk „Studien zum autoritären Charakter” geleistet.

Ein anderer führender Vertreter des jüdischen Geistes, Kurt LEWIN (1890-1947) setzte dieses satanische Gedankengut in Direktiven zur praktischen Anwendung um:

Man müsse, wenn man den einen oder anderen Aspekt einer Kultur ändern wolle, beachten, daß alle Aspekte einer Kultur miteinander verbunden seien. Um einen Wechsel herbeizuführen, muß das Gleichgewicht der Kräfte, die die soziale Selbstregulierung aufrechterhalten, geändert werden. Nach dem Ersten Weltkrieg hätte man das übersehen und eine unblutige Revolution gemacht, die alsbald den reaktionären Kräften ein Comeback ermöglicht habe. Daher sei die ‚restlose Zerstörung’ der Kräfte, die das alte Gleichgewicht aufrechterhielten, die erste Aufgabe der Umerziehung. Wer M o r d u n d T o t s c h l a g ablehne, weil er ‚Chaos’ vermeiden wolle, der werde die Wiederherstellung des alten Gleichgewichts mitverschulden.

(…)

Der gesamte Umerziehungsprozeß durchlaufe demnach drei Phasen. Erst müsse die ‚fluidity (Flüssigkeit der Verhältnisse) hergestellt werden, die den Wechsel ermögliche.

(…)

r die erste Phase lagen Pläne vor, wie der von James Warburg (dem Anführer eines unentdeckten Staatsstreiches gegen die Souveränität der USA /HM), daß alliierte Truppen einen Ring um Deutschland legen, eine künstliche Inflation in Gang setzen und abwarten sollten, bis durch Mord und Totschlag die ‚Fluidität’ hergestellt sei…” (Nach Caspar von Schrenck-Notzing, Charakterwäsche Die Politik der amerikanischen Umerziehung in Deutschland, Ullstein Verlag, Berlin 1996, S.118 – 143; zitiert in EdW S. 439 f )

Die „Coronakrise” wird aufgebauscht, um mit ihr die für einen Paradigmenwechsel erforderliche „Fluidität” der gesellschaftlichen Verhältnisse herbeizuführen. Der Hauptschauplatz des Katastrophen-Theaters wird wahrscheinlich New York sein.

Die heutigen Nachrichten sind alarmierend.

Seit Tagen bilden sich lange Schlangen vor den Waffengeschäften. Aus Angst vor Plünderungen bewaffnen sich die New Yorker.

Die Arbeitslosenziffer für New York soll heute die 30-Prozent-Marke „geknackt” haben.

Die letzte Meldung des Tages war, daß den Armen in New York das Geld ausgeht und die kostenlose Verteilung von Lebensmitteln auf einen Bruchteil des vorherigen Umfangs geschrumpft sei.

Wann also kommt die Meldung, daß die Straßen von New York von umherschweifenden Plünderern unsicher gemacht werden?

Daß Krieg ist, muss sich darin zeigen, daß von Jetzt auf Gleich eine
Kriegs- W i r t s c h a f t nach Deutschem Vorbild aus dem Zweiten Weltkrieg etabliert wird. Um das Leben der Armen vor dem Hungertod zu bewahren, müssen Lebensmittel-Karten kombiniert mit einer strengen Preiskontrolle eingeführt werden. Statt für die Produktion für militärisches Kriegsgerät müssen unter staatlicher Anleitung vorhandene Produktionsanlagen umgewidmet werden für die Herstellung des benötigten Medizin-Equipments.

Zur Stabilisierung der Nahrungsmittelproduktion und -verteilung sind Dienstverpflichtungen auszusprechen und die benötigte Arbeitskraft „auf die Felder” zu bringen.

Ausgangssperren und Kontaktverbote sind Maßnahmen zur Verhinderung von Volksaufständen. Sie müssen mit Manifestationen der Volksmacht unwirksam gemacht werden.

Es sind Bürgerkomitees zu bilden, die an die Stelle der zusammenbrechenden staatlichen Verwaltung treten.

Der widerliche Kult des „Kampfes um jedes einzelne Leben” ist zu entlarven als das, was er ist: Der Todeshauch des Individualismus.

Mit dem Sinn der Tapferkeit sind von jedem Einzelnen die Opfer zu fordern und zu erbringen, die für die Erhaltung des Lebens des Volkes unvermeidlich sind. Das nämlich ist das Wesen des Krieges.

Der Politik „die Cholera mit der Pest zu bekämpfen” ist der Schlusspunkt zu setzen.

Es ist die Stunde des Bürgers.

DER FEIND IST NICHT COVID-19 – Der Feind ist die Fremdherrschaft der Globalisten.

Horst Mahler

Fortsetzung 2 im theologischen Diskurs

Horst Mahler am 22. März 2020

Fortsetzung 2  (Hier Teil 1)

Wenn wir von jemandem sagen: „Dieser Mensch hat keine Bildung”, so sagen wir etwas über uns aus: Daß w i r Bildung „haben”, der Andere aber nicht.

Das „Bildung-haben” ist R e s u l t a t der „Bildung” im Sinne einer Einwirkung auf das Bewußtsein des Individuums. Bildung-haben gilt als hoher Wert und das Gemeinwesen „läßt es sich etwas kosten”, dieses Gut (Gedankengut) seinen Gliedern angedeihen zu lassen. Dieses Angedeihenlassen erscheint in vielerlei Gestalt, hat aber zum Inhalt nur EINS, daß ich den KERNKONSENS eines Gemeinwesens nenne, ohne den es nicht existiert.

Das Selbstbewußtsein des Kernkonsenses existiert als Institution – in primitiven Gemeinwesen ist es der Häuptling im Verein mit dem „Zauberer”. In der Bundesrepublik Deutschland ist es die Kultusministerkonferenz im Verbund mit dem Bundespräsidenten.

Die Substanz des Kernkonsenses ist eine b e s t i m m t e Weltanschauung (vor der Aufklärung wurde diese Erscheinung „Religion” genannt; der Ausdruck „Weltanschauung” geht wohl auf Kant zurück).

ATHEISMUS ist eine Weltanschauung = Religion als eine m ö g l i c h e Antwort auf die Gottesfrage.

Religions-Freiheit” ist nicht Freiheit, sondern das auf Fremdherrschaft über ein Volk gegründete Unternehmen der Entgeistigung, für das der Ausdruck „Kultureller Völkermord” besser das Wesen der Sache trifft.

Religionsfreiheit als „Grundrecht” ist rechtliche Verneinung (Verbot) der Bildung. Genau das hat der Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Dr. Ernst-Wolfgang
B ö c k e n f ö r d e in einem im Salon der Henkel-Erbin gehaltenen Vortrag zum Ausdruck gebracht.

Unter der Herrschaft des Toleranzgebots sei Erziehung der Jugend unseres Volkes nicht mehr möglich. Die unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen dürften nur als Angebote zur Auswahl durch die Schüler bekannt gemacht werden, denen aber eine Beurteilung des Wahrheitsgehaltes eben deswegen prinzipiell nicht möglich ist. Nur wenn eine bestimmte Religion bzw. Weltanschauung als „die Wahrheit” behauptet werde, könne sich der subjektive Geist daran abarbeiten und ein eigenes Urteil bilden.

Gibt es einen kräftigeren Beweis dafür, daß die Judenheit die Wahrheit der Deutschen Weltanschauung erkannt hat, als mit ihrer hysterischen Jagd auf „rechtes Gedankengut”, die tagtäglich mit medialen Stromstößen in immer wildere Zuckungen versetzt wird?

Sie straft übrigens damit selbst ihre Maxime bezüglich der Toleranz Lügen, indem die Deutsche Weltanschauung im Reigen der Wahl-Angebote nicht erscheint. Bemühungen volkstreuer Kräfte, diese Lücke zu schließen, werden wie Kapitalverbrechen verfolgt.

Ihre den weltanschaulichen Bereich betreffenden Fragen verdienen eine noch umfassendere Erörterung, die Licht auf den Weg geben könnte, auf dem wir verlorene Freiheit wiedergewinnen können.

