Endlösung der Judenfrage = Gotteserkenntnis statt Judenhaß

Dieser Vortrag sollte vor der Konferenz revisionistischer Historiker am 3. April 2001 in Beirut gehalten werden. Die Zusammenkunft wurde von der libanesischen Regierung am 23. März 2001 verboten.

 

Wehe! Mordechai ist übermütig geworden und von seinem Sieg geblendet. Er übersieht die Zeichen der Zeit.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich danke den Veranstaltern dieser Konferenz für die Einladung. Es ist für mich eine hohe Ehre, Gast im Kreise von Menschen zu sein, die sich der Suche nach der geschichtlichen Wahrheit verpflichtet fühlen und bereit sind, dafür persönliche Risiken und schmerzliche Beeinträchtigungen ihrer Lebensführung in Kauf zu nehmen.

Im Internet (1) fand ich am 17. März 2001 eine bemerkenswerte Nachricht. Danach sollen sich der Jüdische Weltkongress, die Anti-Defamation League, das Simon Wiesenthal Center, Abgeordnete des US-Kongresses sowie die US-Regierung bei der Libanesischen Regierung dafür eingesetzt haben, diese Konferenz zu verhindern.

Damit bin ich beim Thema meines Vortrages.

Botschafter Stuart E. Eizenstat, US-Unterstaatssekretär für Wirtschaftliche, Geschäftliche und Landwirtschaftliche Fragen – ein Jude -, hat in einer am 21. Mai 1998 vor Absolventen der Yeshiva-Universtität gehaltenen Rede voller Stolz festgestellt,

das Volk von Israel stelle zum ersten Mal seit der Zerstörung des Zweiten Tempels reale Macht dar, die von Juden ausgeübt werde.”

Er sprach von dem bemerkenswerten Übergleiten der Juden vom Rande in den Mittelpunkt des amerikanischen Lebens, in dessen Mittelpunkt wiederum Juden stünden, die traditionelle jüdische Werte gleichermaßen hochhielten wie amerikanische Werte. (2)

Das muß uns nicht gefallen, zumal diese Macht sich hinter dem Nebelvorhang wohltönender Worte wie „Aufklärung“, „Toleranz“, „Emanzipation“, „Moderne“, „Menschenrechte“, „Freihandel“ und „Globalismus“ versteckt und aus dem Verborgenen heraus die Nationen und Völker angreift und zerstört.

Um nicht die in den USA lebende Bevölkerung mit der Verantwortung für die Machenschaften dieser Macht zu belasten, ist es unerläßlich, ihr einen eigenen Namen zu geben. Sie heiße, wie Altbundeskanzler Helmut Kohl sie genannt hat: „Ostküste“

Nach zweitausend Jahren der Zerstreuung unter die Völker haben die Stämme Israels die Welthirtschaft (Oberlercher) erlangt. Wie von George Washington und Benjamin Franklin befürchtet, haben sie sich im Huckepack-Verfahren die Macht der Vereinigten Staaten von Amerika – die gewaltigste, die die Welt je gesehen hat – angeeignet.

Seit dem Aufkommen des Geldsystems haben es die Stämme Israels verstanden, aus Kriegen, die sie finanziert haben, stets auf beiden Seiten als Sieger hervorzugehen, obwohl sie nie gefochten haben.

Diese staunenerregende geschichtliche Leistung verdient Anerkennung. Müßten die sozialdarwinistischen Rassetheoretiker ihr Überlegenheitsschema nun nicht ändern? Wäre nach ihren Kriterien der von den Juden während einer zweitausendjährigen Geschichte des zähen Wucherns, Schacherns, Geldverleihens, Intrigierens und Zersetzens erzielte Erfolg etwa nicht der Beweis für die Überlegenheit der semitischen Rasse im Überlebenskampf?

Aber in der Biologie gibt es nichts zu erkennen. Aus der Beobachtung des naturhaften Lebens sind nur krude Erfahrungssätze zu gewinnen, die immer nur solange einige Bedeutung haben, bis sich Erscheinungen zeigen, die ihnen widersprechen. Diese eigentlich naheliegende Betrachtung sollte die Erörterung der Judenfrage endlich freihalten von allen Versuchen, das typisch jüdische Verhalten aus den Genen der Semiten zu erklären

Der Aufstieg der Juden zur Weltmacht ist nicht biologisch zu erklären. Die Zurückführung der Geschichte auf „eherne Naturgesetze“ läßt uns dort blind sein, wo die Werke des Geistes zu besichtigen sind.

E s ist die jüdische Religion – also eine konkrete Geistesgestalt – , die die über den ganzen Erdball verstreuten Juden durch die Jahrtausende in dem Bewußtsein erhalten hat, das auserwählte Volk Jahwes zu sein.

Dieses Bewußtsein erweist sich im weltlichen Erfolg der Juden als eine gewaltige Kraft, die in der Rückschau der zweitausendjährigen Geschichte nach der Zerstörung des Zweiten Tempels ihren Stempel aufdrückt. Die Katastrophe des Deutschen Reiches ist nicht zu verstehen, wenn der jüdische Geist nicht verstanden wird. Der Niedergang Europas ist dann ebensowenig zu verstehen. Und auch der bevorstehende Untergang der USA würde ohne Einsicht in das Wesen des jüdischen Geistes ein unlösbares Rätsel bleiben.

Diese Bedeutung der Religion für die Welthirtschaft der Judenheit sollte uns darüber belehren, daß die Religion nicht gering zu achten, vor allem nicht für eine Privatsache zu halten sei. Daß die Gojim diesen Gedanken als Toleranzgebot akzeptieren, ist das Geheimnis der jüdischen Überlegenheit.

Das Bewußtsein, von Jahwe auserwählt zu sein, läßt die Juden sich als Nation begreifen, gleichwohl sind sie es nicht.

Nation ist ein Volk als Person, d.h. im Verhältnis wechselseitiger Anerkennung mit anderen Nationen. Der Auserwähltheitswahn schließt diese wechselseitige Anerkennung aus. Das ist der Grund, warum die Juden als Juden nie eine Nation sein können. Im Bewußtsein, das auserwählte Volk zu sein, bilden sie vielmehr die Anti-Nation, die als solche der spirituelle Feind aller wahren Nationen ist. Bleiben diese ohne ein hinreichendes Feindbewußtsein, sind sie der Antination wehrlos ausgeliefert und werden von ihr zersetzt und schließlich vernichtet.

Um diesen Zustand der Wehrlosigkeit aufrechtzuerhalten, setzt die Ostküste alles daran, die Judenfrage zu tabuisieren. Wo immer Anzeichen eines kritischen Blickes auf die Judenheit sich bemerkbar machen, sind die jüdischen Organisationen zur Stelle, um – wie sie es sehen – diesen Brandherd zu löschen.

Ich habe die Einladung, vor dieser Runde zu sprechen, angenommen, weil ich versuchen möchte, Sie davon zu überzeugen, daß es notwendig ist, im Kampf gegen diesen Feind die Front zu verlagern, um ihn an einer Stelle anzugreifen, an der er nicht verschanzt ist. Es ist zugleich der Ort, an dem wir allein den Sieg davontragen können. Es wird dort ein Kampf sein, in dem Menschen – insbesondere die Juden – nicht sterben, sondern zu sich selbst befreit werden: ein Kulturkampf.

Wir können den Judaismus nur mit seinen eigenen Gedanken schlagen, indem wir sie den Juden vorhalten und – Juden wie Nichtjuden – die Einseitigkeit ihres Geistes einsichtig machen.

Die gläubigen Juden selbst sehen sich in ihren heiligen Schriften als negatives, zersetzendes Element unter den Völkern. Sie nennen ihren heiligen Berg „Berg Sinai“ „Das ist ein Berg, auf den der Haß gegen die Völker der Welt herabgestiegen ist“. Sie nennen ihn auch „Berg Horeb“, „weil dort für die Völker der Welt Zerstörung herabgestiegen ist. (3)

Wir würden uns dieser Negativität schämen. Weil nach der christlichen Lehre alle Völker die geliebten Geschöpfe Gottes sind, würde uns der Gedanke, daß wir anderen Völkern Zerstörung bringen, peinigen. Die Juden sind da anders. Sie glauben, daß Jahwe „zornig und ergrimmt ist über alle Heiden, die er zur Schlachtung dahingeben wird, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufsteigen wird und die Berge von ihrem Blute fließen” (Jes. 34,2-3).

Gläubige JUDEN können den Gedanken an das Verderben der GOJIM genießen. Sie bekennen sich zu ihrer Rolle als Zerstörer der Völker.

