Das Ende der moralischen Geschichtsbetrachtung führt zur Antwort auf die Judenfrage

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Brief an Horst mit Gedanken zu Hitlers Brief an Gemlich und “Antisemitismus”

HorstMahler
Anton-Saefkow-Allee 22

14772 Brandenburg

13. Februar 2020

Lieber Horst,

nachdem ja nun durch den US-Präsidenten Donald Trump dem „weltweit steigenden Antisemitismus” der Kampf angesagt wurde, sollte doch auch mal gesagt werden, was denn nun „Antisemitismus” genau sein soll und wie er sich warum und in welcher Form äußert und warum es den „Antisemitismus” nicht nur immernoch gibt, sondern er offenkundig sogar zunimmt – und das auch noch weltweit.

Mir scheint, daß in dieser Frage eine grundlegende tragische Fehlentwicklung angelegt ist, die geschichtlich dazu geführt hat, daß Deutschland / das Deutsche Reich seit 75 Jahren in der Weltgeschichte keine Rolle mehr spielt.

Es ist dem Spiegel zu danken, daß er auf diese Quellenlage hingewiesen hat:

Spiegel-Online berichtete am 08.06.2011 darüber:

New York – Er war noch ein einfacher Soldat, 30 Jahre alt, doch er begann schon, seine Kameraden mit antisemitischen Wutreden anzustacheln. Im Jahr 1919 forderte ein höherer Offizier den Soldaten Adolf Hitler auf, seine Ideen zu Papier zu bringen. So entstand ein Brief, adressiert an Adolf Gemlich, der sich in der deutschen Armee um die Propaganda kümmerte. Hitlers Brief sollte die Ansicht verbreiten, dass jemand verantwortlich sei für die Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg, dass die Juden schuld gewesen sein (…)

Vor diesem Hintergrund sollten wir, um die aufgestellten Fallen zu vermeiden, uns intensiv mit den Negativ-Tendenzen auseinandersetzen, die die „Judenfrage” von der religiösen Ebene – wo sie eindeutig hingehört (und wie wir später lesen werden, auch ursprünglich mal gewesen war) – immer wieder in die Ebene von Allerweltsverdächtigungen der Judenheit (ver)-rückt.

Das ergibt sich aus dem Schreiben des erwähnten Autors wie folgt:

Wenn die Gefahr die das Judentum für unser Volk heute bildet seinen Ausdruck findet in einer nicht wegzuleugnenden Abneigung großer Teile unseres Volkes, so ist die Ursache dieser Abneigung meist nicht zu suchen in der klaren Erkenntnis des bewußt oder unbewußt planmäßig verderblichen Wirkens der Juden als Gesamtheit auf unsere Nation, sondern sie entsteht meist durch den persönlichen Verkehr, unter dem Eindruck, den der Jude als einzelner zurückläßt und der fast stets ein ungünstiger ist. Dadurch erhält der Antisemitismus nur zu leicht den Charakter einer bloßen Gefühlserscheinung. Und doch ist dies unrichtig. Der Antisemitismus als politische Bewegung darf nicht und kann nicht bestimmt werden durch Momente des Gefühls, sondern durch die Erkenntnis von Tatsachen.”

Das ist ja das ganze Elend, mit dem wir konfrontiert sind, und das bei Voltaire – einem Säulenheiligen der Judenheit – beredten Ausdruck gefunden hat, weil er sich von einem Juden betrogen fühlte und die Betrachtung der Judenfrage in genau diese Richtung gelenkt hat, die der Autor hier zum Ausdruck bringt und es besteht die große Gefahr, daß sich das immer wieder wiederholt. Von allergrößter Bedeutung ist hier die folgende Ausführung des Autors zum Anlass zu nehmen, das Verhängnis der Geschichte des 20. Jahrhunderts zu ergründen, um einen Ausweg aus der Zwangslage, die uns bedroht, zu finden:

Tatsachen aber sind: Zunächst ist das Judentum unbedingt Rasse und nicht Religionsgenossenschaft. Und der Jude selbst bezeichnet sich nie als jüdischen Deutschen, jüdischen Polen oder etwa jüdischen Amerikaner, sondern stets als deutschen, polnischen oder amerikanischen Juden. Noch nie hat der Jude von fremden Völkern, in deren Mitte er lebt, viel mehr angenommen als die Sprache. Und so wenig ein Deutscher der in Frankreich gezwungen ist sich der franz. Sprache zu bedienen, in Italien der italienischen und in China der chinesischen, dadurch zum Franzosen, Italiener oder gar Chinesen wird, so wenig kann man einen Juden, der nunmal unter uns lebt, und, dadurch gezwungen, sich der deutschen Sprache bedient, deshalb einen Deutschen nennen. Selbst der mosaische Glaube kann, so groß auch seine Bedeutung für die Erhaltung dieser Rasse sein mag, nicht als ausschließlich bestimmend für die Frage, ob Jude oder Nichtjude gelten.”

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist das der Einstiegspunkt für eine grundsätzliche Kritik und für eine zentrale Richtungsweisung in eine ganz andere Region. Der Autor geht hier in die Materialismusfalle, bzw macht das Rätsel des Judentums unlösbar, indem er es in das Spiegelkabinett des zeitgeistlichen Meinungskampfes versetzt und sich dann jeder die Sicht auf die Lösungen heraussucht, die seinem Temperament aber nicht den politischen Notwendigkeiten entsprechen. Das wird für mich deutlich in dem, was hier folgt:

Es gibt kaum eine Rasse, deren Mitglieder ausnahmslos einer einzigen bestimmten Religion angehören.
Durch tausendjährige Innzucht, häufig vorgenommen in engstem Kreise, hat der Jude im allgemeinen seine Rasse und ihre Eigenart schärfer bewahrt, als zahlreiche der Völker unter denen er lebt.”

Veto!
Die Juden sind doch wie kein anderes Volk immer wieder der Durchmischung ausgesetzt gewesen, weil sie vom Gesetz her eine Schranke weggenommen haben, indem sie nicht-jüdische Männer praktisch in die Erbfolge aufgenommen haben. Die durften sich mit jüdischen Frauen verheiraten (das wurde sogar gefördert – besonders beim Hochadel der jeweiligen Wirtsvölker) und die Nachkommen waren dann eben Juden.
So landet der Autor wieder in der biologistischen Falle, wenn er an dem Rassegedanken festhält, obwohl dieser sich leicht widerlegen läßt. Allein schon, weil die Judenheit seit Ewigkeiten auf der ganzen Welt verstreut lebt.

Und damit ergibt sich die Tatsache, daß zwischen uns eine nichtdeutsche, fremde Rasse lebt, nicht gewillt und auch nicht im Stande, ihre Rasseneigenarten zu opfern, ihr eigenes Fühlen, Denken und Streben zu verleugnen, und die dennoch politisch alle Rechte besitzt wie wir selber.”

Woher kommen den Rasse-Eigenschaften? Was ist das denn? Der Geist sucht sich praktisch das Fleisch, in das er sich hineinbegibt, es so sich aneignet und dann natürlich genau das stattfindet, was Du auch in Deinem Buch herausgehoben hast, daß das nämlich alles allgemein menschliche Eigenschaften sind: Habgier, Hochmut, Hass, und und und…
Unter der Anleitung des Mosaismus findet eine Negativ-Auslese statt, wo diese Eigenschaften besonders gefördert werden und als „Tugenden” gelten, wie Primo Levy es in einer Botschaft an seinen Sohn in seinem letzten Buch „Lilith” auf Seite 165 ausdrückt:

Von allem, was Du gerade gelesen hast, kannst Du ableiten, daß das Lügen für die anderen eine Sünde ist und für uns eine Tugend. (…) Mit der geduldig gelernten und fromm angewandten Lüge, wenn Gott uns hilft, wird es uns gelingen, dieses Land und vielleicht die Welt zu beherrschen; das ist nur möglich, weil wir besser und länger lügen konnten als unsere Gegner. Ich werde es nicht mehr erleben, aber Du wirst es erleben: Es wird ein neues goldenes Zeitalter sein, (…) während wir uns damit begnügen, den Staat zu regieren, die öffentlichen Angelegenheiten zu regeln, und die Welt mit unseren frommen Lügen zu überhäufen, von denen wir inzwischen gelernt haben, wie wir sie perfektionieren können” (a.a.O.).

Also, „christlich” ist das für mein Empfinden eher nicht und es wirft die Frage auf bzw. sollte im öffentlichen Bewußtsein die Frage mal aufkommen lassen, um was für eine Art GOTT es sich denn handelt. ER soll doch nur EINER sein? Aber „so einer”? (Siehste, da sind wir wieder bei der Religion und beim GEIST) Aber dies nur als Einschub, zurück zum anderen Text, dort schreibt der Autor weiter:

Bewegt sich schon das Gefühl des Juden im rein Materiellen, so noch mehr sein Denken und Streben. Der Tanz ums goldene Kalb wird zum erbarmungslosen Kampf um alle jene Güter, die nach unserm inneren Gefühl nicht die Höchsten und einzig erstrebenswerten auf dieser Erde sein sollen.

Der Wert des Einzelnen wird nicht mehr bestimmt durch seinen Charakter, der Bedeutung seiner Leistungen für die Gesamtheit, sondern ausschließlich durch die Größe seines Vermögens, durch sein Geld.

Die Höhe der Nation soll nicht mehr gemessen werden nach der Summe ihrer sittlichen und geistigen Kräfte, sondern nur mehr nach dem Reichtum ihrer materiellen Güter.

Aus diesem Fühlen ergibt sich jenes Denken und Streben nach Geld, nach Macht, die dieses schützt, das den Juden skrupellos werden läßt in der Wahl der Mittel, erbarmungslos in ihrer Verwendung zu diesem Zweck.”

Wie könnte ich das denn überzeugend finden? Hier wird mit Charaktermerkmalen und ähnlichem argumentiert, aber nicht das Rätsel gelöst, wie diese in besonderer Weise als prägend in einer bestimmten Ethnie hervortreten, wenn nicht durch Bildung, Erziehung und Vorleben dieser Charaktermerkmale im Umgang miteinander und der Interaktion mit anderen. Ich denke da an folgende Stelle in Deinem Buch „Das Ende der Wanderschaft”:

Wie sollten wir da glauben, daß sich inmitten dieses Volkes nicht der Jude” tatsächlich so geformt habe, wie wir ihn uns vorstellen. Wir sollen zu Nutz und Frommen der Judenheit den Glauben an die Mächte unseres Lebens, als da sind Bildung und Erziehung, so einschränken, daß wir meinen, diese würden in Beziehung auf Juden nicht wirken. Wenn wir uns diesem Diktat nicht unterwerfen, sind wir nach der Lesart der Judenheit schlechte Menschen”, nämlich „Antisemiten”. Das ganze Ausmaß der darin für unsere Intelligenz liegenden Beleidigung ist erst zu ermessen, wenn wir uns das Wesen der Bildung als solcher bewußt machen. Diese ist das Mittel, das dem Allgemeinen – letztlich Gott – im Besonderen, d.h. hier in der Menschheit, Dasein gibt” (PDF S. 35).

Die Möglichkeiten im menschlichen Charakter – ganz allgemein – geraten selektiv in das Zentrum der jüdischen Prägung, die im Alten Testament den Juden vorgegeben sind als Gebote Jahwes.

Er winselt im autokratisch regierten Staat um die Gunst der »Majestät« des Fürsten und mißbraucht sie als Blutegel an seinen Völkern. Er buhlt in der Demokratie um die Gunst der Masse, kriecht vor der »Majestät des Volkes« und kennt doch nur die Majestät des Geldes.

Er zerstört den Charakter des Fürsten durch byzantinische Schmeichelei, den nationalen Stolz, die Kraft eines Volkes, durch Spott und schamloses Erziehen zum Laster. Sein Mittel zum Kampf ist jene öffentliche Meinung, die nie ausgedrückt wird durch die Presse, wohl aber immer durch sie geführt und gefälscht wird. Seine Macht ist die Macht des Geldes, das sich in Form des Zinses in seinen Händen mühe- und endlos vermehrt, und den Völkern jenes gefährlichste Joch aufzwingt, daß sie seines anfänglichen goldigen Schimmers wegen so schwer in seinen späteren traurigen Folgen zu erkennen vermögen. Alles was Menschen zu Höherem streben läßt, sei es Religion, Sozialismus, Demokratie, es ist ihm alles nur Mittel zum Zweck, Geld und Herrschgier zu befriedigen.

Sein Wirken wird in seinen Folgen zur Rassentuberkulose der Völker.

Oha… „Rassentuberkulose”….*kopf-schüttel*
Es müßten doch eigentlich alle Anstrengungen darauf gerichtet werden, diese Sache, diese Sackgasse der rassistischen Interpretation des Judentums, an deren Ende – konsequent gedacht – tatsächlich die physische Liquidation stehen müsste, zu vermeiden und zu überwinden. In diesem Sinne muss man aus der Geschichte gelernt haben und seine Aufmerksamkeit auf die Frage richten, was da als genetisch festgelegte (rassische) Merkmale behauptet wird und wie diese denn als Gedanken entstanden sind, denn erst damit können sie ja in das Erbgut eingezogen sein.

Wie kommt der Geist in die Materie? Das sind Gedanken, die sich materialisiert haben und das sind die Naturgesetze, die die Forscher als geistige Phänomene wiederentdecken wollen. Und da sind wir doch in der Religionsfrage. Wie und woher kommt es, wer ist der Gesetzgeber und wie ist der heute gegenwärtig?
Geist ist Gott und der Mensch erscheint aus dem Geist, der GOTT ist. Und der hat eine ganz bestimmte Würde.