Ich habe den sehr bestimmten Eindruck, daß in Ihren Überlegungen der Begriff des Lebens und der Entwicklung des Geistes überhaupt keine Rolle spielt.

Woraus schließe ich das?

Sie fragen:

Gibt uns nicht die e i g e n e indo-germanisch-arisch-keltisch-nordische Überlieferung alles an die Hand, um im Bunde mit der daraus entstandenen Deutschen Denktradition bis hin zu Hegel und dann zum Nationalsozialismus alles zu durchdringen, was durchdrungen werden muss, um an die Quellen des Daseins zu gelangen, und aus diesen zu leben?”

Was sagen Sie damit?

Sie setzen eine eigene Denktradition, die Sie von den drei monotheistischen (abrahamitischen) Religionen unterscheiden,
v o r a u s  in der Weise, das letztere auch weggedacht werden könnten ohne daß die „eigene” Denktradition entfiele.

Sie meinen, daß diese „uns alles an die Hand gäbe”, was wir brauchen, um den von Ihnen bestimmten Zweck zu erreichen.

Hier ist das Denken zu einem M i t t e l herabgesetzt und das Leben aus den „Quellen des Daseins” s o l l Z w e c k der Veranstaltung sein.

Abraham”, „Indien”, „Germanien”, „arisch”, „keltisch” und „nordisch” sind nur
N a m e n , denen Sie keinerlei Bedeutung beifügen.

Mit N a m e n können Sie nur „einen Blumentopf gewinnen”, wenn Sie diese in einem Kreis denkender Wesen aussprechen und

    1. diese Wesen mit den Namen eine Bedeutung in ihre Erinnerung rufen können, sowie
    2. Sie und die Adressaten Ihrer Worte mit den Namen dieselben Bedeutungen assoziieren

Ich bin wenig gebildet und vermag mit den von Ihnen genannten Namen keinerlei Erinnerungen abzurufen. Und das Wort „Denktradition” erscheint mir verdächtig.

Mit dem Wort „Denktradition” ist eine Einheit von „Denken” und „Überlieferung”
v o r a u s g e s e t z t . Diese Voraussetzung wird g e s p r e i z t durch die implizite Behauptung, daß es nicht nur eine, sondern mehrere verschiedene Weisen des Denkens

g i b t .

Die vorstehenden Erörterungen sind veranlasst durch den Umstand, daß wir uns über Religion und Weltanschauung austauschen.

Es geht dabei um „den Zweifel” im herausgehobenen Sinne von „Bezweifelung Gottes”. Nichts anderes spielt für uns eine Rolle.

Ausgangspunkt ist ein Satz, der nicht bezweifelt werden kann. Diesen hat René Descartes gefunden: „cogito ergo sum” (Ich d e n k e , also b i n ich). Nach ihm hat Hegel den einfachsten Gedanken gesucht, den Denken in sich hervorbringen kann.

Darüber ist vorstehend das Erforderliche dargelegt worden. Ich habe auch skizziert, daß die Kritik des Denkens zur Erkenntnis zweier u n t e r s c h i e d e n e r  aber  u n t r e n n b a r e r  B e w e g u n g e n  des Denkens, des Systems der „reinen” Gedanken (logischen Bestimmungen), geführt haben, die mit Namen unterscheidbar sind als „Verstand” und „Vernunft”. Die von Ihnen mit dem Wortzeichen „Denken” verbundenen Namen bleiben für mich und wohl auch für andere „bedeutungsleer”. Damit kann man nichts anfangen – oder vielleicht doch?

Diese Leerheit der Sprache ist keine Marotte eines Einzelnen sondern Symptom eines Mißstandes, von dem in besonderer Weise das „nationale Lager” betroffen ist. Mit  N a m e n  befinden wir uns erst im V o r z i m m e r des Denkens, noch nicht im Denken selbst. Um zur Sache zu kommen, bedarf der Name eines Anderen, der Bedeutung. Diese ist ein Gedanke der vorstellenden Intelligenz, in der unausgesprochen l o g i s c h e Formen wirksam sind. In den meisten Fällen ist sich das denkende Subjekt derselben gar nicht bewußt.

Es droht Gefahr!

Vom Vorzimmer gehen drei Türen in den Bereich des Denkens. Zwei davon sind verhangen, alle Hinweise zeigen auf die dritte.

Das ist eine Falle. So sehr das Denken der Weg zu wahrhafter Erkenntnis ist, führt es mehr noch in den Irrtum, der verohnmächtigt.

Bevor man beginnt, „über die Sache” nachzudenken, muß, um den Irrtum zu meiden, über das Denken nachgedacht werden.

Hegel warnte:

Vor Kant hat man bei uns keinen bestimmten Unterschied zwischen Verstand und Vernunft gemacht. Will man aber nicht in das die unterschiedenen Formen des reinen Denkens plumperweise verwischende vulgäre Bewußtsein herabsinken, so muß zwischen Verstand und Vernunft der Unterschied festgesetzt werden, daß für die letztere (die Vernunft) der Gegenstand das An-und-für-sich-Bestimmte, Identität des Inhalts und der Form, des Allgemeinen und des Besonderen ist, für den ersteren (den Verstand) hingegen in die Form und den Inhalt, in das Allgemeine und das Besondere, in ein leeres Ansich und in die von außen an dieses herankommende Bestimmtheit zerfällt, – daß also im verständigen Denken der Inhalt gegen seine Form gleichgültig ist, während er im vernünftigen oder begreifenden Erkennen aus sich selber seine Form hervorbringt. Obgleich aber der Verstand den eben angegebenen Mangel an sich hat, so ist er doch ein notwendiges Moment des vernünftigen Denkens. Seine Tätigkeit besteht überhaupt im Abstrahieren. Trennt er nun das Zufällige vom Wesentlichen ab, so ist er durchaus in seinem Rechte und erscheint als das, was er in Wahrheit sein soll.
(…)
Jedoch kann der Verstand auch umgekehrt einer einseitigen Bestimmung die Form der Allgemeinheit geben und dadurch das Gegenteil des mit dem Sinn für das Wesentliche begabten, gesunden Menschenverstandes werden” (Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaft § 467 Zusatz / W10 S.285 f)

Der vorstehend erwähnte Vortrag von Böckenförde ist ein eindrucksvoller Beleg, daß und wie in unseren Tagen der Verstand die Menschheit als ganze und in allen ihren Gliedern in den Abgrund reißt. Er macht nämlich bewußt, daß die allgemein als „universelles Menschenrecht” anerkannte „Religionsfreiheit” – genauer: das „Toleranzgebot” – der Freibrief ist für den universellen kulturellen Völkermord. Der islamische Dschihad ist nur  e i n Symptom des akuten Völkermordgeschehens (vergl. Horst Mahler„Die Welt steht in Flammen – Wo hängt der Feuerlöscher”).

Auch die „Nationale Rechte” ist blind für diesen Zusammenhang und läßt sich – mehr oder weniger unbewußt – für die jüdische Strategie des „Teile und herrsche” instrumentalisieren.

Der Verstand ist nicht fähig, die Dialektik der „Religionsfreiheit” zu begreifen. Als „Grundrecht” ist „Religionsfreiheit” die Einführung des ATHEISMUS als die Zwangsreligion der Moderne – und der GOTTESTOD ist der Tod der Völker.

Für die, die ihr Volk lieben, ist

das 1. Gebot:

Verschaffe Dir Klarheit, daß der Feind vermittels seines Zugriffs auf die Formierung des allgemeinen Bewußtseins alles dafür tut, daß „die unterschiedenen Formen des reinen Denkens (der Logik)” – Verstand und Vernunft – durch Verwischung des Unterschieds auf das vulgäre Bewußtsein herabsinkt, das nicht begreift und die Gemeinheiten Satans für Liebesbeweise hält!

das 2. Gebot:

Spüre in den Honigworten der Politiker das Gift auf, das in sie gemischt ist, um Dein Volk zu töten!

das 3. Gebot:

Eigne Dir, so gut es geht, das Denken an, das Hegel dem Deutschen Volk als den Weg zu wahrer Erkenntnis gezeigt hat!