Sie bringen durchaus folgerichtig auch ihr Verfolgungsschicksal mit dieser Negativität in Verbindung, das nur die Kehrseite ihrer Auserwähltheit ist. In der Vulgata im Buch Ester (StzuEst 1,4) lesen wir über eine Maßnahme des persischen Großkönigs Artaxerxes gegen die in seinem Reiche lebenden Juden:

Wir vernahmen also, daß sich ein einziges Volk gegen alle Welt stellt, verkehrte Gesetze hält und unsern Geboten ungehorsam ist, wodurch es großen Schaden tut und Frieden und Einigkeit in unserm Reich stört. Deshalb haben wir befohlen: Alle, die Haman, der Höchste nach dem König, der über alle Provinzen gesetzt ist und den wir wie einen Vater ehren, benennen wird, sollen mit Weib und Kind durchs Schwert der Feinde ohne alles Erbarmen umgebracht und niemand verschont werden, und zwar am vierzehnten Tag im Adar, dem zwölften Monat, in diesem Jahr. So sollen diese ruchlosen Menschen an einem einzigen Tag erschlagen werden und damit unserm Reich den Frieden zurückgeben, den sie gestört haben.”

Die Überlegenheit der jüdischen Machtpolitik besteht nun darin, daß sie den uns eigentümlichen Schamreflex für sich nutzt. Sie bestärkt durch eine geschickte Propaganda in uns die Vorstellung, daß wir den jüdischen Menschen Unrecht tun, wenn wir die Negativität des Judaismus wahrnehmen und thematisieren.

Als politische Menschen haben wir aber allen Grund, uns mit der Macht, insbesondere mit der Globalmacht, der Ostküste, zu befassen – ohne Scheuklappen und ohne Haß. Denn bis zum Beweis des Gegenteils müssen wir davon ausgehen, daß das Vorhandensein einer die Welt dominierenden Macht für uns als Deutsches Volk konkrete Gefahr bedeutet – zumal wenn wir in Rechnung stellen, daß die Ostküste ganz gewiß keine freundschaftlichen Gefühle für unser Volk hegt.

Diese Macht bedient sich zwar der Lüge als Waffe. Aber sie beruht nicht auf der Lüge. Ihre Macht beruht vielmehr auf dem Glauben, das auserwählte Volk zu sein, und auf der geistigen Schwäche der Gojim-Völker, die nicht mehr an Gott glauben.

Atheismus ist die Ausmordung der Gojim-Völker durch Jahwe

Der Glaube, daß da kein Gott sei, daß der Mensch aus sich heraus zu erklären sei (Humanismus), daß die Welt zu erkennen sei ohne Rückgriff auf den Begriff des Absoluten Geistes (Gottes), ist der Sieg des Judaismus über die Völker. Im Atheismus hat Jahwe seine Konkurrenten, die Götter der Gojim-Völker, aus dem Felde geschlagen. Diese sind allein aus diesem Grunde wehrunfähig dem Globalismus ausgeliefert und dem Untergang geweiht.

Dieser Sieg über die Götter der Gojim aber ist zugleich die endgültige Niederlage des Judaismus. Die ihrer Götter beraubten Völker – allen voran das Deutsche Volk – erleiden im Gottestod gegenwärtig den Volkstod. Dieser Volkstod aber ist nur der Durchgangspunkt zu neuem Leben. Er ist die Auferstehung der Völker im Geiste der idealistischen Philosophie. Diese ist begriffene Religion und damit die Überwindung aller religiösen Gegensätze.

Die Völker werden in dem geschichtlichen Augenblick die Ostküste besiegen und sich vom weltlichen Gott der Juden, von Mammon, befreien, in dem sie erkennen, daß jedes geschichtsmächtige Volk eine konkrete Gestalt Gottes ist (Deutscher Idealismus: Herder, Hegel).

Nun weiß ich wohl, daß sich in der „aufgeklärten Wissenschaftlergemeinde“ allerheftigste Widerstände gegen diesen Gedanken erheben. Aber gerade dieser gedankenlose Reflex, mit dem sich der zeitgeistliche Atheismus vor dem Einspruch des Denkens zu schützen versucht, ist das Siegeszeichen des Judaismus. Atheismus ist – wie zu zeigen sein wird – nur auf dem Boden des jüdischen Prinzips denkbar.

Der Geltungsanspruch des Atheismus ist mit einer einfachen Überlegung abzuweisen:

Blaise Pascal hat richtig bemerkt, daß die Nichtexistenz Gottes ebensowenig zu beweisen ist, wie seine Existenz. Also ist die Option für den Satz: „Gott ist nicht“ ebenso eine Glaubensentscheidung wie die Wahl des Satzes: „Da ist ein Gott – ewig, unendlich, allmächtig allwissend und allgegenwärtig“.

Diese Einsicht liegt im Begriff des Beweisens: Im herkömmlichen Sinne gilt etwas, das zunächst ungewiß erscheint, als bewiesen, wenn es logisch zwingend in eine vorhandene Gewißheit einbezogen werden kann (Nichtung des Zweifels). Da es aber eine Gewißheit „vor“ oder „über“ Gott, aus der Gott bzw. seine Nichtexistenz erschlossen werden könnte, nicht gibt, ist die Rede vom Gottesbeweis (und/oder des Beweises von der Nichtexistenz Gottes) in der hier gefaßten Bedeutung sinnlos.

Nach dem Satz des Cartesius „cogito (ergo) sum“ (Ich denke (also) bin ich) bin ich mir nach allem Zweifeln, indem ich denke, unmittelbar als seiend gewiß. Das ist die einzige unmittelbare Gewißheit, an der jeder Zweifel zuschanden wird, denn Zweifeln selbst ist Denken. Der Zweifel verläßt folglich nicht den Raum, in dem ich denke und dadurch meiner gewiß bin.

Auf diese unmittelbare Gewißheit ist alles gestellt. Hegel hat den Gedanken des Cartesius aufgegriffen und den wahrhaften Begriff des Beweises entwickelt: nach ihm ist Beweisen ein Aufzeigen dessen, was in der unmittelbaren Gewißheit liegt, die ICH ist. Nichts kommt von außen hinzu. Betrachtet wird nur, was unmittelbar im Bewußtsein ist, so wie jeder es unmittelbar in sich vorfindet, wie es ihm ohne die Eindrücke von vermeintlich äußeren Gegenständen gegeben ist. Von diesem Zustand sagen wir, daß das Denken rein bei sich sei.

Sie werden die Erfahrung bestätigen, daß dieses Denken unablässig vor sich geht – auch in unseren Träumen – , von uns willkürlich nicht anzuhalten ist. Es ist – mit einem Ausdruck von Hegel – absolute Aktuosität. Hier sei ein Wort zur Bedeutung des Begriffes „Denken“ angefügt. Denken ist nicht eine Beschäftigung des Bewußtseins neben anderen, so als würde man sagen können: jetzt beschäftige ich mich eine Stunde mit Mathematik, danach eine weitere mit Hauswirtschaft, danach mit den schönen Künsten und zum Schluß dann auch noch eine Stunde lang mit Denken. So ist es nicht. Denken ist die durchgehende Tätigkeit des Bewußtseins, die in der Beschäftigung mit Mathematik ebenso gegenwärtig und wirksam ist, wie in der Befassung mit Hauswirtschaft, oder mit den schönen Künsten, ebenso wenn ich mich mit dem Denken als solchem beschäftige, also Philosophie treibe. Dabei ist Denken immer sich selbst gleich, nie außer sich, nie ein Anderes, ein zweites–drittes-viertes Denken etwa.

Wenn Denken in dem beschriebenen Sinne mein Bewußtsein durchwirkt, von mir aber willentlich nicht angehalten werden kann, dann muß ich daraus schließen, daß diese Aktuosität, welche das Denken ist, mich als Subjekt, als Ausgangspunkt von Willen, übersteigt (transzendiert), in diesem Sinne außer Reichweite meines Willens ist. Ich kann also sagen: „ETWAS denkt mich. ICH ist dieses ETWAS in dem Sinne, daß Denken ICH ganz und gar ausfüllt, ICH in sich keinen Bezirk hat, in dem dieses Denken nicht gegenwärtig und tätig ist. ICH kann diesem Denken Richtung geben, indem es beschließt, über dieses und jenes nachzudenken. ICH kann dieses Denken aber nicht in der Weise dirigieren, daß es bestimmt, welche Resultate des Denkens ICH für richtig und welche es für falsch ansieht. Diese Überzeugungen stellen sich unabhängig vom Willen ein. ICH ist in diesem Sinne gegen das Denken machtlos. ICH kann auch nicht wollen, daß Denken in ihm aufhöre. Darin zeigt sich, daß ETWAS außer meiner Subjektivität ist. Dieses ETWAS ist zwar auch ICH, aber zugleich übersteigt es ICH und ist mehr als dieses. ICH ist mit seinem Innersten – mit seinen Überzeugungen – dem Denken ohnmächtig hingegeben . Jenes ETWAS bedient sich des ICH, um im Denken bei sich zu sein.

Mit diesen Betrachtungen habe ich nur aufgenommen, was in meinem Denken liegt, das mir deshalb ebenso gewiß ist, wie ich mir meiner selbst als seiend gewiß bin. In meiner Gewißheit ist also ETWAS, das mich übersteigt – ein Transzendentes. Dieses sei GOTT genannt. GOTT ist so vorerst nichts anderes und nicht mehr als dieses von mir beschriebene ETWAS.