Weiter im Zitat:

Und daraus ergibt sich folgendes: Der Antisemitismus aus rein gefühlsmäßigen Gründen wird seinen letzten Ausdruck finden in der Form von Progromen [sic!]. Der Antisemitismus der Vernunft jedoch muß hren zur planmäßigen gesetzlichen Bekämpfung und Beseitigung der Vorrechte des Juden, die er nur zum Unterschied der anderen zwischen uns lebenden Fremden besitzt (Fremdengesetzgebung).”

Das ist eine weitergehende Betrachtung, daß die wilde Bekämpfung einer Gefahr durch Pogrome und respektlosen Umgang nur dadurch überwunden werden kann, daß der Kampf gegen das Böse nicht mehr aus einem gequälten Unterlegenheitsgefühl kommt – das ist nämlich die Quelle des Hasses und der darauf fußenden ungezügelten Gewalt-, sondern die Bekämpfung einer Gefahr auf s t a a t l i c h e r  Ebene mit den Mitteln des Staates in rechtlichen Formen durch entsprechende Gesetzgebung erfolgen muss.

Sein letztes Ziel aber muß unverrückbar die Entfernung der Juden überhaupt sein. Zu beidem ist nur fähig eine Regierung nationaler Kraft und niemals eine Regierung nationaler Ohnmacht.

Die Republik in Deutschland verdankt ihre Geburt nicht dem einheitlichen nationalen Willen unseres Volkes, sondern der schlauen Verwertung einer Reihe von Umständen, die zusammengefaßt sich in tiefer allgemeiner Unzufriedenheit äußerten. Diese Umstände jedoch waren unabhängig von der Staatsform und sind auch heute noch wirksam. Ja mehr noch als früher. So erkennt denn auch schon ein großer Teil unseres Volkes, daß nicht die geänderte Staatsform als solche unsere Lage zu ändern und zu bessern vermag, sondern nur eine Wiedergeburt der sittlichen und geistigen Kräfte der Nation.

Und diese Wiedergeburt wird nicht in die Wege geleitet durch eine Staatsführung unverantwortlicher Majoritäten unter dem Einfluß bestimmter Parteidogmen, einer unverantwortlichen Presse, durch Phrasen und Schlagwörter internationaler Prägung, sondern nur durch rücksichtslosen Einsatz national gesinnter Führerpersönlichkeiten mit innerlichem Verantwortungsgefühl.

Diese Tatsache jedoch raubt der Republik die innere Unterstützung der vor allem so nötigen geistigen Kräfte der Nation. Und so sind die heutigen Führer des Staates gezwungen, sich Unterstützung zu suchen bei jenen, die ausschließlich Nutzen aus der Neubildung der deutschen Verhältnisse zogen und ziehen, und die aus diesem Grunde ja auch die treibenden Kräfte der Revolution waren, den Juden.”

Ich habe hier den Eindruck, daß die Deutsche Idealistische Philosophie eine ganz andere Ebene der Auseinandersetzung denkbar macht. Daß das, was mit dem Ausdruck „starke Führung” Abwehrreaktionen hervorruft, aufgehoben werden kann durch eine energiereiche Hinwendung zu dem wahrhaften Freiheitsbegriff, daß nämlich die Einsicht in die Notwendigkeit zum Eigenwillen des Volkes dazu führt, das Notwendige auch zu tun. Es erscheint dann nicht mehr als Zwang und Unterdrückung, sondern als Betätigung der persönlichen und der kollektiven Freiheit.

Allerdings die Betroffenen – soweit man sie als Gefahr erkannt hat – müssen damit rechnen, daß gegen sie Maßnahmen ergriffen werden, die ihre Gefährlichkeit für das Gemeinwesen aufheben im Hegel’schen Sinne. Und ein Räuber kann sich doch wohl nicht darüber beklagen, daß man ihm das Handwerk legt und er damit erst zu einem zivilisierten Volksgenossen wird, was er im Grunde ja auch selbst sein will. Und da steckt die Versöhnung drin.

Ohne Rücksicht auf die auch von den heutigen Führern sicher erkannte Gefahr des Judentums (Beweis dafür sind verschiedene Aussprüche derzeitig leitender Persönlichkeiten) sind sie gezwungen, die Ihnen zum eigenen Vorteil von den Juden bereitwillig gewährte Unterstützung anzunehmen, und damit auch die geforderte Gegenleistung zu bringen. Und dieser Gegendienst besteht nicht nur in jeder möglichen Förderung des Judentums überhaupt, sondern vor allem in der Verhinderung des Kampfes des betrogenen Volkes gegen seine Brüder, in der Unterbindung der antisemitischen Bewegung”

Und eben dies (die Unterbindung jeglicher Gegenbewegung) wird gegenwärtig mit geradezu absurd verallgemeinerten “Hass-Rede” – Geschwafel dermaßen auf die Spitze getrieben, daß das auf längere Sicht nur “nach hinten losgehen” kann – so denke ich.

Ach ja, noch mal zu der Ebene, wo “die Judenfrage” hingehört:

Die seit Jahrhunderten existierende Judenfeindlichkeit hatte sich in der Zeit der Aufklärung von ihren religiösen Argumentationsmustern weitestgehend befreit und hat sich zu einer modernen, säkularen Spielart gewandelt.(Bergmann, W. (2002). Geschichte des Antisemitismus. München, Beck.)

 

Ja, ja…Die “Aufklärung” – wo mit dem Gottestod der Atheismus den Zeitgeist erobern konnte und man sich auf sein “wissenschaftliches Weltbild” mächtig was einbildet….

Atheismus ist die Ausmordung der Gojim-Völker durch Jahwe

So ist es.

Schlussendlich wird nur die  Wahrheit uns frei machen.
Danke für Dein Wirken auf dieser Ebene und den Erkenntnisgewinn, den es mir bringt.

Herzliche Grüße

B

Die Shoah als Strafe Gottes

Gerade erst hat es Horst in seiner Stellungnahme an das Landgericht Frankfurt noch angeführt, daß

“die bedeutendsten geistigen Führer der gottgläubigen Judenheit im 20. Jahrhundert, die Rabbiner Ovadja Josef und Joel Teitelbaum, die ‘Shoah’ als Strafe Jahwes am jüdischen Volk wegen dessen Ungehorsams (deuten)”,

da taucht just ein Video auf, wo zwei weitere Rabbiner diese Ansicht vertreten:
Rabbi Yossef Ben Porat (wer einen Wiki-Eintrag oder eine Biographie findet, möge sich melden) und im zweiten Teil des Videos Rabbi Yosef Mizrachi, der sich auf erstgenannten bezieht.

Aber höret selbst:

 

 

Gegenrede an das LG Frankfurt Juni 2020

Horst Mahler
z.Zt. JVA Brandenburg
Anton-Saefkow-Allee 22

14772 Brandenburg

An das
Landgericht Frankfurt (Oder)
Müllroser Chaussee 55
15236 Frankfurt (Oder)

Brandenburg, den 17. Juni 2020

Betreff: Wiederaufnahmeverfahren in der Strafsache gegen Horst Werner Dieter Mahler, geboren am 23.01.1936 zum Az: 21KLs1/20 LG Frankfurt/Oder

In vorstehend bezeichneter Sache trete ich den Ausführungen des Staatsanwalts Schöning wie folgt entgegen:

I. Zur formellen Beanstandung

Herr Schöning macht geltend, daß der Verfahrensantrag vom 09. August 2019 nicht von einem Rechtsanwalt unterzeichnet ist (§ 366 Abs. 2 StPO).

Dieser Mangel ist jederzeit behebbar.

Der Unterzeichnete hat die Beiordnung des Rechtsanwalts Andreas Wölfel als Pflichtverteidiger beantragt mit der Begründung, daß er sich in Haft befinde und deshalb keinen Zugang zu juristischer Fachliteratur habe.

Über diesen Antrag hat das zuständige Gericht gemäß der EU-Richtlinie 2016/1919 Artikel 6 Absatz 1 unverzüglich zu entscheiden.

Von der Entscheidung ist der Antragsteller unverzüglich in Kenntnis zu setzen (a.a.O. Abs. 2).

RA Andreas Wölfel ist von der zuständigen Strafkammer des Landgerichts Potsdam in mehreren Verfahren – u.a. im Verfahren 24KLs12/14 LG Potsdam – dem Unterzeichneten als Pflichtverteidiger beigeordnet worden.

Eine Entscheidung über den Antrag steht noch aus.

Wird dem Antrag – was zu erwarten ist – stattgegeben, wird RA Wölfel – wie bereits zugesichert – den Wiederaufnahmeantrag vom 09. August 2019 in eigener Verantwortung übernehmen. Damit wäre dem Formerfordernis in § 366 Abs. 2 genüge getan.

II. Zur Sachfrage

Herr Schöning geht auf den geltend gemachten Wiederaufnahmegrund überhaupt nicht ein, vielmehr ergeht er sich in Betrachtungen über die Frage, ob R e c h t s tatsachen – wenn diese nach der letzten Tatsacheninstanz existent werden, die Wiederaufnahme begründen können.

Der Unterzeichnete stützt aber seinen Wiederaufnahmeantrag nicht auf
R e c h t s tatsachen, sondern auf eine  s u b j e k t i v e  T a t s a c h e, die einen Schuldspruch ausgeschlossen hätte, wenn sie am Schluss der letzten Tatsachenverhandlung schon erkannt worden wäre (Schuldbefreiender Verbotsirrtum i.S. von §17 StGB).

Der Verurteilte handelte in Unkenntnis des geheimen Vorbehalts der Genehmigungsmächte, die das Grundgesetz in Kraft gesetzt haben.

Nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts soll bei der Schaffung der Bundesrepublik Deutschland und dessen Grundgesetzes der Wille gewirkt haben, daß die hoheitlichen Gewalten dieses Gebildes gegebenenfalls jegliche „propagandistische Affirmation der NS-Gewalt-und Willkürherrschaft” zu verhindern haben und die Meinungsäußerungsfreiheit (Artikel 5 Grundgesetz) diesem Vorhaben nicht entgegenstehen solle.

Tatsächlich enthält das Grundgesetz mit Artikel 139 – also explizit – einen Vorbehalt dieser Art, dessen Wirksamkeit begrenzt ist auf Regelungen, die im Zeitpunkt der Verabschiedung des Grundgesetzes schon gesetzt waren. Damit sind nach den allgemein anerkannten Grundsätzen der Gesetzeslehre darüber hinausgehende Ausnahmen vom verlautbarten Willen zum Grundrechtsschutz ausgeschlossen.

Das Bundesverfassungsgericht kommt auch nicht durch Gesetzesauslegung zur Gültigkeit eines von Artikel 5 Absatz 2 Grundgesetz verbotenen Sondergesetzes gegen eine bestimmte Meinung. Vielmehr maßt es sich unter Verletzung des Gewaltenteilungsprinzips (Artikel 20 Grundgesetz) mit der Formulierung, daß es eine Ausnahme von Artikel 5 Absatz 2 Grundgesetz „anerkenne”, eine dem Deutschen Staatsrecht fremde Derogativmacht an. Es verstößt damit gegen das Verbot der Kompetenzüberschreitung („ultra vires”).

Das Vertrauen des Verurteilten in die Geltung des Verbots des Artikels 5 Absatz 2 Grundgesetz bezüglich des § 130 Absatz 3 StGB (Holocaust-Leugnung) ist von Artikel 103 Absatz 2 Grundgesetz geschützt.

Im Gegensatz zur Weimarer Reichsverfassung gelten die Grundrechte des Grundgesetzes u n m i t t e l b a r mit der Folge, daß ein gegen Artikel 5 Absatz 2 GG verstoßendes Meinungsverbotsgesetz jedenfalls solange keinen Straftatbestand begründet, wie ihm das Bundesverfassungsgericht nicht durch „Anerkennung einer Ausnahme” vom Grundrechtsschutz nicht Geltung verschafft.

Stefan Huster hat mit einer verdienstvollen Studie (Das Verbot der Auschwitz-Lüge’, die Meinungsfreiheit und das Bundesverfassungsgericht; NJW 1996, Seite 481 ff) gezeigt, daß alle Versuche, dem § 130 Absatz 3 StGB durch Gesetzesauslegung Geltung zu verschaffen, scheitern und das „gewünschte Ergebnis” allein durch eine teilweise Nichtanwendung des Artikels 5 Absatz 2 GG zu erreichen ist. Das Bundesverfassungsgericht ist diesen Weg jetzt gegangen. Die sich damit auftürmenden staats- und verfassungsrechtlichen Probleme erwähnt es mit keinem Wort, obwohl diese jeden Juristen geradezu „anspringen”.

Daß auch oberste Gerichte zuweilen Schwierigkeiten haben, die Grenzen ihrer Macht zu erkennen bzw. einzuhalten, beweist höchst eindrucksvoll die Urteilsschelte des Bundesverfassungsgerichts bezüglich der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs betreffend die grenzenlose Geldschöpfung durch die EZB.

Den Europarichtern wird in diesem Zusammenhang „objektive Willkür” vorgeworfen. Wegen Verletzung des Prinzip „ultra vires” erklärt das Bundesverfassungsgericht die Entscheidung des EuGH für „unbeachtlich”. Es muss sich gefallen lassen, mit dem Maß gemessen zu werden, das es selbst gegen den Europäischen Gerichtshof anlegt. Seine Macht ist auf die
A u s l e g u n g der Gesetze und deren Anwendung auf einen konkreten Interessenkonflikt zu begrenzen. Grenzüberschreitungen, hier die Anmaßung, Grundrechte zu suspendieren bzw. außer Kraft zu setzen, haben nach der „ultra-vires-Lehre” die Unbeachtlichkeit seiner Dezisionsakte zur Folge (Pressemitteilung Nr. 32/2020 vom 5. Mai 2020 https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/bvg20-032.html)

Die Ermächtigung der Instanzgerichte, Akte des Bundesverfassungsgerichts zu ignorieren, ist in Artikel 20 Absatz 4 Grundgesetz (Widerstandsrecht) enthalten.