Denn nur dieses Denken setzt Wahrheit in WISSEN; und erst als WISSEN ist WAHRHEIT auch MACHT.

Fortsetzung folgt

 

Fortsetzung der Antwort an einen Theologen

[Fortsetzung der Antwort auf diesen Beitrag]

 

Sie:

Ein ‚Gott’, der am Menschen endet, ist ein Götze – so haben Sie sinngemäß formuliert. Ausgehend von der ‚Identität von Identität und Nichtidentität’ frage ich dagegen, ob auch ein Nichtvorhandensein die Qualität eines Vorhandenseins besitzt, nur eben in seiner Negierung? Somit wäre dann fatalerweise aber auch wieder ein Götze außerhalb des Menschen plausibel.”

Sie müßten mir schon verraten, wie Sie zu einem „außerhalb des Menschen” kommen.

Diese Gegenfrage muß erlaubt sein, nachdem im 17. Jahrhundert schon René Descartes das „Außen” im methodischen Zweifel endgültig bezwungen hat. Als einzige Gewißheit befand der den Satz „cogito ergo sum”. Damit hat er die „Innenansicht” auf das ICH eröffnet und es stellte sich die Frage: „Kommt der Geist – das ICH – jemals wieder zu einem „Außen”?

Wenn ja: Wie?

Keiner konnte sie zufriedenstellend beantworten. Kant resignierte, indem er behauptete, daß die „Vernunft” – so nannte er noch den Verstand – „das Ding an sich”, die Wahrheit (Gott), nicht erkennen könne.

Erst Hegel konnte die Philosophie aus diesem Dilemma befreien, indem er ihr aristotelisches Fundament – den Satz vom ausgeschlossenen Dritten – zerschlug und das Gegenteil an dessen Stelle setzte:

Der Widerspruch regiert die Wahrheit; Widerspruchsfreiheit die Unwahrheit”
(contradictio est regula veri; non contradictio falsi)

Das Geheimnis der Einheit von Vorhandenheit und Nichtvorhandenheit hatte vor den beiden Genannten der Jude Baruch Espinoza (Benedict Spinoza) mit der wahrhaften Erkenntnis

omnis determinatio est negatio”

gelüftet; den endgültigen “Beweis”, daß er wahr ist, hat erst Hegel mit dem Aufzeigen des Satzes erbracht:

Das reine Sein und das reine Nichts ist dasselbe”

Nach Spinoza ist jegliche Bestimmtheit – „Vorhandenheit” ist eine solche – Verneinung – hier: „Nichtvorhandenheit”.

Aber der von Ihnen an die Wand gemalte Teufel (Götze) „außerhalb des Menschen” läßt sich nicht blicken; denn das Äußere ist Erscheinung des Inneren, keine Konkurrenz für den EINEN GOTT.

Das Gleichnis für die Einsheit des Geistes ist die kosmische Schwerkraft. Deren sinnliches Dasein ist das erst im 20. Jahrhundert entdeckte „Schwarze Loch” – eine Komplexion unendlich vieler „Schwarzer Löcher”. Ihnen entkommt nichts Sinnliches, auch das Licht nicht. Das Gegenprinzip ist die als Ausdehnung daseiende Abstoßung.

Das „Schwarze Loch” „verdampft”, d.h. es ist an sich selbst das Gegenteil seiner selbst. Oppenheimer, der Konstrukteur der Atombomben, ist darauf aufmerksam geworden. Er formulierte seine Entdeckung mit dem Satz „Das Schwarze Loch hat Haare” – und wurde dafür von den US-Amerikanischen Frauenvereinen geächtet.

Ich komme auf Ihre Frage zurück:

Die Frage lebt von der Voraussetzung, daß GOTT „in Dingen” seiend gedacht werden kann.

DING” ist eine logische Bestimmung. Logische Bestimmungen sind in sich bewegte und bewegende G e d a n k e n .

Das GANZE (System) der logischen Gedanken ist der BEGRIFF = WAHRHEIT = DAS ABSOLUTE = GOTT

Die WAHRHEIT kommt zu sich im WISSEN (ICH als d e n k e n d e s Bewußtsein). Dieses WISSEN ist GOTT als IDEE, d.h. als WIRKLICHKEIT, die dem Begriff gemäß ist.

Die Vollkommenheit Gottes ist sein Wissen von sich, das er durch sein Tun erlangt. Dieses ist Denken. Denken ist Bewegung in sich selbst, d.h. unmittelbare Einsheit von Sein und Nichts (Werden). Es ist nichts denkbar, das nicht Gedanke ist.

Sie unterstellen mir den Satz:

Ein ‚Gott’, der am Menschen endet, ist ein Götze”;

–  nun, ganz so arg habe ich es nicht getrieben. Ich habe lediglich gezeigt, daß Jahwe sich nicht als unendlich weiß, indem er sich als erhaben, d.h. vom Menschen und aller Sinnlichkeit
g e t r e n n t   w ä h n t .

Die Unschaubarkeit („Du sollst dir kein Bild machen!” (2.Mose 20) ist ein einseitiges Wissen Gottes von sich, über das er hinausgetrieben wird mit der Erkenntnis, daß die sinnliche Welt ihm nicht vorgesetzt ist, sondern von ihm erzeugt ist als sein Sohn, den er liebt.

Diese Gestalt des Selbstbewußtseins Gottes – das Christliche – erträgt den Widerspruch von Geist und Sinnlichkeit, „weil dieser keine Bestimmung in sich hat, die er nicht als eine von ihm gesetzte und folglich als eine solche wüßte, die er auch wieder aufheben kann (Hegel, W 10,27).

Die Dinge sind in Gott als Momente seines Erscheinens geborgen. Ihre Frage suggeriert das umgekehrte Verhältnis; daß Gott sich „in den Dingen” verbirgt.

Es wird sich in unserem Gespräch entscheiden, ob Sie Lutheraner dem Begriffe nach sind oder – mit Verlaub – ein „Spinner”. Martin Luther befreite die Menschheit, indem er die Gotteserkenntnis dem Denken als solchem anvertraute. Als Sohn seiner Zeit war es ihm aber nicht gegeben, sich dem Denken gegenüber kritisch zu verhalten. René Descartes war ihm noch nicht erschienen.

Wer – wie Luther – dem Denken vertraut, dem kann ich, wenn er das will, im Denken Gott zeigen. Da braucht mir niemand zu glauben, nur hassen sollte er mich nicht – Hass blockiert das Denken.

Am Anfang ist das Denken – nicht das Gehirn – durch sich selbst zu „waschen”, um es zur Reinheit zu bringen, in der GOTT – wie sonst nirgends – vollkommen zu sich kommt. René Descartes hat herausgefunden, daß Denken „das Außen” bezweifeln kann. Das war der erste Schritt hin zur „Kritischen Philosophie”, die mit dem Deutschen Idealismus erblühte.

Mit dem ungereinigten Denken, dem „Alltagsverstand”, ist das christliche Abendland in die vom Judentum aufgestellten Fallen getappt, in denen der Christengott verendet ist.

Sie scheinen mir andeuten zu wollen, daß Sie sich gern auf den Deckel seines Sarges setzen würden, damit dieser geschlossen bleibt? Jedenfalls empfinden Sie das Dogma als skandalös, daß Jesus mit dem Tod am Kreuz die Welt erlöst habe. Doch ist diese Symbolik der Schlüssel, der uns das Tor in die Freiheit öffnen wird. Mit dem Kreuz ist der mosaische Trennungsstrich zwischen Gott und Mensch weggenommen. Wie das geht, habe ich in einem „Offenen Brief” an den RABBINER N u s s b a u m gezeigt.

Das durch Hegel zur Vernunftlogik gereinigte Denken wird die Fangeisen lösen, die die Menschheit in die Gegengeschichte bannen, die gerade in diesen Tagen eine kritische Wende nimmt.

Ihre Frage:

Was aber ist von einem ‚Christus’ zu halten, der in dem Selbsterkenntnisprozess des Götzen Jahwe dieselbe Rolle spielt, die einst Isaak als Blutopfer zugedacht war?”

habe ich nicht verstanden. Können Sie mir da aufhelfen?