Die weitere Entwicklung des Denkens wird hier nur angerissen. Es ist nicht erforderlich, daß das Folgende auch sogleich begriffen wird. Der Gang der Gedanken soll nur anklingen. Die Resonanz wird sich bei dem einen früher, bei dem andren später oder auch gar nicht einstellen. Das ist im Augenblick unwichtig.

Das Bewußtsein unterscheidet sich als Denken von seinem Gegenstand: Ich denke, indem ich über „etwas“ nachdenke, habe also in meinem Denken stets und notwendig ein „Anderes“, den Gedanken, den ich denkend bewege. Also ist in meinem Bewußtsein auch Unterschied. Sie werden es nicht erleben, daß Ihrem Denken dieser Unterschied in sich abgeht.

Diese Dreiheit – ICH, der „Gegenstand“ und der Unterschied beider – liegt allem zugrunde. Aus ihr erwachsen mannigfaltige Unterscheidungen, deren Momente ebenfalls diese Dreiheit in sich haben. Aber ebenso heben sich die Unterschiede an sich wieder auf und die unterschiedenen Momente gehen in einer höheren Einheit zusammen: z.B. mein Gegenstand, der Gedanke, den ICH im Denken wälzt, ist selbst vom Denken erzeugt und nur ein im Denken durch ununterbrochenen Denkaufwand dauernder Zustand des Bewußtseins. Daß dieser unablässige Denkaufwand notwendig ist, erlebe ich, wenn mir „der Faden verloren geht“, der Gedanke, den ich gerade noch bedacht hatte, plötzlich ins momentane Vergessen eintaucht. In dieser Erkenntnis ist der Unterschied, den ich zwischen ICH als Denken und dem Gegenstand des ICH, dem Gedanken, gemacht hatte, an ihm selbst verschwunden. Beide Momente sind Denken in unterschiedlicher Gestalt usw. usf.

Denken ist dieses Unterscheiden und das Beziehen der Unterschiedenen auf sich und aufeinander, wodurch die Unterschiede aufgehoben sind. Durch dieses schrittweise Aufzeigen wird für unser Bewußtsein schließlich ein Ganzes, ein System, das alles enthält, wie es im Denken aus dem einfachen Anfang [„Das reine Sein und das reine Nichts ist dasselbe.“] durch fortschreitende Konkretisierung der in ihm liegenden Momente mit Notwendigkeit hervorgeht. Das ist der Systemgedanke Hegels, der ganz einfach ist und nichts mit all dem Unsinn zu tun, der darüber von sogenannten Wissenschaftlern tausendfältig zwischen Buchdeckel gezwängt worden ist.

Dieses System als Wissen des Geistes von sich selbst ist Idee, die Wirklichkeit des Begriffs, der sich so als absoluter Geist (= Gott) erfaßt.

ICH – das folgt daraus – ist ein bestimmtes (dadurch endliches) Sein (= Dasein) Gottes. Im ICH kommt Gott zum Bewußtsein seiner selbst. In diesem Selbstbewußtsein erfährt er seine Freiheit: er hängt von nichts ab, das er nicht selbst ist.

Wichtig ist es, zu erfassen, daß Beweisen im Sinne der Hegelschen Logik die Erhaltung der unmittelbaren Gewißheit im reinen Denken bedeutet. Nichts, das nicht im und am reinen Denken aufgezeigt werden kann, wird als gewiß angenommen. Denn nur was in der unmittelbaren Gewißheit des reinen Denkens liegt, läßt sich nicht bezweifeln.

Der Kant’sche Standpunkt war eine wesentliche Vorbereitung auf diese Erkenntnis. Mit ihm liessen sich an den „wissenschaftlichen“ Theoriegebäuden wesentliche Widersprüche aufzeigen, wodurch deren Geltungsanspruch herabgesetzt, d.h. auf die Beschreibung von Objekten im Sinne von endlichen Gegenständen beschränkt war. Das „Ding an sich“, die Wahrheit, wird mit ihnen nicht erkannt. Diesen Wissenschaften ist damit die Kompetenz bestritten, etwas über das Leben, näher über den Geist und damit über Volk, Staat und letztlich Gott auszusagen. Die Autorität der Erfahrungswissenschaften, der Empirie, ist dahin. Das war notwendig aber nicht hinreichend.

Was sich uns im Denken als Entwicklung des Denkens zeigt, ist das Leben des Geistes in sich, ist die Idee im reinen Denken. Es wurde hier bereits aufgezeigt, daß dieses Denken als das ETWAS, das uns denken macht, in uns ein Eigenleben führt, das unserem Willen nicht gehorcht. Dieses ETWAS ist in diesem Sinne ein Moment der Objektivität – es ist GOTT in uns. (vgl. dazu Hegel, „Phänomenologie des Geistes“ und darauf aufbauend „Wissenschaft der Logik“).

Es sollte deutlich geworden sein, daß GOTT in dem, was Hegel als unser Inneres aufweist, ganz anders gedacht ist, als er in den volkstümlichen Vorstellungen vorkommt. Aber nur letztere können Anlaß für jene intellektuelle Geringschätzung sein, die ein so gewaltiges Hindernis bildet gegen das Bemühen, sich neuerlich der Gottesfrage zu nähern.

Indem wir uns aber von der Gottesfrage fernhalten – z.B. weil wir unsere Geltung als „seriöse“ Wissenschaftler nicht gefährden wollen – verewigen wir die Herrschaft des Judaismus und sein weltliches Regiment, den mammonistischen Globalismus. Fern von Gott gehen wir als geistige Wesen allesamt zugrunde.

Ich glaube, daß wir Deutsche als die Siegelbewahrer der Deutschen idealistischen Philosophie hier eine besondere Verantwortung tragen. Diese besondere Verantwortung ist uns schon rein äußerlich mit jenem Brandmal aufgedrückt, das uns der Welt als „Judenmörder“ kennzeichnet. Das ist sicherlich ein Moment der spirituellen Bedeutung dessen, was gemeinhin mit dem Namen „Auschwitz“ assoziiert wird.

Um diese These verständlich zu machen, muß ich etwas ausholen:

Hegel gibt in einem Satz seiner Geschichtsphilosophie einen Hinweis, der die Problematik des deutsch-jüdischen Verhängnisses erhellt. Dieser Satz sei hier zunächst zusammenhängend wiedergegeben und anschließend abschnittsweise eläutert:

Bei Betrachtung der Religion – so schreibt er – kommt es darauf an, ob sich das Wahre, die Idee nur in ihrer Trennung oder sie in ihrer wahren Einheit kenne, in ihrer Trennung: wenn Gott als abstrakt höchstes Wesen, Herr des Himmels und der Erde, der drüben, jenseits ist und aus dem die menschliche Wirklichkeit ausgeschlossen ist in ihrer Einheit: Gott als Einheit des Allgemeinen und Einzelnen, indem in ihm auch das Einzelne positiv angeschaut wird, in der Idee der Menschwerdung . (Hegel, Philosophie der Geschichte, W 12/70)

Im einzelnen:

Bei Betrachtung der Religion kommt es darauf an, ob sich das Wahre, die Idee nur in ihrer Trennung oder sie in ihrer wahren Einheit kenne,

[Man beachte, daß das Wahre, die Idee, hier reflexiv als Subjekt des Erkennens gefaßt ist. Nicht ICH bin das Subjekt des Erkennens. Das Subjekt des Erkennens ist vielmehr jenes hier bereits aufgezeigte ETWAS, das uns denken macht, in uns denkt, unabhängig von unserem Willen Resultate dieses Denkens als richtig oder falsch, wahr oder unwahr beurteilt. Wir haben hier die für den philosophischen Geschichtsbegriff bestimmende Denkform vor uns: Geschichte ist danach der Prozeß der Selbsterkenntnis des Geistes. HM.]

Die Idee kennt sich

in ihrer Trennung: wenn Gott als abstrakt höchstes Wesen, Herr des Himmels und der Erde, der drüben, jenseits ist und aus dem die menschliche Wirklichkeit ausgeschlossen ist

Dieses Erkennen kommt noch nicht zu der Einsicht, daß jenes ETWAS (Gott) jenes Denken ist, das im ICH wirkt, dieses erfüllt, das Sein des ICH ausmacht, von diesem also nicht getrennt existiert.

[Das ist das Prinzip des Judaismus: Jahwe ist der Erhabene, der sein göttliches Leben für sich, getrennt von jeglicher Kreatur, also auch von den Menschen führt, der als der Donnerer über den Wolken thront, der sich in seiner Gnade dazu herabläßt, ein Volk zu erwählen, mit dem er einen Bund schließt. Aber kraft dieser Getrenntheit ist Jahwe als der Erhabene auch dann noch, wenn sein Volk nicht mehr ist, wenn er es – gemäß vielfacher Androhung – ausgerottet haben wird.