Das „ultima-ratio-Prinzip” ist in formaler Hinsicht gewahrt, indem gegen das Bundesverfassungsgericht keinerlei Kontrollmechanismen wirken. Bundesverfassungsrichter unterliegen nicht der Amtsenthebung im Wege der Richteranklage (Artikel 98 Grundgesetz).

Die Bindung der Instanzgerichte an W i l l k ü r-Akte des Bundesverfassungsgerichts kann jedenfalls aus § 31 Bundesverfassungsgerichtgesetz nicht als Rechtswille eines selbstbestimmten (freien) Volkes gedacht werden. Ist dieses mit einer hoheitlichen Gewalt konfrontiert, die darauf ausgeht, ihm den Gottestod (Atheismus) als Zwangsreligion aufzuerlegen, ist Widerstand oberstes Gebot.

Das Bundesverfassungsgericht verlautbart, daß es mit der Anerkennung einer Ausnahme vom Grundrecht der Meinungsäußerungsfreiheit (Artikel 5 GG) „der identitätsprägenden Bedeutung der Deutschen Geschichte Rechnung (trage) und diese in das Verständnis des Grundgesetzes einfließen” (lasse) (BVerfGE 124,300 {328 ff.}; 1BvR673/18 RdNr 23).

Die „Deutsche Geschichte” ist Weltgeschichte. Wie diese „in das
V e r s t ä n d n i s des Grundgesetzes einfließen” kann, bleibt das Geheimnis der Karlsruher Richter.

Es ist ausschließlich ihres Amtes, den Willen des Grundgesetzgebers
a u s z u l e g e n. Anknüpfungspunkt der Willensdeutung ist die Wortung der Norm unter Einbeziehung der so genannten Gesetzesmaterialien. Die Deutung der Weltgeschichte ist kein Gegenstand der richterlichen Erkenntnisarbeit, sondern allein der Weltanschauung der Rechtssubjekte als solchen, deren Bekenntnis durch Artikel 4 Absatz 1 Grundgesetz geschützt ist.

Im Glaubenskanon der drei abrahamitischen Religionen (Mosaismus, Christentum und Mohammedanismus) erfließt das Völkerschicksal aus dem Willen Gottes, des Allmächtigen, Allgegenwärtigen und Allwissenden.

Die bedeutendsten geistigen Führer der gottgläubigen Judenheit im 20. Jahrhundert, die Rabbiner Ovadja Josef1 und Joel Teitelbaum2, deuten die „Shoah” als Strafe Jahwes am jüdischen Volk wegen dessen Ungehorsams.3

Israel: 750.000 bei Begräbnis von Rabbi Ovadja Josef
08.10.2013
Es war das größte Begräbnis in Israels Geschichte…
Rabbi Ovadja Josef, das geistliche Oberhaupt der strengreligiösen Schas-Partei, starb am Montag im Alter von 93 Jahren. Nach Medienberichten nahmen 750.000 Menschen an seinem Begräbniszug teil, der durch die Stadt Jerusalem führte. (…)
Ultraorthodoxe jüdische Männer beim Begräbnis von Rabbi Ovadia Josef
Der mit Josef befreundete Staatspräsident Schimon Peres (90) unterbrach spontan ein Treffen mit dem tschechischen Staatschef Milos Zeman, um sich an Josefs Sterbebett im Jerusalemer Vorort EinKerem zu begeben.
Unter Tränen gab der politische Vorsitzende der Schas-Partei, Ari Deri, den Radiosendern Interviews. „Wir sind alleine ohne ihn, er war unser Vater“, sagte er.
Auch Palästinenserpräsident Machmud Abbas nutzte den Besuch von Knesset-Abgeordneten in Ramallah, um sein Beileid auszudrücken. (…)
Der 1920 in Bagdad geborene Josef hatte sich als jüdischer Religionsgelehrter einen Namen gemacht. In den vergangenen Jahrzehnten galt er als sehr einflussreich in der israelischen Politik. (…)
Begräbnis von Rabbi Ovadia Josef
Josefs Auslegung des jüdischen Religionsgesetzes galt als sehr fortschrittlich. (…)
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte „tiefe Trauer“ über den Tod des Religionsführers. Er sei „einer der größten Gelehrten unserer Generation“ gewesen. „Er war durchdrungen von Liebe für die Thora und das Volk“, sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros. Die Gespräche mit Josef seien für ihn immer sehr lehrreich gewesen.(https://religion.orf.at/stories/2607920/)

Das Geschichtsbild der Bundesverfassungsrichter ist geprägt vom Atheismus und steht im Widerspruch zur Präambel des Grundgesetzes. Diese behauptet ein W i s s e n  von Gott als Substanz der V e r a n t w o r t u n g „vor Gott”.

Wo war Gott in Auschwitz?” – Diese Frage bewegt den Zeitgeist. Die Suche nach der Antwort durch weltliche Strafdrohungen von der Wahrheit fernzuhalten ist das existenzielle Interesse der Judenheit, die Herrschaft JAHWES über die Völker zu erhalten.

Die „propagandistische Affirmation” des Völkermordes als göttliche Verheißung und heilsgeschichtlichen Auftrag an die Judenheit ist das Wesen der mosaischen Religion (ausführlich aufgezeigt in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit” Verlag Der Schelm 2018, S. 63-126). Daraus eine Straftat zu zimmern ist eine Sünde gegen den Heiligen Geist, für die es keine Vergebung gibt.

Kein Deutscher Christ darf, ohne sich zu versündigen, den Verdacht hegen, daß Deutsche Richter urteilen könnten, daß das Leugnen eines geschichtlichen Großereignisses als dessen „propagandistische Affirmation” zu gelten habe und ungeachtet des Schutzversprechens des Artikels 5 des Grundgesetzes als Straftat zu bewerten sei, – bis die höchsten Richter dieses Landes mit ihrer Unterschrift und ihrem Dienstsiegel sich selbst zur Anzeige bringen.

Ist dieser Fall eingetreten, genügt es nicht mehr, nur nach einer
E r k l ä r u n g für den Verrat am Recht zu suchen. Das Ereignis ist so gewaltig, seine Auswirkungen auf die Weltgeschichte so gravierend, daß das Geschehen nur als Erscheinung eines Völkerkrieges hinreichend zu erfassen ist, das von Göttergestalten bestimmt wird, die Völker sind.

Das rechtliche Argument, mit dem hier die Forderung nach Wiederaufnahme und Freispruch erhoben wird, ist der Verbotsirrtum in seiner absoluten Form, wie er bisher noch nie in Erscheinung getreten ist. Absolut ist der schuldbefreiende Irrtum in der Hinsicht, daß die Rechtsfolge nicht bedingt ist durch das Vorhandensein endlicher Verhältnisse (z.B. sorgfältige Erkundigungen).

Es bestanden keine Zweifel bezüglich der Verbotslage. Das Bundesverfassungsgericht hat mit dem Haverbeck-Beschluss vom 22. Juni 2018 verbindlich festgestellt, daß das Leugnungsverbot (§ 130 Absatz 3 StGB) sich gegen eine bestimmte  M e i n u n g  richtet. Der Rechtsordnung als Dasein der Freiheit ist die Erwartung immanent, daß die Rechtssubjekte die Gesetze als den Willen des Gemeinwesens anerkennen nach Maßgabe der verfassungsrechtlichen Rangfolge der Gesetzgeber.

Im Streitfall hat das Sonderrechtsverbot des Artikels 5 Absatz 2 Grundgesetz den Vorrang vor § 130 Absatz 3 StGB.

Egal, wie die nachträgliche „Anerkennung” einer „Ausnahme” von Artikel 5 Grundgesetz verfassungsrechtlich einzuordnen ist, war § 130 Absatz 3 StGB kein handlungsbestimmender Warnhinweis bezüglich der inkriminierten Meinungsäußerung.

Der Antrag auf Beiordnung eines Offizialverteidigers dürfte damit hinreichend begründet sein. Über diesen ist unverzüglich zu entscheiden und mir eine angemessene Frist – mindestens einen Monat – für die Vorlage eines anwaltlich verantworteten Wiederaufnahmeantrages zu gewähren.

gez.

Horst Mahler

1 TAZ 07.08.2000

2Joel Teitelbaum (auch genannt: Reb Yoelish oder Reb Joilisch; geb. am 13. Januar 1887 in Sighetu Marmației, Königreich Ungarn, heute Rumänien; gest. am 19. August 1979 im Mount Sinai-Krankenhaus in Manhattan) war der Gründer und der erste Admor der Satmarer Dynastie. Er leistete einen immensen Beitrag zur Renaissance des Nachkriegs-Chassidismus und vertrat eine äusserst strenge, konservative, allem Modernen abgewandte und isolationistische Linie und war ein erbitterter Gegner des Zionismus, den er als im Sinne des orthodoxen Judentums eindeutig häretisch bewertete. (https://www.jewiki.net/wiki/Joel_Teitelbaum)

3 Amos Funkenstein: „Jüdische Geschichte und ihre Deutung”, jüdischer Verlag im Suhrkampverlag,1995, S. 227 ff

Horst an Ursula Haverbeck im Mai 2020

Horst Mahler in Gefangenschaft am 28. Mai 2020

 

Liebe Ursula,

zu Deinem Brief vom 19. des Monats:

Auch hier keine Besuche mehr; aber nicht wegen „Corona”, sondern weil uns der Putsch der vom SANHEDRIN angeleiteten „Globalisten” gegen die Rest-Staaten bzw. Staats-Reste in die „Neue Normalität” versetzt hat, in der die Normen des Rechts nicht mehr gelten.

Unsere Tage sind Tage des Triumphes der Gegengeschichte, die der Schatten des Fortschritts des Geistes im Bewußtsein der Freiheit ist.

Erst im Spiel von Licht und Schatten wird Erkenntnis.

Der Putsch der freimaurerischen Kräfte trifft auf eine Zivilisation, die den Begriff des Staates und des Rechts schon kennt. Seine gegengeschichtliche Verschattung bewirkt ein Verlust-Bewußtsein, das das einfache Wissen von Staat und Recht jetzt verwandelt in Erkenntnis des Begriffs von Staat und Recht als weltliches Dasein Gottes.

Nicht schon das einfache Wissen von der Wahrheit macht frei, sondern erst die erkannte Wahrheit. Und dieses Erkennen ist JETZT. Die erkannte WAHRHEIT ist die EINSHEIT von GOTT und MENSCH, das absolute Selbst-Bewußtsein des BEGRIFFS (Gottes) in der Deutschen Idealistischen Philosophie in der Vollkommenheit, in der sie mit Hegel das Licht der Welt erblickt hat. Der geschichtliche Augenblick ist der Endkampf von Moses und Hegel um die Geltung im denkenden allgemeinen Bewußtsein.

Die Kampagne gegen § 130 StGB spielt in diesem Kampf keine Rolle mehr.

Du hast es geschafft, das Bundesverfassungsgericht mit Deinem Kampf zum Offenbarungseid zu zwingen.

Mit dem Beschluss vom 22. Juni 2018 in Deiner Sache hat es sogar den Schein der Rechtswahrung vernichtet und an seine Stelle Gewalt als Unrecht gesetzt.

Es ist eine Ironie der Weltgeschichte, daß es selbst mit seinem EuGH-Beschluss vom 05. Mai 2020 – 2BvR859/15 – die Formel für die Beurteilung seines Tuns gesetzt hat. Es gesteht sich mit dem Haverbeck-Beschluss „selbstbestimmte, schleichende Kompetenzerweiterungen zu – hier die Kompetenz, dem „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland” das Herz der politischen Freiheit (die Meinungsäußerungsfreiheit – Artikel 5 Grundgesetz) herauszureissen. Für uns haben jetzt nur noch die Artikel 20 Absatz 4 (Widerstandsrecht) und 146 Grundgesetz (Beendigung der Bundesrepublik) eine praktische Bedeutung, nachdem mit den „Corona-Dekreten” die dauerhafte Außerkraftsetzung der Grundrechte in das allgemeine Bewußtsein eingetreten ist. Das Verbot, den Wesenskern der Grundrechte anzutasten (Artikel 19 Absatz 2 GG), haben alle Verfassungsorgane jetzt schon vielfach mit Füßen getreten.

Mit der Corona-Kriegspropaganda wird die Gier nach ewigem Leben, das nichts anderes als die Hölle wäre, mit widerlicher Heuchelei der Freiheit übergeordnet.

Damit hat sich der Judengeist endgültig sein Todesurteil gesprochen. Den Germanen war und ist die Freiheit das höhere Gut.

Deine Klage über die Unfähigkeit des Verstandes, „eine innerlich geschaute Ganzheit darzustellen”, ist grundlos. Es ist allein Deine hartnäckige Weigerung, Dich der Vernunft anzunehmen, die Dich in Unfrieden zurückläßt.

Bleib gesund und wir sehen uns wieder.

Herzliche Grüße

Horst

Wenn auch Sie Ursula Haverbeck schreiben wollen:
Ursula Haverbeck
Umlostraße 100 / Haus 5
33649 Bielefeld

Gastbeitrag: DEUTSCHES KOLLEG zur Coronakrise

Corona-Krise“ – Der gesundheitspolitisch begründete Putsch zur Schaffung einer Weltregierung der Globalisten gegen die souveränen Nationen und ihre Nationalökonomien!