Mit allerlei Fragen führen Sie einen Rundumschlag gegen die abrahamitischen Religionen und kommen schließlich bei der Frage an

Brauchen wir diese drei wirklich – oder auch nur eine davon – um der Göttlichkeit des Seins auf die Spur zu kommen?”

Ich finde, wir brauchen keine einzige Religion, denn wir  h a b e n  schon
e i n e , ob uns das gefällt oder nicht.

Was ist „Religion”? Religion ist das Wissen der Völker von ihrem Verhältnis zu ihrem „Höheren Wesen”, das sie selbst s i n d . Dieses Wissen spiegelt sich wider in der Antwort auf Nietzsches Frage „Wozu Mensch überhaupt?”

Zwar kann sich jeder einbilden, daß er „seine eigene Religion” habe; aber er irrt sich über sich selbst.

Vom Einzelwesen unbeeinflussbar wird jedem Menschen, wenn er von „menschlichem Wesen” ist, seine sittliche Substanz aufgeprägt von seiner Familie, in die er hineingeboren ist sowie von dem Gemeinwesen, in dem diese Familie ihre Existenz führt.

Der Prägevorgang ist wesentlich das, was „Bildung” genannt wird. Hegel faßt diesen wie folgt:

Was in Beziehung auf das einzelne Individuum als seine Bildung erscheint, ist das wesentliche Moment der Substanz selbst, nämlich das unmittelbare Übergehen ihrer gedachten Allgemeinheit in die Wirklichkeit, oder die einfache Seele derselben, wodurch das Ansich Anerkanntes und Dasein ist. Die Bewegung der sich bildenden Individualität ist daher unmittelbar das Werden derselben als des allgemeinen gegenständlichen Wesens, d.h. das Werden der wirklichen Welt. Diese, obwohl geworden durch die Individualität, ist für das Selbstbewußtsein ein unmittelbar Entfremdetes und hat für es die Form unverrückter Wirklichkeit. Aber gewiß zugleich, daß sie seine Substanz ist, geht es, sich derselben zu bemächtigen; es erlangt diese Macht über sie durch die Bildung, welche von dieser Seite so erscheint, daß es sich der Wirklichkeit gemäß macht und so viel, als die Energie des ursprünglichen Charakters und Talents ihm zuläßt. Was hier als die Gewalt des Individuums erscheint, unter welche die Substanz komme und hiermit aufgehoben werde, ist dasselbe, was die Verwirklichung der letzteren ist. Denn die Macht des Individuums besteht darin, daß es sich ihr gemäß macht, d.h. daß es sich seines Selbsts entäußert, also sich als die gegenständliche seiende Substanz setzt. Seine Bildung und seine eigene Wirklichkeit ist daher die Verwirklichung der Substanz selbst” (Hegel, „Phänomenologie des Geistes” W3, 365).

Wir  b r a u c h e n  keine Religion; wir brauchen keinen GOTT – Gott braucht
u n s . Uns hat er deshalb in seiner Gewalt und  f r e i  sind wir nur insoweit, wie wir Gott zur Freiheit verhelfen durch Erkenntnis seiner Person.

 

Fortsetzung folgt

Gedanken und Fragen eines Theologen zu “Das Ende der Wanderschaft” – und Antwort von Horst

08.03.2020

Sehr geehrter Herr Mahler,

ich geb’s zu: Ich bin spät dran – doch erst im 64. Lebensjahre stehend, gelange ich an den Punkt, mir jüngst „Das Ende der Wanderschaft” in der Hörbuchversion – nebenliegend das Buch – einzuverleiben. Einige Gedanken und Fragen dazu möchte ich an Sie richten, ohne Sie darin mit tiefschürfenden eigenen Ergüssen behelligen zu wollen.

Als Ursünde aller „Theologie“ ist mir schon immer die mutwillige Trennung von Schöpfer und Schöpfung erschienen. Nur durch die so entstehende Lücke konnte doch all das Verderbliche seine Wucherungsstränge in die Geschichte ziehen, die die Welt nun so „gottlos“ haben werden lassen. Drei Fragen stellen sich mir dennoch bei der Vorgabe:

Gott = Schöpfung = ICH“

Wenn „Gott“ alles Kreatürliche, alles Geschaffene, alles Denkbare und Spürbare ist und darin im Sinne eines Pantheismus aufgeht – wird „er“ dann nicht – wie bei einer mathematischen Gleichung oder einem Bruch als gleicher Faktor und Zähler und Nenner – verlustfrei aus dem Ganzen herauskürzbar und somit überflüssig?

Und: Wenn „Gott” ICH ist, kann „Gott” dann auch in Dingen oder Wesen sein, die kein ICH-Bewußtsein besitzen? Oder wäre ICH am Ende die Bedingung, an der Gott sein Sein zu erweisen hat?
Schließlich: Ein „Gott“, der am Menschen endet, ist ein Götze, so haben Sie sinngemäß formuliert.

Ausgehend von der „Identität von Identität und Nichtidentität“ frage ich dagegen, ob auch ein Nichtvorhandensein die Qualität eines Vorhandenseins besitzt, nur eben in seiner Negierung? Somit wäre dann fatalerweise auch wieder ein Götze außerhalb des Menschen plausibel.

Eindrucksvoll und für mich neu haben Sie die weite geographische Streuung des Judentums schon in antiker Zeit dargestellt.

Meine Frage: Läßt sich historisch verifizierbar denn eine vorjudäische Kulturepoche überhaupt ausmachen? Wo sollte man da suchen? Im ägyptischen Bereich womöglich? Mit anderen Worten: Wie denn ist das Judentum in die Welt gekommen? Ist es eine schlichte Erfindung von Moses?

Sie schreiben vom „Juden in uns”. Wie gelangt dieser dorthin? Geht es um Indoktrinierung durch mosaische Glaubenssätze oder geht es um eine Anlage im Menschen an sich; ist also jeder Mensch potentiell auch Jude?

Umgekehrt: Wie ist es mit dem Menschen im Juden? „Durch Beschneidung wird der Hebräer zum Juden”, formulierten Sie im jetzt veröffentlichten „zweiten Offenen Brief…“ Verstehe ich Sie also richtig: Es braucht die Erlösung der Judenheit vom Judentum, damit die Judenheit ein Teil der Menschheit wird? Ist dasselbe dann auch jedem einzelnen Individuum aus der Judenheit persönlich möglich?

Zum Schluss: Sind Sie denn Christ (geworden)? Mit Bibelstellen jonglieren Sie jedenfalls genauso elegant und treffsicher wie mit Paragraphen. Mit Recht benennen Sie Paulus als Begründer der „christlichen Theologie“. So erklärt nun also ein Jude der nicht-jüdischen Welt den Juden Jesus, den sie „den Christus“ nennen? Was aber ist von einem „Christus“ zu halten, der in den Selbsterkenntnis-Prozess des Götzen Jahwe dieselbe Rolle spielt, die einst Isaak als Blutopfer zugedacht war? Was ist von einem gottgewordenen Götzen zu halten, der auf dieselbe schauerliche Art und Weise durch die Marter Jesu „Erlösung“ schafft, wie er vorab sich sein erwähltes Volk mit Blut zur Geisel genommen hat?

Ist es nicht so: Wer die Heiligkeit der Schöpfung ernst nimmt, braucht hierfür keinen Erlöser mehr! All meinen eigenen Studien zufolge – ich bin selbst Theologe und war bis 1998 Pfarrer der evangelisch-luth. Kirche in Bayern, bevor man mir dann nahegelegt hat, aus dem Dienst zu scheiden, um ein Lehrzuchtverfahren zu vermeiden – Hat Jesus niemals beansprucht, der Christus zu sein; dies ist eine Erfindung von Paulus, um mit diesem neuen religiösen Produkt den hellenistischen Markt zu beglücken und das Judentum inkognito dorthin zu exportieren („Christentum ist Judentum für Nichtjuden“, Benjamin Disraeli). Auch die dritte monotheistische Religion – den Islam – sehe ich hier im Bunde. Diese drei seien wie die drei Stufen einer Drei-stufigen Rakete, hat Bernhard Schaub einmal gesagt.