Darin liegt aber umgekehrt auch die Möglichkeit des Gottesmordes (Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft, Drittes Buch Nr. 125). Nur dieser erhabene Gott kann von seinem Volk ermordet werden, ohne daß dieses Volk Selbstmord begeht; denn Jahwe ist nur Jahwe und nicht zugleich auch sein Volk. Dieses lebt, auch wenn Jahwe tot ist. Dieses Denken ist in seiner Fortschrittlichkeit jedoch auch noch archaisches Denken, das nicht zum Begriff der Person vordringt und in der Grauenhaftigkeit des Alten Testaments und seinem Kollektivschuldwahn seinen bleibenden Ausdruck gefunden hat. Erst in Griechenland wird im Begriff der Vernunft (nous) diese Kluft überwunden und der Mensch als Person gedacht, in der nous als göttlicher Funke gegenwärtig ist. HM]

Die Idee kennt sich

in ihrer Einheit: Gott als Einheit des Allgemeinen und Einzelnen, indem in ihm auch das Einzelne positiv angeschaut wird, in der Idee der Menschwerdung . (Hegel, Philosophie der Geschichte, W 12/70)

Das hier schon bekannte ETWAS ist das Allgemeine, das im ICH als dem Einzelnen gegenwärtig und wirklich ist. ICH wird zunächst als das Gefäß, dann aber auch als bestimmte Teilgestalt des transzendenten ETWAS (Gottes) erkannt. Aufgrund dieser Teilhabe am göttlichen Wesen erscheint ICH als Person und von unendlichem Wert.

[Das entspricht dem christlich-germanischen Prinzip. Hier wird Gott zum Menschensohn. In ihm ist die Trennung von Gott und Mensch überwunden. Gott ist auch Mensch . ER hat am Menschen keine Grenze. Erst in dieser Erkenntnis weiß ER sich als wahrhaft unendlich. Die unmittelbare Gewißheit des ICH, daß es ist, ist damit denknotwendig die Gewißheit, daß Gott ist. Für den, der den von Hegel vorgezeichneten Denkwegen nachgeht, ist die Existenz Gottes in die eigene Seinsgewißheit einbezogen. Ein Zweifel an der Gegenwart und am Wirken Gottes ist danach nicht mehr möglich. HM]

Der Atheismus gehört insofern zum judäischen Ideenkreis, als er die schlechthinnige Trennung von Gott und Mensch voraussetzt. Denn nur, wenn Gott und Mensch als getrennt gedacht werden, kann der Gedanke bestehen, daß der Mensch sich seiner als seiend gewiß ist, diese Gewißheit aber das Sein Gottes nicht einbezieht. Der Mensch kann zwar nicht sich selbst leugnen, er kann aber Jahwe das Sein absprechen, ohne sich selbst zu widersprechen.

Die Moderne – der Glaube, daß der Mensch ohne Gott auskommen könne – ist also eine Gestalt des archaischen jüdischen Geistes, die mit diesem überwunden wird.

Geschichte ist nicht ohne Gott

Es ist nun noch aufzuzeigen, daß Atheismus die Geschichte unbegreiflich macht. Die Folge davon ist, daß sich jeder beliebige Pharisäererstammtisch zum Tribunal aufwerfen darf, um die Vergangenheit moralisch zu richten.

Beginnen möchte ich mit der Frage, ob in diesem Kreise eine Überzeugung davon vorhanden ist, was Geschichte eigentlich ist? Begreifen wir unter Geschichte wirklich nur die Aneinanderreihung von Geschichten? Von Erzählungen darüber, was sich dann und dann dort oder woanders zugetragen hat? Ist Geschichte nicht mehr? Was interessiert uns denn an der Vergangenheit – z.B. von Griechenland, von Rom?

Was im endlosen Strom der Ereignisse das ergibt, was wir „Geschichte“ nennen, ist nur durch den Geist zu erfassen. Der endliche Geist, der Mensch, schaut in der Geschichte sich selbst als den Geist der Völker an, die mit ihren Taten in die Erinnerung eingegangenen sind.

Der Begriff der Geschichte setzt den Begriff der Entwicklung voraus. Geschichte ist Entwicklung, genauer der Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit.

Grundlage des Geschichtsbegriffs ist der Begriff der Entwicklung. Er ist bei Hegel wie folgt ausgesprochen ( Geschichte der Philosophie I, W 18/39 ff.):

Entwicklung ist eine bekannte Vorstellung. Es ist aber das Eigentümliche der Philosophie, das zu untersuchen, was man sonst für bekannt hält. Was man unbesehen handhabt und gebraucht, womit man sich im Leben herumhilft, ist gerade das Unbekannte, wenn man nicht philosophisch gebildet ist. Die weitere Erörterung dieser Begriffe gehört in die logische Wissenschaft. Daß die Idee sich erst zu dem machen muß, was sie ist, scheint Widerspruch; sie ist, was sie ist, könnte man sagen.”

[Wir sind stets in der Gefahr, in den Hegelschen Texten über das Wesentliche „hinwegzulesen“. Der im Vorstehenden gegebene Hinweis, daß sich der Begriff, die Idee, der absolute Geist, Gott – das ist alles einunddasselbe – „sich erst zu dem machen muß, was er/sie ist“, eröffnet eine völlig neue, bis dahin nicht gekannte Weltsicht.

Vordem war Gott gedacht als der schon von Ewigkeit her Vollkommene, Allwissende, Allmächtige usw. der die Geschicke der Menschen lenkt und die Menschheit nach einem „Heilsplan“ erlöst.

Es fehlt wenig, um das Gotteslästerliche dieser zuletzt dargelegten Vorstellung zu begreifen:

Warum hat Gott den Menschen geschaffen, da er doch für sich schon vollkommen war? Sind wir für ihn nur Spielzeuge, mit denen er sich die Zeit vertreibt? Warum hat er uns erlösungsbedürftig geschaffen? Wäre Dostojewski nicht beizupflichten, der Gott verflucht, weil unschuldige Kinder leiden?

Aber Gott als Geist, der sich erst zu dem machen muß, der er ist, schafft sich als Mensch und Welt, um daran einen Spiegel zu haben, in dem er sich anschaut und erkennt. Der Mensch ist so Gehilfe Gottes, selbst göttlich und deshalb von absolutem Wert.

Die Geschichte mit all ihren Scheußlichkeiten und mit dem von Menschen angerichteten Grauen (Hegel nannte sie „ein einziges Schlachthaus“) ist so die Qual des Geistes in sich, der sich zur Selbsterkenntnis erst vollbringt („qualiert“ – ein Ausdruck von Jacob Böhme) und im Gefühl des Grauens erfährt, was er nicht ist (= das Böse). Das Böse ist ihm das Abstoßende zu sich selbst. HM]

Weiter bei Hegel:

Um zu fassen, was Entwickeln ist, müssen zweierlei – sozusagen – Zustände unterschieden werden. Der eine ist das, was als Anlage, Vermögen, das Ansichsein, wie ich es nenne (potentia dunamiz,), bekannt ist. Die zweite Bestimmung ist das Fürsichsein, die Wirklichkeit (actus, energeia). Wir sagen, der Mensch ist vernünftig, hat Vernunft von Natur; so hat er sie nur in der Anlage, im Keime. Der Mensch hat Vernunft, Verstand, Phantasie, Wille, wie er geboren, selbst im Mutterleibe. Das Kind ist auch ein Mensch, es hat aber nur das Vermögen, die reale Möglichkeit der Vernunft; es ist so gut, als hätte es keine Vernunft, sie existiert noch nicht an ihm; es vermag noch nichts Vernünftiges zu tun, hat kein vernünftiges Bewußtsein. Erst indem [das], was der Mensch so an sich ist, für ihn wird, also die Vernunft für sich, hat dann der Mensch Wirklichkeit nach irgendeiner Seite, – ist wirklich vernünftig, und nun für die Vernunft.

Was heißt dies näher? Was an sich ist, muß dem Menschen zum Gegenstand werden, zum Bewußtsein kommen; so wird es für den Menschen. Was ihm Gegenstand, ist dasselbe, was er an sich ist; und so wird der Mensch erst für sich selbst, ist verdoppelt, ist erhalten, nicht ein Anderer geworden. Der Mensch ist denkend, und dann denkt er den Gedanken; im Denken ist nur das Denken Gegenstand, die Vernünftigkeit produziert Vernünftiges, die Vernunft ist ihr Gegenstand. (Das Denken fällt dann auch zur Unvernunft herab, das ist weitere Betrachtung.) Der Mensch, der an sich vernünftig ist, ist nicht weitergekommen, wenn er für sich vernünftig ist. Das Ansich erhält sich, und doch ist der Unterschied ganz ungeheuer. Es kommt kein neuer Inhalt heraus; doch ist diese Form ein ungeheurer Unterschied. Auf diesen Unterschied kommt der ganze Unterschied in der Weltgeschichte an. Die Menschen sind alle vernünftig; das Formelle dieser Vernünftigkeit ist, daß der Mensch frei ist; dies ist seine Natur. Doch ist bei vielen Völkern Sklaverei gewesen und ist zum Teil noch vorhanden, und die Völker sind damit zufrieden. Der einzige Unterschied zwischen den afrikanischen und asiatischen Völkern und den Griechen, Römern und der modernen Zeit ist nur, daß diese wissen, es für sie ist, daß sie frei sind. Jene sind es auch, aber sie wissen es nicht, sie existieren nicht als frei. Dies macht die ungeheure Änderung des Zustandes aus. Alles Erkennen, Lernen, Wissenschaft, selbst Handeln beabsichtigt weiter nichts, als das, was innerlich, an sich ist, aus sich herauszuziehen und sich gegenständlich zu werden.