Die Corona-Pandemie ist ein inszenierter Vorwand, um den bevorstehenden Zusammenbruch des Weltfinanzsystems gegenüber den leidtragenden Völkern als unabwendbares Naturereignis darzustellen. Es handelt sich nicht um eine Verschwörung, sondern um ein offenes Programm zur Schaffung einer jeglicher Kontrolle entzogenen Weltregierung. Nach dem erfolgten Kontinentalzusammenschluß durch die EU-Diktatur greift man jetzt zur globalen Herrschaft.

Die Krise wird von allen Beteiligten im globalen Machtkampf als sinnvolle Zivilschutzübung zur Vorbereitung auf einen großen militärischen Konflikt instrumentalisiert. Da keiner strategische Nachteile erleiden möchte, machen alle mit.

Das erklärt auch die Rolle des neutralen Schwedens, auf dessen Boden seit mehr als 200 Jahren kein Krieg stattgefunden hat. Die Schweden reagieren auf die Krise nicht mit Verboten, sondern mit Geboten. Auch Weißrussland (Durchmarschgebiet aller Kriege gegen Russland) und Brasilien (keinem der Militärblöcke angehörig) wehren sich gegen die aufgezwungenen Kriegsmaßnahmen und werden dafür von der gelenkten Lügenpresse übel diffamiert. In Weißrussland gibt es unter Präsident Aljaksandr Lukaschenka weder Ausgangssperren, noch einen Ausnahmezustand oder gar entmenschlichende Gesichtsmasken. Zudem sind alle Geschäfte und Schulen etc. geöffnet.

Das Virus öffnet den Völkern die Augen! Nichts mehr wird so sein, wie es vorher war, weil die Zerstörung der Lebensgrundlagen und die massiven Einschränkungen der Grund- und Freiheitsrechte die Menschen zum Nachdenken und Widerstand zwingen. Die tektonischen Veränderungen einer neuen Weltordnung werden immer spürbarer, auch wenn die meisten Menschen die Zeichen der Zeit noch nicht erkennen.

Die Schattenregierung (Deep State), die ihre grausame Herrschaft durch einen „gesundheitspolitisch begründeten Putsch“ (Reinhold Oberlercher) gegen die Menschheit sichern möchte, wird scheitern.

Mit der Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA ist ein Kampf entbrannt, der eine neue Ära der Weltgeschichte einläutet.

In seiner herausragenden Rede vor der UN-Generalversammlung vom 25. September 2019 verkündete er: „Die Zukunft gehört nicht den Globalisten. Die Zukunft gehört den Patrioten. Die Zukunft gehört souveränen und unabhängigen Nationen.“ Eine offen ausgesprochene Kriegserklärung!

Als das Dritte Reich damals den Aufstand gegen den „Feind der Menschheit“ wagte, mußten drei Weltmächte und fünfzig Nationen zur Niederschlagung Deutschlands aufgeboten werden. In einem heldenhaften, sechsjährigen Ringen verlor die Deutsche Wehrmacht diesen Kampf.

Doch ein so geschichtsmächtiges Volk wie die Deutschen kann man nicht einfach aus dem Weltgeschehen entfernen. Die Schöpfungsordnung läßt sich nicht aufhalten. Das „heilig Herz der Völker“ (Hölderlin) hat immer noch die Aufgabe, seinen Volksgeist zum Weltgeist zu erheben. Dafür hat die tausendjährige Geschichte des heiligen Reiches die Deutschen bestimmt.

Friedrich Nietzsche warnte JENE bereits in seinem Buch „Morgenröte“ (Genua, 1881) davor, den Bogen zu überspannen:

Zu den Schauspielen, auf welche uns das nächste Jahrhundert einladet, gehört die Entscheidung im Schicksal der europäischen Juden. Daß sie ihren Würfel geworfen, ihren Rubikon überschritten haben, greift man jetzt mit beiden Händen: es bleibt ihnen nur noch übrig, entweder die Herren Europas zu werden oder Europa zu verlieren, so wie sie einst vor langen Jahren Ägypten verloren, wo sie sich vor ein ähnliches Entweder-Oder gestellt hatten.“

In einem Brief an seine Frau während seiner Inhaftierung schrieb Rudolf Heß am 28. 10. 1946 – zwölf Tage nach dem qualvollen, gewaltsamen Tod seiner Nürnberger Mitgefangenen – die prophetischen Worte:

Was der Tod der Elf einmal bedeuten wird,
vermögen heute nur wenige zu ahnen –
noch weniger kann ich darüber schreiben.
Wir stehen mitten in einer großen Zeitenwende …
Alles scheint negativ …
Und einmal wird dann doch Neues und Großes geboren werden …“

Der globale Hochverrat gegen alle souveränen Völker dieser Welt muß durch einen Hochverratsprozeß beendet werden. Ein geeigneter Gerichtsort wäre die Stadt Nürnberg, wobei diesmal nicht Unschuldige vor Gericht stehen.

Robert von Westerwald

Zur Weltnetzseite DEUTSCHES KOLLEG

Die Causa „Kalbitz” – oder der Feind in den Reihen der AfD

Horst Mahler am 18.Mai 2020

Eine politische Partei kann in ihrer Satzung vorsehen, daß ein Bewerber, der der Partei beitreten will, über etwaige Zugehörigkeit bzw. frühere Mitgliedschaften in politischen Vereinigungen eine wahrheitsgemäße Selbstauskunft zu geben hat.

Die Satzung kann aber nicht rechtswirksam vorgeben, daß derartige Mitgliedschaften die Annahme eines Beitrittsantrages in das Belieben des zuständigen Organs der ersuchten Partei stellen. Das widerspräche der staatsrechtlichen Stellung der Partei als Mitwirkungsmacht bezüglich der staatlichen Willensbildung.

Die Selbstauskunft vermag nur ein Prüfungsrecht der ersuchten Partei zu begründen, dessen ausschließlicher Zweck es ist, festzustellen, ob der Bewerber die Gewähr bietet, daß er aufrichtig die Zwecke der Partei fördern will.

Im Falle Kalbitz ist dieser Zweck obsolet geworden dadurch, daß der Betroffene außerordentlich erfolgreich für die Interessen der Partei gearbeitet hat und deswegen von den Beschlussorganen der Partei als hochrangiger Mandatsträger zum Willensmittler der Partei in einem Verfassungsorgan – dem brandenburgischen Landtag – berufen worden ist.

Der mit knapper Mehrheit vom Bundesvorstand der Partei beschlossene Widerruf der Aufnahmeerklärung verletzt eklatant die Prärogative der an der Investitur von Kalbitz als Landesvorsitzender der AfD Brandenburg und als Mitglied des Landtages beteiligten Beschlussorgane der Partei und gleichermaßen der AfD-Landtagsfraktion, die ihn zum Fraktionsvorsitzenden gewählt hat.

Die Putschisten im Parteivorstand reihen sich mit ihrem Vorgehen gegen Kalbitz ein in die Phalanx der Deutschfeinde, die mit brachialen Mitteln die Deutschwilligen Deutschen aus dem gesellschaftlichen Leben heraushalten.

Sie werden scheitern.

Horst Mahler

Gottesbegriffsdialog – Kapitel 2

Lesen Sie hier “Kapitel 1”

26.03.2020

Sehr geehrter Herr Mahler,

auf mein Schreiben vom 08. März haben Sie mir mehrteilig und inhaltsdicht geantwortet. Haben Sie vielen Dank dafür; damit hatte ich nicht wirklich gerechnet. Nicht im Mindesten indes werde ich der Fülle und Dichte Ihrer Ausführungen Herr. Wir entstammen beide dem „Volk der Dichter und Denker“. Ich rechne Sie definitiv den Denkern zu, während ich mich doch bei den Dichtern verorte. Nun ist die Frage, wie ein Dialog zwischen diesen beiden Ankerpunkten des Geistes funktionieren kann.

Daß ich „Lutheraner dem Begriffe nach“ bin, das will ich hoffen. Auch ein Dichter kommt nicht ohne Denken aus. Ob ich indes Luther als jemanden betrachte, der „die Gotteserkenntnis dem Denken als solchem“ anvertraute, das stelle ich durchaus infrage. Bei den 5 „Alleinigkeiten“ der Reformation jedenfalls finde ich kein „sola cogitatio“. Im Gegenteil:

Sola Fide (allein der Glaube)
Sola Scriptura (allein die Schrift)
Solus Christus (allein Christus)
Sola Gratia (allein die Gnade)
Soli Deo Gloria (Gott allein gehört die Ehre)

Alleine durch die ausschließlich in Christus als Mitte der Schrift offenbarte Botschaft von der Gnade Gottes, die im Glauben ergriffen werden will, gelangt der Mensch zur Erlösung und somit Gott zu seiner Ehre – so lese ich dieses reformatorische Grundprinzip. Wo sehen Sie hier den Primat des Denkens? Gerade die durch menschliche Werke (dazu rechne ich auch das Denken!) selbst gezimmerte Gotteserkenntnis wird hier doch ausgeschlossen: Gott zeigt sich dem Menschen, nicht er wird vom Menschen entdeckt.

Wenn Luther also ein Denker ist, dann habe ich zumindest Mühe, mich ihm hier beizugesellen. Sollten Sie mich hierdurch zu den „Spinnern“ rechnen, bleibt die Frage: Reden Sie mit einem „Spinner“? Wenn Luther indes ein Dichter ist, der aus der Ergriffenheit durch die wieder geöffnete Gottesverbundenheit heraus Leben und Reden in Tat und Klang gestaltet, so bin ich bei ihm. „Ein Apfelbäumchen pflanzen …“ – eine Gleichnishandlung von jesuanischer Qualität!

Lutheraner der Zugehörigkeit nach bin ich natürlich längst nicht mehr. Wie könnte ich auch, habe ich doch auch das Christentum verlassen und mich seitdem als Heide in einer ent-anthropomorphisierten Gottesvorstellung niedergelassen: „Das große Ganze“.

Damit zusammenhängend habe ich auch Schwierigkeiten, dem Begriff „Gott“ einen geschlechtsspezifischen bestimmten Artikel beizufügen. Auch Sie sprechen von „Gott“ durchgehend in der männlichen Person. Was wird durch diese sprachliche Entscheidung ausgeschlossen bzw. vorgegeben? Große Sympathie habe ich hingegen für die bei der „Artgemeinschaft“ verwendete Begriffsform „Das Gott“. Hier wird doch versucht, „Gott“ in einer – das ist jetzt ein Begriff von mir – natürlichen Übergeschlechtlichkeit zur Sprache zu bringen. Dem entspricht der Bezug auf die Natur, ihre Dynamik und ihre Erfahrungsebenen, um das persönliche Eingewobensein darin – wie auch das der Gruppe – auf eine miteinander geteilte Deutungsbasis zu stellen (Ein einziges Blatt eines Baumes kann mir alles über „Gott“ erzählen, meine ich). Und: Finden sich in den zu beobachtenden natürlichen Abläufen nicht dieselben Grundaussagen wieder, die Sie in Ihrem Hegel-Zitat (S. 2 unten Ihres ersten Antwortschreibens) benennen: Übergehen von Sein in Nichts und von Nichts in Sein? Daß nun die Natur – und damit meine ich durchaus den Kosmos insgesamt – „nur“ die hervorgebrachte Erscheinung Gottes im Außen ist, macht sie doch nicht zwingend zweitrangig einem Innen gegenüber, das in diese äußere Erscheinung doch wohl seine gesamte Identität hineingießt – sonst würde „es“ sich darin ja nicht wiedererkennen.

Materialist bin ich gewiss keiner. Doch habe ich meine Schwierigkeiten mit jeder Art von Heilsgeschichte. Worin soll das Heil denn letztlich bestehen – die Frage Luthers nach einem gnädigen Gott ist doch wohl längst nicht mehr die unsere? Und bedingt das Heil des Einen nicht zwingend das Unheil des Anderen?

Viele weitere Fragen lasse ich hier einmal noch beiseite, manches bleibe ich hier also vorerst einmal schuldig. Ich brauche verdaubare Portionen, um an deren Nahrhaftigkeit nicht zu kollabieren. Doch gerne nehme ich Ihre Einladung an und wage mich in die Denkwaschanlage!

Hier beiliegend schicke ich ein Büchlein mit, das ich als eine persönliche theologische Biographie betrachte. Ich bin kein Mensch, der Bücher schreibt; dieses hier hat sich während meines Auseinanderreibens mit der Bay. Evang. Landeskirche quasi von selbst geschrieben. „Theologie ist zu 50% Biographie“, hat einer meiner theologischen Lehrer einmal gesagt … . Ich habe einen durchaus langen und windungsreichen Weg hinter mir. Und er ist beileibe noch nicht zu Ende!

 
Mit achtungsvollen kameradschaftlichen Grüßen!
 

*****

Horst Mahler
Anton-Saefkow-Allee 22
14772 Brandenburg

Brandenburg, den 20. April 2020

Lieber Herr C,                                 Text als PDF

ja, ich bin bereit, auch mit „Spinnern” zu sprechen, nur gehören mindestens ZWEI dazu. Sie müssten mich also ertragen. Können Sie das? Der DICHTER würde mir nicht davon kommen und DENKWÄSCHE geht nur als SELBSTREINIGUNG. Die ist manchmal schmerzhaft.

Überzeugungsarbeit ist zwecklos, also lass ich das. Es geht um die HERSTELLUNG einer „miteinander geteilten Deutungsbasis”. Die gibt es nämlich noch nicht. GÜNTHER ROHRMOSER hat es auf den Punkt gebracht: Wir können uns nicht einmal mehr darüber verständigen, worüber wir streiten wollen.