Also: Brauchen wir diese Drei wirklich – oder auch nur eine davon, um der Göttlichkeit des Seins auf die Spur zu kommen?

Und brauchen wir die jüdischen Narrative und ihre Protagonisten, um uns in deren Spiegelbild – und sei es das „Gute“ – erkennen zu können?

Muß ich zwingend Esau sein, nur weil Jakob Jakob ist?

Gibt uns nicht die eigene indogermanisch-arisch-keltisch-nordische Überlieferung alles an die Hand, um im Bunde mit der daraus entstandenen Deutschen Denktradition bis hin zu Hegel und dann zum Nationalsozialismus alles zu durchdringen, was durchdrungen werden muss, um an die Quellen des Daseins zu gelangen und aus diesen zu leben?

Ich weiß, meine Fragen sind weder vollständig noch inhaltlich vollends koordiniert. Sie sind schlicht ein erster Versuch, an Ihren Erkenntnissen teilzuhaben. Ich halte „Das Ende der Wanderschaft” für einen denkerischen Meilenstein und danke Ihnen sehr für die Ausformulierung dieser Gedanken. Das Wandern darin ist allerdings wie ein Marathonlauf auf den Mount Everest…

Seien Sie sich jedoch versichert: All das fällt auf fruchtbareren Boden, als es sich aus der Zelle heraus womöglich anfühlt.

Ob Sie mir antworten können oder wollen, weiß ich nicht – noch nicht einmal, ob Sie dieses Schreiben überhaupt erhalten.

In jedem Falle aber wünsche ich Ihnen bleibende geistige Regsamkeit, den eisernen Willen haben Sie ohnehin längst bewiesen.

Mit achtungsvollen, kameradschaftlichen Grüßen

Brief und Antwort als PDF

*****

 

Horst Mahler am 17. März 2020

Sehr geehrter Herr C.,
(als PDF weiterlesen)

herzlichen Dank für Ihren Brief vom 8. des Monats, den ich heute erhalten habe.

Vorab verweise ich auf den jüngst erschienen Text, der als Reaktion
auf zwei Reden von Donald Trump erschienen ist
(https://wir-sind-horst.de/2020/03/08/trumps-heilsgeschichtlicher-kampf/).
Sie finden dort auf den Seiten 38-44 des PDF die Ausführungen zu Hegels Logik, auf die ich mich bei der Beantwortung beziehen werde.

GOTT ist in logischer Sprache „DER ABSOLUTE”, der, der von nichts abhängt, das er nicht selbst ist. So ist er f r e i .

“Gottlos” ist die Welt nur in der Hinsicht, daß wir IHN nicht e r k e n n e n . Das wird sich durch Philosophie jetzt ändern. Ich beziehe mich dabei auf die Ihnen bereits nahegelegte Stelle im Text zu den Trump-Reden.

Wie Leukipp suchen Sie das Übel in den „Poren” der Welt, indem Sie schreiben

Nur durch die so entstehende Lücke (Sie meinen die Trennung von Gott und Mensch) konnte doch all das Verderbliche seine Wucherungsstränge in die Geschichte ziehen, die die Welt nun so ‚gottlos’ haben werden lassen”.

Sie beißen sich hier die Zähne an einem Rätsel aus, das den „philosophus teutonicus”, Jakob Böhme, umtrieb, und das er – noch befangen in der Sprache der Deutschen Mystiker – für alle Zeiten nach ihm gelöst hat: Das Leben Gottes selbst kann nicht gedacht werden, ohne das Böse als Moment desselben zu b e g r e i f e n .
Am „Widerwärtigen” erst erfährt Gott, was er nicht will und nicht ist, d.h. daß er „Guter Wille” ist.

Diese Erkenntnis ist der Ausgangspunkt der Deutschen Idealistischen Philosophie, die Hegel in l o g i s c h e r Begrifflichkeit zur Vollendung gebracht hat.

GOTT erschafft die Welt nicht zu unserer Erbauung. Er bringt sie aus sich hervor als seine Erscheinung, in und an der er sich selbst erkennt – und der MENSCH ist sein (Selbst-)Bewußtsein sowie sein Erinnerungsspeicher.

Das Leid der Welt tut er nicht einem ANDEREN an. Es ist vielmehr s e i n Geburtsschmerz. GOTT fühlt sich DURCH den und i m MENSCHEN.

Für eine m o r a l i s c h e Be-und Verurteilung „der Welt” ist da kein Raum. Wer wollte GOTT auf die Anklagebank setzen? Er ist wie er ist und er ist, wie er sich weiß. Als  B e w e g u n g  gibt er sich Mose zu erkennen

Ich werde sein, der ich sein werde” (2 Mose 3,14).

Jahwe ist das Wissen der Hebräer von Gott. Die Christenheit hat ein anderes Wissen von Gott. Die Substanz des Wissens ist GOTT ÜBERHAUPT. Erst im r e i n e n D e n k e n – in der Vernunftlogik – ist Gott ganz bei sich im D e n k e n , der ALLMÄCHTIGE.

PANTHEISMUS ist ATHEISMUS, in dem er GOTT nicht fasst als das EINE (pulsierende) SEIN, das sich zu einem O r g a n i s m u s ur- t e i l t und aus der Teilung u n m i t t e l b a r in den nun konkreten EINEN zurückfindet.

Der Pantheismus verblutet in der Vorhandenheit, dem SEIN ohne WOHER? und ohne WOHIN?, d.h. ohne NOTWENDIGKEIT.

Sie pochen auf „alles Kreatürliche, alles Geschaffene, alles Denkbare und Spürbare” – alles „Hohlheiten des ENDLICHEN”, denen die Seele, das „wahrhaft Unendliche”, entwichen ist. Hier ist Nützliches auf den Seiten 236-261 / PDF 129-147 in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft” nachzulesen. Wie Hegels diesbezügliche Ausführungen auf mich gewirkt haben, ist mit der „biographischen Notiz” (a.a.O. S. 244 / PDF S.136) gesagt.

Ob etwas überflüssig ist oder nicht, ist die Beurteilung eines Verhältnisses Unterschiedener, die für sich bestehen. Sie setzen also etwas voraus – nämlich, daß ein Äußerliches, d.h. ein nicht
n o t w e n d i g e s Verhalten in Rede steht.

Wir stehen damit an der Wegscheide von Idealismus und Materialismus. Der Materialismus geht von der Vorfindlichkeit des Kosmos aus. Der Idealismus begreift den Kosmos als die E r s c h e i n u n g eines
I n n e r e n , wie immer man dieses nennen will.

In der Nachfolge von René Descartes sind Hegel und Einstein (ein Jude!) Idealisten: Sie bezweifeln alles, um herauszufinden, was das Denken nicht in Zweifel ziehen kann.

Für Einstein kam die Erleuchtung mit der Wahrnehmung des „Doppler-Effekts”; für Hegel mit der Frage, welcher Gedanke der einfachste ist, den das Denken in sich finden kann.

Einstein wurde sich klar darüber, daß die Wahrnehmung von der relativen Geschwindigkeit abhängt, mit der der Wahrnehmende zum Wahrgenommenen in Beziehung steht.

Die Versuchsanordnung zur Verifizierung dieser These ist
d e n k b a r  e i n f a c h : Sie stehen mit rechtwinkliger Blickrichtung an einem gerade verlaufenden Gleis. Sie hören das Geräusch eines herannahenden Zuges. Pegel und Tonfrequenz steigen kontinuierlich an, bis der Zug mit Ihnen auf gleicher Höhe ist. Danach fallen diese Parameter schlagartig ab. – Die Physiker nennen dieses Phänomen „Zeitdilatation”.