In die Existenz treten ist Veränderung und in demselben eins und dasselbe bleiben. Das Ansich regiert den Verlauf. Die Pflanze verliert sich nicht in bloße ungemessene Veränderung. So im Keim der Pflanze. Es ist dem Keime nichts anzusehen. Er hat den Trieb, sich zu entwickeln; er kann es nicht aushalten, nur an sich zu sein. Der Trieb ist der Widerspruch, daß er nur an sich ist und es doch nicht sein soll. Der Trieb setzt in die Existenz heraus. Es kommt vielfaches hervor; das ist aber alles im Keime schon enthalten, freilich nicht entwickelt, sondern eingehüllt und ideell. Die Vollendung dieses Heraussetzens tritt ein, es setzt sich ein Ziel. Das höchste Außersichkommen, das vorherbestimmte Ende ist die Frucht, d. h. die Hervorbringung des Keims, die Rückkehr zum ersten Zustande. Der Keim will sich selbst hervorbringen, zu sich selbst zurückkehren. Was darin ist, wird auseinandergesetzt und nimmt sich dann wieder in die Einheit zurück, wovon es ausgegangen. Bei den natürlichen Dingen ist es freilich der Fall, daß das Subjekt, was angefangen hat, und das Existierende, welches den Schluß macht – Frucht, Samen -, zweierlei Individuen sind. Die Verdoppelung hat das scheinbare Resultat, in zwei Individuen zu zerfallen; dem Inhalte nach sind sie dasselbe. Ebenso im animalischen Leben: Eltern und Kinder sind verschiedene Individuen, obgleich von derselben Natur.

Im Geiste ist es anders. Er ist Bewußtsein, frei, darum, daß in ihm Anfang und Ende zusammenfällt. Der Keim in der Natur, nachdem er sich zu einem Anderen gemacht, nimmt sich wieder in die Einheit zusammen. Ebenso im Geiste; was an sich ist, wird für den Geist, und so wird er für sich selbst. Die Frucht, der Same wird nicht für den ersten Keim, sondern nur für uns; beim Geiste ist beides nicht nur an sich dieselbe Natur, sondern es ist ein Füreinander- und eben damit ein Fürsichsein. Das, für welches das Andere ist, ist dasselbe als das Andere. Nur dadurch ist der Geist bei sich selbst in seinem Anderen. Die Entwicklung des Geistes ist Herausgehen, Sichauseinanderlegen und zugleich Zusichkommen.

[Hier ergibt sich ein Seitenblick auf das Verhältnis von Geist und Natur. Die Natur ist das Andere des Geistes. Der Schlüsselsatz zum rechten Verständnis ist: „Das, für welches das Andere ist, ist dasselbe als das Andere.“ Der Geist und sein Anderes – die Natur – sind dasselbe. Insofern sie aber auch unterschieden sind, ist der Geist in zweierlei Gestalt: als Geist und als Natur. Die Natur ist ein verfremdetes Dasein des Geistes. Dem ist die moderne Physik in der Weise auf die Spur gekommen, als sich ihr die Materie in mathematische Formeln verflüchtigt hat. Mit der Entdeckung der „schwarzen Löcher“ ist den Physikern die Dieselbigkeit von Sein und Nichts quasi anschaulich geworden.

„Nur dadurch ist der Geist bei sich selbst in seinem Anderen“. In diesem Satz erscheint der Begriff der wahren Unendlichkeit: Wenn ich im Anderen bei mir selbst bin, habe ich an diesem keine Grenze, bin grenzenlos, also unendlich. HM]

Dies Beisichsein des Geistes, dies Zusichselbstkommen desselben kann als sein höchstes, absolutes Ziel ausgesprochen werden. Nur dies will er, und nichts anderes. Alles, was im Himmel und auf Erden geschieht – ewig geschieht -, das Leben Gottes und alles, was zeitlich getan wird [Hiroshima, Dresden, Gulag, Killing Fields, Auschwitz – HM], strebt nur danach hin, daß der Geist sich erkenne, sich sich selber gegenständlich mache, sich finde, für sich selber werde, sich mit sich zusammenschließe. Er ist Verdoppelung, Entfremdung, aber um sich selbst finden zu können, um zu sich selbst kommen zu können. …

Der in heutiger Zeit viel bemühte Begriff der Entfremdung ist hier in seiner Wahrheit ausgesprochen: Entfremdung ist nicht eine vermeidbare Abirrung vom richtigen Weg (wer wüßte wohl zu sagen, was der „richtige Weg“ wäre?). Vielmehr legt der Geist aus sich heraus, was in ihm liegt. Das Ergebnis dieser Äußerung begegnet ihm als das Andere, das Fremde. Im Gefühl der Fremdheit aber liegt es, daß der Geist einen Mangel erfährt: Das Fremde scheint ihn zu begrenzen, ihn zur Endlichkeit herabzusetzen. Diese Erfahrung widerspricht dem Geist, denn dieser ist unendlich. Der Widerspruch löst sich in der Erkenntnis des Geistes, daß das Andere nur die Spiegelgestalt seiner selbst ist, d.h. der Geist findet sich im Andren wieder, hat an diesem jetzt keine Grenze mehr, ist wieder in seiner wahren Unendlichkeit.

Auf den Begriff der Geschichte gewendet ergeben sich konkretere Einsichten:

Das Prinzip der Entwicklung enthält das Weitere, daß eine innere Bestimmung, eine an sich vorhandene Voraussetzung zugrunde liege, die sich zur Existenz bringe. Diese formelle Bestimmung ist wesentlich der Geist, welcher die Weltgeschichte zu seinem Schauplatze, Eigentum und Felde seiner Verwirklichung hat. Er ist nicht ein solcher, der sich in dem äußerlichen Spiel von Zufälligkeiten herumtriebe, sondern er ist vielmehr das absolut Bestimmende und schlechthin fest gegen die Zufälligkeiten, die er zu seinem Gebrauch verwendet und beherrscht.

[Diesen Satz sollte man sich gut merken, damit sich nicht das Mißverständnis eines geschichtlichen Determinismus einnistet. Das Wirken des Geistes schließt das „Speil von Zufälligkeiten“ nicht aus. Der Geist bedient sich vielmehr der Zufälle für seine Zwecke. HM]

... Diese Entwicklung (der natürlichen Dinge) macht sich auf eine unmittelbare, gegensatzlose, ungehinderte Weise; zwischen den Begriff und dessen Realisierung, die an sich bestimmte Natur des Keimes und die Angemessenheit der Existenz zu derselben, kann sich nichts eindrängen. Im Geiste aber ist es anders. Der Übergang seiner Bestimmung in ihre Verwirklichung ist vermittelt durch Bewußtsein und Willen: diese selbst sind zunächst in ihr unmittelbares natürliches Leben versenkt; Gegenstand und Zweck ist ihnen zunächst selbst die natürliche Bestimmung als solche, die dadurch, daß es der Geist ist, der sie beseelt, selbst von unendlichem Anspruche, Stärke und Reichtum ist.

[Damit ist der christlichen Leibfeindlichkeit – dieser späten Frucht des Judaismus (obwohl die Juden durchaus ein dem Leiblichen zugewandtes Leben führen) der Boden entzogen. HM]

So ist der Geist in ihm selbst sich entgegen; er hat sich selbst als das wahre feindselige Hindernis seiner selbst zu überwinden; die Entwicklung, die in der Natur ein ruhiges Hervorgehen ist, ist im Geist ein harter unendlicher Kampf gegen sich selbst. Was der Geist will, ist, seinen eigenen Begriff zu erreichen; aber er selbst verdeckt sich denselben, ist stolz und voll von Genuß in dieser Entfremdung seiner selbst.

[Hiermit ist die Endlichkeit des menschlichen Horizonts angesprochen. Den Juden ist die Negativität ihres Verhältnisses zu den Völkern durchaus bewußt. Sie betrachten sie als Vieh. Sie arbeiten bewußt an der Zersetzung der Volksgeister und erstreben die Herrschaft über die Völker. Deshalb sind auch die Protokolle der Weisen von Zion – auch wenn es sich dabei um eine Fälschung handelt – authentische Zeugnisse des jüdischen Geistes.