Fangen wir mit GOTT an! Sie meinen, „Gott zeige sich dem Menschen, nicht er werde vom Menschen entdeckt”. Ich weiß, daß GOTT sich sich selbst zeigt, um zu wissen, was er ist; SEIN Wahrnehmungsorgan ist denkendes Bewußtsein, das den Menschen als solchen ausmacht. WO anders könnte GOTT sein?

GOTT ist WAHRHEIT; seine Wirklichkeit als freies Bei-sich-sein ist er erst im WISSEN von sich, daß er im MENSCHEN ist (nicht: hat).

Wie er sich weiß, so macht er sich als WELT.

Sie trennen GOTT und MENSCH – verharren also im Judengeist. Zeigen Sie mir, daß es anders ist!

Den Witz mit „Das Gott” können Sie sich sparen. Sein philosophischer Name ist „Das Absolute” und die zugehörige Bedeutung dieses Namens ist: „Was von nichts abhängt, das es nicht selbst ist”. Zufrieden?

Die ARTGEMEINSCHAFT ist die jüdische Diaspora im Christentum; mir ein einziges Ärgernis weil sie den DEUTSCHEN WILLEN lähmt. Sie lähmt, indem sie GOTT in Bilder, Vorstellungen und Gleichnisse bannt, also in eine Gestalt, in der GOTT nichts mehr vermag. Es ist der vom jüdischen Verstand erschlagene Gott.

Spätestens an dieser Stelle sollte Ihnen klar sein, daß ich Sie nicht den „Spinnern” zurechne, denn ich stelle Fragen und will Antworten.

Das große Ganze” – Oh je. Das ist der BEGRIFF im Sinne ABSOLUTER AKTUOSITÄT, der sich sich selbst offenbart.

Das mit dem „einzigen Blatt”, das alles über Gott erzählen kann, erzählt HEGEL in den 20 Bänden seiner Werke so, daß es zur Gewissheit wird und alle Zweifel schweigen. Aber das „Blatt”, über das Leibniz mit den Hofdamen plauderte, erzählte nichts von NOTWENDIGKEIT seines SEINS: Es fällt ab und welkt.

Weitere Nachfrage: Sie rechnen das DENKEN zu den „menschlichen Werken”. Wie kann das DENKEN als WERK gedacht werden, da es dem BEGRIFFE nach alles, was ist, aus sich hervorbringt? Auch sich selbst.

Das macht jetzt den Übergang zu Luther.

Sie schreiben:

Ob ich … Luther als jemanden betrachte, der ‚die Gotteserkenntnis dem Denken als solchem anvertraue’ (HM), das stelle ich durchaus in Frage. Bei den 5 ‚Alleinigkeiten’ der Reformation jedenfalls finde ich kein ‚Sola Cogitatio’. Im Gegenteil:

Sola Fide (allein der Glaube)
Sola Scriptura (allein die Schrift)
Solus Christus ( allein Christus)
Sola Gratia (allein die Gnade)
Soli Deo Gloria (Gott allein gehört die Ehre)”

und fragen mich:

Wo sehen Sie hier den Primat des Denkens?”

Was tun Sie damit? Bieten Sie mir eine AUFZÄHLUNG gleichgültiger Dinge? Und wenn es so wäre: Sind das nicht GEDANKEN-Dinge? Was bliebe von ihnen, wenn Sie DENKEN daraus entfernten? Hätte Luther das Denken als „cogitatio” in die Reihe der „Fünf Alleinigkeiten” aufgenommen, wäre das nur der Beweis für das Wirken eines in die Irre führenden Denkens. Das sollten Sie ihm nicht antun.

Sind für Sie „Fide”, „Scriptura”, „Christus”, „Gratia” und „Deo Gloria” nicht besondere Gegenstände Ihres Denkens, deren SEELE – das Durchdringende ALLGEMEINE – (Ihr) DENKEN ist?

Und in Ihrer Parade vermiss ich eines, was für einen Dialog ungemein förderlich ist: Die Berücksichtigung des Satzes von Benedict Spinoza „omnis determinatio est negatio”.

Wenn ich sage, Luther habe die Erkenntnis der Wahrheit dem DENKEN anvertraut, dann spielt unausgesprochen beiher, was Luther in seinem Standpunkt negiert. Sind wir uns etwa nicht einig, daß er die Bindung der Erkenntnis an die VERMITTLUNG durch die geweihte Autorität des Priesters mit weltgeschichtlicher Wirkung vernichtet hat, und dadurch zum REVOLUTIONÄR geworden ist?

Luther hat die UNMITTELBARKEIT des Menschen zu GOTT in das ALLGEMEINE BEWUSSTSEIN erhoben, indem er die im Glauben stattfindende GOTTESERKENNTNIS in die DEUTUNGSARBEIT des GLÄUBIGEN legte.

Daran ändert der Umstand nichts, daß Luther durch den nächtlichen Blitzschlag ein Leben lang traumatisiert (geistesgestört) war. Seine Sucht, GOTT ihm gnädig zu machen, ist in meinem höchstpersönlichen Gebet im Hegel’schen Sinne aufgehoben. Dieses geht so:

Vater im Himmel – mach’, daß ich Deinen Willen erkenne und gib mir die Kraft, ihm (sic!) zu leben. Amen!”

Das ist es wohl, was die Quintessenz des Luther’schen Werkes „Vom unfreien Willen” ausmacht. Es ist die Antwort auf die Sinnfrage, die sich wohl jeder Mensch – der eine früher, der andere später – stellt.

Wer hat tiefer die BRECHUNG des EIGENWILLENS als den metaphysischen Ort der Verschmelzung des MENSCHEN mit GOTT bestimmt und damit den PREUSSISCHEN VOLKSGEIST als solchen sich seiner bewußt gemacht?

Die Kraft jenes Gebets ist unmittelbare Erfahrung, die sich in meiner Biographie abbildet.

Die OFFENBARUNG GOTTES in das Denken im MENSCHEN ist der Begriff von „Gnade und Barmherzigkeit”, weil: Es gibt nichts HÖHERES, das als HEIL gedacht werden kann.

Ihre „Schwierigkeiten mit jeder Art von Heilsgeschichte” haben ihren Grund vermutlich darin, daß Sie dem NAMEN „Heilsgeschichte” eine Bedeutung assoziieren, die gar nicht gedacht werden kann, also Nonsens ist.

Der Begriff „Heilsgeschichte” ist die in Gedanken gefaßte Historizität des Offenbarungsgeschehens GOTTES in das Bewußtsein des MENSCHEN, das dadurch das in der Zeit erscheinende WISSEN GOTTES von sich ist. In diesem Sinne ist sie wesenhaft gesättigte Religionsgeschichte, welche sonst nur als Erzählung äußerlicher Begebenheiten dargeboten wird.

Die von Ihnen behauptete Selbsterfahrung einer „Ent-antropomorphisierung” ist die Herabsetzung des HÖCHSTEN zu einem WENIGER als Sie selbst sind. Oder erleben Sie sich nicht als Person? Wo und wie hätte GOTT denn das verloren, was er Ihnen geschenkt hat?

Verlassen Sie nicht den karthesischen Ursprung des Gottesbegriffs, den Satz, daß alles bezweifelbar ist, nur der Gedanke nicht „cogito ergo sum”? Was anderes wäre für Sie der Punkt, auf dem Sie stehen könnten, um sinnerfüllt von und über Gott reden zu können?

Mit dem zeitgeistlichen Projekt „Entmannung Gottes” kann man sicherlich noch eine Zeit lang Bücherregale füllen, ehe es mit „Homerischem Gelächter” in das „ewige Kuriositätenkabinett” versetzt wird.

Es gibt „im Himmel und auf der Erde” keinen mächtigeren Unterschied als den zwischen Mann und Frau, und nichts ist unzertrennlicher in der Welt als „Mann und Weib”.

Das eben ist die „Ebenbildlichkeit des Menschen”:

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zu seinem Bilde schuf er ihn; und schuf sie (?) als Mann und Weib” (1. Mose 1,27)

Das ist die bildliche Form des rein logischen Satzes:

Gott ist ‚Identität von Identität und Nichtidentität’”

Dieser findet sich bei Hegel in folgender Form:

Die Analyse des Anfangs gäbe somit den Begriff der Einheit des Seins und des Nichtseins oder, in reflektierterer Form, der Einheit des Unterschieden- und des Nichtunterschiedenseins oder der Identität der Identität und Nichtidentität. Dieser Begriff könnte als die erste, reinste, d. i. abstrakteste Definition des Absoluten angesehen werden, wie er dies in der Tat sein würde, wenn es überhaupt um die Form von Definitionen und um den Namen des Absoluten zu tun wäre. In diesem Sinne würden, wie jener abstrakte Begriff die erste, so alle weiteren Bestimmungen und Entwicklungen nur bestimmtere und reichere Definitionen dieses Absoluten sein” (Hegel W5,74)

Diesmal ist es ausnahmsweise einmal die englische Sprache, die schon an sich selbst diese Identitätsbeziehung unmittelbar zum Ausdruck bringt wie folgt:

the man = der Mann, der Mensch (Identität)
the woman = die Frau, das WEIB (Unterschied und Identität)

Sie wollen das jetzt ändern. Das ist enorm!

Das ist der Aufstand gegen die Vernunft. Seine Weltwirklichkeit ist die in unserem Lande zu beobachtende totale Zerstörung der FAMILIE und des STAATES.

Mann/Weib: Jedes der gegensätzlichen Momente ist – in der Anatomie sichtbar geworden – an sich zugleich das GEGENTEIL seiner selbst. Nach Spinoza ist der Unterschied (negation) mit gesagt.

Gottes Sprache in der Biologie ist drastisch und eindeutig: Sein Abbild ist nur durch den Unterschied und die Untrennbarkeit der Unterschiedenen. In der körperlichen Vereinigung der Ungetrennten erscheint erst die Gattung im Sinne des ewigen Lebens. Gleichgeschlechtliche Beziehung ist Negation der Gattung – ein UNWERT.

FAMILIE ist die Konfliktzone des Menschen, der nur dann Bestand hat, wenn die Geschlechterbeziehung RECHTSVERHÄLTNIS (genannt: „Ehe”) ist, das keines ist ohne die „Stichentscheidungs-Kompetenz” des FAMILIENVATERS, also des Mannes. Im Recht sind Mann und Weib in ihrer Unterschiedenheit als Person (Träger von Rechten und Pflichten) anerkannt aber nicht „gleich”.

Etwas anderes kann nur gelten, solange die Ehe noch nicht zur Familie geworden ist. Denn im Stand der (noch)-Kinderlosigkeit dürfen die Ehepartner sich noch trennen, ohne ihre sittliche Pflicht (gegenüber ihren Kindern) zu verletzen.

Goethes FAUST (Teil II) endet:

Das ewig Weibliche zieht uns hinan”

Mit diesem Satz ist die Frau in ihrer Wesenhaftigkeit des WEIBES geadelt. Was wird sich Goethe dabei gedacht haben?

Das weiß ich nicht; aber mir fällt eine Menge ein, was ich an seiner Stelle erläuternd sagen möchte.

Die FAMILIE als das Verhältnis der Sittlichkeit ist der Quellpunkt des STAATES als Willensorganisation des Gemeinwesens, d.h. des RECHTS. Die SITTLICHKEIT als SUBSTANZ des Staates ist also das Prius im Verhältnis zum STAAT. Er setzt die Vernunft als RECHT (GESETZ) und nicht umgekehrt; nicht setzt das RECHT die VERNUNFT. Das WEIB muss seine FREIHEIT erkämpfen, nicht die GLEICHHEIT.

Der Rechtswille kann also nicht gedacht werden als der Richter im familialen Streit.

Schon in der körperlichen Ausbildung des Mannes als der im Verhältnis zum Weib Stärkere, ist vom BEGRIFF das SCHWERT als Symbol der Verteidigung des Lebens in die Hand des Mannes gelegt. VERANTWORTUNG für die Familie ist das Wesen des Schwertes und für den Mann die absolute Pflicht, d.h. das Gebot, sein Leben zu geben, wenn der Schutz der Familie und des Staates dieses Opfer fordert.

Verantwortung erscheint in der Entscheidung. Die liegt in einem Zweier-Verhältnis wie der EHE beim Verantwortungsträger, weil sie nicht mediatisiert (demokratisiert) werden kann, also Einsheit nicht hergestellt werden könnte. Ergo: Das Weib, das in der Ehe geboren hat, ist im Umfang der AMTSGEWALT des Ehemannes durch diesen bestimmbar.

Der Kampf um die Erhaltung der Existenz geht notwendig auf Leben und Tod. Diese Notwendigkeit bildet sich ab in der Aggressivität des Schwertträgers. Diese ist aus ihrer zerstörerischen Richtung in das kreatürliche Moment der Erhaltung des Lebens zurückzubiegen. Die notwendige Temperierung erfährt sie durch das weibliche Prinzip der Hervorbringung und Hegung des Lebendigen. Die primitivste Gestalt der real-weltlichen Erscheinung dieses Begriffsmoments ist die „Beisshemmung” des siegreichen Kriegers, der die Frau des besiegten Feindes nicht tötet, sondern „nur” vergewaltigt und dann gehen lässt.