Hegel bedurfte keiner (äußeren) Versuchsanordnung, ihm genügte sein Denken. Den Verlauf seiner Analyse stellte er mit „Die Lehre vom Sein” im ersten Buch seiner „Wissenschaft der Logik” dar. Als nicht mehr bezweifelbaren Satz hatte er die Erkenntnis gewonnen, daß das reine Sein und das reine Nichts dasselbe ist und folgerte daraus:

Was die Wahrheit ist, ist weder das Sein noch das Nichts, sondern, daß das Sein im Nichts und das Nichts im Sein – nicht übergeht – sondern übergegangen ist. Aber eben so sehr ist die Wahrheit nicht ihre Ununterschiedenheit, sondern, daß sie n i c h t  d a s s e l b e , daß sie a b s o l u t  u n t e r s c h i e d e n , aber ebenso ungetrennt und untrennbar sind und unmittelbar
j e d e s  i n  s e i n e m  G e g e n t e i l  v e r s c h w i n d e t. Ihre Wahrheit ist also diese B e w e g u n g des unmittelbaren Verschwindens des einen in dem Anderen: das W e r d e n ; eine Bewegung, worin beide unterschieden sind, aber durch einen Unterschied, der sich ebenso unmittelbar aufgelöst hat” (W5,83).

Es haben sich ganze Schwärme von „Philosophen” daran versucht, diese Sätze als „unwahr” zu erweisen, zuletzt auch Martin Heidegger („Sein und Zeit”), der 1956 in seiner zweiten Schrift zur Metaphysik eingestehen mußte, daß ihm das nicht gelungen sei (aus der Erinnerung nach Wilhelm Weischedel „Der Gott der Philosophen”). Jean-Paul Sartre ist es ebenso ergangen. Kurz vor seinem Ableben gestand er seinem Sekretär, daß er sein Werk „Die negative Dialektik” für einen Irrtum halte.

ICH ist das Selbst-Bewußtsein Gottes. Dabei ist ICH Allgemeinheit, die notwendig ur-geteilt in einer Komplexion unendlich vieler Iche da ist. Hier hilft die Analyse des Begriffs „Punkt”. Wir stellen uns einen singulären Punkt in Raum oder Zeit vor; einfaches Hier und Jetzt.

Der RAUMPUNKT – hier groß geschrieben – ist als Aufhören des Raums (Negation des Raumes) selbst räumlich. Als Raum hat er ein Oben, ein Unten, ein Hinten, ein Vorn. Jede dieser Bestimmtheiten ist Dasein im Raum – selbst Punkt. Auch dieser hat ein Oben, Unten, Vorn, Hinten usw. Alles, was wir im denkenden Bewußtsein haben, kommt als G e d a n k e an uns. Ist der Gedanke uns noch nicht durch unser eigenes Denken
v e r m i t t e l t – also nur  u n m i t t e l b a r auf – und angenommen – , ist er nur eine Meinung, so wie der „singuläre Punkt”. Diese Meinung hat sich als unwahr erwiesen: Der Punkt ist nicht singulär, sondern eine unendliche Komplexion und als solche Allgemeines = Gedanke.

Es waren die Schüler des Heraklit, die nach der Überlieferung als Erste diese Idealisierung der Realität bemerkt haben. Sie belehrten ihren Meister darüber, daß er nicht nur nicht zweimal in den selben Fluss steigen könne, sondern auch nicht – wie er vorausgesetzt hatte – einmal; denn „der Fluss” ist nur als G e d a n k e . Und in den kann man nicht steigen.

Vor ein paar Tagen lief im Fernsehen eine Dokumentation über Albert Einstein. Dieser hat bekanntlich eine Fülle von Forschungen angestoßen, die darauf ausgerichtet waren, die Relativitätstheorien (die besondere und die allgemeine) zu falsifizieren. Diese Forschungen führten zu den glänzendsten Erfolgen, die Einstein bestätigten. Stephen Hawking krönte diese Forschung mit der „Ur-Knall-Theorie”, die nicht nur Einstein bestätigt, sondern die Physik zum „Kronzeugen” für den Hegel’schen BEGRIFF macht.

In der Dokumentation kam ein Physiker zu Wort, der den Ausdruck „intuitätsfremd” in Bezug auf die Entdeckungen der Astro-Physiker verwendete – und damit „den Nagel auf den Kopf traf”.

Hegel hatte im reinen Denken gezeigt, daß GOTT, der Begriff, sich nicht in Raum und Zeit erscheint, sondern diese Naturbestimmtheiten im Denken aus sich hervorbringt. Er bezeichnete die Vernunftlogik als „Gott vor der Erschaffung der Welt” und erkannte in den „parapsychologischen Phänomenen” (Telepathie, Präkognition, Somnambulismus = Schlafwandelei u.a.) „das Sichlosmachen des Geistes von den Schranken des Raumes und der Zeit und von allen endlichen Zusammenhängen“ (Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften, § 379).

Stephen Hawking zeigte, daß Raum und Zeit Momente des „Urknalls” sind und die Frage: „Was war vor dem Urknall?” pure Gedankenlosigkeit ist.

Der „Urknall” ist gegenwärtig und „im Kosmos geht es vernünftig zu”.

Die Physik denkt seit dem 20. Jahrhundert weitgehend „hegelisch”, hält damit aber noch hinter dem Berge, um Jahwe nicht zu reizen; denn der beherrscht zu fast 100 % die Schaltstellen des Wissenschaftsbetriebes.

Da ich nicht weiß, ob Sie Hegels Werke zur Hand haben, lasse ich ihn hier mit einem längeren Zitat (Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften III, § 382 Zusatz, W 10, 26) zu Wort kommen:

Die Substanz des Geistes ist die Freiheit, d. h. das Nichtabhängigsein von einem Anderen, das Sichaufsichselbstbeziehen. Der Geist ist der für sich seiende, sich selbst zum Gegenstand habende verwirklichte Begriff. In dieser in ihm vorhandenen Einheit des Begriffs und der Objektivität besteht zugleich seine Wahrheit und seine Freiheit. Die Wahrheit macht den Geist, wie schon Christus gesagt hat, frei; die Freiheit macht ihn wahr. Die Freiheit des Geistes ist aber nicht bloß eine außerhalb des Anderen, sondern eine im Anderen errungene Unabhängigkeit vom Anderen, kommt nicht durch die Flucht vor dem Anderen, sondern durch dessen Überwindung zur Wirklichkeit. Der Geist kann aus seiner abstrakten für sich seienden Allgemeinheit, aus seiner einfachen Beziehung auf sich heraustreten, einen bestimmten, wirklichen Unter- schied, ein Anderes, als das einfache Ich ist, somit ein Negatives in sich selbst setzen; und diese Beziehung auf das Andere ist dem Geiste nicht bloß möglich, sondern notwendig, weil er durch das Andere und durch Aufhebung desselben dahin kommt, sich als dasjenige zu bewähren und in der Tat dasjenige zu sein, was er seinem Begriffe nach sein soll, nämlich die Idealität des Äußerlichen, die aus ihrem Anderssein in sich zurückkehrende Idee oder abstrakter ausgedrückt, das sich selbst unterscheidende und in seinem Unterschiede bei und für sich seiende Allgemeine. Das Andere, das Negative, der Widerspruch, die Entzweiung gehört also zur Natur des Geistes. In dieser Entzweiung liegt die Möglichkeit des S c h m e r z e s . Der Schmerz ist daher nicht von außen an den Geist gekommen, wie man sich einbildete, wenn man die Frage aufwarf, auf welche Weise der Schmerz in die Welt gekommen sei.
Ebensowenig wie der Schmerz kommt das
B s e , das Negative des an und für sich seienden unendlichen Geistes, von außen an den Geist; es ist im Gegenteil nichts anderes als der sich auf die Spitze seiner Einzelheit stellende Geist. Selbst in dieser seiner höchsten Entzweiung, in diesem Sichlosreißen von der Wurzel seiner an sich seienden sittlichen Natur, in diesem vollsten Widerspruche mit sich selbst, bleibt daher der Geist doch mit sich identisch und daher frei. Das der äußeren Natur Angehörende geht durch den Widerspruch unter; würde z. B. in das Gold eine andere spezifische Schwere gesetzt, als es hat, so müßte es als Gold untergehen. Der Geist aber hat die Kraft, sich im Widerspruche, folglich im Schmerz (sowohl über das Böse wie über das Üble) zu erhalten. Die gewöhnliche Logik irrt daher, indem sie meint, der Geist sei ein den Widerspruch gänzlich von sich Ausschließendes. Alles Bewußtsein enthält vielmehr eine Einheit und eine Getrenntheit, somit einen Widerspruch (…) Der Widerspruch wird aber vom Geiste ertragen, weil dieser keine Bestimmung in sich hat, die er nicht als eine von ihm gesetzte und folglich als eine
solche wüßte, die er auch wieder aufheben kann. Diese Macht über allen in ihm vorhandenen Inhalt bildet die Grundlage der Freiheit des Geistes. In seiner Unmittelbarkeit ist der Geist aber nur an sich, dem Begriffe oder der Möglichkeit nach, noch nicht der Wirklichkeit nach frei; die wirkliche Freiheit ist also nicht etwas unmittelbar im Geiste Seiendes, sondern etwas durch seine Tätigkeit Hervorzubringendes. So als den Hervorbringer seiner Freiheit haben wir in der Wissenschaft den Geist zu betrachten. Die ganze Entwicklung des Begriffs des Geistes stellt nur das Sichfreimachen des Geistes von allen seinem Begriffe nicht entsprechenden Formen seines Daseins dar; eine Befreiung, welche dadurch zustande kommt, daß diese Formen zu einer dem Begriffe des Geistes vollkommen angemessenen Wirklichkeit umgebildet werden”.