Aber die Juden wissen nichts von der Endlichkeit Jahwes, nichts davon, daß der Geist , um frei zu sein, an der Überwindung dieser seiner einseitigen Gestalt arbeitet. Für die Juden ist die jüdische Weltherrschaft das letzte Wort der in der Thora verkündeten Verheißung (5. Mose 15,6 und 28,12-14) Das macht sie jetzt so übermütig. Doch Hochmut kommt vor dem Fall. HM]

Die Entwicklung ist auf diese Weise nicht das harm- und kampflose bloße Hervorgehen, wie die des organischen Lebens, sondern die harte unwillige Arbeit gegen sich selbst;

[Die zum Extrem gesteigerte Härte des Geistes gegen sich, spiegelt sich in der Überlieferung der Juden, die im Perserreich den Ausrottungsplan des Großkönigs nur knapp überlebt haben. Von daher spannt sich ein Bogen in das 20. Jahrhundert, in dem Ausrottungsphantasien in der vermeintlich wissenschaftlichen Vorstellung nisteten, daß die Semiten mit ihren Genen die germanische Erbsubstanz verunreinigen könnten.

So bleibt die beklemmende Einsicht, daß der Geist dieser grausigen Erfahrung bedurfte, um endlich zu erkennen, daß die Juden eine „geistige Rasse“ (Hitler im Gespräch mit Bormann im April 1945) seien und der in ihnen hausende Geist von seiner Einseitigkeit nur durch den Geist befreit werden könne – und nicht durch die Ermordung der Juden . HM]

und ferner – ist sie nicht bloß das Formelle des Sich-Entwickelns überhaupt, sondern das Hervorbringen eines Zwecks von bestimmtem Inhalte. Diesen Zweck haben wir von Anfang an festgestellt; es ist der Geist, und zwar nach seinem Wesen, dem Begriff der Freiheit. Dies ist der Grundgegenstand und darum auch das leitende Prinzip der Entwicklung, das, wodurch diese ihren Sinn und ihre Bedeutung erhält (so wie in der römischen Geschichte Rom der Gegenstand und damit das die Betrachtung des Geschehenen Leitende ist), wie umgekehrt das Geschehene nur aus diesem Gegenstande hervorgegangen ist und nur in der Beziehung auf denselben einen Sinn und an ihm seinen Gehalt hat. ……

Der Zweck des Geistes, der als Trieb die Weltgeschichte hervortreibt, ist die Freiheit. Der Geist vollbringt sich zur Freiheit in der Erkenntnis, daß er von nichts abhängt, das er nicht selbst ist. Er hat im Anfang die Natur und dann die Welt als Objekt – also als etwas, das sich ihm entgegenwirft (objicere) – sich gegenüber. Er scheint an der Natur und der Welt eine Grenze zu haben, die ihn zur Endlichkeit herabsetzt, ihn unfrei läßt und damit entgeistigt (entfremdet).

Der Gang ist nun der, daß der Geist in der Geschichte die Erfahrung macht, daß die Welt und die Natur von ihm wohl unterschieden, aber nicht getrennt sind, daß sie nur eine andere Gestalt seiner selbst sind. So erkennt er, daß er im Anderen – in der Natur und in der Welt – bei sich , wahrhaft unendlich also frei ist. HM]

Die Weltgeschichte stellt nun den Stufengang der Entwicklung des Prinzips, dessen Gehalt das Bewußtsein der Freiheit ist, dar. Die nähere Bestimmung dieser Stufen ist in ihrer allgemeinen Natur logisch, in ihrer konkreteren aber in der Philosophie des Geistes anzugeben. Es ist hier nur anzuführen, daß die erste Stufe das schon vorhin angegebene Versenktsein des Geistes in die Natürlichkeit,

[Animismus, Naturreligionen, naturhafte Symbolik des Geistigen – HM]

die zweite das Heraustreten desselben in das Bewußtsein seiner Freiheit ist.

[HM: Dieses Heraustreten in das Bewußtsein der Freiheit ist der geistesgeschichtliche Ort des Judaismus, der schon vor den Griechen den Geist (nous) als Geist („Du sollst dir kein Bild von mir machen!“) erfaßt hat. Dieser erscheint als der Erhabene. Indem der Geist sich dem Natürlichen entwindet, diskriminiert er dieses, trennt sich von diesem ab, will vom Naturhaften nicht affiziert sein. Das Natürliche wird zum „Unreinen“ . Der Mensch, der auch der Natur angehört, reinigt sich von seiner Naturhaftigkeit durch den Gehorsam, wird so zum“ Gerechten“. Indem sich die Hürde des Gehorsams gegen das Gesetz Jahwes jedoch als zu hoch erweist, der Gläubige immer wieder in die Natürlichkeit zurückfällt, „unrein“ ist, erleidet der Jude sein Scheitern im Bewußtsein der Nicht-Würdigkeit, das in der Zerstreuung unter die Völker Dasein erhält und so zum jüdischen Schicksal wird.
In diesem Sinne ist es gerechtfertigt, von einem Opfergang der Stämme Israels für die Freiheit zu sprechen. Dies auch noch in dem umfassenderen Sinne, daß die Juden im weiteren Verlauf der Geschichte die undankbare Rolle des Zersetzers der Sittlichkeit als der ursprünglichen Einheit von Volk und Individuum im Prozeß der Individuation als Bedingung der persönlichen Freiheit gespielt haben. . Erst das im Gefühl der Unwürdigkeit begründete Paria-Dasein (Max Weber) befähigte Juda zur Vollbringung seiner Bestimmung. Hätte Juda in der Zerstreutheit Würde eingefordert, hätte es mit den Wirtsvölkern auf Leben und Tod einen aussichtslosen Kampf um Anerkennung führen müssen. Es wäre in diesem Kampf untergegangen.

Dieses erste Losreißen ist aber unvollkommen und partiell, indem es von der 

mittelbaren Natürlichkeit herkommt, hiermit auf sie bezogen und mit ihr, als einem Momente, noch behaftet ist.

[HM: Dieses Behaftetbleiben mit der Natur erscheint in der szientistischen Interpretation der Welt (=Moderne), die sich aus der Anschauung der Natur ihre verständigen Modelle konstruiert und aus ihnen Schlußfolgerungen ableitet, die sie für Erkenntnisse über das Reich des Geistes hält. Die „Wissenschaftler“ halten aber doch nur jene Einseitigkeiten, also Unwahrheiten, in den Händen, die sie mit ihren Modellen jeweils vorausgesetzt haben. Sie sind wie Hamster im Laufrad. Sie sind unfrei, indem sie sich immer wieder an die „Gesetze“ der unbegriffenen Natur verlieren, die sie im Deismus zum säkularisierten, d.h. nicht mehr tätigen Gott ausrufen. ]

Die dritte Stufe ist die Erhebung aus dieser noch besonderen Freiheit in die reine Allgemeinheit derselben, in das Selbstbewußtsein und Selbstgefühl des Wesens der Geistigkeit.

[HM: Der Geist erkennt in der Natur sich selbst und die Natur als seine endliche Gestalt. In dieser Erkenntnis ist die Moderne überwunden, der Gegensatz von Subjekt und Objekt aufgehoben im dreifachen Sinn von beendet, bewahrt und erhöht. Der Geist erlangt das Wissen, daß er absoluter Geist und als solcher wahrhaft unendlich, d.h. frei ist. Er hat dann auch nicht mehr die vermeintlichen „Sachzwänge“ des kapitalistischen Systems der bürgerlichen Gesellschaft sich gegenüber. Vielmehr weiß er, daß er die den „Markt“ konstituierenden ökonomischen Elementaroperationen in einer selbstbewußten Volkswirtschaft unter das Maß der Gemeinverträglichkeit zwingen kann.].

Diese Stufen sind die Grundprinzipien des allgemeinen Prozesses; …“ (Hegel, Philosophie der Geschichte, W 12/75)

[HM: In dem Begriff der Entwicklung liegt auch, daß Geschichte nicht als Vollführung eines Gesetzes im Marxschen Sinne gesehen werden kann. Denn dann hätten wir nämlich ein Bekanntes: das Gesetz, dem das Vorhandene im Erkenntnisakt subsumiert und durch Extrapolation des vermeintlich determinierten Entwicklungsstrahls eine operationale Prognose für die künftige „Entwicklung“ abgewonnen werden könnte. Der absolute Geist weiß sich aber noch nicht; erst durch die Geschichte als Ganzes erlangt er dieses Wissen von sich. Hätten wir Kenntnis von dem „Gesetz“, das die Geschichte bestimmt, so wüßten wir vor dem absoluten Geist, wer er ist, d.h. wir wären Gott (und nicht nur des göttlichen Wesens teilhaftig). Hier hat die Kontingenzthese der Frankfurter Schule den Weg zum deus absconditus ( zum verborgenen Gott) sowie zu Hegels Entwicklungsbegriff wieder frei gemacht.