Und dem Begriffe nach kann das Weib um der Kinder willen nicht Krieger sein, die nur dann gesund aufwachsen im Erleben des WEIBLICHEN PRINZIPS, das seine WAHRHEIT allein in der innigen Mutter-Kind-BEZIEHUNG hat, die zerstört würde in der Vorstellung, daß die MUTTER fähig wäre, auf Befehl FREMDER in Gehorsam Menschen zu töten, was ja der Beruf des Kriegers ist.

Die Härte des vernünftigen Tötungswillens kommt dem SOHNE durch das Vorbild des VATERS an sein SELBST, das dadurch zum MÄNNLICHEN Charakter wird, der sich notwendig zur Einschüchterung von Feinden in der Körpersprache (Imponiergehabe) ausdrückt.

Dieser Zusammenhang übersteigt die biologische Differenzierung von Mann und Frau und ist deren sittliche SUBSTANZ.

So wird das SATANISCHE WESEN des „Genderismus” und der Geschlechter-unspezifischen „Homophilie” begreifbar. Wir, die wir von DEUTSCHER KULTUR geprägt sind, haben wohl eine mehr oder weniger klare Vorstellung von Eigenarten der verschiedenen Völker. So könnten wir wohl beschreiben, was für uns die Eigenart der FRANZOSEN, der ITALIENER, der RUSSEN usw. sei; als Eigenart der DEUTSCHEN in diesem Sinne gilt das SPARTANISCHE, das SOLDATISCHE, d.h. das PREUSSISCHE. Das Bedürfnis, diesen Volksgeist zu verunglimpfen, hat den Juden Heinrich Mann dazu getrieben, seinen Roman „Der Untertan” zu schreiben.

An dieser Stelle möchte ich auf das “Reiterlied” aus Schillers “Wallenstein” hinweisen:

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Ihr Versuch der Entmannung GOTTES muss aber nicht zwingend als Anbiederung an den „Feminismus” gelesen werden. Vielleicht ist es nur der Versuch, einer sprachlichen Kalamität zu entkommen, die mit dem Satz: „Gott ist männlich” vorhanden ist. Diese hat Hegel wie folgt aufgelöst:

Es muss hierüber sogleich im Anfange diese allgemeine Bemerkung gemacht werden, daß der Satz, in Form eines Urteils, nicht geschickt ist, spekulative Wahrheiten auszudrücken; die Bekanntschaft mit diesem Umstand wäre geeignet, viele Mißverständnisse spekulativer Wahrheiten zu beseitigen. Das Urteil ist eine identische Beziehung zwischen Subjekt und Prädikat; es wird dabei davon abstrahiert, daß das Subjekt noch mehrere Bestimmtheiten hat als die des Prädikats, sowie davon daß das Prädikat weiter ist als das Subjekt (nicht nur die Rose ist „rot”, sondern auch das Blut/HM). Ist nun aber der Inhalt spekulativ so ist auch das Nichtidentische des Subjekts (Gott ist auch weiblich) und des Prädikats wesentliches Moment, aber dies ist im Urteile nicht ausgedrückt. Das paradoxe und bizarre Licht, in dem vieles der neueren Philosophie den mit dem spekulativen Denken nicht Vertrauten erscheint, fällt vielfältig in die Form des einfachen Urteils, wenn sie für den Ausdruck spekulativer Resultate gebraucht wird” (Hegel W5,93).

Wäre GOTT „übergeschlechtlich” – wie Sie meinen – wäre die Welt ein trostloser Ort. Seine wohl schönste Phantasie ist, als Mann und Frau zu erscheinen.

Sehr interessant ist Ihre Frage:

Finden sich in zu beobachtenden natürlichen Abläufen nicht dieselben Grundaussagen wieder, die Sie in Ihrem Hegelzitat … benennen: Übergehen von Sein in Nichts und von Nichts in Sein?”

Genau das ist „Hegelisch”. Goethe faßte es im „Chorus Mystikus” in die Zeile:
Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis”. Es ist ein und dieselbe Schrift – die Logik als UNSCHAUBARE, die NATUR als ERSCHEINENDE: Dieses Verhältnis ist in der INFORMATIK für das allgemeine Bewußtsein entdeckt worden, deren Prinzip es ist, alles was ist, als INFORMATION in BITS (01,10) und BYTES (10010110/01101001) abzubilden; auch das SINNLICHE.

Als Verstand ist die Information eindimensional dargestellt (01,10), in der Vernunftlogik zwei-und n-dimensional (01/10)
                                                                        (10/01)
…….

Man kann so die INFORMATIK als geheimnisvolle Widerlegung des Mosaismus deuten. Moses hätte die Schrift erfunden; der Geist sagt an, was mit ihr zu schreiben ist. Die Wahrheit sind nicht die Schriftzeichen sondern der Text.

Es ist leicht zu sehen, daß die Vernunft den Verstand in sich befasst. Dieser ist erst die Möglichkeit der Befreiung, die Vernunft ihre Verwirklichung.

Schon in den ALTEN HOCHKULTUREN zeigt sich am MENSCHEN der Trieb, die vorhandene Sinnlichkeit in UNSINNLICHE Information (Naturgesetze) zu verwandeln.

Erst im Mosaismus sind die unendlich vielen „Naturgesetze” als EINS gewußt – als der UNSCHAUBARE GOTT. Dieser hat sich in ihm aber noch nicht erkannt; er weiß noch nicht wirklich, was ER ist.

Ihr Einwand:

Daß nun die Natur – und damit meine ich durchaus den Kosmos insgesamt – ‚nur’ die hervorgebrachte Erscheinung Gottes im Außen ist, macht sie doch nicht zweitrangig einem Innen gegenüber, das in diese äußere Erscheinung doch wohl seine gesamte Identität hineingießt – sonst würde es ‚sich darin nicht wiedererkennen’”

Ich widerspreche Ihnen nicht. Das mit sich identische steht nicht im Verhältnis der Höher- bzw. Nachrangigkeit. Der Unterschied ist kein Werturteil sondern Konkretion der EINSHEIT; DIE EWIGE GEGENWART GOTTES ALS/UND IN DER WELT.

Diese Stelle in Ihrem Brief läßt mich hoffen, daß es doch zu einem ergebnisträchtigen Dialog zwischen uns kommt.

Sollte ich tatsächlich irgendwo geschrieben haben „daß die Natur nur Erscheinung Gottes im Außen” sei (ich bezweifele das), dann ergibt sich aus dem Kontext – dessen bin ich mir sicher – daß dieses „nur” nicht die Bedeutung eines „Zuwenig” oder ein anderes Werturteil trägt (Statt Brot nur Steine).

Es geht hier um den wesentlichen Unterschied von „BEGRIFF” und „GEIST”. Sie sind nicht Synonyme und stehen auch nicht im Verhältnis der isolierten Andersheit. Sie sind IDENTITÄT – aber nicht abstrakt, sondern „in sich bewegt” (konkret) Identität von Identität und Nichtidentität (siehe oben Seiten 4 und 6). Der Geist aber ist das Übergreifende.

Und noch eins:

Sie schreiben von „äußerer Erscheinung”, nicht von Erscheinung überhaupt. Damit sind Sie in die „Einseitigkeits-Falle” getappt. GOTT ist GEIST (Joh 4,24), sowohl innere Erscheinung – nämlich im Bewußtsein als Erkenntnis – als auch äußere Erscheinung – als Natur und Welt (Natur: = unmittelbar vorhandene Erscheinung; Welt: = durch Bewußtsein und Wille vermittelte Realität), Doppelung des Begriffs: Dieser ur-teilt sich und findet dadurch zu sich als VERSÖHNUNG der Gegensätze.

Die Welt ist gegenwärtig im Krisenmodus und die Natur in einer Gefährdungslage.

KRISE: = Entscheidung des WILLENS (WILLE: = praktischer Geist);
GEFÄHRDUNGSLAGE: = durch naturgesetzliche Intervention beeinflussbar.

Gegenwärtig erleben wir den Versuch, mit APPELLEN aus dem Krisenmodus herauszukommen und Gefahrenabwehr zu bewirken. Aber: APPELLE BEWIRKEN NICHTS!

Es muss gehandelt werden. Es ist zuallererst nach SINN + ZWECK des Handelns in der gegebenen Lage zu fragen.

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.  Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. ” (Math 10,34-36)

An dieser Stelle nochmal der Text des “Reiterliedes”

Am Anfang steht die Erkenntnis, daß „DER WESTEN”, ohne es zu merken, einem alles vernichtenden Glaubenszwang unterliegt, dem ATHEISMUS, der sich die hübschende Bezeichnung „WISSENSCHAFTLICHES WELTBILD” zugelegt hat. Dieses beruht auf dem JÜDISCHEN PRINZIP der TRENNUNG von GOTT und MENSCH. Darin ist der MENSCH sich selbst das HÖCHSTE, der dadurch keine Achtung vor sich hat (Hegel W 12,123).

Die Vorstellung, daß APPELLE etwas „nützen”, ist ein Ableger der MORALISCHEN GESCHICHTSBETRACHTUNG, die das dem Begriffe nach absolut amoralische Volk, die Judenheit, den Völkern einträufelt, um sie zu „vertilgen”.

APPELLE zielen auf Resonanz eines gesellschaftlichen Kernkonsenses, den der Judaismus in beharrlicher GEGEN-GESCHICHTSARBEIT zu geistloser „Humanitäts-Duselei” verdünnt hat. Jede Blase, die aus diesem Sumpf aufsteigt, festigt die KULTURELLE HEGEMONIE DES JUDENTUMS. Das Gas macht aus Menschen GUTMENSCHEN, die in der Welt besoffen umhertorkeln und in jede Falle tappen, die ihnen die Judenheit stellt. Hätte es noch eines Beweises bedurft: Die „Corona-Pandemie 2020” und die Reaktion der Menschen – ihre eifrige Gefolgschaft bei der Umsetzung des universellen Staatsstreiches der Freimaurerei – ist dieser Beweis.

GUTMENSCHEN erkennen nicht den PLAN, dessen Opfer sie jetzt schon geworden sind.

Die WHO („Weltgesundheitsorganisation”) ist der sichtbare Teil des „TIEFEN STAATES”, des Prototyps der jüdischen Weltregierung. Die ehemals nationalen Regierungen sind ihr bedingungslos untergeordnet. Braucht man noch mehr Anschauungsmaterial als die weltweit konzertierte Zertrümmerung der materiellen Reproduktion der Völker („Wirtschaft” genannt)?

Was ist das Ziel?

    1. Die Inkaufnahme einer Dezimierung der Weltbevölkerung durch eine Kombination von SEUCHEN, HUNGER und KRIEGE – die Apokalyptischen Reiter;

    2. Zerstörung des globalen Währungs- und Finanzsystems, um den Weg frei zu machen für die Einführung einer durch Währungs-Zonen strukturierten WELT-EINHEITS-WÄHRUNG, die vom Hause Rothschild manipuliert wird;

    3. VERSCHROTTUNG der vorhandenen materiellen Basis der Realwirtschaft, um global einen gigantischen WIEDERAUFBAUBEDARF zu generieren als INVESTITIONSFELD für rentierliche Vermögensanlagen, die in der Anschub-Phase auf dem GOLD als Währungsreserve beruhen (GOLDSTANDARD), weil das GOLD sich im Besitz des Hauses Rothschild befindet.

Ergo: Die Fortsetzung des von Rothschild dominierten KAPITALISMUS UNTER VERÄNDERTEN BEDINGUNGEN mit tödlichem Ausgang (Franziskus: „Diese Wirtschaft tötet” EG Nr.53).

Der von den VÖLKERN zu bewirkende Ausweg aus der Krise ist der Übergang des UNMITTELBAREN – nur VORHANDENEN – MENSCHEN in den sich seiner als das Wissen Gottes selbst bewußten MENSCHEN. Das Wissen, daß die Vielheit der Völker Dasein des EINEN GOTTES ALS WELT UND IN DER WELT IST.

Der ZENTRALSCHLÜSSEL, der die Völker aus den Verliesen des Verstandes und damit von der Kulturellen Hegemonie des Judentums befreit, ist die DEUTSCHE IDEALISTISCHE PHILOSOPHIE: Mit ihr ist der von der Judenheit getötete GOTT DER CHRISTEN auferstanden.

Für die Heilsgeschichte spielt die Zeit keine Rolle. In ihrem Reich ist es gleichgültig, ob sich der heilige Geist als dieses Wissen schon jetzt oder erst in 500 Jahren in seine Gemeinde ausgießt (PFINGSTEN DER NATIONEN). Dann wird der MENSCH ACHTUNG vor sich selbst und RESPEKT sowie LIEBE für die NATUR haben, die er dann mit seiner schöpferischen Kraft hegen und pflegen wird.

Ich hoffe auf „gute Verdauung”.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Horst Mahler

 

Fortsetzung 3 im theologischen Diskurs

Horst Mahler im März .2020

 (Start) (Fortsetzung) (Fortsetzung 2)

Sie fragen:

Wie denn ist das Judentum in die Welt gekommen? Ist es eine schlichte Erfindung von Moses?”

Wäre „das Judentum” eine „Erfindung Moses”, könnten wir uns heute darüber nicht unterhalten weil wir nichts von Mose wüßten. Er wäre vergessen.

Hoffnungsfroh stimmt mich der Umstand, daß Sie „das Judentum”
o f f e n s i c h t l i c h 
nicht auf die Gene der Hebräer zurückführen. Das bringt uns einander näher.

Vermutlich sind Sie schon mal Menschen begegnet, von denen Sie meinten, daß sie „wirres Zeug” in ihrer Rede von sich geben, was auch andere, die Zeuge wurden, so beurteilten.

Sie haben – wie jeder „vernünftige” Mensch – in sich eine Instanz, die gänzlich unabhängig von Ihrem Willen und Ihren Vorlieben darüber urteilt, was in Reden als „wirr” oder „normal” rüberkommt. Was ist das „Wesen” dieser Instanz?