A n  s i c h sind damit Ihre weiteren Fragen schon der Kritik unterzogen, die sie vernichtet, weil Sie mit ihnen Voraussetzungen machen, die unhaltbar sind.

Sie fragen:

Wenn ‚Gott’ ICH ist, kann ‚Gott’ dann auch in Dingen oder Wesen sein, die kein ICH-Bewußtsein besitzen? Oder wäre ICH am Ende die Bedingung, an der Gott sein Sein zu erweisen hat?”

Sie setzen voraus, daß ICH-Bewußtsein „besessen” werden kann. Von „Besitz“ kann man sich trennen, vom Bewußtsein aber nicht.

Sie setzen weiterhin voraus, daß es ICH und ANDERES – unterschieden und g e t r e n n t  – „gibt”.

Daß das ein Irrglaube ist, hat Hegel mit seinem Werk gezeigt. Einstein beglaubigt dieses mit seinen physikalischen Theorien.

Im Alltagsleben mag man bei den Wahngebilden des Verstandes verharren. Geht es aber um die Familie, die Person, das Volk, den Staat, die Nation und GOTT ist man vom Satan mit dem Verstand in ein Spiegelkabinett versetzt, in dem wir elend verrecken und als Volk aus der Geschichte ausscheiden.

Unsere wahnhafte Existenz wird nur deshalb nicht  f ü r  u n s , weil wir mit militärischer Gewalt in unsichtbaren Mauern festgehalten sind, in denen jeder der Insassen seinen Mit-Insassen versichert, daß sie allesamt richtig und wahrhaft denken und die Deutschen Philosophen – insbesondere Kant und Hegel – „Spinner” seien; in letzter Konsequenz „Nazis”.

Mit dem Versuch, diesen Augias-Stall auszumisten, haben Reinhold Oberlercher und ich im DEUTSCHEN KOLLEG diese Stigmatisierung bewußt in Kauf genommen.

Wir waren der festen Überzeugung, daß da noch Glut unter der Asche ist, zu der in zwei Weltkriegen das Deutsche Volk verbrannt ist.

Und mir ist diese Überzeugung geblieben, denn:

Der Geist (…) hat die Kraft, sich im Widerspruche, folglich im Schmerz (sowohl über das Böse wie über das Üble) zu erhalten
(…)

Der Widerspruch wird … vom Geist ertragen, weil dieser keine Bestimmung in sich hat, die er nicht als eine von ihm gesetzte und folglich als eine solche wüßte, die er auch wieder aufheben kann. Diese Macht über allen in ihm vorhandenen Inhalt bildet die Grundlage der Freiheit des Geistes” (Hegel; s.o.).

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Horst Mahler

… Fortsetzung folgt (schon bald)…

 

 

„Corona” und der Mißbrauch des „Alt-Seins”

Horst Mahler am 13.03.2020

Markus  S ö d e r , Ministerpräsident des „Freistaates” Bayern, profiliert sich in der „Corona-Krise” als entschlossener „Macher” und bringt sich auf diese Weise als „Kanzlerkandidat” der CDU/CSU ins Gespräch.

In der täglichen Pressekonferenz des „Robert-Koch-Instituts” vom Freitag, dem 13. März 2020, verkündete er mit markiger Stimme, daß Deutschland mit der „Corona-Epidemie” vor der schlimmsten Herausforderung seit 70 Jahren stehe. Alles werde noch viel schlimmer werden.

Er gab die Losung aus: „Wir müssen unsere alten Menschen schützen!” Um maximalen Schutz zu erzielen, müssten die Schulen geschlossen bleiben und vieles mehr.

Professor Dr. Wieler, der Chef der Seuchenbehörde (RKI), – sichtlich übermüdet – fütterte ihn mit Zahlen. In Deutschland gäbe es 2369 (Zweitausenddreihundertneunundsechzig) nachgewiesene Fälle. Fünf (!) Patienten seien an der „Corona-Infektion” gestorben (Stand 12.03.2020).

Seine Stimme wirkte brüchig.

In 4 von 5 Fällen verlaufe die Krankheit glimpflich. Die Dunkelziffer sei wahrscheinlich hoch, weil die meisten Infizierten gar nicht merkten, daß sie von dem Virus befallen seien. Viele meinten, es mit einer normalen Erkältung zu tun zu haben. Sie kämen gar nicht auf den Gedanken, einen Arzt zu konsultieren.

Einer der anwesenden Presseberichterstatter wandte ein, ob es angesichts dieser Zahlen überhaupt verhältnismäßig sei, die Schulen zu schließen pp.

In dem folgenden Wortschwall entfuhr es Prof. Wieler, daß in Deutschland jährlich 20.000 (Zwanzigtausend!) Patienten an Infektionskrankheiten sterben würden, die sie sich während eines Krankenhausaufenthaltes zugezogen hätten.

Man wundert sich, daß die Götter immernoch zögern, ihre Blitze auf diese Bande hinabzuschleudern, um sie zu vertilgen!

Um die Alten unseres Volkes zu „schützen” und ihnen das Sterben angenehmer zu machen, darf sie jetzt niemand mehr in den Altenheimen besuchen. Bürokraten zerbrechen sich die Köpfe darüber, unter welchen Voraussetzungen mit welchen Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen für die nächsten Angehörigen „Ausnahmen” gemacht werden könnten, wenn die Senioren freundlicherweise ihre Absicht, sterben zu wollen, rechtzeitig aktenkundig gemacht haben.

Das Argument, man müsse “unsere Liebsten – die Omas und Opas”  schützen, ist nicht nur widerlich, es ist auch entlarvend.

Menschen sind sterblich! Das Alter ist die rechte Zeit, von den Liebsten Abschied zu nehmen. Daran werden auch die „Bilderberger” nichts ändern können. Millionen sterben jährlich – besonders viele alte Menschen. Oft sind es ansteckende Krankheiten, die den altersbedingten Tod herbeiführen. Die jährlich auftretenden Grippe-Wellen raffen Zehntausende dahin. Na und?

Markus Söder – selbst ein „Bilderberger” – weiß, daß wir nicht nur in Deutschland, sondern weltweit vor der schlimmsten Katastrophe seit dem zweiten Weltkrieg stehen. Er weiß auch, daß das nichts mit der „Corona-Krise” zu tun hat. Es ist die finale Krise des Zinseszins-Systems, das eine tödliche Krebsgeschwulst im Körper der Völker ist.

Dieser Zusammenhang darf den Völkern nicht bewußt werden. Da war die konzertierte Erzeugung der „Corona-Hysterie” ein probates Mittel.

BILDERBERGER – DENKT NICHT, DASS IHR AUCH DIESMAL WIEDER DAVONKOMMT!