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Die Gottesknechtschaft des Menschen

„Sollte ich denn in diesen düsteren Zeiten nicht heiter sein, da ich doch weiß, daß Gott mich braucht?”
(Angelus Silesius)

Der Mensch ist der Gehilfe (Knecht) Gottes bei der Darstellung der Geschichte als des Fortschritts des Geistes im Bewußtsein der Freiheit und er ist des göttlichen Wesens teilhaftig. Denn wäre er nicht vollständig in Gott geborgen, wäre in ihm ein Bereich, der nicht Gott ist. Dieser hätte damit am Menschen eine Grenze, wäre nicht unendlich, nicht allgegenwärtig und nicht allwissend – wäre also nicht Gott.

In diesem Gedanken ist die Möglichkeit der Freiheit, auch der politischen Freiheit, enthalten, denn: 

„Freiheit kann nur da sein, wo die Individualität als positiv im göttlichen Wesen gewußt wird.“ (Hegel, W 12/70) 

Vor allem befreit er unser Volk vom Joch der Kollektivschuldthese, das ihm von der westlichen Hauptsiegermacht USA durch die „Umerziehung“ auferlegt worden ist.

Die Überlegungen zum Begriff der Geschichte verdeutlichen, daß Geschichte keine moralische Veranstaltung ist. Denn Moral setzt eine richtende Instanz voraus. Wer könnte den Absoluten Geist richten, wenn nicht er selbst? Das Gericht des Geistes, der in der Geschichte so und nicht anders zu sich kommt, aber ist die Erkenntnis seiner selbst, in der das Böse, das geschichtliche Grauen, gewendet, d.h. aufgehoben – beendet, bewahrt und erhöht – und damit gerechtfertigt ist.

In diesem Gedanken ist zugleich die Thora (das Alte Testament) mit ihren Völkermordbefehlen und Verfluchungen als Gottes Wort ebenso rehabilitiert wie die geschichtlichen Ausmordungsfeldzüge der Stämme Israels.

Die Rechtfertigung erlangt Dasein in der Erkenntnis, daß sich der Absolute Geist in der Thora in einer einseitigen Gestalt als getrennt von den Völkern, also auch von den Menschen ausgesprochen hat. Diese Trennung ist zuerst in der Philosophie des Griechischen Altertums und von dorther in der Frohbotschaft (Evangelium) des Neuen Testaments als Trinität, als Einheit von Gottvater und Menschensohn im Heiligen Geist, aufgehoben. In der Deutschen idealistischen Philosophie – insbesondere von Hegel – ist die Trinität aus der Vorstellung zum Gedanken des Absoluten Geistes herausgedacht – d.h. befreit – worden.

Der sich auf Auschwitz beziehende Geschichtsrevisionismus verdankt sich dagegen noch dem moralischen Geschichtsbild. Er akzeptiert den Schuldspruch gegen das Deutsche Volk unter der Voraussetzung, daß die Nationalsozialisten tatsächlich 6 Millionen Juden fabrikmäßig umgebracht haben. Er bemüht sich um einen Freispruch, indem er die Tatsachenfeststellung angreift. Die Revisionisten sind so – ganz und gar gegen ihre Absicht – ein wesentliches Moment der Holocaust-Religion. Das höchste, was sie erreichen können, ist ein Freispruch zweiter Klasse: aus Mangel an Beweisen. Dieser würde den Verdacht nicht ausräumen. Von seiner politischen Zielsetzung her beurteilt, ist der Revisionismus deshalb ein Irrlauf, der nie zum Ziele führt. Was die Revisionisten erstreben, würde erst Wirklichkeit, wenn die Juden selbst eine andere Wahrheit als die strafrechtlich geschützte bezeugen würden.

Mit dem Hegel‘schen Denken ist unter dem Erkenntnisdruck, der für uns von der Verdüsterung des Bildes der Deutschen ausgeht – und deshalb auch erst jetzt – die Geschichte des Abendlandes ausgehend vom Jahre 312 n.Chr. , dem Jahre der Annahme des jüdisch-christlichen Glaubens durch Cäsar Konstantin in der Schlacht an der Milvischen Brücke, bis in die Gegenwart neu zu begreifen:

Diese Geschichte ist der Kampf des zersetzenden Jüdischen Geistes gegen den sittlichen Geist der Germanen.

In der Moderne hat sich der Jüdische Geist zu Tode gesiegt. Das Zeichen seines Todes ist der weltweite Haß gegen die Juden. Sein zweitausendjähriger Stamm ist um einen weiteren Jahresring mächtiger geworden. In diesem bildet sich das Ressentiment der von Mammon unterjochten Völker ab, die nicht wissen, wie dieses Joch abzuschütteln ist.

Um den Judaismus endlich zu begraben, erhebt sich wie Phönix aus der Asche der Geist der Germanen in der Gestalt der Deutschen idealistischen Philosophie, in deren Licht sich jener Haß als verhängnisvoller Anfall von Geistesschwäche zeigt.

Der historische Konservativismus hat – ebenso wie der historische Nationalsozialismus – die Zersetzung der Gemeinschaft von Gott und Mensch, den Absturz der Völker in die atomisierte bürgerliche Gesellschaft, nur negativ als Verfall (Dekadenz) begreifen können. Der Haß auf alles Jüdische – auch auf die jüdisch geprägten Menschen – war die notwendige Folge dieser Abstraktion, die sich wie ein roter Faden durch die zweitausendjährige Geschichte des Abendlandes zieht.

Es ist ein geistiger Zweifrontenkrieg, den wir zu führen haben:

Gegen den Judaismus gekehrt ist er das negative Geschäft der Kritik des jüdischen Prinzips – der Trennung von Gott und Mensch. Es ist auf der Grundlage der Thora der zweitausendjährige Pesthauch des völkermörderischen Auserwähltheitswahns wieder zu benennen. (4) Es ist bewußt zu machen, daß das „wissenschaftliche Weltbild“ und der Atheismus nur das Negativ des Judaismus sind.

Gegen den Konservatismus, der die Dekadenz nur als Verfall und Untergang wahrnimmt, sowie gegen den biologistischen Rassismus des historischen Nationalsozialismus, der den Menschen auf sein tierisches Moment reduzierte, ist der Mensch als endlicher Geist zu fassen.

Konservativismus und historischer Nationalsozialismus haben auf ihre Weise die Geistigkeit des Menschen zerstört, indem sie den Geist nicht als unendlich, also auch nicht als unsterblich erkannten. Daß Freiheit das Wesen des Geistes ist, blieb ihnen verschlossen. Aus mangelnder Einsicht erwuchs jener Pessimismus, der die Freiheit des Individuums als die Wurzel des Übels faßte. Mit radikaler Geste haben sie diese Wurzel herausgerissen – und sich damit selbst vernichtet.

Der jetzt eröffnete Kulturkampf vollendet die Herausarbeitung des Gedankens der Freiheit des Einzelnen, der ohne das vom Judaismus im Reich der Germanen vollbrachte Zerstörungswerk nicht zur Wirklichkeit kommen könnte:
Die ursprüngliche, im kindlichen Zutrauen zu ihren Göttern feste Volksgemeinschaft der Germanen war noch nicht die wahre Gestalt der Freiheit, sondern erst die Freiheit an sich. Diese mußte erst noch für sich werden, um Freiheit an und für sich zu sein. Für sich aber ist die Freiheit erst als Freiheit der Person, als persönliche Freiheit der Individuen.

Es war die Aufgabe des Judaismus – auch in seiner christianisierten Form – die Individuation der Germanischen Volksgenossen als Losreissung von Gott zu bewirken.

Nachdem das vollbracht ist, erleben sich die Individuen jetzt als vereinzelte Einzelne, als Sozialatome, in einer emotionalen Eiswüste, in der sie zugrunde gehen, wenn sie nicht Gott als ihr Wesen wiederfinden und damit die Gemeinschaft in Gott als freiheitliche Volksgemeinschaft verwirklichen.

Erst die aus der vollständigen Zersetzung der Germanischen Volksgemeinschaft hervorgehende selbstbewußte und selbst gewollte Rückbindung (religio) der vereinzelten Einzelnen in den Volksgeist der Germanen als einer Gestalt Gottes, ausgesprochen in der Deutschen idealistischen Philosophie, ist das wahrhafte Dasein der Freiheit.

Sie liegt als Aufgabe noch vor uns. Bei der Lösung dieser Aufgabe ist jeder Deutsche, der diesen Gedanken erfaßt, ein Gehilfe Gottes.

Erst wenn das positive Moment der Zersetzung: die Individuation der Menschen als notwendiger Durchgangspunkt zur wahren Freiheit der Person, die im Germanischen Geist treibt, erkannt ist, wird das Deutsch-Jüdische Verhängnis – im Hegel’schen Sinne – aufgehoben: beendet, bewahrt und erhöht sein.