Ihnen wird von Markus Springer (Sonntagsblatt vom 13.03.2016) der Satz zugeschrieben: „Koraner dürfen eingeladen werden, dort zu leben,
w o   d a s   L e b e n 
n a c h   i h r e n
VORSTELLUNGEN   o r g a n i s i e r t
u n d   e i n g e t e i l t   i s t .” – Bravo!

Würden Sie sich das nicht auch für Juden wünschen, wenn ein „WO” ihr EIGEN wäre, das nach ihren Vorstellungen „organisiert und eingeteilt ist”?

Wenn „eines Mannes Rede” ein ganzes Volk dazu bringt, sein Leben nach jenen Worten zu organisieren und einzuteilen, läge es dann nicht nahe, in den Genossen dieses Volkes etwas zu suchen, das den Worten dieses einen Mannes G l a u b e n schenkt – so stark, daß er Berge versetzt?

Und verdanken wir diesem WUNDER, das an die Dreieinhalb Jahrtausende zurückliegt, nicht unser Gespräch darüber?

Spricht nicht schon „der Beweis des ersten Anscheins” dafür, daß Moses Lehre im Volk der Hebräer – wie ein Embryo im Mutterleib – schon voll ausgebildet lebendig war, und Moses würde sie nur w a c h g e r u f e n haben?

Nun, Hegel hat es nicht beim „Beweis des ersten Anscheins” belassen, sondern ist „den Dingen auf den Grund gegangen”.

Er hat den GEIST (Joh 4, 24) – zwar nicht entdeckt -, aber als BEGRIFF (Logos, Joh 1) im Geist (Denken) erforscht.

Der Geist ist uns unmittelbar (nicht „gegeben”!). Das ist Ur-Erfahrung eines jeden Ich. Was in dieser Erfahrung liegt, hat Hegel im Denken gezeigt und damit die Antwort auf die Frage gegeben: „Was ist der Geist?”. Die Antwort ist das WISSEN, das Gott mit der Deutschen Idealistischen Philosophie von sich erlangt hat. Und GOTT i s t , was er von sich weiß.

Um einen Eindruck zu vermitteln, was den erwartet, der sich auf d i e s e n Gott einläßt, füge ich im Anhang die Inhaltsübersicht bei, die Hegel seinem Werk gegeben hat.

Auch, wer sich auf diesen Gott nicht einläßt, hat Religion; aber eine Religion der Ohnmacht Gottes, der ohnmächtig deshalb ist, weil er sich vom VERSTAND, dem jüdischen Prinzip der Trennung von Gott und Mensch, noch nicht befreit hat. Frei ist der Geist nur in der ihm eigentümlichen Form, dem DENKEN. So ist der Geist selbst der „Hervorbringer seiner Freiheit”.

Sie selbst haben diese Ohnmacht erfahren, indem Ihnen der Gedanke der Trinität Gottes verschlossen geblieben ist, wenn es zutrifft, was als Zitat Ihnen im „Sonntagsblatt” zugeschrieben ist, nämlich, daß der „hanebüchenen Trinitätslehre – dem einzigen Punkt, wo ich mit dem Islam übereinstimme”, die Überzeugungskraft mangele.

Wie geht das mit Ihrem Bekenntnis zusammen, daß die „mutwillige Trennung von Schöpfer und Schöpfung”, Ihnen als „die Ursünde aller ‚Theologie’ (erscheine)”?

Die „Trinitätslehre” ist ein bildhafter Ausdruck der abstraktesten „Definition” Gottes: Der „Identität von Identität und Nichtidentität” (Hegel W5, 74). Mit ihr ist die Trennung aufgehoben.

Die gesuchte Instanz, die unser subjektives Tun – das Denken – richtet, ist das, was im Johannesevangelium „Geist” genannt ist (Joh 4,24).

Ihre pietistische Prägung ist mit dem GEIST „aneinandergeraten”. Das Ereignis hat Sie als Totalschaden zurückgelassen. Diesen hat Hegel in seiner „Phänomenologie des Geistes” analysiert (W3,560).

Ich will versuchen, Ihnen diese Stelle aufzuschließen.

Markus Springer porträtiert Sie im „Sonntagsblatt” unter anderem wie folgt:

C. ist in Großhabersdorf bei Fürth auf einem Bauernhof aufgewachsen, in einer ‚stramm protestantischen Familie’, wie er sagt, der Vater im Kirchenvorstand und im Posaunenchor, weil das halt dazugehörte auf dem Dorf. CVJM und evangelische Jugendarbeit haben ihn dann zum Theologiestudium geführt, in Erlangen und Neuendettelsau. Musik war immer wichtig, vor allem aber  d a s   l e i d e n s c h a f t l i c h e   M o m e n t  in der pietistischen Frömmigkeit. Auch deren Entschiedenheit gegenüber lauen Halbherzigkeiten hat ein kritisches Potenzial, mit dem sich bestehende Verhältnisse infrage stellen lassen.”

So verortet ist Ihr Einsatz für PEGIDA konsequent. Ihr Hadern mit dem Trinitäts-Dogma kündigt einen Durchbruch an. Mal sehen, ob er gelingt.

Jesus hatte ja die Gemeinde als seinen realweltlichen Leib bestimmt. Hegel:

Das Bewußtsein der Gemeinde … hat ihn (den Geist) zu seiner
S u b s t a n z , ebenso als er ihre  G e w i s s h e i t  des eigenen Geistes ist” (Hegel W3, 558).

In der Gemeinde Christi wird die Substanz zum S u b j e k t .

Hegel leistet sich hier eine grundsätzliche Kritik der Kirche als solcher ohne dies für Aussenstehende deutlich werden zu lassen. Der Zeitgeist ließ diese noch nicht zu öffentlicher Erörterung zu.

Ausgangspunkt ist das Verschwinden Jesu als Verschwinden des unmittelbaren Bewußtseins, das ihn sinnlich sah und hörte, das „diesen gegenständlichen Einzelnen, nicht aber sich selbst als Geist weiß” (W3, 556).

Was geschieht?

In dem Verschwinden des unmittelbaren Daseins des als Absoluten Wesens Gewußten erhält das Unmittelbare sein negatives Moment; der Geist bleibt unmittelbares Selbst der Wirklichkeit, aber als  d a s  a l l g e m e i n e   S e l b s t b e w u ß t s e i n   der Gemeine, das in seiner eigenen Substanz ruht, so wie diese in ihm allgemeines Subjekt ist; nicht der Einzelne für sich, sondern zusammen mit dem Bewußtsein der Gemeine, und das, was er für diese ist, ist das vollständige Ganze desselben” (a.a.O.)

Und jetzt – wie man so schön sagt – kommt es ganz dicke.

Was er (der Geist Jesu) für diese (die Gemeine) ist”, ist das Wirkliche. Das ist der Schlüssel für die Enträtselung der Kirchengeschichte. Hegel stößt hier zum Wesentlichen vor:

V e r g a n g e n h e i t und E n t f e r n u n g sind aber nur die unvollkommene Form, wie die unmittelbare Weise vermittelt oder allgemein gesetzt ist; diese ist nur oberflächlich in das Element des Denkens getaucht, ist a l s sinnliche Weise darin aufbewahrt und mit der Natur des Denkens selbst nicht in eins gesetzt. Es ist nur in das V o r s t e l l e n  erhoben, denn dieses ist die synthetische Verbindung der sinnlichen Unmittelbarkeit und ihrer Allgemeinheit oder des Denkens” (a.a.O.).

Hier legt Hegel den Finger in die Wunde, die sich mit der „Aufklärung” entzündet hat und als „Moderne” dem christlichen Abendland den Garaus gemacht hat.

Hegel fährt fort:

Diese F o r m  d e s  V o r s t e l l e n s  macht die Bestimmtheit aus, in welcher der Geist in dieser seiner Gemeine seiner bewußt wird” (a.a.O).

Man kann Hegels Werk als eine einzige Darstellung der OHNMACHT des
V o r s t e l l e n s lesen. Verohnmächtigt ist der Geist Jesu und damit die Welt der gegenwärtigen Apokalypse vollständig gedeutet.

Weiter bei Hegel:

Sie (die Form des Vorstellens) ist noch nicht das zu seinem Begriffe als Begriffe gediehene Selbstbewußtsein desselben; die Vermittlung ist noch unvollendet. Es ist also in dieser Verbindung des Seins und des Denkens der Mangel vorhanden, daß das geistige Wesen noch mit einer unversöhnten Entzweiung in ein Diesseits und Jenseits behaftet ist” (a.a.O).

Das ist nun nichts weniger als der Hinweis, daß die Dogmatik der christlichen Kirchen in der Sackgasse des Judaismus, dem Prinzip der Trennung von Mensch und Gott, gelandet ist. Der Kampf der katholischen Kirche gegen die Deutschen Mystiker ist in dieser Perspektive als Hilfsdienst für Jahwe zu deuten.

Der Pietismus suchte wieder die Nähe zu den Mystikern. Vielleicht ist es dieses Moment, das Sie umtreibt. Vielleicht gelingt es Hegel, die Jesuaner Ihres Schlages wieder mit Christus zu versöhnen, denn

Der I n h a l t ist der Wahre, aber alle seine Momente haben, in dem Elemente des Vorstellens gesetzt, den Charakter, nicht begriffen zu sein, sondern als vollkommen selbständige Seiten zu erscheinen, die sich ä u ß e r l i c h aufeinander beziehen” (a.a.O.).

Quasi ins Stammbuch der Deutschen, die ihr Volk lieben, schrieb er an dieser Stelle:

Daß der wahre Inhalt auch seine wahre Form für das Bewußtsein erhalte, dazu ist die höhere Bildung des letzteren notwendig, seine Anschauung der absoluten Substanz in den Begriff zu erheben und
f ü r   e s   s e l b s t   sein Bewußtsein mit seinem Selbstbewußtsein auszugleichen, wie dies für uns oder  a n  s i c h  geschehen ist” (a.a.O.).

Sich in dieser Lage als „Jesuaner” zu verstehen, ist der Ritt in eine Sackgasse. Ja, ich bin Christ. Jesus ist nur ein nichtssagender Name. Sein Träger ist wirklich „Erlöser” – Christus. Wovon? Vom Vernichtungswillen des eifersüchtigen Jahwe.

Wo bleibt Ihr Beitrag?

Gott ist, als was er sich weiß. Es folgt, daß die Kirche den von Jesus offenbarten Gott überhaupt noch nicht in sich hat, weil das vorstellende Denken ihn nicht zu fassen vermag.

Sie leiden darunter. Unbewußtes Leiden ist in „leidendes Bewußtsein” zu erheben. Dann setzen Selbstheilungskräfte ein. Hegel macht das Leiden bewußt:

Insofern über die Form des Vorstellens und jener Verhältnisse, die aus dem Natürlichen hergenommen sind, und damit besonders auch darüber hinaus gegangen werden muss, die Momente der Bewegung, die der Geist ist, für isolierte nicht wankende Substanzen oder Subjekte statt für übergehende Momente zu nehmen, ist dies Hinausgehen … für ein Drängen des Begriffes anzusehen; aber indem es nur Instinkt ist, verkennt es sich, verwirft mit der Form auch den Inhalt (das ist es wohl was Ihnen widerfahren ist?/HM) und, was dasselbe ist, setzt ihn zu einer geschichtlichen Vorstellung und einem Erbstücke der Tradition herab; hierin ist das rein Äußerliche des Glaubens nur beibehalten und damit als ein erkenntnisloses Totes; das I n n e r l i c h e desselben aber ist verschwunden, weil dies der Begriff wäre, der sich als Begriff weiß” (Hegel W3, 560).

Gegen den Inhalt zu rebellieren statt die Form zu zerbrechen, die ihn hinter dem Berge hält, heißt sein Leben vergeuden – oder?

Das Vorstehende wäre auch nur „Klage” über die Welt, wie sie i s t. Es kommt aber darauf an, zu erkennen, daß es in der Weltgeschichte
v e r n ü n f t i g  zugeht.

Die Abwendung von der Welt ist die Grundhaltung des
O r i e n t a l e n.  Dieser erlebt seine Welt nicht als Herausforderung, sondern als
S t r a f l a g e r.  All sein Trachten ist darauf gerichtet, daraus zu entkommen.

Das Judentum bildet hier den Übergang, indem es wähnt, von seinem Gott auserwählt zu sein, die Welt zu versklaven bzw zu vernichten. Diesem Willen sich mit blindem Gehorsam hinzugeben, ist für die Judenheit die Herausforderung.

Diese ist aber erst abstrakt. Ihr Zweck ist die B e l o h n u n g. Diese schafft keine
W i r k l i c h k e i t.

Erst bei den nordischen Völkern wird die Welt zur konkreten, d.h. inhaltsvollen Herausforderung, die deshalb die Möglichkeit der
G l ü c k s e l i g k e i t  ist, indem die Welt dem Menschen sein göttliches Wesen  a n s c h a u b a r  macht. Religion wird zur

W e l t a n s c h a u u n g.

Erst in diesem Verhältnis wird W e l t Gegenstand der
E r k e n n t n i s. In ihr ist die Wirklichkeit Gottes zu erkennen. Diese aber ist mit dem V e r s t a n d nicht zu fassen. Not ruft die höhere Gestalt des Denkens, die V e r n u n f t , in das Selbstbewußtsein, daß sich als Unterschied zum verständigen Denken e r f ä h r t und in dieser Erfahrung den Geist als E n t w i c k l u n g seiner selbst erfasst.