Wir siegen mit der W E L T L I G A für die philosophische Deutung des Konflikts zwischen Deutschtum und Judengeist

Vorwort

Es wirkt hilflos, wie die täglich auf den Bildschirmen erscheinenden „Seuchenfachleute” ihre Empörung über die Aufbauschung der „Corona-Epidemie” zur Pest des 21. Jahrhunderts vor dem Publikum verbergen, da ist jeder Tote, der vermutlich dem Virus zum Opfer gefallen ist, willkommen, um noch halbwegs das Gesicht wahren zu können. Das Virus ist harmlos, die mit ihm herbeigeredete Hysterie ist es nicht.

Der „Weltuntergang” ist gesteuert und der Versuch, die sich seit langem abzeichnende finale Systemkrise als Folge einer Naturkatastrophe erscheinen zu lassen, damit nicht wirklich die Systemfrage gestellt werde und aus den Antworten eine  w e l t a n s c h a u l i c h e Bewegung hervorgehe. Diese wird und kann nichts anderes sein als die nationalsozialistische Bewegung in vollkommenerer Gestalt als der historische Nationalsozialismus, wie ihn Adolf Hitler verkörperte. Und es wird wiederum ein Kampf zur Überwindung des Weltjudentums sein.

In diesem Kampf werden diesmal die geschichtsmächtigen Völker zusammenstehen mit dem gemeinsamen Ziel, “mit Gott zusammen…die Feinde der Freiheit zu vertreiben, und darüber hinaus den Unterdrücker der Würde” (Donald Trump).

An der griechisch-türkischen Grenze wird geschossen. Es zerfällt das Kunstgebilde „Europäische Union”. Zu befürchten ist, daß bald auch in unseren Städten der Häuserkampf Einzug hält.

An den Weltbörsen hat ein beispielloser „Crash” begonnen. Es wird spekuliert, ob die Präsidentenwahl in den USA, die im November 2020 fällig ist, verschoben wird.

Für Insider sind „Bankfeiertage” schon für die kommenden Wochen eine realistische Perspektive, um das unvermeidliche Platzen der billionenschweren Kreditblase etwas verzögert ablaufen zu lassen. Das passiert, sobald sich ein „Run” der Sparer abzeichnet, wenn die dem Bargeld mehr vertrauen als den Banken. Was jetzt auf die Welt zukommt, wird alle Krisen der vergangenen Jahrhunderte zusammengenommen „wie einen kleinen Blechschaden” erscheinen lassen (Ferdinand Lips, ehemaliger Leiter der Rothschildbank Zürich, Die Goldverschwörung, Kopp Verlag, 2003).

Das Katastrophenpotenzial ist nicht von Politik-Versagen geschaffen worden. Es ist das unvermeidliche Resultat des Zinseszins-Systems, der „Aufklärung” (Gottestod) und des Mosaischen Zerstörungswillens. Dieser wirkt als Feind im Verborgenen und vereitelt erfolgreich alle Bemühungen, in der Politik  d i e  V e r n u n f t  w a l t e n  z u  l a s s e n . Wir haben es mit einem Angriff auf das Leben der Völker zu tun.

Der Gegenangriff wird nur erfolgreich sein, wenn er gleichzeitig in allen drei Bereichen vorgetragen wird.

Der Startschuss ist in den Vereinigten Staaten von Amerika gefallen. Dort hat der Weltgeist, der sehr viel mehr und auch Anderes ist, als die weiße Wählerschaft auf diesem Kontinent, den deutsch-stämmigen Erfolgsmenschen Donald Trump in das höchste Amt berufen. Der hat in zwei großen Reden (hier und hier) in nicht mißzuverstehender Art und Weise den „verborgenen Feind”, das Judentum, markiert und in den Lichtkegel der Aufmerksamkeit der Völker gerückt. Die Revolution, die er angezettelt hat, knüpft an an die „DEUTSCHE REVOLUTION”, die seit einem 3/4 Jahrhundert auf dem Erdball widerhallt als das „absolut Böse”.

Mit dem vorliegenden Text kommt Licht auf den Geist, der das Deutsche Volk dämonisiert und damit nur ein Selbstportrait malt.

Die Not der Welt erzwingt jetzt unerbittlich die Wiedergeburt (Renaissance) des Deutschtums, daß seinen höchsten Ausdruck in der DEUTSCHEN IDEALISTISCHEN PHILOSOPHIE in Hegel’scher Vollendung gefunden hat.

Es gibt wohl viele Wege nach Rom; aber nur einen Weg zur Vernunft. Der ist in dem Denken angelegt, das Hegel entdeckt und der Welt gezeigt hat. Er ist begehbar für alle Wesen, in denen der Geist ein selbstbewußtes Leben führt. Der hier vorgelegte Versuch ist gedacht als Gehhilfe in das politische Tagesgeschehen, in dem die Deutsche Philosophie sich zu bewähren hat.

weiterlesen

 

 

 

 

 

Zum Vorwort der geplanten Broschüre “Lob des Rassismus”

 

 Horst Mahler am 4.März 2020:

Lieber …

Du hast mit großer Mühe und bemerkenswerter Sachkunde eine eigenständige Streitschrift zu Kenntlichmachung des Wesens der an Hysterie grenzenden Antirassismuskampagne verfasst. Gleich nachdem Du sie mir vorgelesen hattest, habe ich Dir meinen ersten Eindruck geschildert; darauf hingewiesen, daß es sich bei dem Text
nicht um ein „Vorwort” mit Bezug auf das „Lob des Rassismus” handelt und zu einer gemeinschaftlichen Veröffentlichung verbunden werden könnte. Das hast Du aber abgelehnt.

Als ich Deinen Text gestern – in ergänzter Fassung – ein zweites Mal hörte, wurde mir klar, daß wir uns bei identischer Zielsetzung in den Grundlagen widersprechen.

Mir geht es darum, die Erörterung der „Judenfrage” und die „Rassismus-Schelte” endlich aus dem Verlies des „wissenschaftlichen Weltbildes” zu befreien und in das Reich des Geistes zurück zu holen.

Du bist – wie mir scheint – wieder mal den Juden auf den Leim gegangen, indem Du Dich in den Meinungskampf mit ihnen eingelassen hast und dabei im Tierreich verharrst. Deine Botschaft: „Die Rasse, das Blut ist alles entscheidend (Disraeli); die Rasse-Reinheit ist ein verteidigenswertes Gut.”

Damit wiederholst Du den Kardinalfehler Adolf Hitlers, den er wenige Tage vor seinem Ende gegenüber Martin Bormann zugegeben haben soll.

Der Begriff der „Rasse” ist logisch eine Reflektionsbestimmung, die die Äußerlichkeit als Erscheinung auf ein gegliedertes Inneres bezieht. Die Gliederung des Geistes ist Ordnung, die in der Seins-Sphäre zu wahren ist.

Das jüdische Trennungsprinzip fasst Ordnung nur als göttliches Diktat, dessen Vernunft der Judenheit verschlossen bleibt. Deshalb ist die Judenheit ein Sklavenvolk mit den Allüren eines Herrschers, unfähig, als ein freies Volk zu existieren.

Ich finde in Deinem Text keinen einzigen Satz, der auf die Notwendigkeit der Rassenunterschiede hinweist. Warum – also – sollen diese zu verteidigen sein? Geht es Dir um die Reichhaltigkeit des Angebots eines „Menschenzoos”?

Hitler hatte absolut recht, wenn er darauf bestand, daß das Germanentum als die vollkommenste Erscheinung des  G e i s t e s  sich gegen die Vermischung mit primitiveren Erscheinungen Gottes wehren muss – und diese Abwehr als heilige Pflicht des Deutschen Volkes zu verinnerlichen ist.

Das Gebot der Arterhaltung folgt aus dem Geist und nicht aus der Natur!

Die Vielfalt der Völker ist nur aus dem Geist zu erhalten. Nur in diesem ist sie als Notwendigkeit im Leben Gottes zu erkennen.

Wir waren uns schließlich einig, daß Dein „Vorwort” zurückzuziehen ist und die Judenzeichnung vom Umschlag verschwindet.

Das Vorwort werde ich schreiben.

Herzlich
Horst

Broschüre bestellen beim Schelm-Verlag