Die Wirklichkeit des Jüdischen Geistes ist die Individuation der Menschen, so daß diese schließlich als vereinzelte Einzelne sich selbst entfremdet und dem Untergang geweiht sind. Dieser Todesmarsch ist ein notweniger Entwicklungsschritt auf dem Wege zur selbstbewußten Gemeinschaft der Menschen in Gott. Das Dasein dieses Bewußtseins ist die Volksgemeinschaft, deren Genossen durch die Verzweifelung hindurchgegangen sind. Diese sind erst als Individuen, dann auch als Personen frei, wenn sie sich aus sich heraus als Einzelne erfassen, die selbstbewußte Teile des Ganzen und als solche selbst auch das Ganze sind. (5)

In dieser Erkenntnis sind die Juden gleichfalls als Gehilfen Gottes anerkannt und für den Fortschritt des Geistes im Bewußtsein der Freiheit  v o n   g l e i c h e m   W e r t. In dieser Einsicht ist der Judenhaß überwunden.

Bisher lastete die Zersetzung wie ein Fluch auf den Juden. Dieser Fluch wird durch die Deutsche idealistische Philosophie jetzt von ihnen genommen.

Der Kulturkampf gegen den Judaismus ist das Mittelpunktgeschehen, das der Welt eine neue Gestalt gibt.

Äußeres Zeichen der Unterjochung der Völker ist das von jüdischen Organisationen fast weltweit durchgesetzte Verbot, die im Jahre 1896 aufgetauchten „Protokolle der Weisen von Zion“ zu verbreiten. Über diese schrieb Henry Ford im Jahre 1920: 

„Diese Schrift ist zu furchtbare Wirklichkeit, um Erfindung zu sein, zu fest begründet, um bloßes Gedankenwerk zu sein, zu tief in ihrer Kenntnis der geheimen Quellen des Lebens, als daß es auf Betrug beruhen könnte. …. Von Interesse für uns andere Staaten ist nicht, daß ein Verbrecher oder Wahnsinniger’ ein solches Programm verfasst hat, sondern daß dieses, nachdem es verfasst war, Mittel und Wege fand, sich in seinen wichtigsten Einzelheiten zu verwirklichen. Das Dokument selbst ist verhältnismäßig unwichtig; die ganze Sachlage und die Umstände, auf die es die Aufmerksamkeit lenkt, sind von höchstgradiger Wichtigkeit.“ („Der Internationale Jude“ S. 84 f.)

Dieses Verbot ist im Kern nichts anderes als der Versuch, jegliche Erörterung der Frage zu verhindern, ob die Beherrschung der Welt durch das Judentum Realität ist und ob ggf. dieser Erfolg auf dem Wirken einer geheimgehaltenen Regierung des Auserwählten Volkes, des „Sanhedrin“, beruht. Von diesem weiß man, daß er am 9. Februar 1807 in Paris zusammentrat, um das Verlangen Napoleons nach Beantwortung einiger Fragen bezüglich der Juden zu befriedigen (Ford, a.a.O. S. 93).

Mit der heuchlerischen Behauptung, die Literatur, die sich kritisch mit dem Judaismus befasst, sei der Quellgrund des Antisemitismus, wird die Untersuchung der wirklichen Ursachen der Judenverfolgungen kriminalisiert.

Der Gedankenkomplex, der um die Frage nach der Existenz und nach der Beschaffenheit der jüdischen Welthirtschaft kreist, wird von den jüdischen Weltbildagenturen vermittels des Giftwortes „Verschwörungstheorie“ der intellektuellen Wahrnehmung entzogen. Es ist aber für die Völker und die Juden lebenswichtig, diese Frage mit allergrößter Sorgfalt zu erwägen.

Der Jude Karl Marx hat die vor uns liegende Aufgabe zutreffend beschrieben mit der Feststellung:

„Die Judenemanzipation in ihrer letzten Bedeutung ist die Emanzipation der Menschheit vom Judentum.“[MEW Bd. 1, S. 372-373)]

Er hat aber lediglich die objektive Seite der jüdischen Macht, der Macht des Geldes, in seinem Hauptwerk „Das Kapital“ dargestellt. Deren subjektives Moment ist der Jahwekult, dessen politische Gestalt in den „Protokollen“ eine bisher nicht übertroffene Beschreibung gefunden hat.

Die gedankliche Brücke, die die Kritik des objektiven Judentums, der Welt des Schachers, mit der Kritik des subjektiven Judentums, des Jahwekults, zusammenschließt, ist Marxens Schrift zur Judenfrage [MEW Bd. 1, S. 347 ff.]. Marx legt darin hellsichtig dar, daß die Juden sich auf jüdische Weise emanzipiert haben, indem die Christen zu weltlichen Juden geworden seien.

Wenn die Judenfrage nicht als in sich bewegte Einheit dieser Momente erkannt wird, wenn der gegenwärtige Weltzustand, der Globalismus, nicht als das objektive Dasein der Judenfrage begriffen wird, dann werden sich Versuche, dieses Problem durch die Vernichtung der Juden zu lösen, in Zukunft nicht verhindern lassen. Dann werden die Völker die Holocaust-Religion auf grausige Art und Weise als Gebrauchsanweisung für eine Politik der Befreiung vom weltlichen Judentum lesen. Die Thora wird dann nicht mehr als Impuls für die geistige Überwindung des Judaismus wirken, sondern als Rechtfertigung für die physische Vertilgung der Auserwählten missbraucht werden.

Die praktische Seite der Kritik des Judaismus ist die nationale und soziale Revolution der Deutschen.

Um diese Revolution zu vollbringen, ist die Machtfrage zu stellen – aber richtig!

Die Macht erwuchs

in frühgeschichtlicher Zeit:
aus dem Blute, d.h. aus dem Zusammenhalt des Sippenverbandes und der Stämme;

im Mittelalter:
aus dem Feudaleigentum, d.h. aus dem anerkannten Besitz am besiedelten Boden;

in der Neuzeit:
aus Geldkapitalbesitz.

Die sich auf Geldkapitalbesitz gründende Macht
ist unsichtbar,
nur sie ist Juden in der Zerstreuung zugänglich;
nur sie ist tendenziell unendlich;
sie macht das Bereicherungsstreben zur Gier.

Geld ist die allgemeine Ware, die alles zur Käuflichkeit herabsetzt und dadurch die Sittlichkeit zersetzt, die heiligen Güter und schließlich die Menschen selbst und ihre Organe zu Waren macht.

Die als unendliche Gier und schamlose Zersetzung daseiende Macht schlägt um in Ohnmacht und Verfall.

Aus dem allgemeinen Verfall erhebt sich jetzt der selbstbewußte Geist als Macht des Selbstbewußtseins der Völker – zuerst des Deutschen Volkes, dem die Holocaust-Religion das naturwüchsige Selbstbewußtsein geraubt hat. Dieses Volk kann jetzt allein im Äther des selbstbewußten Geistes, in der idealistischen Philosophie, wiederauferstehen.

Im Deutschen Volk als freiem Selbstbewußtsein erscheint die Einheit von Gott und Mensch in der sich selbst wissenden Volksgemeinschaft. Diese ist die daseiende Negation des jüdischen Prinzips und des Schachers als seiner weltlichen Gestalt.

Der seiner selbst bewußte endliche Geist ist der Mensch, der erkannt hat, daß er als Ware nicht frei sein kann. In diesem Bewußtsein verschwindet die Macht des Geldes in der Freiheit des Volksgenossen, der zur Befriedigung seiner konkreten Bedürfnisse genossenschaftlich wirtschaftet und sich nicht mehr an das abstrakte Bedürfnis der Bereicherung veräußert.

„Sobald Jude und Christ ihre gegenseitigen Religionen nur mehr als verschiedene Entwicklungsstufen des menschlichen Geistes, als verschiedene von der Geschichte abgelegte Schlangenhäute und den Menschen als die Schlange erkennen, die sich in ihnen gehäutet, stehn sie nicht mehr in einem religiösen, sondern nur noch in einem kritischen, wissenschaftlichen, in einem menschlichen Verhältnisse. Die Wissenschaft ist dann ihre Einheit. Gegensätze in der Wissenschaft lösen sich aber durch die Wissenschaft selbst.“ (6)

Kleinmachnow am 23. März 2001

(1) (http://www.meome.de/app/de/artcont_news_article_jsp/68799.html)

(2) (zitiert bei Ivan Denes, „Macht in der Macht: Wer und Was ist die ‚Ostküste‘ des Dr. Helmut Kohl?“, Oberbaum Verlag, Berlin 2000, S. 115)

(3).“ (Der Babylonische Talmud, Schabbat 89a/89b, ausgewählt von Reinhold Mayer, Wilhelm Goldmann Verlag, München 1963, S.215 ).

(4) vgl. dazu den „Offenen Brief an Daniel Goldhagen“

(5) vgl. dazu Mahler/Schönhuber, „Schluß mit deutschem Selbsthaß“, Berg Verlag, 2000, S. 234 ff.

(6) [Marx: Zur Judenfrage,. MEW Bd. 1, S. 349

 

 

 

Ein Gedanke zu „Endlösung der Judenfrage = Gotteserkenntnis statt Judenhaß“

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