Sie fragen mich: Wie kommt der Opa in den Säugling?
und
Kann jeder Säugling Opa werden?

Jetzt will er mich veräppeln” – werden Sie im Off sprechen.

Natürlich „veräppele” ich Sie nicht. Ich nehme nur die in Ihren Fragen wirkende Logik „ernst”.

Ihre Frage: „Wie denn ist das Judentum in die Welt gekommen?”
Die Logik: Die Welt ist das Eine; das Judentum das Andere.
Sie fragen nicht: Wie kommt das Denken vom EINEN zum ANDEREN?
Präziser: Wie kommt das Denken zum EINEN?

Im logischen Anfang hat das Denken nur sich: Ich denke, also bin ich.

Hier mache ich eine Pause und warte ab, ob Sie Lust haben, sich auf meine Querulanz einzulassen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Horst Mahler

Der Hoax des 21. Jahrhunderts – „COVID-19”

Horst Mahler am 27.03.2020

Die Meldung des Tages: Breaking News auf n-tv am 27. März 2020:

In Frankreich ist eine 16-Jährige am Coronavirus gestorben”

Das sagt schon alles. Man hat die Fokussierung des „Corona-Hypes” auf die „Risikogruppen”, die „Alten” und die „Vorgeschädigten”, als Schwäche erkannt. Das Gros der Bevölkerung fühlt keine Angst und bleibt unbekümmert.

Man schaue nach Mexiko. Dort macht sich der Präsident über die Angstpropaganda sogar öffentlich lustig. Er nimmt ein Bad in der Menge, umarmt alles, was um ihn herumsteht.

Den Lügnern droht Gefahr! Den Völkern aber auch. Nur anders.

Um die Hysterie um die „Corona-Epidemie” zu verstehen, sollte man auf die „Protokolle der Weisen von Zion” zurückgreifen. Diese sind quasi das Drehbuch für das gegenwärtige Krisenszenario.

Um Mißverständnissen vorzubeugen:

Wahrscheinlich gibt es dieses neue Grippevirus. Daß dieses als biologische Waffe in einem Labor in Wuhan entwickelt worden ist, bleibt vorerst eine Spekulation. Abwegig erscheint mir dieser Gedanke nicht. Die chinesische Regierung macht inzwischen die USA für den Ausbruch verantwortlich. Donald Trump zeigt auf China. Alles ist möglich, nachdem China einen wichtigen Aspekt seiner Souveränität an “BlackRock” – also auf die Rothschildbande – übertragen hat. Die managt seit etwa 10 Jahren die Billionenschweren Devisenreserven des Riesenreiches. Ihr stehen damit alle Türen offen.

Weder Donald Trump, noch die chinesische Regierung müssen von der Waffenproduktion gewußt haben.

Alle bisher bekannten Grippeviren fordern Jahr für Jahr weltweit Zigtausende Menschenleben – mit signifikanter Häufung in den „Risikogruppen”.

Es ist kein Zynismus – wie man uns glauben macht – die Todesstatistik zu relativieren.

A l l e Menschen müssen sterben; die meisten sterben im hohen Alter.

Krankheiten sind n a t ü r l i c h e Todesursachen, was man daran sieht, daß keine Todesermittlungsverfahren eingeleitet werden, wenn ein Arzt auf dem Totenschein glaubhaft eine Krankheit als Todesursache bescheinigt.

Für die Beurteilung einer Seuche müssen die Todesstatistiken relativiert werden.
Relevant sind nicht die absoluten Zahlen. Von Interesse ist nur die
L e b e n s z e i t v e r k ü r z u n g , wenn diese mit einer endemischen Infektionskrankheit in Verbindung gebracht werden kann.

In hinreichend zivilisierten Ländern stehen die von Versicherungsgesellschaften „Restlebenstabellen” zur Verfügung. Sie ermöglichen es für jedes Lebensalter – getrennt nach Geschlechtern – die wahrscheinliche Restlebenszeit zu ermitteln.

Stirbt ein Männlicher in seinem 84. Lebensjahr am Corona-Virus, ist eine Restlebenserwartung von 6,35 Jahren frustriert, während für einen 20-Jährigen 59,46 Jahre zu Buche schlagen (https://www.statistik.at/Lebenserwartung/).

Jedem Arzt ist diese Relation in so genannten „Triage-Situationen” gegenwärtig, d.h. wenn er von zwei Notfallpatienten nur einen behandeln kann und damit den anderen „zum Tode verurteilt”.

Die gegenwärtige Situation erfordert noch ganz andere Überlegungen.

Führen Seuchen-Bekämpfungsmaßnahmen – wie gegenwärtig – die Gefahr eines Zusammenbruchs des Wirtschaftslebens mit sich, muß der Staat die virtuellen „Hungertoten” und sonstige „letale Kollateralschäden” gegenrechnen. Deshalb ist es absolut
u n z u l ä s s i g, die Verwaltung des Notstandes praktisch in die Hände der Seuchenpolizei zu geben; wie es gegenwärtig geschieht. Ärzte haben einen „Tunnelblick” und das ist auch gut so; aber der Staat darf sich diese Brille vom Robert-Koch-Institut nicht aufsetzen lassen.

Was macht es, daß diese Überlegungen in der gegebenen Lage offensichtlich keine Rolle spielen? Daß die Politikdarsteller fortlaufend von Krieg sprechen (z.Bsp. Emanuel Macron); aber nicht danach handeln?

Dieser Widerspruch überrascht nicht. Dabei ist es egal, ob man die Rothschildbande als „Treiber” oder „Getriebene” wahrnimmt. Sie setzt von jeher auf das Chaos als notwendige Bedingung für die Erringung der unangefochtenen Weltherrschaft. Mit ihrer Medienmacht steuert sie die Angstkampagne.

Was wir heute in den Tagesnachrichten als Lagebeschreibung vorgesetzt bekommen, ist Ausdruck einer illusionären Wahrnehmung der Realität.

Erstaunlicherweise war es der Papst der Katholischen Kirche, Franziskus, der in seinem Sendschreiben „evangelii gaudium” (EG) den Zeiger richtig gesetzt hat zur Erkennung der Wahrheit, wie sie gegenwärtig das Völkerschicksal – weltweit – bestimmt. In Bezug auf das, was allgemein als „Kapitalismus” bezeichnet wird, schreibt er

Diese Wirtschaft tötet.

Die Ausgeschlossenen (Menschen) sind nicht ‚Ausgebeutete’, sondern M
üll, ‚Abfall’”
(siehe Nr 53)

Der Jude Karl Marx hat die tödlichen systemischen Zwänge dieses gesellschaftlichen Interaktionsraumes mit seinem Hauptwerk „Das Kapital” umfassend analysiert zur Fundierung einer Geschichts- und Revolutionstheorie. Diese hat unter maßgeblicher Beteiligung jüdischer Intellektueller zum grausigsten Sozialexperiment aller bisher bekannten Geschichte geführt – und im Resultat sich selbst liquidiert.

Geblieben ist „der stumme Zwang der ökonomischen Verhältnisse” (Karl Marx) mit potenzierten Wirkungsmöglichkeiten, die die liberalistischen Strukturen der „westlichen Verwaltungseinheiten” des Globalkapitals untauglich für den Systemerhalt erweisen. Die resultierende Not des Systems bedingt eine sich stetig kräftigende Erinnerung daran, daß sich mit der Nationalsozialistischen Bewegung im Deutschen Reich ein geschichtsmächtiges Programm zur Überwindung des „Kapitals” gezeigt hatte. Es war bewußt geworden, daß dieses System die Fortsetzung der Sklaverei als Zinsknechtschaft ist.

Die, die es angeht, wissen, daß die Brechung der Zinsknechtschaft und die Überwindung des jüdischen Atheismus der einzig denkbare Weg aus der Systemkrise bzw zur Überwindung des globalen Kapitalismus ist. Dieses Wissen treibt sie zur Verzweiflung und sie verlieren jetzt die Nerven.

Sie brauchen eine tiefgreifende Erschütterung der Strukturen in allen gesellschaftlichen Bereichen, um einen Paradigmenwechsel als Festigung der Gesellschaften auf der Grundlage des Freimaurertums zu ermöglichen. Der Plan für einen Umbruch dieser Größenordnung ist von jüdischen „Sozialwissenschaftlern” vor acht Jahrzehnten entworfen und bereits einmal erfolgreich umgesetzt worden.

Als sich der für das Deutsche Reich katastrophale Verlauf des Deutschen Freiheitskrieges 1939 – 1945 abzeichnete, wurden von jüdischen „Wissenschaftlern” in den USA für die konkrete Durchführung des kulturellen Völkermordes am Deutschen Volk die Pläne geschmiedet, die nach der militärischen Besetzung des Bodens des Deutschen Reiches unter dem Arbeitstitel „re-education” weitgehend erfolgreich realisiert worden sind. Ein Konzentrat des Resultats ist in der Partei „Die Grünen” zu besichtigen.

Wichtige Vorarbeiten hatten die Häuptlinge der „Frankfurter Schule”, die Juden Horkheimer und Adorno, mit dem Grundlagenwerk „Studien zum autoritären Charakter” geleistet.

Ein anderer führender Vertreter des jüdischen Geistes, Kurt LEWIN (1890-1947) setzte dieses satanische Gedankengut in Direktiven zur praktischen Anwendung um:

Man müsse, wenn man den einen oder anderen Aspekt einer Kultur ändern wolle, beachten, daß alle Aspekte einer Kultur miteinander verbunden seien. Um einen Wechsel herbeizuführen, muß das Gleichgewicht der Kräfte, die die soziale Selbstregulierung aufrechterhalten, geändert werden. Nach dem Ersten Weltkrieg hätte man das übersehen und eine unblutige Revolution gemacht, die alsbald den reaktionären Kräften ein Comeback ermöglicht habe. Daher sei die ‚restlose Zerstörung’ der Kräfte, die das alte Gleichgewicht aufrechterhielten, die erste Aufgabe der Umerziehung. Wer M o r d u n d T o t s c h l a g ablehne, weil er ‚Chaos’ vermeiden wolle, der werde die Wiederherstellung des alten Gleichgewichts mitverschulden.

(…)

Der gesamte Umerziehungsprozeß durchlaufe demnach drei Phasen. Erst müsse die ‚fluidity (Flüssigkeit der Verhältnisse) hergestellt werden, die den Wechsel ermögliche.

(…)

r die erste Phase lagen Pläne vor, wie der von James Warburg (dem Anführer eines unentdeckten Staatsstreiches gegen die Souveränität der USA /HM), daß alliierte Truppen einen Ring um Deutschland legen, eine künstliche Inflation in Gang setzen und abwarten sollten, bis durch Mord und Totschlag die ‚Fluidität’ hergestellt sei…” (Nach Caspar von Schrenck-Notzing, Charakterwäsche Die Politik der amerikanischen Umerziehung in Deutschland, Ullstein Verlag, Berlin 1996, S.118 – 143; zitiert in EdW S. 439 f / PDF S. 273 f)

Die „Coronakrise” wird aufgebauscht, um mit ihr die für einen Paradigmenwechsel erforderliche „Fluidität” der gesellschaftlichen Verhältnisse herbeizuführen. Der Hauptschauplatz des Katastrophen-Theaters wird wahrscheinlich New York sein.

Die heutigen Nachrichten sind alarmierend.

Seit Tagen bilden sich lange Schlangen vor den Waffengeschäften. Aus Angst vor Plünderungen bewaffnen sich die New Yorker.

Die Arbeitslosenziffer für New York soll heute die 30-Prozent-Marke „geknackt” haben.

Die letzte Meldung des Tages war, daß den Armen in New York das Geld ausgeht und die kostenlose Verteilung von Lebensmitteln auf einen Bruchteil des vorherigen Umfangs geschrumpft sei.

Wann also kommt die Meldung, daß die Straßen von New York von umherschweifenden Plünderern unsicher gemacht werden?

Daß Krieg ist, muss sich darin zeigen, daß von Jetzt auf Gleich eine
Kriegs- W i r t s c h a f t nach Deutschem Vorbild aus dem Zweiten Weltkrieg etabliert wird. Um das Leben der Armen vor dem Hungertod zu bewahren, müssen Lebensmittel-Karten kombiniert mit einer strengen Preiskontrolle eingeführt werden. Statt für die Produktion für militärisches Kriegsgerät müssen unter staatlicher Anleitung vorhandene Produktionsanlagen umgewidmet werden für die Herstellung des benötigten Medizin-Equipments.

Zur Stabilisierung der Nahrungsmittelproduktion und -verteilung sind Dienstverpflichtungen auszusprechen und die benötigte Arbeitskraft „auf die Felder” zu bringen.

Ausgangssperren und Kontaktverbote sind Maßnahmen zur Verhinderung von Volksaufständen. Sie müssen mit Manifestationen der Volksmacht unwirksam gemacht werden.

Es sind Bürgerkomitees zu bilden, die an die Stelle der zusammenbrechenden staatlichen Verwaltung treten.

Der widerliche Kult des „Kampfes um jedes einzelne Leben” ist zu entlarven als das, was er ist: Der Todeshauch des Individualismus.

Mit dem Sinn der Tapferkeit sind von jedem Einzelnen die Opfer zu fordern und zu erbringen, die für die Erhaltung des Lebens des Volkes unvermeidlich sind. Das nämlich ist das Wesen des Krieges.

Der Politik „die Cholera mit der Pest zu bekämpfen” ist der Schlusspunkt zu setzen.

Es ist die Stunde des Bürgers.

DER FEIND IST NICHT COVID-19 – Der Feind ist die Fremdherrschaft der Globalisten.

Horst Mahler